Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Ich bin sooooooooooooooooooo frustriert...
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Gast26146 -
5. Mai 2009 um 17:25
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Hallo zusammen,
ich hoffe, es ist ok, wenn ich mir hier mal meinen Frust von der Seele schreibe und euch gleichzeitig um Rat frage... auch wenn's ein bisschen länger dauert!
Ein paar Hintergrundinfos sind ja wichtig, also:
Ich habe eine nun gut drei Jahre alte Mischlingshündin (wahrscheinlich Labrador-Staff-Bardino-etc. ), die ich im Alter von 9 Monaten aus dem Tierschutz übernommen habe. Sie stammt ursprünglich aus Griechenland, war aber bereits in Deutschland, erst im Tierheim, dann auf einer Pflegestelle, zusammen mit einem Rüden und zwei weiteren Hündinnen. Ich übernahm sie bereits kstriert (leider) und mit einem, wie sich nach langem Suchen rausstellte, stressbedingtem "Fellausfall", sprich ihr Gesicht war zu dreiviertel kahl. Das Fellproblem löste sich vom ersten Tag an, an dem sie bei uns war, die Haare waren innerhalb weniger Wochen nachgewachsen... Nun gut, ich habe ihr in den ersten Monaten alles gezeigt und sie an alles gewöhnt... Sie kennt Kaufhäuser (nur vom Üben her, ich nehme sie normalerweise nicht mit in die Stadt), sie fährt Bus, U-Bahn, S-Bahn ohne Stress (sie legt sich hin und entspannt), sie kennt Kinder, Menschenansammlungen, behält auch in der vollen Bahn die Nerven, fährt gern im Auto mit etc. Auch andere Hunde hat sie ausreichend kennengelernt (das auch schon vorher auf der Pflegestelle...), einzelne Hunde aller Größen, Hundegruppen...Gut, nun zum Grund, weshalb ich diese Überschrift gewählt habe: Sie hat Stress mit anderen Hunden, sie macht Stress:-( An schlechten Tagen pöbelt sie andere (aber nicht alle!!!) Hunde schon von der anderen Straßenseite an, an guten knurrt sie "nur", schaut aber nach mir und geht mit Konzentration auf mich gerichtet weiter... Die meisten fremden Hunde dürfen ihr nicht zu nahe kommen, weder wenn sie an der Leine ist, noch im Freilauf... Angefangen hat das Problem so nach und nach. Ich habe mich regelmäßig mit anderen Hundehaltern und deren Hunden zum Spazierengehen getroffen! Anfangs war das ok, nach einiger Zeit aber fing meine Hundenase Pepper an, Stresssymptome zu zeigen bei diesen Hunderunden. Ich dachte mir, ok, zu viele Hunde auf einmal, gehst du halt mit ner kleineren Gruppe... In dieser Gruppe pickte sich Pepper dann von einem auf den anderen Tag eine Labbihündin raus und ging diese an... Mehrfach... Also hab ich diese Gruppe gemieden. Dann ging es los, dass sie, wenn zwei Hunde miteinander spielten, dazwischen ging und einen der beiden massiv anging. Dann mobbte sie öfter mal und bekam sich immer öfter mit anderen Hunden in die Haare... Ich nahm meine Hundetrainerin mit auf den Spaziergang, die mir sagte, dass Pepper mit mehreren Hunden Stress hat und ich sie ganz aus dieser Gruppe nehmen sollte, und mich mit einzelnen Hunden treffen sollte... Gesagt-getan. Soweit kein Problem, aber: sobald dann dieses Zweiergespann auf einen anderen Hund traf, wurde dieser angegangen. Dafür wusste niemand eine Lösung, und das ist auch der heutige Stand der Dinge...
Treffe ich einen Hund, der Pepper entweder bekannt ist, oder den sie leiden kann, wird viel gespielt und Pepper legt ein soziales Verhalten an den Tag, aber wehe, es kommt ein weiterer Hund dazu. Den würde sie massiv angehen (was ich aber natürlich verhindere!). Es gibt ein paar Hunde, die Pepper schon lange kennt, mit denen sie sich versteht.
