• Danke Marina,

    hoffe auch es ist was Einfacheres... *seufz.

    Ich schau mal was der TA zu dem Gangbild sagt. Wie gesagt wir sehen Prof vorne und hinten rechts und links schon humpeln und Wufen auch. Wenn man jeden Schritt vom Hund schon beobachtet.

    Werde alles was mir eingefallen ist, und auch das von Björn mit dem Krebs und FCD ansprechen. Nervenquetschungen und Bandscheibenvorfall natürlich auch.

    Wenn der TA allerdings erst meint, man sollte noch mal beobachten. Schmerzmittel werde ich wahrscheinlich ablehnen und weiter Traumeel anwenden und Schonung über das WE, dann werde ich das tun aber vorsorglich einen Termin für Montag abmachen.

    Wenn er sagt wir müssen röntgen, dann werde ich in den sauren Apfel beißen. Die Hunde sind wirklich völlig platt für 8 Stunden und stehen nicht einmal auf. Vielleicht reicht ja auch ein Sedieren..... (Naja und ich habe frei, das Wetter soll schön werden ud ich kann mich mit Prof zusammen in den Garten legen)

    Jedenfalls habe ich schon Vorinformationen, die ich ansprechen kann. Danke Euch allen und ich werde morgen berichten.

    LG
    Angie

  • Das mit dem humpeln sehen kenn ich nur zu gut ;)

    Ich glaube es kommt immer auf die Narkosemittel bzw. die Aufwachmittel an. Joyce hatte ihre erste Narkose bei unserem "normalen" TA auch sehr schlecht vertragen mit zweitägiger Übelkeit, etc...
    Als ich sie letztes Jahr und vor kurzem nach den OP`s abgeholt hab, war Madame topfit und kam mir schon schwanzwedelnd entgegen :smile:


    Daumen sind gedrückt! :gut:


    LG
    Marina

  • Ach Angie, humpeln ist immer etwas sehr ätzendes, vor allem, wenn man so nichts feststellen kann.

    Was ich mir noch vorstellen könnte, daß durch den Dorn vielleicht eine Entzündung im Inneren entstanden ist, die sich immer wieder bemerkbar macht.
    Wegen dem humpeln ist es auch so eine Sache. Bibo hat mit ihrem Kreuzband- und Meniskusriss selten gehumpelt, ab und an ist sie auf drei Beinen gelaufen.
    Für den Arzt war es nicht ersichtlich, daß es wirklich sowas extremes ist.
    Jetzt bei ihrem Menisukusriss, diesmal der Äußere, habe ich die Entzündung zum Glück entdeckt, denn Madam ist nur einmal kurz auf drei Beinen gelaufen und sonst normal.

    Manchmal stecken die Wuffis das dummerweise besser weg, als gut für sie ist.

    Was die Borreliose betrifft, Dusty war damals auch fit, nur das sie nicht toben wollte, aber sie hat normal gefressen etc. Nur das sie auf allen Beinen mal gehumpelt hat, auf einem Bein, dann verstärkt.

    Und bezüglich der Narkose. Dusty verträgt z.B. die Aufwachspritze nicht, dann steht sie völlig neben sich.
    Als sie noch jung war, war das anders, da hat sie die Spritze nach der OP bekommen und war fitti wie Pitti.
    Vielleicht solltet ihr es auch mal mit einer Aufwachspritze probieren. :???:

  • Hi Bibi,

    die Klinik arbeitet ja schon mit einer Intubationsnarkose und trotzdem sind die beiden so daneben ....

    Auf drei Beinen ist Prof nie gelaufen, macht mich jedoch stutzig, daß daß Bibo trotz des Kreuzbandrisses noch auf seinem Bein gelaufen ist.

    Ich hatte schon zweimal einen Kreuzbandriß. Das Beim bzw. der Fuß hatte doppelte Dicke und ich konnte überhaupt nicht mehr auftreten. Einen Meniskusanriß hatte ich auch schon mal. Sport ist halt Mord. Da konnte ich nicht mal mehr das Gaspedal durchtreten.

    Prof ist heute wie ein Blöder im Garten herumgehüpft. Ich stoppe ihn zwar aber so ganz konnte ich das nicht blocken. Und ist kein bißchen am Humpeln gewesen.

    Na ja irgendwie beruhigt es mich ja auch wenn ich total besorgt bin. Ich google schon seit Wochen überall rum. Habe mir die ultinative Diagnose erhofft :D und habe mittlerweile überhaupt keinen Ansatz mehr was es sein könnte.

    Leider können unsere Wufties uns nicht mitteilen, wo und was ihnen schmerzt. Wir können es nur erahnen. Tja Ihr habt mir bestätigt, das es alles sein kann oder nur was Einfaches.... und das ich nicht zu doof bin, einzuschätzen, wie wenig oder doll das schlimm ist.

    Habe mich diesmal durchgesetzt, nachdem alle Leute mich belächelt haben nach dem aufgebissenen Ohr von Prof (ist ja nicht so schlimm und es war schlimm, hab mir nen Anschiß vom Tierarzt geholt) oder dem Kratzer von Wulfen (war auch nicht so schlimm, hatte sich aber innerhalb von zwei Tagen zu nem handtellergroßen Hotspot entwickelt).

    Geht es Euch auch so, daß die meisten Leute denken, Ihr stellt Euch zu sehr an mit Eure Hunden?

    Sorry, wenn ich Euch heute zutexte aber mir ist echt schlecht wegen morgen.

