Fett durch Krankheit?
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Alina_ -
30. Juni 2009 um 23:18
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Durch welche Krankheiten wird ein Hund übermäßig übergewichtig?
Gibts sowas überhaupt? Kann man das nicht durch entsprechendes Füttern regulieren, wenn ein Hund durch Krankheit zu Übergewicht neigt?
Heute hab ich eine HH darauf angesprochen, und sie ist voll ausgerastet.
Muss man sich angegriffen fühlen, wenn man selbst keine Schuld daran trägt?
Wenn es so eine Krankheit gibt, kann man die heilen?
Oft stellt sich ja die Frage: Was war zuerst da, das Fett oder die Krankheit.
VG
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Definiere "Fett".
Meggy hatte durchs Cushing einen stark aufgeblähten, harten Bauch sah fett aus. -
Naja .. der Hund vorhin war ein Ballon mit Fell und Stummeln unten dran was mal die Beine waren. Hat sich bewegt wie ... kennst du Southpark?
Und sonst halt die normalen Fässer, kennst du sicher auch.
Einmal hab ich eine getroffen, deren Hund hatte tatsächlich nur nen dicken Bauch, hab ich auch nach gefragt, und sie meinte ganz nett, nee, ist in Behandlung, füllt sich immer mit Wasser, Hund ist schon alt. Sowas klingt dann glaubwürdig.
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Mir fällt spontan die Schilddrüsenunterfunktion ein, die aber mit Tabletten behandelbar ist (sehe es ja an mir selbst
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Es gibt in der Tat Stoffwechselstörungen, bei denen jemand (egal ob Mensch oder Hund) zunimmt, ohne etwas dafür zu können. Meist ist dies jedoch medikamentös in den Griff zu bekommen, sofern man erstmal rausfindet, WAS die Krankheit ist und welche die richtige Medikation dafür ist (auch das ist ja nicht immer so einfach).
In solchen Fällen macht im Zweifelsfall der Ton die Musik, wie und ob man jmd. drauf anspricht. Normalerweise halte ich mich diesbezüglich aber zurück, es sei denn, ich werde explizit danach gefragt. Im Zweifelsfall gibts nämlich 2 Möglichkeiten: Entweder die Besitzer sehen selbst ein, dass der Hund zu dick ist, dann sind sie aber mit Sicherheit auch bemüht etwas zu ändern (und dann bringt es ncihts, wenn ich sie noch mit der NAse drauf stoße) oder sie finden das Gewicht ihres Hundes völlig okay und dann werden sie, wenn sie ihren Hund "fettgefüttert" haben, bestimmt nichts an ihrem Verhalten ändern, nur weil ich sie darauf anspreche...
LG, Henrike
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Hmmm, mein Hund hat laut Laborwerten ein Insulinom (einen insulinproduzierenden Tumor der Bauchspeicheldrüse) und ist deswegen häufig unterzuckert. Mit Cortison haben wir das in Griff, aber dieser Hund neigt auch zur Mopsigkeit, allein durchs Cortison. Noch weniger Füttern ist schwierig, der Zuckerspiegel muss ja stabil bleiben, sonst bekommt der Hund Epi-ähnliche Anfälle, das ist auch nicht das Wahre.
Heilen kann man das übrigens nicht.Ich gestehe, ich war auch oft kurz vorm Ausrasten, wenn jemand sagte: "Boah, dein Hund ist aber FETT geworden!"
Gerade weil ich das nicht ändern kann, und vor allem wegen der Ursache des Fettwerdens.
Mit diesem Krebs hat mein Hund keine großartige Lebenserwartung mehr, ich bin jeden Tag froh, wenn er morgens aus dem Körbchen kommt.
Und da durch Sprüche über die Körperfülle mit der Nase reingedrückt zu werden, das kann richtig weh tun...LG
Eureka 23
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mein filou ist krankheitsbedingt (autoimmunerkrankung wurde mit hochdosiertem cortison behandelt) auch dick. filou ist ein aussie und bei einer größe von 50cm wiegt er leider 30kg. er ist im april 2 jahre alt geworden und seine lebenserwartung liegt noch bei ca. 2 maßimal 3 jahren. ihr glaubt gar nicht was man sich mit einem dicken hund so alles anhören muß. wenn jemand nett fragt warum filou so dick ist beantworte ich das gerne und freundlich. aber die dämlichen sprüche könnte sich so mancher doch sparen. ich kann sein gewicht nicht ändern, er bekommt ein sehr gutes diätfutter und davon auch noch das absolute minimum und nimmt trotzdem nur in mini mini schritte ab. jeder blöde spruch führt mir vor augen das ich nicht mehr so viel zeit mit filou habe... das ist verdammt hart....
eureka ich kann dich sehr gut verstehen ...
liebe grüße silke mit filou -
Das mit dem "fetten "Hund kenn ich leider auch nur zu gut.
Wenn Emma wegen ihrer Krankheit länger ihre Cortispritzen bekommt sieht sie leider auch immer aus als hätte sie sehr viel zu viel auf den Rippen.
Da muß ich mir auch immer Dumme Gespräche anhören von wegen weniger Füttern,mehr Bewegen........
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Hallo!
Nur so nebenbei angemerkt: Cortison über kurze Zeit in hohen Dosen, ist weniger schlimm als eine Langzeittherapie.
Es muss so schrecklich sein (als Mensch oder HH), diese Hänseleien zu ertragen, vor allem wenn man dabei immer und immer wieder an die Krankheit erinnert wird. Ein hartes Leben

LG
Nikki -
Zitat
Muss man sich angegriffen fühlen, wenn man selbst keine Schuld daran trägt?
Wie beim Menschen gibt es sicherlich auch bei Hunden Krankheiten, die sich damit äußern das das Tier zunimmt. Ob diese heilbar sind oder ob man sie nur unter Kontrolle bekommt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die Reaktion der HH lässt zweierlei Schlussfolgerungen zu:
Entweder sie ist von den Fragen anderer HH genervt und daher abgedreht.Oder aber sie hat ihren Hund überfüttert und ist genervt weil ihr niemand glaub wenn sie lügt

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