Endgültiger Schlafplatz

  • Hallo ihr Lieben,

    ich habe hier folgende Situation:

    Mein Labrador Welpe Louis (knapp 15 Wochen) hat die ganze Zeit in einem Kennel neben meinem Bett geschlafen, der nachts verschlossen war. Dieser ist jetzt kaputt gegangen und ich darf ihn umtauschen und mir etwas Neues dafür holen. Nun überlege ich, wie der endgültige Schlafplatz von Louis aussehen soll.
    Wir wohnen in einem Haus (Keller, Erdgeschoss, 1. Stock). Den Tag über wird sich eigentlich nur im EG aufgehalten. Nachts schlafen wir allerdings alle oben. Eigentlich hat Louis so sein eigenes kleines Zimmer (unser Hauswirtschaftsraum) und da wäre unsere Traumvorstellung, dass er auch nachts dort schläft. Ist da aber überhaupt empfehlenswert, wenn er unten schlafen soll und wir sind alle oben? Ich will ihm halt eigentlich einfach das Treppenlaufen ersparen. Dann wäre einfach nur unten sein Reich und oben müsste er gar nicht hin. Versteht ihr was ich meine?...
    Ich hoffe ihr habt gute Tipps oder Empfehlungen für mich...
    Liebe Grüße

  • Also ich habe nicht sehr viel Ahnung aber ich persönlich würde ihn lieber in meiner Nähe haben wollen auch wenn wir alle schlafen...

    Max hat ein schniekes 1x0,80Meter "Bett" und das steht in einer Ecke im Schlafzimmer sozusagen am Fußende aber nicht direkt an unserem Bett.

  • Ich finde es ok wenn der Hund sein eigenes Schlafreich hat ... mein pubertierender Jojo schläft auch nicht in meinem Zimmer ... er rennt sonst schon von morgens um 6 immer in der Wohnung rum ... un davon wird man ja recht leicht wach bei Laminat.

    Ich denke es stört ihn auch nicht weiter ... er geht abends immer schon von alleine auf seinen Platz ... deswegen denke ich ist alles eine Frage der Gewöhnung. Meine erste Hündin hatte ihren Platz bei mir im Zimmer ... hat sich aber immer freiwillig woanders hingelegt ... manchmal im Flur ... manchmal vor meiner Tür ... wie sie mochte.

  • Ich kann nur von meiner alten Hündin berichten, dass es ihr nicht im geringsten was ausgemacht hat unten zu schlafen. Bei uns ist die Wohnsituation so wie bei euch. Sie hatte ihren Rückzugsort und hat das auch akzeptiert.
    Bei unsrer neuen Maus wollten wir ja alles richtig machen und blabla...
    also schliefen wir zuerst unten im Wozi...war auch ok...aber dann meinte die Hundetrainerin neeeeeeee ihr müsst sie mit ins Schlafzimmer nehmen..ok gesagt getan..doch irgendwie konnte sie da nicht schlafen und wir auch nicht .Ende vom Lied war, wir hatten ihr unter der Treppe so einen Auslauf gebaut, da schlief sie dann abends immer wenn wir noch unten im Wozi waren. Männe holte sie dann nachts noch mal zum Pipimachen da raus und nahm sie dann mit hoch ins Schlafzimmer...da machte die ein Theater hierhin gelaufen und dahin. Männe hat sie dann wieder runter gebracht, legte sie dann einfach wieder auf ihren Platz unter die Treppe und siehe da unser Hund hat zum ersten Mal durchgeschlafen. :gut:

  • Ich find das absolut ok wenn der Hund seinen Bereich hat und nicht überall rumhirscht. Kira schläft seitdem sie 6 Wochen alt ist im Wohnzimmer auf ihrem Puff. Die erste Zeit hab ich auf der Couch geschlafen weil sie alle 2 Stunden mal mußte aber ich wollte einfach keinen zweiten Schnarcher im Schlafzimmer riskieren ;) So kann sie auch morgens ihren Teddybären herumwirbeln oder die Katze ärgern und ich trotzdem schlafen.

