Mein "Baby" wurde heute angegriffen!!!

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  • Hallo Ihr LIEBEN!!!!


    Ich hohle mir aus dem Forum sehr viele Ratschläge und bin eher ein stiller Beobachter im Forum. Doch heute ist meinem Pax (1 Jahr) was schlimmes passiert, ich stehe immer noch unter Schock und bräuchte eure Hilfe.

    Wie in der Überschrift schon geschrieben wurde mein Pax (Mops) heute von einem großen Mischlingshund angegriffen.
    Zum Vorfall: Mein Freund und ich waren mit Pax auf dem Weg nach hause, wir liefen auf einer großen Hauptstraße, Pax ist natürlich angeleint. Mein Freund wollte sich ein Video ausleihen, so habe ich mit Paxi vor der Videothek gewartet. Es kamen uns 3 freilaufende mittelgroße bis große Hunde auf uns zu die Besitzern liefen alle vor. Als der größte von den auf Pax zu kam hatte er kein Anzeichen von Aggression gezeigt die haben sich Nase an Nase beschnuppert und von einer Sekunde auf die nächste hatte er Pax am Nacken gepackt auf dem Boden geworfen und Ihn wild geschüttelt. Mein Freund und die Besitzer waren in dem Augenblick schon da und wir haben alle versucht den Hund von Pax wegzuzerren. Als er dann los lies kam der mittelgroße Hund und wollte Pax auch packen doch Paxi konnte schnell entkommen und ist beinahe auf die große Straße gerannt zum Glück war mein Freund so schnell und konnte Ihn noch fassen. Paxi war nur am schreien gewesen. Auf den ganzen Weg nach hause hat Pax ganz laut gebellt und wollte nicht aufhören. Ich weiß das er geschockt war.

    Meine Frage: Wie müsste man sich in der Situation verhalten?
    Was müsste man machen damit der andere Hund so schnell wie möglich von meinem Hund loslässt?
    Wie verhalte ich mich jetzt gegenüber Pax, wenn er durch die Erfahrung Angst vor anderen Hunden hat oder sogar zum Angst-Kläffer wird?

    Eins weiß ich! Ich werde um freilaufende Hunde auf der Straße ein großen Bogen machen. Doch was mache ich zum Beispiel auf dem Hundeplatz?

    Zum gesundheitlichen Stand: Pax hat ne Schurfwunde am Hals. Eine kleine Bisswunde am Nacken.Und Kratzer am Ohr. Die natürlich schon behandelt wurden.

    Ich danke Euch schon im voraus für die Antworten. :gott:

    Liebste Grüße von Pax und Trang

  • Diese Fragen stellte ich mir inzwischen auch schon zweimal,
    obwohl ich selber einen großen Hund habe.

    Ich weiss auch nicht wirklich wie ich mich gegenüber freilaufenden Hunden verhalten soll.
    Ich kann meinen nicht *immer* und auch nicht *überall* leinenlos laufen lassen.

    Das erste Mal war ich auf dem Weg in den Wald. Am Anfang des Waldes kamen mir zwei Ridgebacks entgegen,leinenlos. Ich ließ meinen absitzen etwas weiter entfernt und wartete. Die HH kam nach ein paar Metern hinterher. Oh schön, dachte ich, nun wird sie ihre Hunde anleinen. Pustekuchen! Der Rüde lief weiter in den nächsten Waldabschnitt rein und die Hündin kam direkt auf mich und Monty zu. Da Monty pubertierend ist weiss ich nicht immer wie er reagiert.

    Das zweite Mal war auf einem Feldweg. Ein Vizla und ein Beagle kamen mir entgegen. Ebenfalls leinenlos.

    Auch da ist es gut gegangen.
    Womöglich werde ich dann noch angemacht, wenn wirklich etwas passieren sollte, das mein Hund an der Leine war.
    Ich stellte mir auch beide mal die Fragen.
    Wie verhalte ich mich nun?
    Was mache ich wenn sie sich beißen und wie kann ich dem entgegensteuern?
    Man sagt ja umdrehen und weitergehen und rufen, aber ich glaube so reagiert fast kein HH sondern versucht doch bestimmt dazwischen zu gehen.

