Fragen zur Ohr OP beim Hund !

  • Hallo zusammen,

    am Freitag muss mein Hund leider operiert werden. Er hat kranke Ohren und nun müssen ihm diese abgeschnitten werden. :sad2:

    Kann mir bitte jemand etwas über die OP, die Risiken und die Nachversorgung bzw. Heilung sagen? Er hat ein schwaches Immunsystem, Leishmaniose und Babisiose, ich mach mir große Sorgen.

    Danke & LG

  • Hallo,

    oh, das tut mir leid für deinen Hund.
    Erkläre bitte mal genauer, "die Ohren müssen abgeschnitten werden".
    Die Ohrläppchen? OP des Innenohres?
    Verstehe es nicht so ganz.
    Hat der Tierarzt dich nicht über Risiken und Verlauf aufgeklärt?

    Gruß
    Leo

  • Hi,

    oje, das hört sich ja ganz schön übel an.

    Was hast Du denn für einen Hund?

    Wenn er Babesiose und Leish hat und zudem noch ein schwaches Immunsystem... ist dann die OP nicht richtig gefährlich.

    Wie heißt denn die Krankheit mit den Ohren?

  • Es ist quasi wie kupiert nur dass man die Ohren nicht mit Gewalt zum Stehen bringt.

    Er hat eine Durchblutungsstörung am Ohr und dadurch sind offene Wunden entstanden. Durch das Schütteln reisen diese immer wieder auf und können nicht verheilen. Er hat es bereits seit 6 Monaten und wir haben es mit Tabletten, Salben, Pflaster, Verbänden, Trichter etc. versucht.

    Mir reicht die Auskunft von dem Tierarzt nicht aus, vor allem wie es hinterher für den Hund ist.

    Er ist ein Bardino Mischling aus Spanien ...

  • Ähm, hat er evtl. eine Ohrrandnekrose?
    Das kann man ohne Kupieren behandeln. Es ist langwierig, es kommt öfter mal wieder, aber es ist behandelbar.

    Ansonsten wird dein TA die Schnittstellen vernähen, es muss ja zum Glück kein ideales Ergebnis werden, dann heilt so etwas in ca. 14 Tagen ab. Die erste Zeit ist sehr schmerzhaft, aber dafür gibt es Medis.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Zitat

    Ähm, hat er evtl. eine Ohrrandnekrose?
    Das kann man ohne Kupieren behandeln. Es ist langwierig, es kommt öfter mal wieder, aber es ist behandelbar.

    Das hat er, ja. Wie kann man das behandeln? Das Problem ist ja nicht die Krankheit an sich, sonder dass seine Ohren blutig und offen sind und nicht verheilen können seit einem halben Jahr.

    Hast du hierzu einen Rat?

  • Ich weiß, dass es eine häufige Erkrankung bei den Pinschern (die ja mit den Schnauzern in einem Verein sind) ist, bei meinen Hunden hatte ich das, Gott sei Dank, noch nie, ab und an bekommen das auch Schnauzer.
    Ich habe nur mitbekommen, das Tapen, bestimmte Salben und das Fixieren der Ohren hilft, weil es beim Schütteln durch den steigenden Blutdruck in den Ohrspitzen wieder aufbricht. Besondere Pflege ist wohl auch bei Kälte nötig, da es sonst von vorn losgeht.
    Ich darf das hier nicht verlinken, deshalb gehe ich mal für dich suchen, dauert einen Moment ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    EDIT: Hier mal eine erste Zusammenfassung: http://www.stallwache.de/Ohren.html

  • Also nachdem ich oben schon einen Übersichtslink angefügt habe, dann hier die weiteren Erkenntnisse:

    Ohrmilben sollten ausgeschlossen werden.
    Hautmilben sollten ebenfalls bekämpft werden, da soll eine einmalige Gabe einer doppelten Menge Stronghold helfen, da muss aber der TA ganz genau nachsehen und entscheiden.
    Vulno-Plant als Salbe oder Spray und das Ruhigstellen der Ohren durch Kleben soll die besten Ergebnisse bringen. Dazu vorbeugende Pflege der gefährdeten Stellen bei Kälte.
    Wenn gar nichts hilft, dann muss geschnitten werden, das heißt aber nicht, dass es nicht wiederkommt, leider.

    Alles Gute!

    LG
    das Schnauzermädel

  • Danke für die Hilfe, aber so wie es aussieht muss geschnitten werden.

    Vulno-Plant verwenden wir seit 6 Monaten, Ohrverbände und alles schüttelt er weg (er schüttelt bis seine Ohren wieder frei sind).

    Dann hoffe ich, dass wir mit "Karsivan" nach der OP das Wiederkehren verhindern können.

    Danke nochmal

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