• hallo!
    meine 2 1/2 jährige jacky hündin hat milben. ich entdeckte eine kahle stelle am auge und am nä tag sah ich, wie ihre schwester, die wir grade in pflege haben, ihr intensiv die augen leckte. mittags waren die augen so "dicht" dass ich zum TA bin. der diagnostizierte milben, hat aber keine mikroskopische untersuchung gemacht, deswegen weiß ich nicht WAS für milben.
    fritzi hat ein spot on medi bekommen ...pro medis duo....soll ich ihr in ca 2 wo nochmal ins nackenfell geben. für die augen hat sie gentamicin AT bekommen, aber ich habe den eindruck dass die gar nichts bringen. augen sind immer noch sehr gerötet und irgendwie ist sie "nicht richtig". sie frißt und ist ganz munter, aber nicht so wie sonst. das ist das 2.mal dass sie milben hat, damals hat sie spritzen dagegen bekomme, weiß aber nicht welche.
    habe jetzt viel gelesen über immunsystem stärken etc.....habt ihr da einen tipp und wer hat erfahrung mit dem mittel und auch mit dieser augengeschichte?? gibt es was hömöopathisches??? :???:
    werde morgen aber doch nochmal zum TA gehen, soll sich das nochmal angucken und auch mal zellen entnehmen oä.

  • Ich würde eine zweite Meinung dazu einholen, wenn du merkst das du mit deinem TA nicht weiterkommst.
    Es sollte nicht einfach irgendwas behandelt werden, sonder zuerst mal genau festgestellt werden um welche Milben es sich handelt.
    Dann erst sollte eine entsprechende Behandlung erfolgen.
    Darf ich mal fragen was du fütterst, denn Milben können auf ein geschwächtes Imunsystem hindeuten.
    Und die Fütterung spielt da auch eine Rolle. :smile:

  • Zitat

    das ist das 2.mal dass sie milben hat, damals hat sie spritzen dagegen bekomme, weiß aber nicht welche.

    hallo,
    könnte sein, dass damals ivomec gespritzt wurde. welche milben hatte dein hund denn damals?

    bei milben muß unbedingt vorher klar sein, um welche art es sich handelt. die behandlungen sind unterschiedlich.

    gute besserung. gruß marion

  • Hallo,
    ich würde auf jeden Fall zu einem TA gehen, der sich mit Milbenbehandlungen gut auskennt. Eine exakte Diagnose nach vorherigem tiefen (also blutenden) Hautgeschabsel gehört als erstes dazu. Bei einer kahlen Stelle am Auge denke ich immer sofort an Demodex-Milben. Dieser Milbenbefall ist sehr ernstzunehmen - es kann sehr gefährlich für den Hund werden. Daher rate ich Dir dringend, einen guten TA oder eine Tierklinik mit einem Dermatologen aufzusuchen.
    Wichtig ist die Stärkung des Immunsystems, damit es mit den Milben fertig wird - denn die gehen höchstens zurück, nicht ganz weg. Das bedeutet auch, Schwächungen des Immunsystems künftig möglichst zu vermeiden (Impfungen, Cortison, Antibiotika, Wurmkuren, Stress, schlechtes Futter usw.). Für die Augen würde ich Dir zusätzlich homöopathische Euphrasia-Augentropfen empfehlen, die könnten helfen. Die Salbe würde ich aber trotzdem weiter anwenden, da sich die ggf. ohnehin gereizten Augenränder durch das Lecken entzündet haben könnten.
    Was bei Milbenbefall wichtig ist, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie Du das Immunsystem stärken kannst, darüber findest Du so einiges, wenn Du Demodex oder Demodikose in die Suchfunktion (links unter Infos zu finden) eingibst. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich hier über das Pro Meris Duo nichts Gutes gelesen - ist wohl nicht ganz ungefährlich... Da würde ich persönlich wohl doch auf einem anderen Mittel bestehen.
    Alles Gute für Deine Kleine
    Petra

  • Hallo,

    wenn es Milben sind, kannst du auch ohne Chemie arbeiten, um den Körper nicht unnötig zu belasten. Kieselerde (microfein gemahlen) ist eine gute Abhilfe. Die Kieselerde wird auf den ganzen Körper aufgetragen (bis zur Haut), die Milben werden verletzt und trocknen aus. Es dauert aber ca.10 Tage bis auch die Eier ausgetrocknet sind. Die Schlafdecke etc. solltest du auch bestreuen. 4x in der Woche einmassieren.
    Milbenbefall hängt immer mit einer Immunschwäche zusammen. Um das Immunsystem zu stärken würde ich dir natürliche Kräuter und Mineralstoffe empfehlen.

    Viele Grüße und gute Besserung

  • Hallo,

    lass unbedingt feststellen, um welche Milben es sich handelt. Neben der bereits hier erwähnten Demodexmilbe, könnte es auch die Sarcoptesmilbe sein und die ist hochgradig ansteckend. Also durchaus auch gefährlich für Deinen anderen Hund.
    Sarcoptesmilbe ist über das Blutbild erkennbar, dafür muss kein Hautgeschnapsel her.
    Die Milben leben i.d.R. immer auf dem Hund, aber ein intaktes Immunsystem schützt den Hund vor dem übermäßigen Befall. Erst wenn die Milben sich "unkontrolliert" vermehren können, kommt es für den Hund zu Problemen wie unangenehmer Juckreiz, gereizte bzw. geschädigte Haut, Fellverlust usw.
    Zur Stärkung des Immunsystems eignet sich die Fütterung von Obst und Gemüse. Unser Rüde hat wegen der Sarcoptesräude ein Mittel für den Aufbau des Immunsystems gespritzt bekommen. Das Zeugs hat prima geholfen, aber eine Spritze hat 20€ gekostet. Wie das Medi hieß, weiß ich leider nicht mehr.

    Also, erstmal feststellen lassen, welche Milbe Deinen Hund befallen hat. Daraus ergibt sich ein entsprechender Therapieplan. Ggf. darüber nachdenken, ob der andere Hund auch behandelt werden muss, denn bei ihm müssen sich keine Symptome zeigen, aber er kann durchaus der Überträger der Milben sein (zumindest sollte da bei Sarcoptes drüber nachgedacht werden). Stress unbedingt vermeiden, da Stress das Immunsystem belastet.

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Hallo Renny,
    ich kenne das Pulver, habe es selbst hier. Aber hilft das auch bei Haarbalgmilben - also den Milben, die nicht auf, sondern in der Haut leben :???: ? Das wäre ja prima. Hast Du das selbst schon ausprobiert ?
    LG Petra

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