Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Verbellen am Zaun
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hallo und schönen sonntag,
kurz und knapp - seit ca. 2 monaten bin ich mit meinem hund umgezogen in ein haus, in dem auch noch 4 andere hunde sind. zum haus gehört ein grosser garten.
eine hündin ist den gesamten tag im garten, sprich immer wenn ich mit meinem unten bin, ist sie fast auch immer da. die beiden jungspunde verstehen sich auch gut (sind gleich alt, 17 monate).
die hündin verbellt aber jeden anderen hund, der von aussen am zaun vorbeiläuft oder am tor schnüffelt, macht zeitweise richtig theater.
seit 1-2 wochen hab ich nun das problem, dass wenn jemand am zaun vorbei kommt mit hund, ich hingehe und begrüsse, beide hunde mitlaufen, fremder hund wird durch den zaun beäugt und aufgeregt bewedelt, nach kurzer zeit fängt sie aber an zu knurren und bellen und meiner steigt dann seit neuestem voll mit ein. das schlimme ist, die pushen sich dann gegenseitig richtig hoch, mit unterbinden - lautes hey, es reicht - klappts meistens, die beiden zu stoppen. dann möcht ich von beiden die aufmerksamkeit und ein absitzen. wenn sie ruhig sind, wird belohnt. aber das "aufführen" zu Beginn wird schlimmer.
habs die letzten tage jetzt extra beobachtet, und die situationen sozusagen genutzt, bis jetzt gings immer von ihr aus. wenn ich doch mal alleine mit meinem unten bin, gabs noch kein problem in die richtung, bei einem hund ein kurzer wuffer, hab ich unterbunden, gleich aufgehört.
wenn ich mit meinem im garten bei meiner mum bin, gibts da auch kein thema bei meinem.
nun hab ich bedenken, dass er sich das abschaut, und anfängt den macker am zaun zu markieren. und ich möchte auch keine verhaltenskette aufbauen - fremder hund am zaun, erst mal gemeinsam anraunzen, dann abrufen und leckerli kassieren. und ich tu mich schwer, in dem moment die beiden gemeinsam souverän und sicher gehandelt zu bekommen. auch weiss ich nicht, ob mein vorgehen richtig ist, bzw. wenn ich ruhiges verhalten bestätigen will, ob ichs dann richtig hinkrieg vom timing - da sich ja beide hunde unterschiedlich verhalten.
hab grad das gefühl, dass geht so in die richtung gemeinsam sind wir stark und meckern mal kräftig rum...
wenn er noch ruhig ist, sie aber anfängt zu raunzen, und ich sie dann korrigiere, bin ich mit der aufmerksamkeit bei ihr, und dann fängt meiner an. sozusagen chance verpasst.
wie würdet ihr das machen? und wie genau würdet ihr vorgehen? sprich - abbrechen, körperlich einschränken (weg verstellen), kommando einfordern, oder was sonst?
und was tun, wenn einer von beiden oder beide sich nicht einkriegen wollen oder das kommando missachten?
find das schwierig mit einem hund, aber mit den beiden gemeinsam gerate ich da grad an grenzen...wie ich das richtig machen kann.
danke schon mal für eure tipps!
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12. Juli 2009 um 17:44
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Verbellen am Zaun - Vor einem Moment
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Hallo,
ich verstehe das richtig...es ist ein Gemeinschaftsgarten, den sich 4 Parteien teilen und diese Hündin ist meistens (allein?) im Garten...!?
Finde das ehrlich gesagt auch sehr schwierig. Vor allem, weil es ja nicht Deine Aufgabe sein kann, die fremde Hündin zu erziehen.
Habe eine ähnliche Situation momentan. Unsere Pflegehündin verbellt draußen so ziemlich alles und mittlerweile steigt Ronja auch mit ein und bellt in Situationen, in denen sie allein nie angeschlagen hat. Allerdings habe ich ne gewisse Verantwortung für den Pflegi, die Du für den Nachbarshund ja nicht hast. Dennoch ignoriere ich das Bellen des Pflegis und widme meine Aufmerksamkeit nur Ronja. Schließlich soll Ronja auf mich hören und achten. Der Pflegi ist nur noch 2 Wochen hier.
Hast Du mal mit den Besitzern des anderen Hundes gesprochen? Tolerieren die das Theater am Zaun?
Ganz ehrlich...: Ich würde mich nur um meinen eigenen Hund kümmern und daran arbeiten, daß er das Theater der Hündin ignoriert. Ist super schwierig, denke ich. Hab da leider auch keine Tips für Dich, weil ich nicht weiß, wie man bei einer solchen "Rudeldynamik" am besten auf den einzelnen einwirkt. Bei mir ist die Situation zeitlich begrenzt, sodaß ich da locker rangehe. Außerdem kann ich Ronja durchaus stoppen, wenn sie mit anschlägt.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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hallo betty,
danke für die schnelle antwort - hab deine threads mit dem pflegi auch die ganze zeit verfolgt, weil da auch für mich wichtige sachen angesprochen wurden - übrigens auch noch mal herzlichen glückwunsch zu den fortschritten, die du mit ronja gemacht hast. find ich klasse!
ja, das ist ein gemeinschaftsgarten. klar bin ich nicht verantwortlich, aber fänds trotzdem gut, wenn sich beide manierlich verhalten.
abbrechen kann ich ihn normalerweise gut, heut gings aber im verbund mit der hündin erst mit deutlichem einschreiten...
da wird noch übung gebraucht...