    PS: ich hatte das mit dem Dorn nur so erwähnt. Der rausgezogenene Dorn sah jedoch vollständig aus und der Fuß war nicht heiß und ich konnte auch keine Entzündung von außen sehen.

  • Naja, vielleicht weißt Du ja, was Bibo in den letzten Jahren so durch hat (ist übrigens ne Hündin ;) ) und da bin ich genauso leid geplagt und vorsichtig.
    Es ist kein Scherz, mein Hund ist mit Meniskusriss noch hinterm Ball hergerast. Abends habe ich sie abgetastet, nach Zecken gesucht und habe die dicke Beule entdeckt. Das Bein war total entzündet. Man merkt es diesem bekloppten Hund nicht an. :/
    Nur als die Spondylosen damals immer wieder gerissen sind, da hat sie wirklich gelitten, da hatte sie so richtig Schmerzen, aber jetzt ist sie wie blöde. Ich kann sie kaum stoppen. Sie kriegt aber auch Metacam und hat aktuell noch weniger Schmerzen, was ich nicht gut finde, aber die Entzündung muss ja raus.
    Damals bei Dustys Borreliose habe ich knapp 3.000DM bezahlt, weil wir von TA zu TA gewandert sind, weil wir wußten, daß der Hund krank ist und niemand hat es gefunden :schockiert:

    Ich sag mal so, wegen einem Durchfall laufe ich nicht gleich zum Arzt, aber alles was den Bewegungsapparat angeht, da bin ich extrem vorsichtig geworden. Oder der Hot Spot, den Bibo hatte, da habe ich auch die Krise gekriegt, jetzt hat sie sich ein Pfötchen aufgeleckt.
    Es nimmt halt kein Ende!!

    Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann würde ich ihm keine Schmerzmittel geben lassen, denn das würde ihn zu noch mehr Höhenflügen annimieren. Was ich machen würde:
    Borreliosetest
    Gangbildanalyse
    Abtasten, Erwärmungen etc.
    Und röntgen lassen, eventuelle Entzündungen in der Pfote suchen

    Du siehst, ich bin genauso verrückt wie Du :headbash:

  • So vorläufiger Zwischenbericht.

    Inclusive Röntgen waren wir 1 Stunde beim Tierarzt drinnen. Natürlich hat Prof nicht oder kaum gehumpelt in der Tierklink. Also ein eindeutiges Ergebnis gab es nicht.

    Nach eingehender manueller Untersuchung (der ganze Hund wurde verrenkt, konnte es kaum mit ansehen), das Gangbild wurde begutachtet, sind dann beide Schultern und Ellenbogen geröngt worden.

    Der Orthopäde, der Chirurg und noch eine Tierärztin haben sich die Röntgenbilder angesehen. Der behandelnde Arzt schickt die Bilder noch zu einem befreundeten Tierarzt, der Spezialist auf dem Gebiet ist. Im linken Ellenbogen waren leichte Kalkanlagerungen zu sehen, nichts dramatisches, der rechte (Prof humpelt rechts) war okay.

    Auf meine Frage nach Borreliose und Knochenkrebs, ist er nicht wirklich eingegangen. Leider war mein Freund beim Röntgen dabei, sonst hätte ich noch die Pfote röntgen lassen.

    Nun sollen wir ihn erst mal 5 Tage schonen und Previcox (nach seiner Aussage ein reines Schmerzmittel) geben, um zu sehen, ob er wegen Schmerzen humpelt oder es am Bewegungsapparat liegt. Montag soll ich dann Rückmeldung geben.

    Nun bekommen die Wufties erstmal Rinderbrust und dann später gebe ich Prof die erste Tablette. Soll ja nicht so wirklich gut für den Magen sein.

    Also nicht so wirklich befriedigend, zumindest weiß ich, daß Schultern und Elle (fast) okay sind. Abwarten und Teetrinken ist angesagt.

    LG
    Angie

  • Hallo!

    dieses Gefühl, trotz TA-Untersuchung und Röntgen, nichts herausgefunden zu haben, kenne ich auch gut. Shaya hat lange Zeit immer mal wieder vorne links oder rechts gehumpelt. Keine Diagnose trotz diverser TÄ. Schließlich habe ich die Vorderläufe röntgen lassen und meine Haus-TÄ vermutete zunächst Probleme im Ellenbogen. Habe das nochmals von anderem TA checken lassen, der wieder Bilder machte. Da er die Ellenbogen für einwandfrei befand, machte er auch noch eine Aufnahme von den Füßen.

    Und siehe da, der Schmerz bekam einen Namen: Arthrose in den Zehen.

    Schrecklich, aber zumindest kenne ich jetzt die Ursache und habe Maßnahmen ergriffen.

    Ich erzähle das nur, damit du ggf. doch noch die Füße untersuchen lässt. Ein gutes Indiz ist übrigens, auf welchem Untergrund dein Hund bevorzugt läuft, wenn er wählen kann. Shaya bevorzugt eindeutig alles, was sich weich läuft.

    Ich drück die Daumen, dass es sich bald behoben hat!

  • Hmm... immer blöd, wenn nichts "wirkliches" rauskommt...

    Ich fand unsere Diagnose zwar auch nicht toll, aber mir wars lieber eine schlechte Diagnose zu haben als gar keine. Da sitzt man dann wie auf Kohlen und macht sich tausend Gedanken.

    Schade, dass die Pfote nicht gleich mitgeröntgt wurde. Aber hinterher läßt sich das immer locker sagen.

    Gute Besserung euch weiterhin, halt uns bitte auf dem Laufenden.


    LG
    Marina

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