spaziergang - dauer oder strecke entscheidender?

  • hallo :-)

    wenn ich hier in threads lese in denen es um spaziergänge geht frag ich mich oft wie wichtig die dauer des spaziergangs ist.
    ich gehe relativ schnell, also bewege mich einfach in zügigem schritt fort statt zu schlendern oder so.
    ist es entscheidend bzw ein großer unterschied für den hund ob ich nun für eine strecke 60 oder 40 min brauche?
    also denkt ihr es kommt eher drauf an wieviel weg man mit dem hund zurücklegt oder ist es wichtig den weg in so "langer zeit wie möglich" zu laufen?

    freu mich auf antworten!

    märry

  • Hallo,
    es ist eigentlich wichtiger, wieviel Dein Hund auf dem Spaziergang erlebt.
    Du kannst auch 5 Stunden stumpf durch die Gegend rennen, wenn Dein Hund zu Hause ist, ist er vom Körper her müde, aber der Kopf nicht.

    Wie gestaltest Du denn den Spaziergang??

  • Ich denke das kann man gar nicht pauschalisieren. Ich schlendere mehr, als das ich wirklich gehe. Alles sehr entspannt, sehr locker, sehr langsam- Janosch ist dennoch flott zu Fuß, er guckt hier und da, schnüffelt hier und dort, hat Zeit an gewissen Ecken intensiver rumzuwuseln... Janosch ist definitiv zufriedener, wenn er länger etwas von der Strecke hat- selbst wenn es täglich die gleiche wäre. Es gibt täglich neue Spuren zu schnüffeln, neues zu entdecken- er guckt hier, guckt da. So gehen wir immer und so wird es auch bleiben. Wir genießen unsere Spaziergänge ausgiebig. :smile:

  • also ich versuche schon immer viel abwechslung und spaß mit einzubauen.
    es is auch nich so dass ich ihr davonlaufe, sie hat schon zeit zu schnüffeln etc. aber mein grundschritt is halt eher flott.
    das merke ich immer wenn ich mit mehreren unterwegs bin, da muss ich mich meist sehr anpassen was das tempo angeht und bin dann dementsprechend auch länger unterwegs als wenn ich allein geh.
    wenn wir unterwegs n hund treffen dann lass ich sie natürlich auch spielen und so, sie hat wirklich für die ihr wichtigen dinge die zeit die sie will/brauch.
    komme nur einfach nicht auf 3 std am stück oder so, da frag ich mich dann schon wenn ich sowas lese ob ich was falsch mache.
    was ich so unter spaß verstehe is meistens sowas wie irgendwo draufspringen, drüberlaufen, zusammen "fangen" spielen uns so.
    bällchen oder so mag sie draußen nicht, das macht sie nur in der wohnung und auf der terasse.

  • Wenn DEIN Hund zufrieden ist besteht doch kein Problem mit deiner Art spazieren zu gehen. ;)

    Jeder so wie er es meint. Ich schlendere halt sehr, für viele auch enorm gewöhnungsbedürftig- vor allem bei der sonst so üblichen Hektik hier in Deutschland. Ich hasse Hektik und schnelles gehen. Mein Hund hat sich mir einfach angepasst. Ich denke er wäre auch zufrieden, wenn er mit dir gehen müsste. Ich habe mir da ehrlich gesagt noch nie Gedanken drum gemacht ob ich schnell oder langsam gehen soll... :lol:

  • wie sind denn dann spaziergang-zeiten zu beurteilen?

    weil ich halt zeitmäßig oftmals nicht mehrere std am tag unterwegs bin.
    hab schon manchmal das gefühl mich schlecht fühlen zu müssen weils zb insgesamt nur 1,5 std waren am tag oder auch manchmal weniger oder so.
    also ich hab auch nich jeden tag die gleiche gesamtzeit, einfach weil ich verschiedene wege gehe.

  • Oh das ist bei mir ganz Unterschiedlich.

