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Verfolgen von ängstlichen Hunden
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Hallo allerseits,
vielleicht habt ihr eine Idee wie ich das Problem in den Griff bekommen könnte.
Seit einem Jahr habe ich eine Schäfer-Mix Hündin (inzw.2J), die seit ein paar Wochen ein unerwünschtes Mobbing-Verhalten zeigt.
An sich ist sie eher unsicher aber bei Begegnungen mit Hunden zeigt sie neuerdings das Verhalten, dass sie auf sie knurrend zuläuft und - falls die Hunde ängstlich reagieren und zurückweichen - die Verfolgung aufnimmt. In dieser Situation ist das Abrufen sehr schwer - gelingt aber teilweise. Bin mir jedoch unsicher, ob ich sie in dieser Situation dann bei erfolgreichem Abrufen loben u. mit Leckerchen bestätigen darf - will ja keine falsche Verknüpfung erreichen...?!
In letzter Zeit habe ich teilweise versucht sie langsam mit Leckerli abzulenken bis wir in der Nähe des uns entgegenkommenden Hundes waren und sie dann erst zu ihm zu lassen, dadurch kann man sie etwas bremsen - weiß aber auch nicht ob durch dies der nötige Lernerfolg zu stande kommt.
Bei dominaten Hunde die sich durch ihr Knurren und angerannt kommen nicht verunsichern lassen gibt es keine Probleme.Vielleicht habt ihr ja Tips für mich!?
1000 Dank,LG, Marina
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27. Mai 2009 um 13:04
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Verfolgen von ängstlichen Hunden - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Oh, das kenn ich. Ich mach es so, dass ich Meggie aus der Situation rufe (oder auch mal abhole, wenn sie nicht hört
), sie dann irgendetwas machen lasse, was sie ganz gerne macht (z.B. Sitz oder "Männchen" oder so) und hab sie dann erst mit ´nem Leckerlie oder auch nur Lob bestätigt.Am Liebsten geh ich dann mit ihr in ´ne andere Richtung, damit sie gar nicht mehr in Versuchung kommt.
Wenn es zu einer solchen Situation mit einem Hund kommt, den sie häufiger treffen wird (z.B. im Hundesportverein), lasse ich die Hunde bis zu einem bestimmten Punkt machen (in Absprache mit dem anderen HH), da ich weiß, dass Meggie nicht wirklich böse wird.
Spätestens wenn der andere Hund aber wirklich Stress hat, hol ich sie raus. Wenn die Situation aber durch die Hund selbst geklärt wurde, ist ein für alle mal Ruhe.
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Da dich dieses Verhalten zu stören scheint, unterbinde es auch konsequent! Falls du nicht schon eines hast, Geschirr kaufen, Leine ran. Hund gesichtet, wird geknurrt - Abbruchwort und Richtungswechsel. Folgt sie verdutzt, Aufmerksamkeit bei dir behalten, leckerli&loben. Und DAS bei jedem Hund, bei dem sie störendes Verhalten zeigt. Später kannst du lockerer sein, wenn sich das Verhalten bessert, und ganz später sie Sitz oder Platz machen lassen und den Hund vorbeiziehen lassen.
Bei meinem Hund haben 3 konsequente Eingriffe gereicht und er hat das (ähnliche) Verhalten abgelegt.
Parallel kannst du mit der Schleppleine den Abruf üben, auch wenn keine Hunde in Sicht sind. Mobbing ist einfach unhöflich und kann sich schnell in eine richtige Aggression verwandeln. Das Zurechtweisen von anderen dominanteren Hunden übernehmen zu lassen, würde ich nicht wollen. Soweit sollte es ja gar nicht erst kommen, DU bist ja der Chef. Da dein Hund aber halt zum Scheuchen von ängstlichen Hunden zu neigen scheint, würde ich auch besonders auf das Verhalten achten, wenn mehrere Hunde zugegen sind und sie aus Rücksicht früh abrufen. -
Danke schon mal für die Tipps!
... werde es mal versuchen!