    Mein Mann sagte ich solle mir für solche Situationen Pfefferspray mitnehmen.

    Die anderen Fragen können Dir bestimmt die Foris noch beantworten.

  • Hallo,

    ganz wichtig ist jetzt, daß Du Dich bei Begegnungen auf gar keinen Fall irgendwie anders verhälst, auch wenn Pax Angst zeigt. Das ist schwierig, ich weiß, aber tu so, als ob alles in bester Ordnung ist und betüddel ihn auf keinen Fall.

    Von Pfefferspray würde ich abraten. Du kannst nie sicher sein, welcher Hund bei einer Beißerei das Spray abbekommt. Worst case, wenn Dein eigener Hund ne Ladung abbekommt und dann erst richtig traumatisiert ist.

    Solche Begegnungen sind immer sehr schwierig, besonders an einer Straße, wenn der eigene Hund angeleint ist und die anderen Halter ihre Hunde verantwortungslos frei laufen lassen. Man hat kaum Aktionsradius, Leine loslassen ist zu gefährlich und bis die anderen Halter reagieren ist einem schon 3x das Herz in die Hose gerutscht.

    Ich kenne hier bei uns auch eine Hündin, die allerdings dafür bekannt ist, kleinere und unsichere/ängstliche Hündinnen zu attackieren. Ich habe mittlerweile (nach mehr als 3 Vorfällen) keine Hemmungen mehr, diese Hündin anzubrüllen, wenn sie auf dem Weg zu uns ist. Sie läuft grundsätzlich ohne Leine und der Halter ist auch noch der Meinung, die Hunde müßten das unter sich klären. Ich stelle mich dazwischen, mache mich groß und brülle die Hündin an. Reicht das nicht, pack ich sie auch schon mal im Nacken und pflücke sie runter (bisher 1x vorgekommen). Anders geht es nicht, die läßt von selbst nicht von Ronja ab und der Halter hält es nicht für nötig, einzugreifen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Kontakte an der Leine, besonders an Straßen oder gar in Fußgängerzonen, lasse ich selten bis gar nicht zu, es sei denn die Hunde kennen sich.

  • Huhu,
    schließe mich Betty komplett an. Ich verfahre genauso.
    Manchmal, wenn ich einfach keinen Bock habe und die Situation es hergibt, wechsel ich einfach kommentarlos und ruhig die Straßenseite, wenn mir an der Straße freilaufende Hunde begegnen.

    Eins noch: Nase zu Nase beschnuppern ist nicht friedlich. Ein Hund, der frontal gleich auf deinen zugeht und direkt vor ihm stehen bleibt, so nahe, dass die Nasen fast aneinander sind, ist hündisch gesehen sehr, sehr dreist. Da wäre ich schonmal aufmerksam geworden.

    Viele Grüße
    Silvia

  • Hallo,

    ich habe jetzt so einen Leinenpöbler, der so ist, weil andere HHs ihre Hunde nicht im Griff haben und laufen lassen.

    Künftig werde ich ihn losmachen wenn mir ein freilaufender entgegen kommt. Damals ging das nicht weil er frisch kastriert war und beim ersten Mal ging es auch nicht, da er frisch vom Ausland hier war und vor allem und jedem Angst hatte.

    Jetzt will keiner mehr mit ihm zu tun haben weil er sich an der Leine so anstellt. Kann ich ihn rennen lassen, dann ist es null Problem. Leider haben die HHs oft Angst vor schwarzen Hunden und ich dann meine Probleme.

    Schade, denn Filou könnte die Sozialkontakte sehr gut gebrauchen. Versuch jetzt einmal die Woche auf ein Auslaufgebiet zu fahren um ihn dort laufen zu lassen. Bisher gab es nie Probleme.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: wenn ein freilaufender Hund auf mich zukommt bekomme ich mittlerweile auch Panik. Es ist kontraproduktiv und ich arbeite an mir, aber wenn man das zwei Mal erlebt hat, dann geht es nicht spurlos an einem vorbei.

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