Welpe geht nun gar nicht mehr raus!!! Hilfe!!

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  • Die Idee mit dem Hundetrainer find ich gut. Hab auch solche Problemchen gehabt, aber jetzt ist Angie 6 Jahre und ein super Hund.
    Meine hat zum glück nie beim Autofahren gekotzt, aber ständig gezittert und ich musste sie, wenn wir mal Auto gefahren sind ins Auto tragen. Irgendwann machte ich die Tür auf und sie sprang direkt rein.

    Vielleicht einmal die Woche ne kurze Runde Auto fahren probieren, aber vorher euer akutes rausgeh Problem und euer Vertrauens Problem regeln ;) .

    Ängstliche Hunde sind gut im Griff zu kriegen, wenn das Vertrauen stimmt. Hab meine Anfangs auch immer Raustragen müssen. Dann irgendwann fing das Anlein Problem in der Wohnung an. Bei mir Half da nur, wenn sie sah das ich mit ihr Rausgehen wollte und sie wegrannte, dass ich mich wieder normal mit Jacke an auf die couch setzte(Sie komplett ignorierte). Dann kam sie wieder zu mir. Wurd angeleint und Rausgetragen ...

    Hundeplatz geht mit nem Ängstlichen Hund finde ich garnicht, andere Hundebesitzer und Trainer haben zuwenig erfahrung mit sowas und überfordern den Hund und den Besitzer mit "guten Ratschlägen". das richtige Tempo die richtigen Methoden muss man selbst rausfinden. Kannst hier ja auch viele Beiträge Lesen Von Usern denen der Hund wegen seiner Traumatisierung total Leid tut und son Mist"sry". Meine entpumpte sich als extrem Hyperaktives neugieriges freches wildes Biest nach nem halben Jahr :roll:

    Bei mir hat eine Sitzübung geholfen, dazu braucht ihr eine Wiese wo absoulute Ruhe herscht. Hab Sie Sitz machen lassen und mich entfernt, nach ner zeit konnt ich mich auch ausser Sichtweite hinter Bäume stellen. Aber schon nach der ersten Woche wo die entfernung vielleicht 5 Meter war, hatte sie schon gelernt sich auf mich zu Konzentrieren

    Wenn sich mein Hund auf mich Konzentriert und meine sicherheit spürt, dann hat sie selbst weniger Angst.

    In den Wald(Große Bäume wo Blätter runterfallen!!!) hab ich sie reinlocken können, das erste mal, nach einer halben Stunde vor dem Waldeingang sitzen und zittern mit Leckerlies. Die hälfte des Futters ging eh beim Spazieren gehn drauf.

    Ausserdem gab es und gibt es immer wieder Rückschläge. Ist keine Sache die ihr jetzt so in wenigen Wochen hinbekommt.

    Konsequenz ist das wichtigste und den Hund nicht als armes ängstliches wesen betrachten. Hat mein Hund einen Rückfall werd ich noch strenger, aber niemals agressiv oder überfordernd. Wenn mein Hund mit schwanzeingezogen an der Leine zieht(Autos, Baustellen, mittlerweile höchstens noch LKW´s...), dann überforder ich die nicht noch mit überflüssigen Beifuss befehlen. Notfalls wird ihr Ball rausgeholt.

    Wünsch euch viel erfolg, aber wenn ihr es geschafft habt, habt ihr einen Hund der so extrem auf euch geprägt ist, dass es ne Partnerschaft fürs Leben wird :gut: .

    Ich hoffe ich find das Buch die Tage wieder welches mir geholfen hat, da steht die Sitzübung auch nochmal drin und sehr viel über Körpersprache des Menschen, wie sie auf den Hund wirkt. Was halt wichtig ist euch niemals in richtung eures Hundes beugen, das signalisiert mach dich klein unterwirf dich oder einfach ich will dir was böses. Seh das bei vielen Junghund besitzern wo die JungenHunde dann meist sofort wegspringen beim Anlein versuch ^^

  • Hört sich ziemlich dramatisch an.
    Ihr habt einen traumatisierten Hund, der, so wie ich es sehe, kaum sozialisiert ist.
    Ich weiß auch zu wenig über euch, ob ihr Hunde-Anfänger seit, ob ihr einen Garten habt usw.
    Für Anfänger wird es sehr schwierig sein, dem kleinen zu helfen.
    Mit dem mobilen Trainer wäre ich sehr vorsichtig, die Entfernung (450 km) ist einfach zu weit.
    Ein Trainer müßte jederzeit nachschauen können, ob ihr Fortschritte macht, das kannst du nicht am Telefon machen. Das ist für mich nur Abzockerei.
    Ansonsten versuch das Vertauen von dem kleinen zu gewinnen, aber das braucht sehr viel Zeit, und ganz wichtig, er darf im Moment nur EINE Bezugsperson haben, und zwar DICH. Wenn zu viele an ihm herumerziehen wollen, dein Mann, deine Mutter usw. kriegst du das nie aus ihm heraus. Mehr Ratschläge kann ich dir von hier nicht geben, leider.

