Welche Methoden zur Hundeerziehung "toleriert" ihr
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Zitat
Mein Hund wird so erzogen wie jedes Kind erzogen werden möchte
Darauf hab ich mich bezogen und ja, ich hab auch den Rest gelesen und dich trotzdem falsch verstanden?! - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich zitiere mich mal selbst (mach ich immer wieder gerne)
Zitatmit Liebe, mit klarer Linie, streng, konsequent und in einem äußerst freundlichen Umfeld
- so möchte meiner Meinung nach jedes Kind erzogen werden auch wenn es sich öfter dagegen sträubt.
Zitat
Darauf hab ich mich bezogen und ja, ich hab auch den Rest gelesen und dich trotzdem falsch verstanden?!
Würde ich meinen
Ist aber egal und nicht weiter schlimm.
Ich hätte wahrscheinlich noch erwähnen sollen "Das ich Wert darauf lege selbst in Sachen Kynologie und Lernverhalten mich weiter zu Bilden und dieses Wissen in meine Erziehungsmethoden einfließen lasse". -
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass irgendein Kind so erzogen werden möchte, bzw erzogen werden sollte, wie ich meine Hunde erziehe - allein schon, weil ich der Meinung bin, dass bei einem Kind in erster Linie das Ziel sein sollte, einen selbstlicheren, unabhängigen Menschen zu formen, der selbstständig ohne fremde Hilfe gut in seinem Leben klar kommt.
Meinen Hund erziehe ich da definitiv anders - der soll sich an mir orientieren in unserem Alltag sehr wenig Entscheidungen treffen und wenn, dann steht meine Meinung immernoch höher als seine.Grundsätzlich erschließt sich mir schon nicht ganz, warum es wir Deutschen immer so dringend nötig haben, das tun anderer, dass uns ansich null tangiert, zu bewerten oder denjenigen unsere Meinung aufzudrücken.
Welche Methoden "toleriert" ihr... muss ich überhaupt irgendetwas tolerieren, oder ist das nicht einfach egal?
Ich persönlich halte mich grundsätzlich aus der Hundeerziehung anderer Menschen raus, solang ein Hund nicht stark Misshandelt oder mutwillig gequält wird. Im Gegenzug erwarte ich genauso, dass man mit mir nicht das diskutieren anfängt, weil ich es gewagt habe, irgendetwas mit meinem Hund zu machen, was nicht in das Weltbild meines Gegenübers passt.
Schlussendlich ist es der Halter, der dafür gerade stehn muss was seine Erziehung aus dem Hund macht. -
Sleipnir,
dass Du mit Hunden gut klar kommst glaube ich Dir.
Frage: wieviele Kinder hast Du schon erzogen und gut ins Erwachsenendasein gebracht?Bei Kindern sind Aggressionen, Hibbeligkeit, generell verboten.....wenns durch ´Erzieherische´Maßnahmen nicht zu handeln ist bekommen sie die chemische Keule, um nicht auf der Sonderschule zu landen etc...
Als ich ein Kind war, in den 50er- jahren des vorigen Jahrhunderts, war das völlig normal, dass man sich in der Pause auf dem Schulhof auch mal gerauft hat ( alter bayrischer Brauch des Kräftemessens)
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Zitat
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass irgendein Kind so erzogen werden möchte, bzw erzogen werden sollte, wie ich meine Hunde erziehe - allein schon, weil ich der Meinung bin, dass bei einem Kind in erster Linie das Ziel sein sollte, einen selbstlicheren, unabhängigen Menschen zu formen, der selbstständig ohne fremde Hilfe gut in seinem Leben klar kommt.
Meinen Hund erziehe ich da definitiv anders - der soll sich an mir orientieren in unserem Alltag sehr wenig Entscheidungen treffen und wenn, dann steht meine Meinung immernoch höher als seine.Grundsätzlich erschließt sich mir schon nicht ganz, warum es wir Deutschen immer so dringend nötig haben, das tun anderer, dass uns ansich null tangiert, zu bewerten oder denjenigen unsere Meinung aufzudrücken.
