Junghund entdeckt Hütetrieb

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  • Halli Hallo,

    also ich habe auch einen Hütehund- allerdings einen Border. Ich denke auch dass du das mit konsequentem Hinsetzen wenn jmd kommt und Sitzenbleiben bis wieder weg hinbekommen kannst.

    Und noch was anderes. Hat sich so angehört wie wenn ihr SEHR viel mit dem Hund macht. Er ist erst 6 Monate- also überstrapaziert ihn nicht- ihr werdet es später danken ;)

  • Hallo,

    Bei Frida hatte ich Glück. Das erste Fahrrad hinter dem sie her wollte kam direkt an uns vorbei sie war einen Meter hinter mir, wollte an mir vorbei rennen und in dem Moment hab ich rein aus Reflex rüber gegriffen den Hund am Genick erwischt, sie hat sich einmal gedreht und seitdem sind sind Fahrräder uninteressant.

    Gut ist es wenn du es erst auf dir ruhige Weise versuchst, also deinen Hund hinsezten oder ablegen wenn ein Fahrrad oder Jogger kommt.
    Und ihn dafür belohnen.

    Ich finde auch einen Klaps mit der Leine nicht schlimm um die Aufmerksamkeit den Hundes wieder auf einen zu lenken, also so nach dem Moto, Leine nach dem Hund schwingen wenn er neben mir ist, nicht damit drauf hauen.

    Ich weiß nichtmehr wer es geschrieben hat, aber bei einem Wesensstarken Hund, der Vertrauen zu einem hat und es kennt berührt zu werden, mit der Hand korrigiert zu werden etc. ist auch eine Körperliche Bestrafung in Form von Drohen oder zur Seite schieben oder Runterdrücken ins Platz meiner Meinung nicht schlimm.
    Zumindestens haben meine Hunde keinen Schaden davon abbekommen. Sie können die Situationen sehr gut unterscheiden.

  • @ Fusselundich: Kennst du auch Unterschiede zwischen beispielsweise Show-und Arbeitslinie??

    Deine Kommentare sind echt absolut daneben nur mal so nebenbei! Und das mit den Joggern und Radfahrern machen auch Hunde die eigentlich keinen Hütetrieb haben- ebenfalls nur nebenbei!!!!

    Solche Kommentare lassen mich echt hochkochen ! ! !

  • habe mit meiner Aussiehündin 12 1/2 Monate das gleiche Thema.

    Wenn ich mit ihr unterwegs bin und sie läuft frei muss ich sehr darauf achten ob Jogger oder Radfahrer oder auch Menschen mit anderen Hunden kommen. Sehe ich das rechtzeitig kann ich sie ranrufen und absitzen. Bin ich im Timing zu spät oder sind die Bewegungen von dem Objekt zu schnell geht sie drauf und versucht auch in die Waden zu zwicken. Bisher übe ich auch damit sie abzusitzen und schau + Leckerli.

    Komischerweise gibt es Phasen in denen es prima läuft und ich denke wir haben es geschafft und dann kommen immer wieder Phasen in denen die Ohren zugeklappt werden und es eben nicht klappt.

    Beim ausreiten hat es bisher immer super geklappt mit absitzen und bleib, gestern jedoch hat sie einfach die Ohren zu gemacht und ist an den Fahradfahrer ran. Und da waren wir schon 1 Stunde unterwegs und sie war recht ko. Vom Pferd aus sind die Chancen einzugreifen leider auch geringer, bisher hatte es aber auch immer geklappt mit absitzen.
    Hab natürlich jetzt ein wenig angst das sie gemerkt hat das mein Einfluss von oben nicht ganz so groß ist wie von unten : (

    Denke also nicht das sie mehr ausgelastet werden muss sondern eher das sie die alternativreaktion annimmt und das eben irgendwann in allen situationen klappt.

    Fand die eine idee mit den joggenden neinsagenden Freunden vom Bruder klasse (weiß nicht mehr wers geschrieben hat) - und die Idee mit den Feldhasen :lachtot:

  • Corinna:
    Das mit dem Timing wollte ich auch noch geschrieben haben, du hast vollkommen Recht.

