Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Habe den Hund falsch erzogen - Ratschläge gesucht :/
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Hi ihr

Seit etwa einem Jahr bin ich Besitzer eines Wolfsspitz-Dackelmischlings und ich habe noch nie einen so reizenden und liebevollen Hund wie meinen kleinen Hiroshi kennengelernt.. Es ist übrigens mein allererster Hund, davor hatte ich kaum erfahrung mit Hunden ._. Das meiste Wissen habe ich mir angelesen.
Um jetzt zu meinem Problem zu kommen: Ich habe am Anfang der Erziehung auf die Ratschläge und Tipps meines Freundes gewettet. Dieser ist der Meinung, dass man den Hund ohne Probleme ohne Leine herumlaufen lassen kann, sein Essen mit ihm teilen soll, ihn im Bett schlafen lassen kann, usw. Er ist also generell der Meinung, dass man den Hund sein lassen soll wie er ist und ihm nicht irgendein unnatürliches Verhalten antrainieren sollte..
Naja, bis vor einem halbeng Jahr habe ich meinen Vierbeiner machen lassen was er möchte, doch dann habe ich begonnen darüber zu lesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich das Ganze total verpatzt habe mit dieser Einstellung x.x Immerhin hatte ich auf diese Weise eindeutige Probleme, wie z.B, dass der Hund nicht ordentlich gehorcht und nicht gekommen ist, wenn ich ihn rief. Mein Freund sagte hierbei immer nur, dass er das schon von selbst lernen wird und, dass ich mir keine Sorgen machen solle..
Dann habe ich die gesamte Erziehung genau ins Gegenteil gezogen und habe es wirklich sehr schnell geschaft ihn "umzuprogramieren", er war dann nach einer beinharten Erziehung ein richtig braver und liebenswerter Hund

Aber naja, dann habe ich mich so sehr in das streng sein hineingesteigert, dass es schon zu extremen Übertreibungen gekommen ist :/ Bei jedem noch so kleinen Fehler habe ich ihn angeschnautzt und auf seinen Platz gewiesen, habe ihn angeschrien wenn er gebettelt hat und vieles mehr was ich jetzt im Moment absolut bereue

