wie beschäftigt ihr eure hunde beim spaziergang

  • Bei mir ist das grundsätzlich so, dass ich meine Hunde erst einmal ihr Geschäft erledigen lasse (was muss, das muss). Danach sind sie dann schon aufnahmebereiter. Dann mache ich schon mal ein paar Spielchen wie z.B. außen um die Bäume rumlaufen lassen, mit der Reizangel spielen, Futterbeutel holen, auf gefällten Baumstämmen klettern. Das aber auch immer nur ein paar Minuten. Danach bekommen sie wieder zeit für sich, wo sie schnüffeln dürfen. Dann nehme ich mir jeden der beiden Hunde ein paar Minuten vor und mache ein paar UO-Übungen und bestätige diese mit dem Clicker. Manchmal habe ich auch beide neben mir stehen. Ich über dann mit beiden das Fußlaufen (auch mal Doppelfuß mit beiden Hunden). Dies aber auch nur ein paar Minuten.

    Es gibt aber auch Tage an denen ich einfach nur spatzieren gehe. Dann mache ich eigentlich gar nichts mit den Hunden. Außer mal ranrufen wenn ein Jogger oder Radfahrer oder ein anderer Hund kommt. Ansonsten dürfen sie einfach mal Hund sein. Sie müssen nicht ständig bespaßt werden!

  • Hier würde ich es ähnlich machen, wie muecke es meint ;)

    Der Hund ist an der Schleppleine (natürlich mit Geschirr!) und du läufst ein bisschen bescheuert durch die Gegend grob gesagt. Du wechselst ständig die Richtung, biegst dauernd ab, rennst urplötzlich ein Stück weg usw.

    Der Hund wird am Anfang verwundert sein, aber bald MUSS er auf dich achten, weil es ja sonst alle 5 m einen Ruck gäbe ;)
    Ist er endlich aufmerksamer, lobst du jeden Blickkontakt ohne dein Training abzubrechen.

    Nimm dann mal die Lieblingsleckerlies, amch das ein oder andere Suchspiel oder üb ein bisschen UO (nicht lange, erstmal 10sek, erst viel später längere einheiten)

    Und jedesmal wenn die Aufmerksamkeit wieder völlig weg ist (ein bisschen Pause ist okay, aber nicht völliges Desinteresse) drehst du wieder um und schwupps muss Hund wieder gucken ;)

    LG Jana

  • Cörki: 10 sek UO? da hat sie noch nicht mal sitz gemacht geschweigedenn platz (dafür brauchen wir schon mal 10min, natürlich nicht immer aber oft) :hust:
    Ich habe angefangen, mit dem Clicker jeden Blickkontakt einzufangen was auch teilweise gut klappt, aber wenn sie schnüffeln will, will sie schnüffeln :hust: (ich mach es nicht die ganze Zeit)
    Wenn ich sie nicht beachte, ist ihr das völlig wurscht :headbash:
    Und sie muß mich ja nicht ständig beachten, aber spätestens wenn ich ein rankommen von ihr verlange wärs schon recht ;) , aber da meint Madam ja dann das es ja ruhig so weitergehen kann mit ignorieren...

  • na dafür hast du ja die Schleppleine...
    Wenn sie beim Rufen nicht kommt, dann zieh sie ein Stück ran.. ´gib das Kommando nochmal und lob sie, wenn sie da ist.

    Vielleicht interessiert es sie nicht, wenn du sie nicht beachtest, es muss sie aber interessieren, sobald du sie zum mitkommen zwingst, weil du andauernd die Richtung wechselst und sie mehr oder weniger erstmal hinterhergezogen wird ;)
    Sie wird sich dann, ob sie nun will oder nicht wohl öfter umschauen müssen, und den Blickkontakt kannst du dann mit Clicker einfangen und somit die "erzwungene" Zusammenarbeit positiv konditionieren.

    Du musst nur erstmal nen Fuß auf den Boden bekommen und das geht bei so einem ignoranten Hund am besten mit auch ignorieren und hinterherziehen.


    Na am "Sitz" würde ich dann erst wieder anfangen zu arbeiten, wenn sie schon ein bisschen offener geworden ist, was die Arbeit mit dir anbelangt, sonst fühlt sie sich nur zum Sitz genötigt und ist froh, sobald sie wieder entlassen wird.
    Mein Hund ist bei UO auch nicht der schnellste, aber ein "Sitz-Fuß-Platz-Sitz "schafft er schon in 10 sek :headbash:

  • Hallo,

    wir haben anfangs jeden noch so zufälligen Blick beclickert und mit lieblingsleckerlie belohnt.

    mit dem ergebnis, das ich jetzt nen hund habe, der ständig um mich rumwuselt, die doppelte strecke läuft, weil sie ständig zurückschaut und dann auch umkehrt...
    alles seeeehr nervig, wenn ich nur mal in ruhe den wald geniessen will ;-)

    VG*Disie*
    heut extremst genervt, weil fast übern hund geflogen :headbash:

  • Trillian: In der Wohnung klappts (meist) recht gut :gut: , Garten haben wir leider keinen :sad2:
    Ich könnte gut auf der Wiese vor unserem Haus üben, aber leider wohnen hier sehr viele alte Leute (mit Blick auf die Wiese = Gemeinschaftsgrund) die eh schon gegen den HUnd an sich sind, da will ich nicht noch zusätzlich in diesem "Wespennest" stochern

  • Und geht ihr immer den selben Weg oder immer unterschiedliche?

    Ich habe bei unseren festgestellt, dass sie sich auf unserer "Alltags"-Strecke vorbildlich benehmen, aber in fremden Gelände teilweise stark abgelenkt sind. (Da werde ich dann auch schon mal ignoriert :fluch: )

    Daher würde ich an Deiner Stelle versuchen, eine möglichst ablenkungsarme, gut bekannte Strecke zu wählen, möglichst gegen Ende des Gassiganges. Das scheint mir die beste Gelegenheit zum Training. Und dann nur Dinge trainieren, die Dein Hund gerne macht und gut kann. (Zum Beispiel ein kurzes "Schau!" und dann Leckerchen suchen lassen...)

    Dann die Anforderung langsam steigern.

  • Mein Hund ist auch so ein Kandidat, dem ich draußen völlig egal bin - gut, inzwischen nicht mehr völlig ;-), aber trotzdem ist das Zeitung-lesen und Spuren von Kaninchen erschnüffeln VIEL besser als mich zu beachten.

    Ich gestalte das deshalb so, dass er erstmal seinem Interesse nachgehen kann...d.h. den ersten Teil der Strecke darf er schnuppern, toben, rennen wie er mag (an der Schleppleine natürlich).
    Dann machen wir die erste kleine Übung, die klassische Orientierung an der Schleppleine, ich mache es ca. 5 Minuten.

    Dann gehts weiter und er darf schnuppern, aber ich rufe ihn ca. 2 mal ab.

    Und kurz bevor wir daheim ankommen, üben wir die Sachen für die Begleithundeprüfung.


    Manche Hunde brauchen draußen eben nicht noch Zusatzbeschäftigung en masse!

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