  • Zitat

    Nun seid doch nicht immer so kritisch. So schlecht kann er gar nicht sein, wenn auf soo vielen Seiten im Internet nur gutes über ihn geschrieben wird.
    Und wenn da steht gewaltfrei, dann ist es auch gewaltfrei. Wenn sein Trainingsplan irgend etwas mit Gewalt zu tun haben wird, dann halten wir uns mit 100%iger Sicherheit nicht daran!

    :???:

    Leider wohnt Ihr bezüglich des Angebot von guten Hundentrainern wirklich am A*** der Welt :sad2:

    Sorry, aber Ihr hattet hier nachgefragt ob wir diesen Trainer kennen und was wir davon halten - da find ich die Bemerkung, wir sollen nicht kritisch sein irgendwie .... überflüssig!
    Ich wohn nunmal in ner ganz anderen Ecke von DE, kann den also nicht persönlich kennen. Und ich hab auch noch nie was von ihm gehört ... obwohl ich hier schon seit zwei Jahren aktiv "mitdiskutiere" und auch jede Menge Bücher und Fachzeitschriften gelesen habe.
    Also guckt man sich dann halt mal die Homepage an .... und dort steht nur Wischiwaschi - nix konkretes.
    Was ist Gewalt, wie definiert man das? Und was ist dann Gewaltfrei? - darüber streiten sich die Gelehrten - auch hier im Dogforum - immer wieder. Der eine sieht's so, der andere ganz anders.

    Selbst wenn dieser Mensch der beste Trainer der Welt sein sollte - ich glaube einfach nicht das durch nen einmaligen Besuch, nen aufgestellten Trainingsplan und Kontrollanrufe jemals irgendein Problem das Menschen mit ihren Hunden haben gelöst werden könnte. Und auch ein zweiter Besuch wird nicht den gordischen Knoten lösen.

    Ein Hund ist keine Maschine, bei der man nur an bestimmten Stellen ein paar lockere Schrauben festziehen muss. Und auch sein Mensch ist nicht einfach nur ein Roboter, dem man mittels richtiger Software (Trainingsplan) die richtigen Handlungsweisen beibringen kann.
    Wäre das wirklich so einfach gäb es keine Hundeprobleme, keine Beißvorfälle .... der Herr Schönfelder käme halt einmal vorbei und gut ist.

    Zwischen Hund und Mensch besteht eine Beziehung, es geht um gegenseitiges Verständniss, Vertrauen und wissen um die Bedürfnisse des anderen.
    Wenn man als Mensch da umlernen muss, weils eben irgendwie nicht klappt - dann braucht man da mehr als einen simplen Trainingsplan.
    Man braucht jemanden an seiner Seite der einem immer wieder zeigen kann:
    - guck mal, da war jetzt wieder so ein Knackpunkt wo ein Missverständniss entstanden ist.
    - guck mal, da warste jetzt zu langsam
    - guck mal, da haste die Signale übersehen
    usw.

    Und ein Panikhund - der braucht auch Zeit. In dieser Zeit entwickelt er sich aber hoffentlich weiter. Auch da braucht man dann den erfahrenen Blick von jemandem, der sich wirklich damit auskennt, und der einem dann sagen kann: JETZT könnt ihr einen kleinen Schritt weiter gehen ... und jetzt müsst ihr nochmal zwei-drei Schritte zurückgehen.

    Ich find das richtig klasse das Ihr was tun wollt. :gut:
    Aber überlegt Euch gut, was ihr macht. Denn solche Experimente die dann letztlich scheitern tun weder Euch noch Eurem Hund gut.
    Dann bleibt lieber bei der jetzigen Trainerin und der Idee mit dem Zweithund. Denn würd ich aber nicht gleich komplett adoptieren - sondern so wie die Trainerin vorgeschlagen hat erstmal als Tagespflegehund nehmen.

    Und wir suchen alle weiter nach nem guten Trainer bei Euch in der Nähe - irgendeinen MUSS es doch auch da geben, verdammt.

    lg
    susa

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