    Es gibt Tage da komme ich nur auf 1,5 Stunden- es gibt Tage da komme ich auf 4 Stunden... Solange sich die "1,5 Stunden" Tage in Grenzen halten scheint es für Janosch kein Problem zu geben. Zumal ich dazu sagen muss, dass er mich fast überall hin begleitet und er an manchen Tagen den ganze Zeit unterwegs ist. Bei uns läuft jeder Tag anders und Janosch hat keine Schwierigkeiten damit.

  • Zitat

    wie sind denn dann spaziergang-zeiten zu beurteilen?

    weil ich halt zeitmäßig oftmals nicht mehrere std am tag unterwegs bin.
    hab schon manchmal das gefühl mich schlecht fühlen zu müssen weils zb insgesamt nur 1,5 std waren am tag oder auch manchmal weniger oder so.
    also ich hab auch nich jeden tag die gleiche gesamtzeit, einfach weil ich verschiedene wege gehe.

    Als meine Grazien gesund waren, bin ich so auf 3 Stunden pro Tag gekommen, ein sehr langer Spaziergang von 2-2,5Stunden und 2 kürzere Spaziergänge.
    Ich gehe ich auch sehr schnell. Dusty ist so ein Walking-Hund, die ist nur am traben. Habe mich da angepaßt, ist für andere immer ziemlich schwierig.
    Zur Zeit ist es so, wir "walken" ne Weile Dusty geht buddeln, Bibo ist entweder im Wagen oder mal kurz am rumschnuppern und dann geht es weiter. Dusty könnte locker 3 Stunden so weitermachen, aber das ist mit Bibo im Moment nix, da sie fast nur im Wagen hocken muss, obwohl das immernoch besser ist, wie zu Hause zu bleiben
    Suchspiele mache ich sporadisch, zur Zeit lernen wir ZOS. Ist nicht so einfach, aber spannend.

  • Bei uns ist das auch davon abhängig, wer mit Leika unterwegs ist.

    Heinz ist der sportlichere, bei ihm fallen die Strecken länger aus, das Tempo ist zügiger. Dafür macht er aber unterwegs nicht so viel mit Leika, d. h. die Runden sind eher durch Bewegung und laufen interessant.

    Bei mir ist die Strecke kürzer, auch zeitlich, dafür gibt es Entertainment wie UO-Übungen, Leckerli verstecken, kleine Tricks üben usw.

    Wenn wir gemeinsam unterwegs sind ist es ein Mix aus allem, diese Runden sind meist in einer Gruppe, d. h. es gibt auch Hundegefährten.

    Leika ist zuhause recht ruhig, das deute ich als "ok, hier muss ich nicht auch noch Party machen, Party ist draussen".

    Gruss
    Gudrun

  • Ich würde es am Verhalten des Hundes messen wollen. Solange sie nach dem Spaziergang seelig fast den Rest des Tages pennt oder gemütlich rumliegt und an ihrem Knochen kaut, dann war die Zeit/Strecke ausreichend lang.

    Ich habe auch keinen Kilometerzähler an den Füßen. Von daher wüßte ich so nie wie weit wir gegangen sind.
    Wie die anderen schon schrieben, ist es wichtig, was der Hund erlebt. Es sollte also eine gute Mischung aus Bewegungsstrecke und Erlebnissen sein.

    Mit meiner kann ich theoretisch "sinnlos" 3 Stunden gehen und sie ist danach vielleicht ne Stunde am Pennen und wirkt nicht richtig ausgeglichen. Das bringt es also nicht. Somit fallen bei uns die Zeiten meist kürzer aus, aber dafür intensiver. Ob wir UO machen, etwas Suchen oder ein wenig Geschicklichkeitstraining machen, ist unterschiedlich. Manchmal gehts auch nur zum Toben mit anderen Hunden oder ich mache mit ihr Alltagstraining.
    Damit bekomme ich sie aber sehr gut ausgelastet, auch wenn es vielleicht nur mal 1,5 Stunden waren.

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