Ohrreinigung
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Seit ich Frau Schmitt habe (seit 8 Monaten), hat sie bis jetzt zweimal eine Ohrenentzündung gehabt, die ich in Absprache mit den TAs (für kleine Probleme gehe ich hier am Ort zum niedergelassenen TA, sonst zu einer weiter entfernteren TA) mit Surolan behandelt habe.
Beim zweitenmal habe ich selbstständig mit der Behandlung angefangen (Freitags) und bin Montags zum lokalen TA gegangen um nachgucken zu lassen, ob ich richtig gehandelt habe. Der TA hat das bestätigt, aber auch, dass die Ohren sauber und nichts zu sehen wäre. Ich solle weitere zwei, drei Tage Surolan reingeben und dann gelegentlich einen Ohrenreiniger benutzen.
Ohrenreiniger habe ich bisher beidesmal während der Behandlung mit Surolan alle zwei Tage vorbereitend gemacht (es handelt sich um "beaphar sensitiv") und dann sporadisch so alle drei Wochen.Im Augenblick schüttelt sie schon wieder vermehrt den Kopf, die Ohren haben auch wieder leicht gerochen. Ich gebe seit zwei Tagen wieder Surolan rein, diesmal quietscht sie allerdings manchmal, wenn ich den Applikator (vorsichtig!) ins Ohr einführe. Dazu muss ich aber sagen, dass Frau Schmitt vom Stamme "wehleidig" ist und es gar nicht leiden kann, wenn ich an ihr herumbastle. Selbst beim putzen mit einem Microfasertuch (bürsten geht gar nicht) zappelt sie herum, zumindest ist sie aber so weit, dass ich sie säubern kann, das ging anfangs gar nicht. Ich kann nicht recht einschätzen, ob's wirklich weh tut oder nur unangenehm ist.
Die Ohren sind jetzt sauber, jedenfalls so weit ich das sehen kann, sie riechen auch kein bisschen mehr. Den Kopf schüttelt sie aber immer noch, so zweimal die Stunde.
Meine TA hat bereits beim erstenmal gemeint, dass es auch durchaus sein kann, dass Frau Schmitt auch nur von einem schräg gewachsenen Haar gekitzelt werden könnte, wenn ihre Ohren sauber sind und nichts zu sehen wäre, weil sie auch nach der ersten Behandlung mit dann sauberen Ohren ungewöhnlich oft den Kopf geschüttelt hat.
Kann es sein, dass Ohrenentzündungen von schräg- oder eingewachsenen Haaren kommen könnten?Meine anderen Fragen: Dieses dauernde Behandeln mit Surolan behagt mir irgendwie nicht. Es scheint ja auch nichts zu bringen.
Blöderweise fängt das immer wieder am Wochenende an, wenn ich dann gleich was mache, ist zumindest wieder alles sauber bis ich zum TA komme.
Ich habe jetzt einen anderen Ohrreiniger bestellt, "Virbac Epi-Otic", den habe ich früher bei allen meinen Hunden gelegentlich verwendet, Ohrenenzündungen hatte ich da nie.
Wirkt das vorbeugend gegen Frau Schmitts Ohrenentzündungen und wenn ja, wie oft sollte ich den anwenden?
Wie kann ich sonst solchen Ohrproblemen vorbeugen?
Woher kann sowas kommen?
Also wie stelle ich das endgültig ab?
Ich will einfach auch argumentativ vorbereitet zum TA gehen, immer nur abzunicken und Medikamente ins Ohr zu träufeln und nicht die richtigen Fragen stellen zu können nervt mich einfach.Vielleicht kann mir da ja der ein oder andere ein paar Tipps geben, bzw. mir ein bisschen auf die Sprünge helfen, woran das liegen könnte und was ich selbst dagegen tun könnte.
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Hallo,
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Weiterhelfen kann ich dir zwar auch nicht, weil Les nur einmal (und das ist schon Jahre her) eine Ohrenentzündundung hatte. Seit dem benutzen wir aber den Ohrreiniger von Virbac und hatten nie wieder Probleme! Wir haben ihn damals vom TA bekommen.
Bei Les hab den Ohrenreiniger bei der akuten Entzündung täglich gegeben, damit der Schmodder aus dem Ohr kam. Nach Abklingen 4 Wochen lang, einmal die Woche und dann die Abstände immer größer werden lassen. Mittlerweile gibt es den Ohrenreiniger nur noch ca. alle 8-12 Wochen, wenn ich sowieso die Ohren saubermache.