    Meine Schwägerin wollte ihre Hündin fürs "Sitz" machen belohnen, d. h. die Hündin hat den Hasen im Blick gehabt , sie hat die Hündin gelobt ( Hund hatte Hase im Auge, war aber seeehr erregt dabei ) , die Hündin nahm das Lob als Startschuss zum Hetzen :ops:

    Sie war zwar an der Leine, aber trotzdem....das war dann natürlich überhaupt nicht so prima gelöst.

  • Hmm, ich habe es immer so gemacht, dass ich meinen Jungen fürs Sitzenbleiben verbal gelobt habe "Fein, bleib Sitz, sehr schön, bleib Sitz..." und sobald er mich angeschaut hat (auf verbales Lob folgte ja bisher auch immer ein materielles :) ) gabs das Lecker. Das Anschauen kam dann immer schneller, bis er gar nimmer hin geschaut hat.

    Allerdings habe ich diese Methode mit Heranrufen und Absitzen auch nur in seinen jungen Jahren (ca. 10 - 14 Monate) benutzt, als er wirklich hinter den Joggern herlief. So langsam habe ich das dann ausgeschlichen, da ich das Gefühl hatte, dass wir die Jogger/Radfahrer so zu etwas Spannendem, Besonderen erheben. Bis dahin klappte aber auch unser Abbruchkommando so super, dass ich die Jogger total ignoriert habe und langweilig fand und nur meinen Hund genau beobachtete, beim kleinsten Anzeichen gabs das Abbruchkommando und großes Lob beim Befolgen, heute nur noch das Abbruchkommando und dann gelangweilt weiterschicken. Obwohl es, wie gesagt, heute eigentlich nicht mehr vorkommt, am ehesten dann, wenn es ein sehr schnelles Rad ist, dass ihn von hinten überrascht. Meist braucht es auch kein Abbruchkommando mehr, er bremst sich selber wieder ein.

    Ich glaube, das ist eine Sache, die viele Hütehunde in einem gewissen Alter entdecken und die man mit Konsequenz ganz gut in den Griff bekommt.

    Viel Erfolg!
    ~Felis

  • HalliHallo

    Wollte euch mal auf den neuesten Stand bringen was meinen kleinen Auto - Jager hier angeht:

    Ich kann nicht behaupten, dass Autos inzwischen komplett uninteressant sind, aber wir haben Mega - Fortschritte gemacht.

    Habe ihn bei jedem Auto hinsitzen und mich anschauen lassen. Dann gabs die Belohnung.

    Neulich liefen wir auf dem Gehweg an ner Straße an der hin und wieder mal ein Anwohner lang fährt - mehr nicht. Plötzlich hörte ich ein Auto hinter mir, drehte mich um und musste feststellen, dass das Auto schon sehr nahe war, viel zu nahe um unser "Sitz und Schau" noch hinzubekommen.
    Naja aber als ich mich wieder umdrehte saß mein Hund bereits vor mir und schaute mich an als wolle er sagen "Da ist doch ein Auto, also wo bleibt mein Leckerli" :lol:

    Bin richtig stolz auf ihn.
    Er hat bisher nicht einmal mehr versucht einem Auto hinterher zu laufen.
    An Radfahrern arbeiten wir noch. Bei denen haben wir einfach nicht so oft die Gelegenheit zum Üben, da wir doch recht selten auf Radfahrer treffen hier ( bei 10 Spaziergängen ca.1-2 Radfahrer), aber auch hier kann man deutliche Verbesserungen erkennen. Neulich hat er sich sogar von sich aus hingelegt als ein Radfahrer hinter uns kam... .


    Vielen vielen Dank für eure Hilfe :) und viele Grüße

  • Hi,

    Zitat

    Ich habe keinen Hütehund, obwohl es vom Aussehen und seiner Art her auch einer meiner "Traumhunde" ist. Wir haben uns einen Mischling aus Spanien geholt, weil wir wussten, dass wir dem Hütehund/Hütetrieb nicht gerecht werden können.

