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  • Da stimme ich zu, Impulse gehen über's HB besser als übers Geschirr.

    Allerdings finde ich, dass du dir nicht allzu nötig die Frage stellen musst, was besser ist.
    Leinenführigkeit üben - der Erfolg kommt total schnell, ehrlich. Einfach immer die Richtung wechseln oder stehenbleiben.
    Ist die Leine wieder locker, gehts wieder weiter.
    Ruckizucki hat dein Hund das raus.

  • Vielen Dank für die vielen Antworten. Unser Trainer sagte mir ich soll mit "deer Leine sprechen". D.h. sobald der Hund anfängt auf irgendwas zu reagieren ganz leicht mit der Leine rucken um ihn abzulenken. Im Wald geht das auch ganz gut. Ich mache einen Laut und rucke ganz leicht. Dann kuckt er mich an und wartet auch bis ich näher bei ihm bin. Ist allerdings ein anderer Hund in der Nähe, will er spielen und wirft mich fast um um hinzukommen.
    Gestern mussten wir in der Hundeschule zum ersten mal mit den erwachsenen Hunden trainieren (also nix mehr mit rumspielen). Wir haben mit ca. 20 Hunden auf dem Platz geübt aneinander vorbeizulaufen etc. Es war frustrierend. Er wollte nur zu den anderen Hunden - es war ein reines Rumgezerre.
    Zuhause ist der Hund mein Schatten, geht mir nie von der Seite und kuckt mich nur an (wir haben wirklich eine sehr, sehr enge Beziehung und er "himmelt" mich irgendwie an). Sobald ein anderer Hund kommt werde ich aber zu "Luft". Ich schaffe es nicht mehr ihn auf mich aufmerksam zu machen. Er ignoriert mich, Leckerle, sein Spielzeug.... Wie schaffe ich es das ich interessanter bin als ein anderer Hund?

    Die Leinenführigkeit werde ich ab nächster Woche in Einzelstunden mit unserem Hundetrainer üben. Irgendwie müssen wir das ja schaffen.

    Noch kurz bemerkt: Ich bin eigentlich kein Anfänger, denn das ist schon mein vierter Hund. Die anderen waren aber irgendwie einfacher zu handeln.

    Grüße
    Nicole

  • Zitat

    Gestern mussten wir in der Hundeschule zum ersten mal mit den erwachsenen Hunden trainieren (also nix mehr mit rumspielen). Wir haben mit ca. 20 Hunden auf dem Platz geübt aneinander vorbeizulaufen etc. Es war frustrierend. Er wollte nur zu den anderen Hunden - es war ein reines Rumgezerre.


    Das ist schade, dass das immer in den HuSchu so gehandhabt wird... :???: dein Hund ist einfach noch nicht so weit, da wäre es sinnvoller gewesen eine größere Distanz zu wählen , damit dein Hund noch ansprechbar ist und du durch Richtungswechsel und Aufmerksam-Machen den Hund ohne Zug an der Leine führen kannst.

    Vielleicht hätte es auch Sinn gemacht, den Hund absitzen zu lassen und den anderen beim Laufen zuschauen lassen, damit er sich selber kontrollieren lernt und außerdem schnallt, dass er NICHT zu jedem anderen Hund darf ohne deine Zustimmung.

    Stattdessen muss man "mitmachen", aber wirklich lernen tun die Hunde dadurch doch nichts, oder ?
    ( Außer, dass sie durch Ziehen voran kommen )

    Du musst einfach dran bleiben und langsam den Grad der Ablenkung steigern. Locken mit Spieli oder Leckerchen brauchst du nicht, dein Hund soll nur merken, welches Verhalten von dir gewünscht ist und welches nicht.
    Belohnen solltest du natürlich schon, damit die Motivation erhalten bleibt, aber halte ihm nicht ständig was vor die Nase, damit er locker läuft.

    Du siehst ja, wenn er andere Hunde sieht, ist ihm das eh wurscht.
    Ich hab die Leinenführigkeit eigentlich ohne Leckerchen trainiert, denn das Weitergehen und Schnüffeln waren Belohnung genug.

