Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Sammy knurrt...
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smilietanja -
24. Juni 2009 um 14:39
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Hallo ihr lieben,
ich habe ein kleines Problem. Die Familie von meinem Freund besitzt ein Rehpinscherrüden names Sammy. Er war schon immer ein sehr dominanter Rüde der sich nicht alles gefallen lassen hat. Anfangs hat er nur getestet, als er in der Pubertät war. Vor einiger Zeit fing er aber an, meinen Freund anzuknurren. Aber nur ihn. Es wird dann immer nur gesagt "Och Sammy hör auf"...Wenn jemand dann mal ein bisschen geschimpft hat kam nur "Hey lass das! Der arme Hund!"
Jetzt ist es soweit das er ALLE anknurrt. Wenn er auf dem Sofa liegt und jemand dahin will knurrt er, wenn er auf dem Teppich sitzt und man an ihm vorbei geht knurrt er, er holt sich ein Frolic legt es vor dich, du nimmst es, er knurrt...er sitzt auf dem Stuhl, man schickt ihn runter, er knurrt (einmal hat er geschnappt). Man will sein Körbchen weglegen, er knurrt....egal was man macht. Er ist nur am Knurren! Mir ist es mittlerweile nicht mehr geheuer den Hund anzufassen.
Es ist bei der Familie so, das dem Hund sein eigenes Essen gekocht wird (Gehacktes, Rolade (alles ohne Gewürze und Zwiebeln und so) und er hat immer sein Futter im Esszimmer stehen und isst immer gleichzeitig mit der Familie.
Ich habe stark das Gefühl, das er in der Rangordnung nicht unter ihnen steht, sonder darüber :/
Ich habe es schon versucht mit vielen Tips und Tricks. Habe gesagt sie sollen doch mal einen Unterordnungskurs besuchen oder immer wenn er knurrt ihn ein bisschen schimpfen und ihn ein paar Minuten ignorieren. Aber sie "versöhnen" sich dann direkt mit Sammy wenn er sofort wieder lieb ist, und das weiß er. "In dem einen Moment bin ich böse und dann haben mich eh alle wieder lieb"Das Problem ist bei den Tips die ich gebe, sie werden entweder gar nicht versucht oder es wird dann gesagt: "wenn ich dann in die Huschu zur UO gehe, machen die andern eh nicht mit und dann bringt das nichts!"
Ich habe echt keine Ahnung mehr, was ich machen soll. Ich quassel mir da nur den Mund fusselig. Die hören einfach nicht auf meine Tips. Oder sie wollen es einfach nicht hören weil Sammy doch sooooo süß ist.
Ich habe vorgeschlagen ihn anders als Spazieren gehen zu beschäftigen aber sei meinen das geht eh nicht, weil er nicht auf Leckerchen oder Spielzeug steht...

Verzweifelte Grüße
Tanja und Leesha -
24. Juni 2009 um 14:39
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Sammy knurrt... - Vor einem Moment
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Hallo Tanja,
ich kann deine Bedenken echt verstehen, aber wenn die Famlie des Hundes uneinsichtig ist, wirst du alleine nichts erreichen.
Dir ist ja auch klar, dass grundliegende Dinge verändert werden müssten.
Das Schimpfen, wenn er "böse" ist, bringt sowieso nichts.
Vielleicht findest du ja mal ein kurzgefasstes Buch über Hundeverhalten bzw. Erziehung, was sie lesen würden.
Als Freundin des Hauses hören sie nicht auf dich, das ist meistens so.
Außerdem meinen sie wirklich alles richtig zu machen, die Situation ist sehr eingefahren.
Ich würde es mal mit einem Buch versuchen oder frage sie mal, ob sie das Verhalten des Hundes auch ignorieren würden, wenn es ein Bernhardiner wäre...
Vielleicht wären ein paar Trainerstunden ein schönes Geburtstagsgeschenk mit mehreren Leuten zusammen.Gruß
Leo -
Das mit dem Buch ist eine schöne Idee. Da werde ich gleich mal nachschauen.
Geld für einen Trainer wäre nicht das Problem. Das größte Problem ist, dass nicht alle mitziehen. Der eine meint man muss nichts machen weil er ja so süß ist und der andere meint das das zum Problem werden kann und etwas gemacht werden muss. Irgendwann wird Sammy merken das knurren auch nicht schlimm ist und wird schnappen oder sogar beißen. Und ich möchte nicht die sein, die ein Rehpinscher am Bein hängen hat.
Die jüngste Tochter der Familie (18) ist die eigentliche Besitzerin hat aber im Moment durchs Abi kaum Zeit und bekommt das nicht so mit. Sie hat letztens mit Sammy auf dem Boden gespielt und dann hat er ihr ins Gesicht !!!! geschnappt. Irgendwann beißt er richtig zu und das möchte doch niemand. Nur sie sehen halt alle den kleinen süßen Sammy der ja nichts macht.
Sie sind der Meinung, dass irgendwas vorgefallen sein muss das er jetzt knurrt. Ich bin der Meinung das er jetzt einfach gemerkt hat, das keine Grenzen für ihn gesetzt sind und das nutzt er einfach aus. Oder sehe ich das falsch?

