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Angst vor Pferden - was tun?
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Hey,
meine Finja hatte, als sie etwa 3 Monate alt war, einen kleinen Unfall, bei dem sie sich hinten rechts eine Zehe gebrochen hat. Ich war damals mit dem Pferd und ihr spazieren, sie läuft in den Wald, schreit und kommt auf drei Beinen zurück. Wahrscheinlich hat sie sich damals in einer Astgabel oder so eingezwickt, jedenfals konnte sie nicht mehr laufen und ich konnte sie nicht den ganzen Weg tragen (sie war schon damals ziemlich groß und ich bin nicht so der Kraftprotz
) und hab sie desshalb auf den Pferderücken verfrachtet. Ich glaub, sie stand unter Schock, jedenfals hat sie sich nicht gewehrt und war den ganzen Heimweg brav, hat auch nicht gejammert oder so.Nur leider hat sie seit diesem Vorfall Angst vor Pferden
! Sie hat ihre Schmerzen wohl mit dem Pferd verbunden und weil das in der Prägephase passiert ist, tu ich mir unheimlich schwer, ihr diese Angst zu nehmen! Wenn ich sie mit in den Stall nehme, muss ich sie anbinden (Leinenpflicht). Da sitzt sie dann zitternd wie Espenlaub, eingezogene Rute und springt bei jeder Gelegenheit an mir hoch (macht sie immer, wenn sie Angst hat, ich glaub sie will, dass ich sie hochnehm - kann sie mit ihren 30kg aber vergessen
). Sie knurrt dann auch andere Menschen an, aus lauter Angst
! Was kann ich machen? Es war geplant, sie zum Ausreiten mitzunehmen, aber so ist das total unmöglich! Sie würde zwar nicht weggrennen, aber es ist halt Stress pur!
Bitte, wie stell ich´s an, dass sie keine Angst mehr hat?!
Lg Isi
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6. Juni 2009 um 12:17
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Wie alt ist sie denn jetzt??
Ich denke, Du gehst den falschen Weg!
Ich würde sie nicht festbinden, denn da hat sie keine Wahl.
Mit ihr das ruhige Verhalten bei Pferden üben, daß wäre besser. Fahr zu den Weiden und geh mit ihr auf die Pferde zu, außerhalb der Weide.
Schau, wann sie angespannt wird und ängstlich, dann bist Du schon zu weit gegangen. Wieder zurück und das entspannte auf die Pferde zugehen belohnen.
Das würde ich solange machen, bis sie die Pferde auf Entfernung akzeptiert und dann erst würde ich weiter machen.
Das kann Wochen oder auch Monate dauern, aber da es sich schon verfestigt hat, wenn ich das so lese, dann würde ich sie erstmal nicht mehr mit in den Stall nehmen. -
Ich würd sie schrittweise desensibilisieren, ruhig mit Leine, aber nicht mit solch einem hohen Stresslevel.
D. h. ich setze sie dem Reiz aus, aber nur so weit, dass sie in der Lage ist, sich zu beruhigen.Wenn sie neutrales Verhalten zeigt, dann bestätigen, dann kann man halt Schritt für Schritt mehr verlangen.
Aber wenn sie so panisch ist, würd ich mir überlegen, ob sie nicht woanders warten kann....das hört sich da schon echt heftig an. -
Hallo
Übe mit ihr erst außerhalb von dem Reitgelände, also zb zur Weide und sie einfach nur die Pferde beobachten lassen, lass sie selbst entscheiden, wie weit sie hinmöchte, mach das öfters und an unterschiedlichen Stellen an der Weide, am besten wär es wenn du es auch mal an einem anderen Stall üben könntest, damit sie es generaliesieren kann. Du wirst merken, dass sie mit der Zeit wieder sicherer wird, und sich immer ein Stückchen näher dran gehen wird, sobald sie sich entspannt lob sie.
Ich würde sie nicht mehr dort warten lassen, so wie sich das anhört ist es Stress pur für sie und eigentlich wenig förderlich wenn du ihr die Angst abtrainieren möchtest, überlege ob du sie nicht woanders warten lassen kannst. -
Danke schonmal! Sie ist gerade ein Jahr alt geworden.
nene, ich binde sie nicht neben dem Pferd an um sie daran zu gewöhnen
, das habt ihr falsch verstanden! Ich hab sie schon lange nichtmehr mitgenommen, aber wenn ich sie mitnehme, dann muss sie an die Leine und irgendwo angebunden werden, weil ich sie nicht so nah ans Pferd ranzwingen möchte, dass ich sie noch an der Leine haben kann! Früher war keine Leinenpflicht, da wars besser. Sie ist dann eigentlich teilweise recht entspannt rumgesprungen, hat mit anderen Hunden gespielt und hat es halt nur vermieden, zu nah an die Pferde ran zu kommen (so 2-3m Abstand ging ganz gut). Aber seit Leinenzwang ist und ich sie anbinden muss bzw. sie eben nicht einfach so laufen darf, wie sie mag, zeigt sie diese totale Panik
!Die Idee mit dem langsam von weitem näher hin gehen ist ja ganz gut, aber so von weitem hat sie ja kein Problem. nur näher ran gehen bzw. in der Nähe angebunden sein ist für sie so stressig. Ich müsste also in die Koppel rein mit Finja, um längsam näher zu den Pferden zu können. Aber DAS kann ich total vergessen, weil diese netten Pferdchen leider soo neugierig sind und null Angst vor Hunden haben, dass sie sofort her kommen und am Hund rumschnüffeln (hab sie schonmal mitgenommen auf die Weide - Katastrophe :/ !).
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Hallo,
also wenn sie schon 2 bis 3 Meter dicht an die Pferde rangeht, dann kann es ja nicht mehr so schlimm sein.
Ich würde sie mal im "Wohlfühlabstand" mit Leckerlis füttern und so die Distanz verringern.Ansonsten auch einfach mal auf eine Wiese setzen, Schleppleine an das Hundi und wenn das Pferd kommt, dann kann sie sich entfernen. Von der Ferne her sieht sie Dich aber noch und auch, dass Du keine Angst vor dem Pferd hast, das kann ihr schon helfen ihre Angst zu überwinden.
Liebe Grüße
Steffi
PS: mach doch zur Not mal ein Hasenfreilauf auf die Weide und setz Dich da rein. Diese sind rund 2-3 m² groß.
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