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Edda plötzlich aggressiv gegenüber meiner Tochter
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Was ich nicht verstehe, warum darf der Hund seinen Knochen nicht verteidigen? Klar ist es wichtig, das er dem Kind das Essen nicht klaut und nicht schnappt. Aber ich würde dem Hund den Knochen nicht einfach wegnehmen. Was ist denn die Konsequenz daraus...der Hund wird es nur noch stärker verteidigen, früher oder später vielleicht auch gegen Erwachsene. Viel wichtiger finde ich, dem Hund die Sicherheit zu vermitteln, das er sein Essen nicht zu verteidigen braucht.

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11. Juni 2009 um 11:47
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Hallo,
das sehe ich auch so, allerdings sollte ein Trainer hier genau Anweisungen geben und nicht einfach drauflos probiert werden.
Daher auch das Ziel, nicht nur die Symptome zu bekämpfen, sondern eine Verhaltensänderung zu erzielen.Dies ist aber bei einem so kleinen Kind und ohne Trainer nicht zu verantworten. Keiner hier kann Edda einschätzen und von daher wollte ich hier auch keine Tipps geben oder Methoden nennen.
Das sollte wirklich vor Ort geschehen und arbeiten würde ich (ohne den Hund gesehen zu haben) mit der kleinen Tochter nur mit Maulkorb.
Bis zum Trainertermin sollte daher alles was zu solchen Situationen führt unterbunden werden.
Klar ist das nicht die Endlösung, sondern reine Vorsichtsmaßnahme.Liebe Grüße
Steffi
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Hallo noch mal und erneut danke für die netten Antworten.
Ich werde auf jeden Fall drüber nachdenken, über die Tipps und dann sehen, wie wir weiter vorgehen.
ZitatWas ich nicht verstehe, warum darf der Hund seinen Knochen nicht verteidigen?
Auch wenn ich damit vielleicht alleine dastehe, aber das sehe ich anders. Wenn eins meiner Kinder am Knochenknabbernden Hund vorbei geht, hat sie sie definitiv nicht anzuknurren. Wenn die Kinder ihr den Knochen aus dem Mund pulen, mag es vielleicht etwas anderes sein, aber im Grunde finde ich, dass selbst das ein gut sozialisierter Hund "ertragen" müsste (natürlich würde ich trotzdem nie zulassen, dass eines meiner Kinder das versuchen würde, mir geht es da rein um die Theorie).Den Ansatz mit dem Knochen wegnehmen, habe ich vorher hier schon aus dem Forum als Tipp aufgegriffen, als es darum ging, dass der Hund die Besitzer anknurrt beim Fressen, auf dem Sofa, usw.
Als Konsequenz daraus wurde der Hund nur noch aus der Hand gefüttert und durfte nicht mehr auf´s Sofa. Ich finde schon, dass ein Hund lernen muss, dass Geknurre und Geschnappe negative Folgen für ihn haben, egal aus welchen Gründen. Da gewaltsamer Umgang nicht in Frage kommen, bleibt einem nur die Wegnahme der verteidigten Ressource.Es geht dabei allerdings insgesamt auch weniger um den Knochen - wie ich schon schrieb, fand ich das im Grunde auch nicht soooo dramatisch und denke, mit guten Tipps hätten wir das in den Griff bekommen. Allerdings ist sie von sich aus zu meiner Tochter, wollte ihr das Essen abluchsen und als sie es nicht bekam, hat sie so reagiert, wie sie es auch bei unsympathischen Hunden tut... Mit dem typischen "Kampfgebrüll" und Einsatz ihres Fangs - und so leid es mir tut, mir gehen da die Kinder definitiv vor, da gibt es kein "och, der arme Hund, der brauch einfach mehr Sicherheit".
Wäre das ein fremder Hund gewesen, ich hätte den von den Socken getreten - beim eigenen ist das ein großer Gewissenskonflikt.Viele Grüße,
Janine -
Zitat
Auch wenn ich damit vielleicht alleine dastehe, aber das sehe ich anders. Wenn eins meiner Kinder am Knochenknabbernden Hund vorbei geht, hat sie sie definitiv nicht anzuknurren. Wenn die Kinder ihr den Knochen aus dem Mund pulen, mag es vielleicht etwas anderes sein, aber im Grunde finde ich, dass selbst das ein gut sozialisierter Hund "ertragen" müsste (natürlich würde ich trotzdem nie zulassen, dass eines meiner Kinder das versuchen würde, mir geht es da rein um die Theorie).
Da geh ich absolut konform mit dir! Aber gerade deshalb würd ich ihr in dieser Situation den Knochen nicht wegnehmen, weil sie so zwangsläufig die Verknüpfung herstellt, dass sie ihren Knochen verliert, wenn deine Tochter im Spiel ist und ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich das Verhalten dadurch eher noch verschlimmert und nicht bessert.
