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Jagdtrieb nur bei flüchtenden Tieren?
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31. Mai 2009 um 23:27
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LG Steffi mit Buddy
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Unser Kimber hat keinen ausgeprägten Jagdtrieb. Er lässt sich abrufen, obwohl 10 Meter vor uns Rehe rumspringen oder Hasen.
Allein schon Rassebegingt (Spitz) hält sich sein Jagdtrieb also in Grenzen.
Allerdings greift das nicht, wenn genau vor seiner Nase ein Hase hochhüpft und losrennt.
Da wird dann sein Beutehetztrieb oder so aktiviert und er rennt hinterher.Das hat aber nichts mit richtigem Jagdtrieb zu tun. Kimber will die Hasen dann verjagen und verliert das Interesse, sobald der Hase einen gewissen Vorsprung ergatter hat bzw. einfach sitzen bleibt.
Was für ein gräusslicher Mensch, dieser Jäger. Da würd ich nicht mehr spazieren gehen. Muss man ja Angst haben noch selber erschossen zu werden.
Gruß
Chrisi -
Unsere beiden sind fast reine Sichtjäger, verfolgen manchmal auch Spuren aber mit mäßiger Erregung.
Wildbegegnungen sind mittlerweile kein Problem mehr..... Es sei denn...
das Wild springt plötzlich vor ihnen auf und rennt. Sie sind dann zwar abrufbar aber hetzen hinterher, wenn man nicht schnell genug ist.Wir arbeiten ständig an der Impulskontrolle.
Was ich nicht verstanden habe... Was macht denn das Antijagdtrainig bei anderen Aktivitäten kaputt. Mantrailing bestimmt nicht.
LG
Angie -
Zitat
Was ich nicht verstanden habe... Was macht denn das Antijagdtrainig bei anderen Aktivitäten kaputt. Mantrailing bestimmt nicht.
Das kann man nur individuell beantworten.
Wenn ich z.B. Dummytraining mache und mein Hund soll sich auf Dummys konzentrieren und sich an mir orientieren, könnte ein Training auf Fährte dazu führen, dass er sich fortan eben auch für Fährten interessiert und dann beim Dummytraining leicht mal von seiner eigentlichen Aufgabe abgelenkt wird, wenns rundrum gut riecht.
Das ist eben Pech, wenn er eh auf Fährten steht. Dann kann man ihn in dieser Richtung ebenfalls auslasten.
Aber wenn er eigentlich kein Interesse an Fährten hat, würd ich ihn halt nicht drauf bringen... -
Stimme Dir zu Snoop, das kann man nur individuell beantworten.
Ich bin froh, daß unsere Hunde keine ausgeprägten Ambitionen haben, Spuren zu verfolgen.
Mantrailing ist aber nicht Spuren verfolgen und ich denke, da lernen die etwas ganz anderes, was nicht so ganz in ihr normales Jagdschema reinpaßt. Sie verfolgen keine Spuren auf der Erde, sondern sie lernen den Partikeln in der Luft zu folgen.
Ist zwar auch irgendwie Jagen aber die beiden mußten das wirklich erlernen.
Ich habe mir auch schon überlegt, Fährten zu legen und war da ein wenig schissig, unsere Hunde auf "dumme Ideen" zu bringen.
Auf der anderen Seite... Die meisten Hunde haben einen Jagdtrieb und wenn ich den umlenken kann und sie in der Hinsicht ausgelastet sind, dann können sie ihrem Trieb nachgehen und müssen das nicht an Rehen oder Hasen ausleben, oder?
Fährte habe ich bis jetzt gelassen wegen meiner Bedenken. Mantrailing hat ihren Jagdtrieb bis jetzt nicht gesteigert.
Für mich ist nach wie vor die Impulskontrolle das Wichtigste. Die Zeit, die ich dadurch gewinne, um verbal einzuschreiten. Menschen sind ja so was von lahm im Vergleich zu Hunden.
Prof ist mir da eine große "Hilfe". Er bemerkt Wild zuerst, Nase in den Wind und dann setzt er sich auf seinen Pöter. Gibt mir Zeit Wulfen in meinen Einflußbereich zu bekommen.
Wenn aber so ein suizidaler Hase direkt aufspringt, geht es nur über Impulskontrolle bei unseren Hunden. Und wenn ich dann wirklich nicht schnell genug bin, dann gibt es den Superpfiff.
Ich arbeite da seit zwei Jahren dran. Schleppe, Impulskontrolle und Superpfiff. War mühsam aber wirksam.
Mantrailing hat das Training nicht zu nichte gemacht. Mit Fährte bin ich mir wie schon oben gesagt unsicher. Muß aber auch nicht sein oder? *s
LG
AngiePS: Ich glaube schon, daß der Hund Dummytrainig nicht mit Fährte verbindet. Wenn der Hund im "Arbeitmodus" ist, also weiß, welche Aufgabe er bewältigen soll, dann konzentriert er sich auf die Aufgabe.
Anders sieht es im "richtigen" Leben mit all den Ablenkungen aus.
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Zitat
PS: Ich glaube schon, daß der Hund Dummytrainig nicht mit Fährte verbindet. Wenn der Hund im "Arbeitmodus" ist, also weiß, welche Aufgabe er bewältigen soll, dann konzentriert er sich auf die Aufgabe.
Anders sieht es im "richtigen" Leben mit all den Ablenkungen aus.
Da hast du absolut recht.
Snoop steht eh auf Fährten, da kann ich also ruhig auch in dieser Richtung auslasten. Wenn er im "Arbeitsmodus" ist, dann bleibt er beim Dummytraining auch dabei und ist konzentriert. Aber, wie jeder, hat er auch schlechte Tage, an denen er weniger motiviert ist, und dann kommt es schon mal vor, dass ich ihn nicht mal "Voraus" schicken kann, weil er nach ein paar Metern stehen bleibt und anfängt, auf dem Boden rumzuschnuffeln... :/Natürlich ist das mit Mantrailing wieder anders, als mit Fährten. Darum hab ich auch nicht Mantrailing als Beispiel genommen.
Wenn ich Zeit hätte und das hier bei uns angeboten würde, würd ich das übrigens supergern mit Snoop machen. Das stell ich mir sehr spannend und gut vor.Für TheDemon ist bei der weiteren Arbeit (zB. aus Grönings Buch) aber interessant, darauf zu achten, welche Interessen der Hund schon hat, und wo er ihn vielleicht gar nicht drauf bringt...
Corydoras
Er hat nicht geschrieben, dass er geübt hat und er hat auch nicht gewusst, dass dort so ein Jäger sitzt.
Der Hund hat bisher noch kein Jagdverhalten gezeigt und seine Frau hat in keinster Weise mit dieser Situation gerechnet. Man kann nicht immer alles vorhersehen.... -
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