Jemand Erfahrung mit hyperaktiven Hunden???
-
-
ich denke auch, wenn gesundheitliche Probleme ausgeschlossen sind, daß es vielleicht Stress sein könnte für den Welpen. Ich würde versuchen ihm mehr Ruhephasen zu verschaffen. Spiele und dergleichen so auswählen, daß sie ihn nicht noch hochpuschen.
Habe kürzlich über eine Trainerin gehört, daß sie einen Hundehalter (Rentner) hatte, der aus schlechtem Gewissen, weil er dachte die Nachbarschaft könnte schlecht über ihn reden bis zu zehn mal am Tag mit ihm jeweils 1 Stunde spazieren ging. Der Hund war total überfordert und kaum hatte er gelegen mußte er schon wieder aufstehen. Was zu Folge hatte, daß er ständig unter Spannung stand und das auch nachts. Äußern wird sich das dann bei jedem Hund anders. Dieser war nicht zu bremsen. Wie ein Gummiball sprang der teilweise über Tische. Der andere jammert vielleicht ständig und irgendwann ist es Gewohnheit. Ich würde mir einen guten Trainer suchen, der sich das vor Ort ansieht und mir Tipps gibt wie ich den Hund beruhigen kann. Tellington Touch wäre vielleicht auch eine Möglichkeit.
Und wenn, wie du schreibst der Welpe nicht viel Kontakt nach außen hatte, ist er damit wahrscheinlich auch erst mal überfordert. Er muß alles erst langsam und dosiert in Minischritten erlernen. - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Bevor nicht abgeklärt ist, daß es keine gesundheitlichen Probleme sind(und danach sieht es aber aus)
würde ich mir keinen Trainer suchen sondern eine gute KLINIK,
ich versteh manche Postings nicht, soll der Hund trainiert werden und hat viell. einen starken Juckreiz durch irgendeine Krankheit? -
Unsere Meggie hat sich in den ersten paar Wochen sehr viel gekratzt. Da sie eh recht wenig Fell hat, war eine Stelle am Vorderbein bald ganz kahl. Man konnte aber nur gesunde Haut sehen, keine Rötungen oder dergleichen.Wir sind dann trotzdem zum Tierarzt, und da erfuhren wir dann, dass es stressbedingt ist, die neue Umgebung, das erste Mal überhaupt in einer Wohnung, die noch recht fremden Menschen um sie herum, die neuen Abläufe...
Was soll ich sagen, die Tierärztin hatte Recht. Inzwischen macht Meggie schon einen viel entspannteren Eindruck - und sie kratzt sich nur noch wie jeder andere Hund auch, wenn wirklich etwas juckt...
-
@ Heidi,
ich habe ja geschrieben
[wenn gesundheitliche Probleme ausgeschlossen sind, daß es vielleicht Stress sein könnte für den Welpen. ]
und auch Juckreiz und Kratzen kann durch Stress entstehen.
Natürlich sollte man vorher sämtliche gesundheitlichen Probleme von einem TA abklären lassen. Und ich würde auch in eine Klinik gehen, wenn ich das Gefühl habe, daß mir mein TA nicht mehr weiter helfen kann. Aber man kann gleichzeitig auch andere Möglichkeiten in Erwägung ziehen. Sind ja auch alles nur Überlegungen. Wir kennen den Hund alle nicht und können nur auf Grund von Beschreibungen raten. Jeder spricht hier nur aus seinem eigenen Wissen und Erfahrungen heraus. Das muß ja nicht zwangsläufig heißen, daß das auch so ist. Entscheidungen diesbezgl. kann nur der HH selbst treffen. -
Die Idee mit den Globuli finde ich prima, weißt du denn genau was für welche sie dir da mitgegeben hat?
-
-
Hallo liebe Foris und Mitfühlende,
was das genau für Globulies sind, kann ich garnicht mal sagen. Es waren zwei hochdosierte Mischungen die ich an 2 verschiedenen Tagen einmalig geben musste.
Jedenfalls habe ich sie am Mittwoch Abend und Donnerstag morgen verabreicht und schon in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war Emmi irgendwie anders. Zwar hat sie noch gejammert aber deutlich weniger und nicht permanent.
Habe ihr Verhalten bis heute beobachtet (Tag und Nacht) und ich bin vollkommen begeistert.