Fremde Hunde lernen wir kaum kennen, da sie fast alle angeht (bzw. angehen würde). Ab und an ist mal ein Rüde dabei, den sie mag und zum Spielen auffordert, aber die Gelegenheit muss sich erstmal bieten... Ich versuche, fremden Hunden aus dem Weg zu gehen, freilaufende Hunde, die auf uns zu geschossen kommen, vertreibe ich so gut es geht. Aber so ein Leben mit meiner Maus stresst mich total. Und ich merke, wie es mich immer mehr einschränkt. Das macht mich total traurig! Und es wird auch immer mehr zum Problem:-( Warum??? Zur Zeit sieht es so aus, dass ich Pepper mit auf die Arbeit nehmen kann, Gott sei Dank! Ich laufe mit ihr morgens eine gute Stunde Richtung Büro, muss aber das letzte Stück mit dem Bus fahren. Wie gesagt, Bus fahren ist eigentlich kein Problem, im Gegenteil, aber, und jetzt kommt das große aber, nur so lange, wie kein anderer Hund im Bus ist bzw. an einer Haltestelle zusteigt. Auf dem engen Raum ist Pepper noch "scheißiger" zu anderen Hunden, da sie ihnen ja nicht aus dem Weg gehen kann... Ich fahre also nur noch mit Halti im Bus, für den Fall, dass sie dort auf einen anderen Hund trifft, damit ich sie unter Kontrolle habe, was ja ganz wichtig ist, denn der Bus ist voll mit Menschen... Was soll ich sonst machen?? Ich muss ins Büro und dafür muss ich halt auch den Bus nehmen... Aber ehrlich gesagt bin ich immer froh, wenn ich wieder ausgestiegen bin! Und so eine Fahrt stresst mich ungemein... Letztens ist ein paar Haltestellen nach uns ein Mädel mit nem Berner eingestigen, und ich hab schon gemerkt, wie sich meine Nase aufplustert und knurrt, und das Mädel quetscht sich mit dem Berner durch den Bus in meine Richtung... Tja, ich bin an der nächsten Haltestelle ausgestiegen, denn ich wollte keine unschöne Situation... Aber so kann es doch nicht weitergehen!
Das größte Problem steht uns aber noch bevor: ich werde zum 1.9. die Stelle wechseln. Auch zu meinem neuen Job könnte ich den Hund mitbringen... Tja, KÖNNTE! Denn eine andere Mitarbeiterin hat ihre Labbihündin dabei... Ich bezweifle, dass das gutgeht. Aber selbst wenn wir uns die Mühe machen würden, die beiden (draußen auf neutralem Boden) aneinander zu gewöhnen, kann ich es trotzdem vergessen: Die Labbi-Besitzerin arbeitet nämlich als Pflegestelle und bringt ab und an mal fremde Hunde mit... Und das Desaster könnt ihr euch ja denken!
Aber was tun mit der Peppernase, wenn sie nicht mit kann??? Es würde mir so leid tun, sie so viele Stunden am Tag allein Zuhause zu lassen, auch wenn ich jemanden organisieren würde, der mittags mal mit ihr spazieren geht... Und in ne Tagesbetreung kann ich sie ja schlecht geben, wenn da andere Hunde sind. Eine Bekannte von mir würde sie nehmen, aber sie hat zwei Hündinnen, mit denen sich Pepper nicht versteht... Eine andere Freundin hatte früher einen Rüden, den Pepper sehr mag, und die Freundin hat Pepper öfter mal genommen, wenn ich nicht konnte... Mittlerweile hat sie noch eine Hündin dazu genommen, und Pepper würde diese wohl in der Luft zerreißen, wenn sie könnte. Also fällt auch diese Möglichkeit aus!
Es ist traurig, und auch frustrierend! Ich hatte immer Hilfe von Hundetrainern, und ich versuche schon so lange, an diesem Problem zu arbeiten... Nichts fruchtet so wirklich! Ich mache Fortschritte, meine Maus macht Fortschritte, aber das Problem ist dadurch nicht gelöst!!!