Um zum Punkt zu kommen: Der Hund hat nahezu Angst vor mir. Er beginnt zu zittern, wenn ich ihn ansehe, versteift sich, wenn ich ihm ein Leckerli zustecken möchte oder verfällt ihn Paralyse wenn ich ihm das Frisbee werfen möchte. Wenn ich etwas esse sieht er nicht einfach weg sonders erstarrt, beginnt zu zittern und legt die Ohren an.. Es ist einfach schrecklich =(
Und dabei sehe ich ganz genau, dass er Hunger hat oder mit mir spielen möchte.. Dann steige ich darauf ein, werfe ihm seinen Lieblingsstock und er tut so, als ob das ein Test wäre, als ob ich testen würde ob er nun hinterherläuft oder nicht.. Wenn ich ihm sein Futter gebe schaut er mich so an, als ob ich ihn vergiften wollte, es ist nicht zum aushalten ._.
Seit zwei Wochen jetzt schon bemühe ich mich so lieb wie möglich zu ihm zu sein, bin extrem locker im Umgang mit ihm und teile (oder Versuche es zumindest..) mein Essen mit ihm zu teilen, aber nichts hilft, ich weiß nicht mehr weiter und bin total am Ende
Er beginnt immer erst dann zu fressen, wenn ich weg bin und spielen tut auch mit jedem anderen ganz normal, nur mit mir nichtMein Freund ist der Meinung, dass sich Hiroshi deswegen so verhält, wei er sich nicht auskennt, weil er verwirrt ist und nicht weiß was ich denn nun möchte: streng sein oder lieb sein
Ich habe Google bereits auf den Kopf gestellt, ohne Erfolg.. So ein Problem scheint wohl sehr ungewöhnlich zu sein :/~ Weiß vielleicht irgendjemand was man in so einem Fall tun sollte? Das ist ein Problem, welches mir wirklich sehr schwer im Magen liegt, ich brauche ganz dringende Hilfe ;_;'
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27. Juni 2009 um 20:49
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Habe den Hund falsch erzogen - Ratschläge gesucht :/ - Vor einem Moment
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Hm das ist ne schwierige Situation. Ich glaube dein Hund hat das Vertrauen zu dir verloren
Er verhält sich extrem unsicher, da er nicht weiß wie er sich in deiner Gegenwart verhalten soll.
An deiner Stelle würde ich anfangen das Vertrauen in kleinen Schritten wieder aufzubauen. Und bitte sei trotz allem konsequent, denn Hunde nutzen die kleinen Erziehungslücken gern aus.
Das Essen solltest du nicht mit ihm teilen, es muss schon klar sein wer das Herrchen bei euch ist.Belohne deinen Hund für jeden Schritt der wieder zu einem guten Verhältnis zwischen euch führt. Wenn er zu dir kommt, loben, wenn er dir aus der Hand frisst, loben, usw.
Und bitte nicht anschreien, viele Hunde reagieren da ganz sensibel. Ein leise geknurrtes Nein oder sogar das Drohen mit deiner Körperhaltung reicht oft schon aus um dem Hund zu signalisieren dass du nicht okay findest was er macht.
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Ich habe leider keinen Tipp für dich, möchte dich aber loben, dass du nicht mehr auf deinen Freud hörst und dir nun Hilfe suchst.
Ich drück dir die Daumen, dass du es mit deinem Hundi wieder hinbekommst.
Liebe Grüße
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Zitat
Er beginnt zu zittern, wenn ich ihn ansehe, versteift sich, wenn ich ihm ein Leckerli zustecken möchte oder verfällt ihn Paralyse
Hallo!
Da würde mich interessieren, was passiert, wenn du ihm ein Lecker hinschmeisst. Was macht er solange du da bist, traut er sich ran oder geht er weg? Wenn du den Raum verlässt, nimmt er es sofort auf?
Wenn er angst hat, weil du frontal vor ihm steht und ansiehst, macht dich klein, dreh dich mit dem Rücken zu ihm und halte ihm ein Lecker nach hinten. Warte ruhig einige Minuten. Wichtig ist Ruhe, keine Worte, kein Blickkontakt.LG
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Geh ganz schnell zu einem guten Hundetrainer in Deiner Nähe, der auch Einezlstunden macht.
Zum Glück hast Du gemerkt, daß es so nicht weiter gehen kann.
Viel Glück für Deinen Hund und Dich !
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ihr könntet auch gemeinsam neue "Gefilde" entdecken; will heissen: ihr erlernt zusammen eine Hundesportart, erfindet ein neues Spiel, bei dir gibt es die obertollsten Leckerchen usw. Wichtig ist, dass das natürlich nur auf nette Art geschieht, ohne jeglichen Zwang und dass NUR DU das mit ihm machst!!!
Und suche dir eine gute Hundeschule!
Viel Erfolg euch beiden.
Achja, es sollte jetzt nicht so sein, dass, wenn dein Hund wieder Angst vor dir hat, dein Freund ihn "beschützt", indem er ihn streichelt, beruhigend mit ihm spricht usw. Das verstärkt die Angst nur.
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Och schade. Manchmal wollen wir zuviel auf einmal. Ein mittelweg wäre perfekt gewesen.
Ich drück dir auf jedenfall beide Daumen, dass du es schaffst sein Vertrauen wieder zurückzugewinnen.
Ich würde glaub ich erstmal auf dem Fussboden mein Lager aufschlagen und nur noch aus der Hand füttern. Also du isst. Dann gehst du in die Küche holst sein essen und bietest ihm das aus der Hand heraus an. Schrei ihn nicht mehr an, der Tonfall ist bei Hunden wichtiger als die Lautstärke. Wenn Syk nicht hören will, weil er zu abgelenkt ist, werd ich nciht lauter sondern in der Stimmlage tiefer.Ich fände es toll, wenn du einen Trainer findest, der euch hilft und du uns auf dem laufenden hälst.
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Du bist für Deinen Hund nicht mehr verlässlich. Das ist schlimm, denn so kann er Dich gar nicht einschätzen und rechnet ständig mit dem schlimmsten.
Versuche ab sofort einen goldenen Mittelweg zu finden und verhalte Dich in jeder Situation immer gleich.
Denk über jede Deiner Reaktionen sehr gründlich nach und bleibe dabei.
Nach einer (wahrscheinlich langen) Zeit wird sich Dein Hund langsam wieder entspannen.
Das ist ein dorniger Weg, aber da musst Du jetzt durch. -
Im Moment bist du für deinen Hund völlig unberechenbar. Erst läßt du ihn völlig locker, er darf tun was ihm gefällt, dann drehst du ohne ersichtlichen Grund völlig durch (aus seiner Sicht, denn er hat keine Ahnung was du plötzlich willst) und nun bist du wieder vollkommen anders. Das der Hund nicht mehr weiß was nun Sache ist, ist völlig klar.
Du musst dir jetzt erst mal klar werden, was du von dir und deinem Hund als Team jetzt erwartest. Vorallem musst du aber bei einer Linie bleiben und nicht zwischen verschiedenen Stadien herum springen (Leinen los, sehr streng, Leinen wieder los). Das verwirrt ihn nur.
Ansonsten kann ich dir auch nur zur kompetenten Hilfe raten, denn es ist doch einiges verbockt worden.
Ich drücke dir die Daumen, dass sich das schnell wieder gibt und der Hund wieder Stressfrei leben kann!
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