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Hallo,
die Situation ist wirklich schwer, denn die fremde Hündin hört doch sicherlich nicht so gut auf dich, oder?
Dass dein Hund sich dieses Verhalten abguckt und später ebenso reagiert, ist sehr wahrscheinlich. Hunde lernen durch Erfolg und Misserfolg. Haben die beiden permanent Glück und die anderen Hunde verschwinden, liegt der Erfolg auf der Hand.
Ich würde, wie Betty auch sagt, mit dem HH des anderen Hundes reden.
Warum ist diese Hündin den ganzen Tag allein im Garten? Unbeaufsichtigt?
Für mich ein no-go, denn die Hündin ist sich selbst überlassen und trifft alle ihre Entscheidungen selbst.Edit
wie du es bei deinem Hund verhinderst, hängt damit zusammen, auf welche Signale er reagiert. Ich erreiche viel mit körperlicher einschränkung, aber wenn bei dir ein NEIN reicht, wäre es gut -
ja, die befürchtung hab ich eben auch, dass es sich festigt und er sich das abguckt, vor allem, weil ich merke, dass sich das aufführen bei meinem schon gesteigert hat...und die ansprechbarkeit abgenommen.
dass die hündin den ganzen tag allein im garten ist, ist wieder ein anderer schuh, ich find das auch nicht gut und versuche eben, mich auch ein bisschen mehr mit ihr zu beschäftigen.
sprechen ist so ein ding...
mir gehts grad wirklich drum, was ich mit den hunden machen kann, aber vielleicht muss ich wirklich sehen, dass ich mich da auf meinen voll konzentriere, das geht so auf keinen fall weiter.
danke schonmal!
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hy
Wenn ich das richtig verstanden habe....auch die Zwischentöne...stehst du mit dem Problem wohl alleine da.
Wenn das so ist, finde ich du solltest deinem Hund zuliebe auch die Erziehungsarbeit des anderen mit übernehmen (zumindest am Zaun
).
Ich habe die besten Erfahrungen damit gemacht, selber in der Nähe des Zauns "abzuhängen". Wenn ich dann jemanden vorbeikommen sehe, warne ich meine Hunde/ z.Teil auch Pflegehunde vor. Der "Anstifter" wird mit Namen angesprochen und zu mir her "beordert". Wenn das klappt: Absitzen, kleine Übung zum Ablenken, Leckerli oder Lob.
Wenn das nicht klappt: Kommt die Rappelbüchse zum Einsatz.
D.h., rennt der Hund los, werfe ich ihm die Rappelbüchse vor die Füße. Damit keine Fehlverknüpfung passiert: Schon beim ersten Aufspringen und Bellen werfen! Wenn der Hund sich dann durch das Geräusch ablenken lässt: Loben/Herrufen!
Wenn der Hund schon am Zaun rennt und kläfft, ist der Einsatz der Rappelbüchse m.M. nach falsch. Hier könnte sonst eine Aggression vertieft werden.Hier würde ich den Hund einfach ruhig abholen und im hinteren Teil des Gartens Übungen mit ihm machen.
Insgesamt stellt sich für mich immer die Frage: Ist es überhaupt nötig, dass der Hund Leute am Zaun "begrüßt"( auch nett) oder ist es vielleicht sinnvoller, ihm klarzumachen, dass ihn die Welt da draußen nichts angeht...??
Liebe Grüße -
hallo,
ja das mit den zwischentönen hast du richtig gedeutet...
ich hab mir auch schon überlegt, ob ich die umgebung um den zaun als tabuzone erkläre....
bin jetzt auch immer mit leine im garten "bewaffnet", wenn sich einer der hunde oder beide nach ermahnung nicht zu benehmen wissen, wird er abgeholt und weg geführt. zur not werd ich auch mal einen oder beide ein stück entfernt anbinden, bis sie ruhig ist/sind, erst dann dürfen sie wieder los.
ich denke, dass wird ne zeit dauern, bis das sitzt, auch bei mir, aber konsequent bleib ich dran. mir geht nix mehr auf die nerven als solche zaunkläffer, und da will ich nicht hin...
mit zwei so pubertierenden jungspunden ist das generell ne ganz schön anstrengende sache manchmal...
die rappeldose ist eigentlich - gezielt eingesetzt - ne gute idee, aber da ist wieder die frage mit dem timing bei zwei hunden. der nicht gemeinte erschrickt sich ja auch und verknüpft evtl. was fehl...
danke!
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