Welche Methoden "toleriert" ihr... muss ich überhaupt irgendetwas tolerieren, oder ist das nicht einfach egal?
Ich persönlich halte mich grundsätzlich aus der Hundeerziehung anderer Menschen raus, solang ein Hund nicht stark Misshandelt oder mutwillig gequält wird. Im Gegenzug erwarte ich genauso, dass man mit mir nicht das diskutieren anfängt, weil ich es gewagt habe, irgendetwas mit meinem Hund zu machen, was nicht in das Weltbild meines Gegenübers passt.
Schlussendlich ist es der Halter, der dafür gerade stehn muss was seine Erziehung aus dem Hund macht.

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Zitat
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass irgendein Kind so erzogen werden möchte,
.oO( liest eigentlich jemand die Kriterien welche den Kontext der Aussage vorgeben? )Zitat
bzw erzogen werden sollte, wie ich meine Hunde erziehe - allein schon, weil ich der Meinung bin, dass bei einem Kind in erster Linie das Ziel sein sollte, einen selbstlicheren, unabhängigen Menschen zu formen, der selbstständig ohne fremde Hilfe gut in seinem Leben klar kommt.
Ehrlich das will ich von meinem Hund auch. Ich will keinen Hund, der bei allem was er macht im Hinterkopf hat das es Ärger geben könnte. Ein kontrollierbarer und selbstsicherer, unabhängiger Hund schließt sich nicht gegenseitig aus. Ich will das mein Hund von sich aus mit mir zusammen arbeitet weil er merkt, dass es sich für ihn lohnt.Zitatdas tun anderer, dass uns ansich null tangiert, zu bewerten oder denjenigen unsere Meinung aufzudrücken.
Das macht aber Spaß in einem Forum sowas zu tun :) Was denkst du warum es 1000de Threads zu dem Thema gibt? Was denkst du warum ich hier diese Zeilen schreibe ?
ZitatSchlussendlich ist es der Halter, der dafür gerade stehn muss was seine Erziehung aus dem Hund macht.
Genau meine Meinung. -
Aber Honig, wenn der Hase vor dem Podenco aufspringt, wenn der Aussie-Rüde sich von einem Fremdrüden provoziert fühlt, wenn der Bordercollie ein Auto in der Dunkelheit fixiert und die Scheinwerfer hüten möchte (mal drei Beispiele meines Alltags) dann kann ich doch da nicht auf lohnenswerte Zusammenarbeit hoffen...die haben in der Situation doch was ganz anderes im Kopf...und ja, das sollen sie lassen und nochmals ja, ich bin nur da hingekommen mit dem Gedanken der Hunde im Hinterkopf "wenn ich das jetzt mache gibt es richtig Ärger..."
Ich lasse mir gerne erklären wie es anders geht... -
Mal eine Frage an diejenigen die ihrem Hund gegenüber auch mal laut werden:
Wie könnte der Ärger bei euch ausschauen, wenn eure Hunde kein oder fast kein Gehör hätten?Ich habe bei meinen früheren Hunden auch mal rumgeschrien, keine Frage. Jetzt mache ich es gezwungenermaßen nicht mehr und es funktioniert auch.
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Zitat
Aber Honig, wenn der Hase vor dem Podenco aufspringt, wenn der Aussie-Rüde sich von einem Fremdrüden provoziert fühlt, wenn der Bordercollie ein Auto in der Dunkelheit fixiert und die Scheinwerfer hüten möchte (mal drei Beispiele meines Alltags) dann kann ich doch da nicht auf lohnenswerte Zusammenarbeit hoffen...die haben in der Situation doch was ganz anderes im Kopf...und ja, das sollen sie lassen und nochmals ja, ich bin nur da hingekommen mit dem Gedanken der Hunde im Hinterkopf "wenn ich das jetzt mache gibt es richtig Ärger..."
Ich lasse mir gerne erklären wie es anders geht...