Sie weint kaum noch, ist wesentlich ruhiger, juckt sich so gut wie nicht mehr und schläft nun, wie man es von einem Welpi kennt.

Ihr könnt euch garnicht vorstellen, wie schön das ist! Ich bin so übermässig glücklich
Allerdings habe ich homöopathisches Gedöns bisher immer für Hokuspokus gehalten und bin irgendwie noch sehr skeptisch, dass sich das Verhalten dadurch nun so derart geändert haben soll.
Aber es ist wirklich so!
Am Montag habe ich ein Gespräch mit der heilpraktikerin. Bin so gespannt ob sie mir sagen wird, dass es tatsächlich mit der Gabe der Globulies zu tun hat.
Ich bin mitlerweile wieder total entspannt, ausgeschlafen und wesentlich ruhiger. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich bin.
Weitere TA-Besuche und Untersuchnungen habe ich nun erstmal hinten angestellt. Ich warte erstmal ab. Wenn es so bleibt, sind diese ja nicht mehr erforderlich
I´m so happy.
Ich danke euch allen für das offene Ohr und eure gutgemeinten Tipps und Ratschläge. Werde euch auf dem laufenden halten.
Drückt mal alle die Daumen, dass diese sooo schwere Zeit nun wirklich Vergangenheit bleibt und Lotta, Emmi und ich in Zukunft ein super Team werden. -
auch ich war immer skeptisch gegen homöoph. Gedöns, wie du das nennst
aber ich bin auch eines besseren belehrt worden, durch einen TA Homöop.
er hat meinem alten , schwer Knochenkranken Hund so geholfen, daß er keine Schmerzmittel brauchte und gelaufen ist bis zu seinem Tod (Herzschlag)
Ich denke mal du kannst ruhig glauben das die Globolie geholfen haben. -
hhmm... ich würde Sie trotzdem nochmal einem guten TA vorstellen. Wenigstens ein großes Blutbild und einen Allergietest. Aber schön das es ihr schon besser geht.
-
Ich würde auch zuerst alles Gesundheitliche austesten:
insbesondere Allergien, durch das Futter ausgelöst, Grasmilben etc., was andere hier noch schrieben.Homöopathische Behandlung finde ich auch super, aber würde das nicht als das einzige Allheilmitel betrachten, sondern nur als Unterstützung.
Den Hund weiterhin erziehen musst du trotzdem, und zwar mit extrem viel Konsequenz, sonst terrorisiert dich der Zwerg auf ewig.
Hyperaktive Hunde sind meist sehr intelligent und wissen vor lauter Energie gar nicht, wo, wie und was sie mit ihrer Power überhaupt sinnvoll anstellen sollen. Das muss man ihnen, gemäß der Rasseigenschaften und Charakter beibringen. Wenn du einen Hütehundmix hast, musst du dich entsprechend beraten lassen, was der Hund braucht, und was ihn nicht aufputscht. Beim Dalmatiner sind das z.B. Apportieren und Suchspiele.Das Wichtigste zum Thema Erziehung finde auch ich, die Ruhephasen, langsam ansteigend mit ihr zu üben:
Die Laicas schrieben so treffend:ZitatWir haben uns gedacht, ach komm die spielen und beschäftigen wir tod. Das hat das ganze noch schlimmer gemacht. Erst duch viel Ruhe und wirklichen Phasen in denen wir sie nicht beachtet haben, damit sie zur Ruhe kommt hat geholfen.
Die Erfahrung mussten wir auch machen; je mehr man diese Hunde stresst, auch durch zu viel Spielen, Spazieren gehen etc., um so schlimmer werden sie.Wie kamst du denn gerade zu diesem Hund aus diesen Umständen?
Als wir unseren Rüden mit sechs Monaten vom TS bekamen, wussten wir naive -Ersthundebesitzer-
nur, dass er zuletzt von der Polizei beschlagnahmt worden war, da die Vorbesitzer mit der Haltung eines Hundes überfordert waren. Wir haben erst mit der Zeit verstanden, dass wir einen hyperaktiven und zutiefst traumatisierten Hund übernommen hatten.
Das ist ein sehr schweres Erbe, aber wir konnten in den letzten Jahren grosse Fortschritte verzeichnen, aber sind immer noch am kämpfen mit seiner Hyperaktivität. Ganz weggehen, wird das nie, man kann nur damit Leben und versuchen, den Hund zu entspannen und richtig zu fördern.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!