  • Zitat

    Wir haben mit ca. 20 Hunden auf dem Platz geübt aneinander vorbeizulaufen etc. Es war frustrierend. Er wollte nur zu den anderen Hunden - es war ein reines Rumgezerre.

    Hallo,

    zur Leinenführigkeit hast Du ja schon viele Tipps bekommen. Meine Hunde tragen zwar ein Halsband, aber zum Laufen ist die Leine immer im Geschirr eingehängt und das Halsband dient nur zum Befestigen der Namensmarke ;-)

    Was mich voll stutzig macht: 20 Hunde in einer Gruppe??? Da kann man sich doch überhaupt nicht konzentrieren und wie um alles in der Welt behält der Trainer denn da den Überblick???

    Unsere Gruppen in der Hundeschule bestehen meist aus 5 Hunden (auch mal ein oder zwei mehr) und das finde ich optimal. Würden mehr Hunde in der Gruppe sein, würde ich mir überlegen, ob das die richtige Hundeschule für mich und vor allem meinen Hund ist.

    Viel Erfolg beim Üben und tröste Dich: Zampa lebt nun seit 9 Monaten bei mir und wir üben die Leinenführigkeit auch noch =)

    Doris

  • Die Hundeschule ist schon super. Die üben auch in ganz kleinen Gruppen (3 - 6 Hunde), dann gehen aber alle anwesenden Hunde auf den Platz - so zum Abschluß. Mit den anderen Hunden geht das auch ganz gut. Nur Bam-Bam will lieber spielen anstatt auf mich zu hören :o(

  • na, ein halsband zu nehmen bei so einem jungen wilden ist nich gut..

    denn wozu erst am halsband die wirbelsäule und den kehlkopf schädigen, um dann doch auf ein geschirr umschwenken zu müssen????


    anscheinend ist bei euch noch nicht wirklich klar, wer führt und wer folgt...
    und das nicht nur auf spaziergängen...

    der himmelt nich, der kontrolliert... ;-)

    anscheinend hattest du bisher hunde, die keine absicht auf die chefposition hatten, da ist das jetz mal was neues für dich.

  • Hallo Nicole,

    mein Bauchgefühl lässt mich bei diesem Satz etwas aufhören:

    Zitat

    Zuhause ist der Hund mein Schatten, geht mir nie von der Seite und kuckt mich nur an (wir haben wirklich eine sehr, sehr enge Beziehung und er "himmelt" mich irgendwie an). Sobald ein anderer Hund kommt werde ich aber zu "Luft". Ich schaffe es nicht mehr ihn auf mich aufmerksam zu machen. Er ignoriert mich, Leckerle, sein Spielzeug.... Wie schaffe ich es das ich interessanter bin als ein anderer Hund?

    Kann es sein, dass dein Hund ein kleiner "Kontrolleti" ist? Dass er garnicht zu den anderen Hunden, Leuten ect. will um mit ihnen zu spielen, sondern um sich zwischen sie und dich zu stellen um dich vor ihnen zu "beschützen"?

    Sorry, war nur ein spontanter Gedanke.

    LG
    Anja :smile:

  • Hallo,

    nochmals vielen Dank für Eure Antworten.

    Melanie, ja leider ist das wohl in dem Alter so, dass er nicht macht was ich eigentlich will. Dieses Wissen nützt mir allerdings nicht viel, wenn er mich irgendwann mal umwirft kann's ganz schön blöd werden.

    Anja, ich glaub nicht das er mich "beschützen" will - mir ist ja noch nix passiert. Er will tatsächlich immer nur mit den anderen spielen, was ich ja eigentlich auch schön finde (sein Vorgänger hätte andere Hunde gebissen, was ich ihm nicht abgewöhnen konnte). Daher ist es mir sehr, sehr wichtig das Bam-Bam mit anderen Hunden klar kommt.

    Tja, ich vertraue jetzt einfach mal auf die Einzelstunden mit unserem Trainer (der sowiso meint das er mir mehr zeigen muss wie's geht als dem Hund). Damit hat er wohl auch recht *grins

    LG
    Nicole

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