Jagdkontrolle mit Zeigen und Benennen (Beispiel Eva Zaugg) und Management und mit Aggressionsproblemen kenne ich mich glücklicherweise (muss man fast dazu sagen) nicht aus aber Zeigen und Benennen und Management sollen da in vielen Fällen sehr gute Techniken sein (Siehe Erfolge aus dem Zeigen und Benennen Thread). Ich möchte solche Methoden nicht als "für alle Fälle geeignet" anpreisen aber die haben doch in der Regel gute Ergebnisse erzielt (auch im Zusammenhang mit gezieltem Entspannungstraining).
In den Fällen werden die Hunde darauf trainiert mitzuarbeiten.
Ich gebe zu ich habe keine große Erfahrung mit dieserlei "Problemen" (gut außer mit dem Jagdthema). Diese Techniken werden aber erfolgreich bei diesen "Problemen" eingesetzt - dafür gibt es genug Beispiele.
Für mich ein Beweis, dass ich bei meinem Hund auf dem richtigen Weg bin.
Ich gestehe aber jedem zu das irgendwie anders zu regeln - ob nun mit Erfolg oder ohne (bei letzterem möchte ich davon aber bitte nicht tangiert werden).
Apropos laut - ja ich werde manchmal kurz laut aber nicht weil ich den Hund erziehen möchte sondern weil mir in seltenen Fällen auch mal die Hutschnur reist (je nach Tagesverfassung
) -
ZitatAlles anzeigen
Jagdkontrolle mit Zeigen und Benennen (Beispiel Eva Zaugg) und Management und mit Aggressionsproblemen kenne ich mich glücklicherweise (muss man fast dazu sagen) nicht aus aber Zeigen und Benennen und Management sollen da in vielen Fällen sehr gute Techniken sein (Siehe Erfolge aus dem Zeigen und Benennen Thread). Ich möchte solche Methoden nicht als "für alle Fälle geeignet" anpreisen aber die haben doch in der Regel gute Ergebnisse erzielt (auch im Zusammenhang mit gezieltem Entspannungstraining).
In den Fällen werden die Hunde darauf trainiert mitzuarbeiten.
Ich gebe zu ich habe keine große Erfahrung mit dieserlei "Problemen" (gut außer mit dem Jagdthema). Diese Techniken werden aber erfolgreich bei diesen "Problemen" eingesetzt - dafür gibt es genug Beispiele.
Für mich ein Beweis, dass ich bei meinem Hund auf dem richtigen Weg bin.
Ich gestehe aber jedem zu das irgendwie anders zu regeln - ob nun mit Erfolg oder ohne (bei letzterem möchte ich davon aber bitte nicht tangiert werden).
Apropos laut - ja ich werde manchmal kurz laut aber nicht weil ich den Hund erziehen möchte sondern weil mir in seltenen Fällen auch mal die Hutschnur reist (je nach Tagesverfassung
)Ich glaube auch hier muss ganz deutlich zwischen Einzelhundhaltung und Mehrhundhaltung unterschieden werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit mehreren Hunde einfach keine Zeit für solche Methoden hat. Da braucht es eben klare Ansagen und Grenzen, weil sonst schnell alles kippen kann.
ZitatMal eine Frage an diejenigen die ihrem Hund gegenüber auch mal laut werden:
Wie könnte der Ärger bei euch ausschauen, wenn eure Hunde kein oder fast kein Gehör hätten?Ich habe bei meinen früheren Hunden auch mal rumgeschrien, keine Frage. Jetzt mache ich es gezwungenermaßen nicht mehr und es funktioniert auch.
Ich denke hier kann man nur so verfahren, dass der Hund sich sehr am Menschen orientiert und diesem vertraut. Nötige Korrekturen, könnte ich mir vorstellen, würden dann über Körpersprache oder Kontakt erfolgen. Bestenfalls hat man einen Hund, der dies quasi auf Verlangen ausführen kann. So stelle ich mir das vor allerdings habe ich noch nie mit einem gehörlosen Hund zu tun gehabt.
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