Wie kann ich sie halbwegs "hundekompartibel" machen??? Sie muss nicht alle mögen, und sie muss auch keinen Kontakt mit ihnen suchen, bitte versteht mich nicht falsch! Sie ist wie sie ist und ich respektiere das auch ein Stück weit. Aber wenn sie deren Anwesenheit noch nicht einmal toleriert, wie soll ich dann mein Leben mit ihr gestalten??? Ich würde gerne mit ihr meine Freunde besuchen (die auch Hunde haben), mal wieder eine entspannte Zeit bei meinen Schwiegereltern in Spe verbringen (sie haben einen Hund, den Pepper auch nicht leiden kann), mal wieder mit dem Hund unterwegs sein, ohne bei einem auftauchenden Hund eine pöbelnde Pepper an der Leine zu haben... Was soll ich noch tun? Bei uns gibt es für den Hund klare Regeln: sie würde zum Beispiel , wenn es nach ihr ginge, keine fremden Menschen ins Haus oder ins Büro lassen, aber sie weiß, dass sie auf ihrem Platz liegen bleiben muss, wenn jemand kommt und ICH entscheide, wer rein darf! Sie wird von Anfang an aus der Hand gefüttert! Ich laste sie mit Nasenspielen, Intelligenzspielzeug und Apportieren zu den täglichen Spaziergängen aus. Ich clickere das Auftauchen fremder Hunde, übe Hundebegegnungen nach Anweisungen eines Hundetrainers täglich...
Hilfe, ich bin echt am Verzweifeln... Ich will nicht aufgeben, aber ich weiß nicht mehr weiter...Nun habe ich daran gedacht, mein Erspartes zusammenzukratzen und zusammen mit dem Hund eine Woche (oder wie lang auch immer-je nachdem was es kostet) ein Intensivtraining bei einem Hundetrainer zu machen! Was haltet ihr davon??? Und wer wäre zu empfehlen? Habt ihr Tipps?
Habe auch schonmal den Tipp bekommen, sie unter Anleitung, mit Maulkorb augestattet, in eine so genannte Raufergruppe zu stecken... Was haltet ihr davon? Ich habe Angst, dass sich das Problem dadurch nur noch mehr verstärkt! Oder wie sind eure Erfahrungen?
Übrigens ist sie von Kopf bis Fuß durgecheckt, auch die Schilddrüse wurde untersucht! Organisch ist mit ihr alles ok!
Wer jetzt noch lesen sollte: danke für die Mühe! Und Entschuldigung, dass es so lang geworden ist!
Traurige Grüße von Nina und ihrem Sorgenhund Pepper -
5. Mai 2009 um 17:25
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Ich bin sooooooooooooooooooo frustriert... - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Also um ehrlich zu sein halte ich persönlich nicht viel von sogenannten Raufergruppen.
Hast du schonmal an einen guten Trainer gedacht ? Mit einem guten Training lässt sich vieles schaffen.Kopf hoch und schön üben
sweety
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Könntest du vielleicht ein Bild von deinem HUnd einstellen??
Mein Rüde ist jetzt auch 3 Jahre alt und kommt uch aus Grichenland und die Rassen könnten au passen.
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sweetybln: Ich dachte eigentlich, dass meine Trainer gut waren! Zumindest habe ich Tipps bekommen, mit denen ich was anfangen konnte, und die mir ja auch schon weitergeholfen haben... Meine letzte Trainerin habe ich allerdings vor Kurzem nach kurzem Gastspiel "verlassen", da ich sie für recht inkompetent halte, was das Training mit Pepper und mir betrifft... Sie hat sich was geleistet, das auf keine Kuhhaut ging... Nun suche ich gerade wieder:-( Bis dato erfolglos, aber ich geb nicht auf...
Was haltet ihr von so einer Trainingswoche??? Wer ist empfehlenswert?