Das Knurren ist ja erstmal nur eine Warnung und ich würde eher versuchen dieses Verhalten über Tauschgeschäfte zu ändern. -
Ich möchte dich nicht weiter verwirren, aber ich finde es keine schlechte Idee, dass die Trainerin sich außerhalb deines Zuhauses einen 1. Eindruck von der Hündin verschafft. Sozusagen auf neutralem Terrain, um das Wesen der Hündin außerhalb einer Stresssituation zu sehen. Und danach dann Hausbesuche.
Ich denke, es ist angesichts der Probleme und deiner Verunsicherung sehr wichtig, dass du dich bei/mit der Trainerin wohlfühlst. Dass du dich von ihr verstanden fühlst und ihren Anweisungen vertraust. Und dann auch erst einmal nur nach ihren Anweisungen verfährst - und das geht nur, wenn du dich von ihr verstanden fühlst und ihr vertraust.
Vielleicht mag es dich ermutigen, daran zu denken, dass die Situation auf keinen Fall so bleiben wird, wie sie sich aktuell darstellt. Denn du hast ja Schritte eingeleitet (Trainerin, Pflegestelle...).
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Da geh ich absolut konform mit dir! Aber gerade deshalb würd ich ihr in dieser Situation den Knochen nicht wegnehmen, weil sie so zwangsläufig die Verknüpfung herstellt, dass sie ihren Knochen verliert, wenn deine Tochter im Spiel ist und ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich das Verhalten dadurch eher noch verschlimmert und nicht bessert.
Das Knurren ist ja erstmal nur eine Warnung und ich würde eher versuchen dieses Verhalten über Tauschgeschäfte zu ändern.
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Steffie. Danke für die Aufklärung

cereza: Wie schon geschrieben, ich würde dies nicht tun. Schon allein aus dem Grund nicht, weil die TS aktuell ihren Hund scheinbar nicht einschätzen kann. Erstmal sollte sie die Situation von einem Profi einschätzen lassen und dann kann sie mit dem seiner Hilfe auch handeln. Nur, weil es bei Deinem Hund geklappt hat, heißt es leider nicht, daß alle anderen Hunde auch gut auf diese "Therapie" reagieren.
Auch Deine Tipps mit dem auf den Boden legen etc. Sorry, aber mit solchen Tipps wäre ich wirklich vorsichtig. Niemand weiß, warum die Hündin wirklich knurrt und warum sie so gegen das Kind reagiert. Wenn sich die TS auf den Boden legt, dann liegt sie unter der Hündin, da könnte, muss natürlich nicht, Gott weiß was passieren.
TanNoz: Da gehen die Meinungen ja sehr auseinander. Sleipnir hat dazu einen sehr interessanten Thread gestartet. In meinen Augen darf mein Hund mich nur aus zwei Gründen anknurren, im Spiel, aber auch dann nur, wenn ich das Knurren abbrechen kann und bei Schmerzen oder wenn ich mich falsch verhalte.
Ein Knurren, wo Ressourcen verteidigt werden, würde ich nicht dulden und vor allem, wenn Kinder mit im Haushalt sind, würde ich das auf jeden Fall unterbinden, alleine aus dem Grund, weil die Kinder nicht einschätzen können, was das Knurren zu bedeuten hat.
Und wenn ich die TS richtig verstanden habe, wollte niemand dem Hund was wegnehmen, sondern 1. wollte er dem Kind Essen klauen und hat 2. geknurrt, als nur an ihm vorbeigegangen wurde, als er einen Knochen hatte.Sleipnir: Ich würde ein Fehlverhalten und dies ist in meinen Auge ein Fehlverhalten, nicht mit einem Tauschgeschäft "positiv" machen. Tauschgeschäfte sind mit Sicherheit bei einigen Dingen sinnvoll, aber nicht in dieser Situation. Die Situation sollte unterbrochen werden. Der Hund sollte vom Knochen weg geschickt oder von einer anderen Person gerufen werden, dann wird der Knochen vom Erwachsenen entfernt, die Kinder sind in der Zeit nicht im Raum.
BigJoy: Und genau das ist in meinen Augen der falsche Weg!! Es gibt im Moment ein großes Problem und das ist Vertrauen. Daran muss als erstes gearbeitet werden, so sehe ich das.
