Auf Kommando bellen ???????? Bringt das wirklich den .......

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    Nicht nur, dass unser Hund tagsüber bei lauten Geräuschen im Hausflur bellt, das Schlimme ist, es passiert jetzt auch nachts immer öfter.

    Ich hab jetzt mehrfach gelesen, dass viele ihren Hunden beibringen, auf Kommando zu bellen, mit dem Ziel, dass sie nur noch bellen, wenn man das Kommando gibt.

    Jetzt stellt sich mir folgende Frage: Wenn er bellt, sag ich also "Pass auf" und lobe ihn dann. Aber erreiche ich daduch nicht das Gegenteil, dass er denkt, ich finde das klasse, schließlich lobe ich ihn und er bellt jetzt immer öfter.

    Ich möchte erreichen, dass er tagsüber weniger oder am besten gar nicht und nachts überhaupt nicht mehr bellt, da wir auch ein Kleinkind haben, ist dies nämlich wirklich ätzend.

    Unser Hund wird jetzt im August 3. Meint Ihr da schaffe ich es noch, ihm das abzugewöhnen?

    LG Anja

  • Hallo,

    wir haben auch eine recht bellfreudige Rasse (allerdings sind sie nachts ruhig) und haben ihnen das Bellen auf Kommando beigebracht.
    Deswegen bellen sie aber nicht weniger.
    Wichiger finde ich ein Abbruchkommando.
    Dass ein Hund tagsüber überhaupt nicht bellt, ist wohl nicht zu erreichen.
    Denn schließlich ist es ein Hund und Hunde bellen nun mal.
    Es gibt bellfreudige und weniger bellfreudige Rassen.
    Was habt ihr für einen HUnd?
    Wie habt ihr bisher reagiert, wenn der Hund bellt?
    Um das Bellen abzubrechen, solltet ihr ihm eine Alternativhandlung anbieten.
    Bellt er zu viel und will nicht aufhören, dann provoziert mal ein anderes Geräusch. Lasst mal zufällig einen Schlüssel fallen oder schlagt eine Türe zu, oder gegen eine Fensterscheibe klopfen...
    In der Bellpause den Hund SOFORT rufen und belohnen.
    Bellt er nachts bei Geräuschen oder aus welchem Anlass?
    Wie reagiert ihr?
    Und wie lange habt ihr den Hund überhaupt schon?

    Gruß
    Leo

  • ich würd erst ma rausfinden wollen, warum er bellt, und dann daran arbeiten

    aufmerksamkeit fordernd? wegdrehen, ignorieren

    als warnung vor geräuschen? entweder zusammen die ursache erkunden oder ignorieren

    einfach aus lust und dollerei? ins körbchen schicken

    aus unsicherheit? sicherheit vermitteln...

    es gibt also verschiedene möglichekeiten, warum en hundchen bellt, da gibts nich wirklich einen tip, der für alle gründe funzt.

    auf kommando bellen kann lustig sein, aber dadurch wirds nich weniger... bellen soll selbstbestätigend sein, demzufolge puscht das eher als dass es besser wird, denk ich...

  • stell ich mir schwierig vor... wenn ich dem hund sitz beibringe, setzt der sich auch nicht nur noch auf kommando hin, warum also sollte das mit bellen so sein? verstehste was ich meine?

  • Eher das Gegenteil ist bei mir passiert. Mein Hund ist sehr ruhig.... gewesen, bis ich Dussel ihm das "Gib Laut" beigebracht habe. Nun benutzt er seine Stimme recht häufig.

    Bellen in der Wohnung (also bei Geräuschen im Hausflur, bei Klingel reagiert er nicht) toleriere ich nur begrenzt. Er beginnt mit einem "Wuff" und wenn dann das Aus keine gewünschte Wirkung zeigt, dann zieht das "Auf deinen Platz" immer.

    Aber ich denke, die Grundproblematik sind zwei verschiedene und ich kann nicht wirklich helfen, ausser vielleicht bei einem ruhigen Hund das Bellen erst gar nicht anzufangen in dem man ihm Gib Laut bei bringt. ;)

  • Zitat

    Ich hab jetzt mehrfach gelesen, dass viele ihren Hunden beibringen, auf Kommando zu bellen, mit dem Ziel, dass sie nur noch bellen, wenn man das Kommando gibt.

    Diesen Ratschlag bekam ich vor vielen, vielen Jahren bei meiner ersten Hündin auch. Bring ihr das Bellen auf Kommando bei, danach kannst Du ihr beibringen, auf Kommando nicht zu bellen ... Nun ja, ich habe das geglaubt und siehe da, nach 10 Minuten konnte sie auf Kommando bellen. Das ging schnell. Allerdings haben wir an dem Kommando des Aufhören die restlichen 12 Jahre ihres Lebens ohne Erfolg gearbeitet ;) In meinem Fall ging das ganze also in die Hose und hinzu kam, dass ich auf einmal einen Hund hatte, der zu Hause danach erst auf die Klingel reagierte, vorher hatte sie das nicht interessiert ...

    Auch jetzt habe ich wieder so ein bellfreudiges Exemplar zu Hause, die anfangs bei jedem kleinsten Geräusch (auch nachts) im Hausflur bellend zur Tür lief. Das war dann so ca. 20- bis 30-mal am Tag. Nelly knurrt erst kurz und bellt dann, um mich quasi zu warnen. Ich habe dann von einer guten Bekannten, die eine Hundeschule leitet, den Tipp bekommen, Nelly - sobald sie auch nur leise anfängt mit Knurren - in ruhigem Ton zu loben, mit ruhiger Stimme zu ihr sprechen so in der Art: Ist okay, ich hab es auch gehört. Leg Dich wieder hin. Auf keinen Fall darf man selbst laut werden und den Hund anschreien, denn damit bestätigt man ihn nur, weil man ja selbst beim "Gebell" mitmacht. Bevor ich den Ratschlag bekam, wurde ich nach dem 10. Mal am Tag laut und bei jedem weiteren Mal noch lauter. Als ich dann den Ratschlag mit Loben und ruhiger Stimme umsetze, war schon nach kurzer Zeit ein Erfolg sichtbar: Nelly ließ sich beruhigen und ging auf ihren Platz zurück. Wenn sie am Anfang doch zur Tür durchstartete, holte ich sie nur wortlos ins Wohnzimmer zurück und schickte sie auf ihren Platz. Nach ein paar Wochen brauchte ich nur beim kleinsten Anzeichen ihr verbal zeigen, dass ich ihre Warnung verstanden habe und sie bleibt ruhig.

    Als Erklärung bekam ich folgende: Nelly warnt mich bereits mit dem Knurren. Da ich darauf aber nie reagiert habe, musste sie quasi eine Stufe höher gehen und bellen, um mich endlich auf das mysteriöse Geräusch im Flur aufmerksam zu machen. Anfangs ignorierte ich auch das, was sie zur Annahme brachte, deswegen direkt an der Tür das Trara abzuziehen. Klang logisch für mich und irgendwie haut es jetzt ja auch hin. Nachts bellt sie gar nicht mehr und tagsüber ca. 2- bis 4-mal, vor allem wenn es klingelt. Das hat aber einen anderen Grund. Und damit kann ich leben :)

    Es ist also, wie bereits geschrieben, wichtig, herausfinden, warum der Hund bellt, um dann gezielt gegenwirken zu können.

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