    Ach, und bei einem Mix aus Spanien kann man natürlich viel besser vorhersagen, welche Macken er vielleicht hat/entwickelt oder welchen Trieb er vielleicht mitbringt? :irre:

    Finds super, dass ihr das schon besser in den Griff bekommt! Lass dir nichts einreden. Aussies sind tolle Hunde, man muss natürlich mit ihnen arbeiten, wie übrigens mit jedem anderen Hund auch (oder wurden Labrador, Jack Russell Terrier oder Samojede nur zum dekorativ in der Ecke liegen gezüchtet?).
    Mein Aussie ist übrigens auch nur ein Hund ;)

    Es wurde dir ja schon öfter geraten:
    Dein Hund braucht viel, viel Ruhe.
    Dein Hund braucht im ersten Jahr nur eine solide Grundausbildung.
    Dein Hund braucht später mal sinnvolle Beschäftigung (wie jeder Hund!).

    Ich persönlich würde meinen Aussie nicht unbedingt im Agility führen, da stressig und hochputschend.
    Ich sag zu dem Thema immer:
    Ein Aussie ist ein super Hund für Agility, aber Agility ist kein super Sport für einen Aussie. Es gibt Leute, die sind sehr ehrgeizig und möchten gerne einen Hund, der im Agility gut abschneidet. Die entscheiden sich dann häufig für einen Border oder Aussie.
    Wer aber andersrum einen Sport sucht, der für seinen Aussie gut geeignet ist, sollte meiner Meinung nach meistens vom Agility Abstand nehmen.

    Mit meiner Hündin (15 Monate) mache ich momentan nur normale Spaziergänge mit ein bisschen Apportieren/Dummy-Training und nebenbei erarbeiten wir ein paar Tricks. Abgesehen davon haben wir noch ein paar kleinere Baustellen, die wir noch gerne loswerden würden. Dann wird sie auch bald mit dem Hütetraining anfangen (sollte sie geeignet sein, was nicht unbedingt der Fall sein muss).
    Damit habe ich einen total ausgeglichenen, ruhigen Hund, der natürlich, wie für dieses Alter normal, manchmal ein bisschen aufdreht, spielt etc. aber ansonsten auch konzentriert mitarbeiten kann und zu Hause nicht auffällt, da schläft meine Hündin nämlich :)

    Ich muss sagen, z.T. finde ich die Vorurteile gegenüber Aussies sehr extrem! Ich finde es auch nicht gut, wenn ein Aussie als reiner "Familienhund" mit dreimal täglich 10 Minuten Spaziergang "ausgelastet" wird und sonst nichts. Genauso schlimm finde ich es aber, wenn Aussies dauerbeschäftigt werden, bis sie völlig überreizt sind. Einen Aussie zu halten ist, wenn man ihn zu einem ruhigen und friedlichen Hund erzieht und ihn aussiegerecht fordert und fördert, ohne ihn zu überfordern, ein ganz wunderbarer Hund und bestimmt nicht das furchtbare Monster oder die unschaffbare Aufgabe, die gerne aus ihm gemacht wird.

    Auch andere Hunde sollten beschäftigt und bewegt werden.

    Ich wünsch dir noch ganz ganz viel Erfolg bei der Grunderziehung deines Hundes und noch viel Spaß mit ihm!

    lg,
    SuB

  • Zitat

    Und das mit den Joggern und Radfahrern machen auch Hunde die eigentlich keinen Hütetrieb haben

    :gut:

    dein hund ist auch erst sechs monate alt.
    wie bordergirl schon gesagt hat überstrapaziere ihn nicht, sonat haste später ein problem. lieber zur ruhe erziehen und nach und nach die action aufbauen.
    das dein hund joggern, fahrrädern hinterherrennt ist doch nichts aussergewöhnliches. ich würde es nicht "nur" auf den hütetrieb schieben.
    für viele hunde, vor allem junghunde sind sie meistens spielgefährten ;-)

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