LG Eva
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Hallo,
Surolan(wie hatten immer Aurizon) ist ein gutes Mittel bei einer Ohrenentzündung, jedoch sollte man dieses Mittel nicht zu häufig verwenden. Es wäre viel wichtiger heraus zu finden woher diese häufigen Ohrenprobleme herkommen. Bei unserer Maus blieb z.B. ein Hefepilzbefall in den Ohren lange Zeit unerkannt, so dass der damalige Tierarzt schon sagte: Die Ohren sind sauber, ich kann nix feststellen. Der Hund hat halt psychische Probleme. Wir fahren ganz gut mit einem pflanzlichen Ohrenreiniger von Bogacare, den man nur eingibt und dann kurz das Ohr massiert.
Liebe Grüße
Markus -
justdoit
Wo bekomme ich den Ohrreiniger?? Athos hat auch einen Hefepilz den ich gerade mit Otomax behandle und als Ohrreiniger habe ich Epi-Otic. -
Ich benutze Epi-Otic vorbeugend etwa alle 10 - 14 Tage, öfters als wöchentlich sollte man es normalerweise nicht brauchen. Ich musste es einmal bei einer akuten entzündung täglich benutzen, weil sehr viel Schmodder tief unten auf dem Trommelfell sass und erst mal weg musste, damit man überhaupt behandeln konnte.
Ob es vorbeugend bei deinem Hund etwas bringt, wird dir niemand sagen können. :hellsehen2: Meine ist entweder aus den Ohrengeschichten rausgewachsen, oder es hilft.....
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Zitat
justdoit
Wo bekomme ich den Ohrreiniger?? Athos hat auch einen Hefepilz den ich gerade mit Otomax behandle und als Ohrreiniger habe ich Epi-Otic.
Wir holen den bei unserer Tierheilpraktikerin.Gibts aber auch in vielen Internetapotheken. Gibs mal bei G**** ein "bogacare Ohrenreiniger".Wir haben den schon mal bei medipolis.de bestellt ( die habens momentan nicht)
Sehe gerad bei apo-rot.de ist eine gute Beschreibung des Mittels.
LG
Markus -
Hmmm... möglicherweise ist also die Reinigung nicht ausreichend gewesen und/oder tiefsitzender Schmodder nicht richtig entfernt worden, sodass sich das immer wieder entzündet oder erst gar nicht richtig abheilt?
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Hat dein TA einen Abstrich gemacht?
Ich hatte beim letzten mal auch mit der Behandlung selber angefangen, aber da es nicht besser wurde bin ich zum TA, dort sagten sie dann, ich muss erst ein paar Tage warten bis das Otomax "raus" ist, sonst könnten sie keinen Abstrich machen.
Mit dem Hefepilz mach ich jetzt auch schon 3 Wochen rum. -
Zitat
Hat dein TA einen Abstrich gemacht?
Ich hatte beim letzten mal auch mit der Behandlung selber angefangen, aber da es nicht besser wurde bin ich zum TA, dort sagten sie dann, ich muss erst ein paar Tage warten bis das Otomax "raus" ist, sonst könnten sie keinen Abstrich machen.
Mit dem Hefepilz mach ich jetzt auch schon 3 Wochen rum.Nein, kein Abstrich. Die TA meinte, das wäre ein typischer Hefepilz.
Da die Frau sonst eine hervorragende Diagnostikerin ist, hab ich das mal so geglaubt.Ich muss jetzt mal los, mich um meine Arbeit kümmern, lese aber interessiert später nach, was noch an Hinweisen kommt.
Danke Euch allen bis hierher schon mal!
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Hefepilze haben die Hunde ja immer im Ohr, also selbst bei einem Abstrich ist es schwerfestzustellen, welche Anzahl bei diesem Hund individuell normal ist oder eben ein Befall.
Hefepilze im Ohr müssen deutlich länger als nur einige Tage behandelt werden, 4 Wochen sind so das Mindeste.
Dazu sollten die Ohren möglichst trocken gehalten werden, es hilft sehr gut, wenn Hundi sich die Ohren z.B. lauwarm ausföhnen lässt.
Epi-Otic ist als Reiniger für solche Hunde sehr gut geeignet, da er ein leicht saures Milieu schafft, das Pilze weniger mögen.
Wenn ein Hund wiederkehrend Probleme mit den Ohren hat, dann lohnt sich ein genauerer Blick.
Sind die Ohren voller Haare, dann sollte man regelmäßig zupfen, nicht zuviel, das reizt das Ohr , nicht zu wenig, das gibt wieder Nährboden.
Hat der Hund Probleme mit Gtreide im Futter? Dann kann man mit Fleisch oder hochwertigen Dosen kohlenhydratarm füttern, hier hat man aber oft eine Erstverschlimmerung.
Ist es eine Hündin? Hängen die Ohrprobleme mit dem Zyklus zusammen? Dann ist man wenigstens vorbereitet.LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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