@ megarafrauchen das kenn ich - wenn sie die Hunde kennt oder wir im Stadtpark spazieren gehen wo wir alle paar Meter einen treffen ist das Verhalten nicht zu beobachten. Hauptsächlich wenn wir im Wald unterwegs sind, selten Hunde treffen - und wir frontal auf ein 2.Rudel zusteuern, ist es gehäuft zu beobachten.
Wobei am schlimmsten die 1.Hundebegegung beim Gassi gehen ist - wenn sie noch so richtig voller aufgestauter Energie ist!@ Estania dann würdest du sie gar nicht zu dem angeknurrten Hund hinlassen und sie an der Leine mit Leckerli vorbeiführen?! Habe ich schon richtig verstanden, oder?! ... hoffentlich kommt es dann dadurch nicht zu einer Frustration und Verstärkung der Problematik! Habe nämlich das Gefühl, dass ihr Verhalten aus einer gewissen Unsicherheit heraus entsteht - das Knurren mischt sich häufig mit einem Winseln und die Haare der ges. Rückenpartie sind aufgestellt!
... werden morgen mal das Vorgehen testen! Schleppleine und Geschirr hab ich eh - also kein Problem!
Schönen Abend noch!
lG, Marina
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Hallo,
ich wollte dir nur mal mut zu sprechen.Du stehst mit deinem Problem nicht alleine da. Wir haben eine Schäfer-Mix-Dame, die sehr ähnlich vorgeht.Bekannte Hunde sind absolut kein Problem und fremde Hunde bedeuten immer viel Stress für sie. Bei ängstlichen Hunden baut sie ihren Stress auf die gleiche Weise ab, wie dein Hund. Unsere Hündin hat aufgrund ihrer Vorgeschichte und vielleicht auch "rassebedingt" ein großes Problem bei der Erstkontaktaufnahme. Gehen wir mit den fremden Hunden ein Stück an der Leine mit, kann ich sie nach ca.3-5 Minuten ableinen und es ist alles ok. Schwierig und stressig für mich sind die Situationen wenn sie sich im Freilauf befindet.Ich muss den Punkt genau erwischen wo der Stress noch nicht so groß ist, dass sie komplett dicht macht und nicht mehr reagieren kann. Es dauert seine Zeit, dieses für sie bis dahin erfolgreiche Verhalten abzulegen.
Wir haben auch immer gedacht, dass es vielleicht mal gut wäre, wenn sie von dem anderen Hund mal ordentlich zurecht gewiesen würde.
Habe mich aber mal in einem Stressseminar eines besseren belehren lassen.
Es reicht schon das kleinste Zurückweichen des anderen Hundes aus ( egal ob sie danach den Hintern verhauen bekommt) um für den stressabbauenden Moment zu sorgen.
So das soll erstmal reichen. Wir arbeiten auch noch an dieser Baustelle.
Liebe Grüße
Markus - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Bei Meggie hab auch oft das Gefühl, dass sie die Situation einfach gerne geklärt haben möchte. Also ist jetzt sie der höher gestellte Hund oder der andere. Zu den meisten Hunden geht sie hin, unterwirft sich und alles ist gut. Bei anderern unsicheren Hunden (sie ist ja nun selber keine Draufgängerin) kommt es dann unter Umständen zu diesem "Mobbing"-Verhalten.
Vor allem dann, wenn der andere Hund sich nicht "ordnungsgemäß" beschnüffeln lässt, was ja eigentlich zu einer Hundebegrüßung dazu gehört. Meggie ist bis zu ihrem 6. Lebensmonat in einem Rudel aufgewachsen und da gab es natürlich eine sehr klare Rangordnung. Für sie scheint es daher wichtig zu sein, ihre Stellung bei Hundebegegnungen zu klären.
Bei Begegnungen im Park oder auf der Straße lasse ich es nicht zu. Die Hunde sieht sie ab und zu mal, da braucht´s keine Rangordnung. Da hat sie sich (v.a. an der Leine - wir üben noch) zu benehmen. Im Hundesportverein sind wir allerdings eine Gruppe, die fast jede Woche gleich ist (es kommt halt mal der eine oder andere dazu). Da finde ich es gar nicht mal schlecht, wenn es eine gewisse Rangordnung unter den Hunden gibt.