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Ich habe eher das Gefühl, daß der Hund keine Grenzen kennt und total verhätschelt wird. Ist ja auch nur ein kleiner Hund, der braucht keine klare Linie und schon gleich gar keine Erziehung "Ironie aus"
ZitatHabe gesagt sie sollen doch mal einen Unterordnungskurs besuchen oder immer wenn er knurrt ihn ein bisschen schimpfen und ihn ein paar Minuten ignorieren.
Ob da ein UO-Kurs hilft, wage ich zu bezweifeln. Es scheitert hier am Alltag, am ganz normalen Zusammenleben, da hilft auch keine Unterordnung. Die Hundehaltung ansich müßte komplett verändert werden
Würde ein Hund knurren, weil ich mich auf´s Sofa setze, dann würde so schnell von dem Ding runterfliegen, das er hören und sehen vergißt und dann wäre definitiv Schluß mit lustig. Kein Sofa, kein Bett, Boden und HundedeckeZitatIch habe vorgeschlagen ihn anders als Spazieren gehen zu beschäftigen aber sei meinen das geht eh nicht, weil er nicht auf Leckerchen oder Spielzeug steht...
Warum sollte der Hund für sein Futter auch arbeiten, er bekommt bestimmt alles einfach in den Rachen gesteckt.
Da bekommt der Hund nichts mehr aus dem Napf, sondern nur noch aus der Hand und nur für eine Gegenleistung. Nach ein paar Tagen ohne Futter, wird er so motiviert sein wie nie zuvorDu kannst höchstens nochmal versuchen mit ihnen zu sprechen und ihnen immer wieder ein paar Tips, vielleicht auch mal daraufhin stoßen was passiert, wenn der Hund weiterhin so frech bleibt.
Andernfalls kannst du höchstens nur zusehen

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Ich hätte kein Problem damit zu sagen, was mir an dem Hund auf die Nerven geht und das ich es nicht mag, wie er sich verhält. Auch wenn es meine (besten) Freunde wären. Ich habe Bekannte, deren 2 Pinscher genauso sind, denen stelle ich mich in den Weg, körpersprachlich, und fege sie vom Tisch, denn darauf tanzen sie ständig herum. In solchen Situationen zeige ich deutlich, dass mir das Verhalten der Tiere gegen den Strich geht.
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Zitat
Ich habe echt keine Ahnung mehr, was ich machen soll. Ich quassel mir da nur den Mund fusselig. Die hören einfach nicht auf meine Tips.
Lass' sie doch einfach....solange ich mit dem Hund nicht in einem Haus leben muss waere mir wurscht wie er sich benimmt...wenn's die Halter nicht stoert ist's doch ok.
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Ich habe denen ja schon gesagt was mit dem Hund gerade nicht richtig läuft. Ich habe es freundlich gesagt und versucht mit ihnen drüber zu sprechen das das so nicht weitergeht. Ich ignoriere den Hund einfach. Ich möchte nicht die erste sein die gebissen wird :|
Und ich kann es leider nicht einfach lassen, weil ich wohne zwar nicht da, ich bin aber jeden Tag da, weil ich ja bei meinem Freund bin. Ich bekomme das ja alles mit wenn ich da bin und das ist :zensur:
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Zitat
Ich ignoriere den Hund einfach.
Genau so!.
...und wie er seine Familienmitglieder gaengelt waere mir wurscht, solange diese keine Hilfe moechten. -
Wenn das Geld für einen Trainer kein Problem wäre, würde ich das doch machen.
Der muss natürlich in die Problematik eingeweiht werden und es sollte jemand sein, der psychologisch taktvoll mit der Problematik der Besitzer umgehen kann. Quasi jemand, der die Familie nicht mit der Nase darauf stößt, was für "Misstände" herrschen, sondern sie selbst dazu bringt, das Problem zu erkennen.
Das kann nicht jeder Trainer!
Das Buch habe ich ja selber vorgeschlagen, nur befürchte ich, dass sie sich nicht darin wiederfinden würden, weil es ja sooo niedlich ist, wenn der Kleine knurrt.
Leider kann ich dir nicht mal etwas Passendes vorschlagen, sie sind alle zu umfangreich.
Wenn, dann sollte es gut zu lesen sein. Mit etwas Ironie und Witz... Vielleicht etwas von Martin Rütter.
Was auch immer man von ihm hält. Witz hat er und kann grundliegende Dinge mit dem Umgang eines Hundes einfach vermitteln.
Vielleicht wäre das mal ein Einstieg für die Leute, über ihr Handeln und Agieren mit dem Hund nachzudenken - dann kann man mal weiterschauen.
Hauptsache, sie werden bald einsichtig. -
Zitat
Der muss natürlich in die Problematik eingeweiht werdenAber in den Augen der Halter besteht doch gar keine Problematik

Der Mops meiner Mutter hat so ungefaehr das gleiche Verhalten.....meine Mutter rechtfertigt dies mit allen moeglichen vermenschlichten Ansichten...ergo gibt's da kein Problem.....und ich halte von unerwuenschter Beratung Abstand.
Und wenn ich auf Besuch bin mache ich dem Moepschen immer ganz schnell klar das bei mir dieses Verhalten nicht zieht....das versteht er auch immer gaaaanz schnell und benimmt sich dementsprechend mir gegenueber :sm: :veg: (und meine Mutter behauptet immer das Moepschen nach meinen Besuchen tagelang psychologisch geschaedigt waere
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