Wenn die TS ihrem Hund nicht mehr traut, dann hat das ganze Training keinen Sinn. Warum soll sie einen entspannten Spaziergang mit der Trainerin machen, wenn sie zu Hause wieder Angst hat, daß der Hund ihre Kinder beißt. Das ist in meinen Augen völlig unlogisch :/ -
auch ich kann nur raten, dass ein guter trainer zu euch nach hause kommt.
es fällt schwer von der ferne etwas zu beurteilen, zumal es ja schon um grundsätzliche dinge geht. bzw. es geht um aggresionsverhalten. zum einen muss man lernen, dass hunde durchaus ihre eigene sprache haben, da gehört ein knurren und schnappen dazu. zum anderen muss der hund lernen, dass manches nicht nötig ist bei seinen menschen! das benötig zeit.
warum ich noch mal dränge, dass der trainer nach hause kommt liegt einfach daran, dass in der ersten stunde eigentlich nur gequatscht werden sollte. ich habe eine recht schwierige hündin (ängstlich, auch kindern gegenüber, würde im dunkeln leute verbellen, fremde leute sind unheimlich, "aufmerksamkeitgeil", eifersüchtig). sie hat eine sehr gute ausbildung und wir betreiben intensiv hundesport. das heißt aber noch lange nicht, dass sie keine verhaltensprobleme mehr hat. ein hund, der einen sehr guten gehorsam hat und auf dem hundeplatz zu höchstleistungen aufläuft und mit freude alles für dich tut, muss nicht im alltag auch so klasse und unkompliziert sein.
ich habe mir anfang des jahres rat bei einer befreundeten trainerin gesucht, die mich und meine hündin von anfang an kannte. alleine schon beim zusammensitzen und reden (hund dabei) sind ihr sachen aufgefallen. ich habe zum beispiel immer sehr auf die kleinigkeiten geachten: immer fragen vorm füttern, keine strategisch günstigen plätze etc. laut der trainerin sind diese dinge bei MEINEM hund ziemlich wurscht. das kann aber bei einem anderen hund ganz anders sein. das kann dir aber nur ein wirklich guter trainer sagen, der halt bei dir zu hause ist und der auch nicht pauschal sagt: der muss mal richtig lernen sich unterzuordnen, darf nur nach dir essen etc. und ich bin keine weichgespülte. ich habe einen hund der eigentlich täglich nachfragt, ob den die regeln von gestern noch gelten.
kinder halte ich für ein schwieriges thema. und eines, was auch dringend vor ort geklärt werden sollte. vorsorgemassnahmen wurden hier genannt.
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Ich würde ein Fehlverhalten und dies ist in meinen Auge ein Fehlverhalten, nicht mit einem Tauschgeschäft "positiv" machen. Tauschgeschäfte sind mit Sicherheit bei einigen Dingen sinnvoll, aber nicht in dieser Situation. Die Situation sollte unterbrochen werden. Der Hund sollte vom Knochen weg geschickt oder von einer anderen Person gerufen werden, dann wird der Knochen vom Erwachsenen entfernt, die Kinder sind in der Zeit nicht im Raum.
Aber damit wird diesem blöden Knochen doch eine immense Wichtigkeit beigemessen...der Hund hat doch jetzt schon Angst, dass ihm der Knochen abgenommen wird...sonst würde er ja nicht warnend knurren...aber wenn ich nun diesen Knochen dann auch immer und immer wieder wegnehme, fühlt sich der Hund doch erst recht bestärkt darin den Knochen zu verteidigen.
Das ein Hund sein Futter verteidigt ist doch erstmal absolut normal...egal wie die Rangkonstellationen sind, aber kein Hund lässt sich von einem anderen Hund Futter abnehmen...wir Menschen haben da andere Vorstellungen von...ist ja auch in Ordnung, aber da muss ich dem HUnd doch erstmal klarmachen, dass es gar kein Grund gibt Futter zu verteidigen...und das krieg ich bestimmt nicht damit hin, dass ich ihm den Knochen ständig wegnehme... -
ich würds auch nur über tauschen machen. mir selber ist es wichtig, dass ich meinem hund absolut immer und alles wegnehmen KÖNNTE - ohne großes tratra. sie brauchts nicht gerne tun, aber sie muss es tun. einfach, weils auch mal was gefährliches sein kann. sonst werden knochen oder andere knabberleckereien nicht weggenommen. warum auch? aber ein kind muss doch erst mal dem hund nichts wegnehmen (können). schon gar nicht einem hund, der aus schlechten verhältnissen stammt und erst mal lernen muss, dass er nicht mehr um sein fressen (und damit auch überleben) kämpfen muss.
ich würde vielleicht auch einführen, dass der hund seine leckereien an einem ruhigen ort frisst. meine hündin darf nicht überall in der wohnung schweinereien knabbern. sie bekommt sie und wird auf einen platz geschickt damit. man kann ja da auch einen platz auswählen, an dem der hund wirklich ruhe hat und wo keiner mal vorbeikommt. als "erst-mal-massnahme". und dann wirft man aus der ferne ein noch tolles leckerchen hin (hühnerherzen sind ja sehr beliebt). so lernt hund erst mal, dass das annähern einer person, wenn er frißt nicht blöde ist, sondern toll. ich würde mich vor dem hintergrund des hundes da langsam rantasten und nicht zu schnell zu viel erwarten.
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