Bei Kontakt an der Leine halte ich es übrigens mittlerweile so, dass sie nur Kontakt zu Hunden haben darf, die sie sehr gut kennt. Bei unbekannten Hunden (beide an der Leine), gibt das nur Theater.
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Hi,
ja, die Ashley hat nun auch leider damit angefangen
Unbekannte Hunde werden fixiert, dann schleicht sie heran und zeigt der andere Hund Unsicherheit, prescht sie grollend los und.......wartet auf eine Reaktion! Bleibt der fremde Hund seelenruhig stehen und lässt sich überhaupt nicht von ihrem Getöse beeindrucken, wedelt sie sofort freundlich mit dem Schwanz und alles ist o.k. Fängt der andere Hund aber auch noch an zu Quieken, wird Ashley erst richtig böse, grollt und stellt sich drohend über ihn (...sie ist ja auch mit fast 70cm Schulterhöhe sehr groß ) Dieses Verhalten ist ganz neu, denn Ashley kommt aus Spanien und hatte bisher ein sehr gutes Sozialverhalten und zeigte auch keine Aggression. Nun ist sie 2 Jahre und testet wohl ihre Möglichkeiten aus.........Ein "Nein" von mir interessiert sie nicht, wohl aber ein fliegender Schlüsselbund o.ä. in Augenblick, wo sie anfängt , zu fixieren und zu schleichen. Sie ist ziemlich schreckhaft und ihr Mobbingbeginn wurde sofort im Keim erstickt und sie hat sich wieder auf mich konzentriert. Das geht jetzt schon eine Weile so, sie probiert es jedesmal neu.........sucht Blickkontakt und passe ich nicht auf.......saust sie wieder los
Naja, das " sitzen" wir jetzt aus.....mal sehen , wer den längeren Atem hat!
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@ AudreyII
echt witzig - GENAU das gleiche Phänomen ist bei Luna zu beobachten. Sie kommt aus Griechenland und ist jetzt auch genau 2J. Anfangs war sie eher ängstlich und zurückhaltend bei Hundebegegnungen und erst seit kurzer Zeit zeigt sie dieses Mobbing-Verhalten. In ihr scheint - wie in deiner - auch ein Schäferhund mitgemischt zu haben (ist vielleicht auch so bißchen rassespezifisch?!). Habe dieses Verhalten schon bei so vielen Schäferhunden/Schäferhundartigen beobachtet!
Auch beim Spielen mit Hundefreunden zeigt sie dieses Anpirsch - Fixierverhalten. -
ja das kenne ich von sam auch.ist der andere hund eher ängstlich rennt sie hin und will spielen, bellt und wird auch schon mal übermütig, da klappt das abrufen nur schwer und auch NUR mit leckerchen. aber wehe der andere hund will mit ihr spielen und geht auf sie zu,das ist sie mit einem jauler gleich bei mir

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Auch ich kenne dieses Verhalten bei meinem grossen Mischling. (steckt aber kein Schäferhund drin)
Ich habe ihn einfach der Situation ausgesetzt. Anfangs bin ich mit ihm Stress immer aus dem Weg gegangen. Das heisst, sahen wir einen anderen Rüden, konnte ich ihn abrufen, und wir sind woanders langgegangen. Jedoch habe ich schnell mitgekommen, dass das nicht unbedingt die richtige Lösung ist. Er reagierte umso aggressiver, wenn wir auf andere Hunde trafen. Mittlerweile üben wir schon seit zwei Jahren und ich lasse ihn einfach selbst entscheiden. Das heisst, wir kommen an einem Hund vorbei, laufe ich einfach weiter, drehe mich auch nicht um (beobachte schon aus den Augenwinkeln), er entscheidet mittlerweile, was er macht, ob er sich unbedingt anlegen muss oder doch mit mir mitkommt. Funktioniert mittlerweile sehr gut. Aber wie gesagt, in deiner Situation erstmal aus der Situation herausholen, also abrufen, dann ablenken und mit Leckerlis belohnen. Und erst später, wenn dies gut klappt, mehr Stress aussetzen. - Vor einem Moment
- Neu
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