  • Wenn ein Hund langsam dran gewöhnt wurde, nachts alleine zu schlafen, finde ich das nicht schlimm.

    Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, finde ich es äußerst praktisch, dass mein Hund im selben Raum schläft wie ich, weil sie sich dann auch bei mir melden kann, wenn sie mal krank ist und Durchfall hat. Ich persönlich fühle mich dann einfach wohler, wenn ich besser mitkriege, dass mit dem Hund alles in Ordnung ist. Das ist aber nur meine eigene Meinung.

    Ich fänds dem Hund gegenüber aber nciht fair, ihn jetzt einfach kommentarlos aus dem Schlafzimmer auszuquartieren und zu erwarten, dass er auf einmal alleine unten schläft. Für den Anfang wäre es dann eigentlich zumindest angemessen, wenn einer mit ihm unten bleibt, bis er die Nächte sicher dort unten durchschläft und nicht mehr den Kontak zu euch so dringend braucht.

    LG, Henrike

  • Hallo Zusammen,

    unsere Emma (Labi/Goldi) wird morgen 17 Wochen. Sie hat die ersten 3 Wochen neben uns im Schlafzimmer in ihrem riesigen Hundebett geschlafen. Jetzt schläft sie freiwillig im Wohnzimmer unterm Tisch in ihrem Hundekissen. Ich lass, wenn wir abends ins Bett gehen alle Türen auf (hab da keine Ruhe, wenn die Türen zu sind). Sie könnte also, wenn sie wollte zu uns ins Schlafzimmer kommen.

    Wenn wir dann früh auf Arbeit müssen und halb sechs aufstehen, liegt sie dann meistens bei unserer Tochter (6 Jahre) vorm Bett auf dem Läufer. - Hatte sich aber auch schon zu ihr ins Bett geschlichen - so süüüüüß.

    Viele Grüße Sandra

  • Hi,

    unsere erste Hündin hatte meist mehrere Möglichkeiten, d.h. sie konnte sich entscheiden, bei meiner Mutter im Schlafzimmer zu schlafen oder auf ihrem Kissen in der Küche unterm Tisch oder im Wohnzimmer in einer "Höhle" unter unserem alten kastenförmigen Klavier. Sie hatte verschiedene Phasen, aber meistens schlief sie bei meiner Mutter und dort dann unterm Bett (das war immer eine Falterei, bis Hundi (Collie-Mix) alle Pfoten darunter verstaut hatte ;))

    Meine Meinung ist daher, dass ein Hund zumindest die Möglichkeit haben sollte, wenn man dann sieht, dass er keinen gesteigerten Wert aufs Schlafen im Schlafzimmer legt, dann ist es ja auch ok.

    Gruß,
    Christiane

  • Danke für eure Antworten :)

    Mein Problem ist, dass ich auch noch eine Katze habe, die in meinem Zimmer schläft. Wenn ich die beiden in einem Zimmer nachts hätte, dann würde da keiner zum Schlafen kommen ;).
    Natürlich würd ich meinen Zwerg langsam an die neue Situation gewöhnen. Nur mittlerweile können wir uns um etwas Endgültiges kümmern, denn Louis ist stubenrein und schläft nachts durch so von 22 bis 6 Uhr.
    Könnte ich ihm denn rein theoretisch beibringen, nur nachts nach oben zu gehen? Eher weniger, oder? Ich bin so hin und hergerissen und finde keine optimale Lösung in der Sache =(

    Liebe Grüße

  • Zitat


    Könnte ich ihm denn rein theoretisch beibringen, nur nachts nach oben zu gehen? Eher weniger, oder? Ich bin so hin und hergerissen und finde keine optimale Lösung in der Sache =(

    Ein Hund kann zumindest lernen, dass man nicht eigenverantwortlich irgendwohin geht, sondern dass man nur auf Kommando dort hoch geht.

    Für tagsüber würde ich ihm dann unten aber dennoch einen Liegeplatz anbieten. Vielleicht will er ja dann irgendwann auch lieber dort unten bleiben nachts ;)

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