@Linsensuppe: Bild kann ich gern mal einstellen bei Gelegenheit. Geht es um den Rüden auf dem Bild? -
lesezeichen
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Zitat
@Linsensuppe: Bild kann ich gern mal einstellen bei Gelegenheit. Geht es um den Rüden auf dem Bild?Ja hier hat es noch mehr Fotos https://www.dogforum.de/ftopic73658.html
Sieht deine Maus so ählich aus??
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Hi Du!
Wie greifst Du denn ein, wenn sie mobbt? Und Deine Hundetrainerin wusste keinen Rat mehr? Fragwürdige Hundetrainerin...
Ich halte nicht so viel von solchen Intensivwochen, es wäre viel sinnvoller, mit einem kompetenten Hundetrainer (kannst ja hier im Forum in Deinem PLZ-Bereich mal fragen) die Situationen anzuschauen und dran zu arbeiten, aber eher so ein -bis zweimal die Woche...
Als erste Maßnahme würde ich sie an die Schlepp nehmen und nicht frei lassen, da hast Du mehr Möglichkeiten einzugreifen und sie zurückzuholen.
Und vielleicht wäre es auch nicht schlecht, einen Mauli anzutrainieren...Raufergruppen KÖNNEN gut sein, da muss aber ein SUPERGUTER Hundetrainer dabei sein, sonst geht das tierisch ins Auge.
Vielleicht gibts ja eine Freilaufgruppe in Deiner Nähe, wo sie erstmal mit Mauli mitlaufen kann und ein Trainer halt ein wachsames Auge auf sie hat.LG
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Hallo,
ich kann Dich sehr gut verstehen und weiss was Du mitmachst und meinst mit "frustriert".
Hab so ein ähnliches Problem mit meinem kleinen Spanier Filou.Meiner Meinung nach hast Du schon sehr viel geschafft und kannst stolz auf Dich und Pepper sein. Die Trainer scheinen Dich gut unterstützt und angeleitet zu haben, von daher glaube ich nicht, dass sie keine Ahnung haben.
Es gibt aber manchmal Probleme, die ein Trainer nicht lösen kann, auch wenn er schon viel lösen konnte in der Vergangenheit. Von daher macht es schon Sinn noch einen Trainer zu konsultieren.Wenn Du jemanden kennst, der so einen Erziehungsurlaub anbietet, dann poste doch mal davon. Bestimmt kann der ein oder andere hier etwas dazu sagen.
Ich würde es schon wahrnehmen, auch wenn Du Dir klar sein musst, dass es an einem anderen Ort mit Deiner Hündin super laufen kann, aber daheim doch noch alles beim Alten ist. Zuhause musst Du dann nochmals einplanen alles umzusetzen und Dir zu erarbeiten.
Wenn es ein guter Urlaub war, dann weist Du ja dann wie es geht.
Rüpelgruppen finde ich nicht so toll, dann doch eher gut sozialisierte Hunde von denen sie was lernen kann.
Ich bin auch der Meinung, dass Hunde sich nicht lieben müssen, aber sich ignorieren sollen. Einschränkungen möchte ich auch nicht hinnehmen und arbeite daher auch an diesem Problem.
Kommende Woche Freitag kommt ein befreundeter Hundetrainer vorbei, weil ich selbst nicht weiterkomme und eine Bekannte (auch Hundetrainerin) mir nicht helfen kann. Diese ist der Meinung, dass man es einfach so hinnehmen sollte.
Mit reinen Verboten (Meideverhalten) möchte ich nicht arbeiten, sondern das Verhalten verändern und umleiten.
Selbst kann ich es nicht einschätzen, da ich sein Gesicht nicht sehe und er für mich in diesen Situationen unansprechbar ist und mittlerweile zum Übersprung neigt.Mit so einem Verhalten möchte ich mich definitiv nicht abfinden.
Beim eigenen Hund ist man eh nicht ganz so objektiv und von daher schadet es nichts wenn noch jemand drauf schaut.
Ich könnte ihn auch jeden Tag mit ins Büro nehmen, da ich selbständig bin. Bisher hatte ich mein Büro im Haus, aber seit diesem Monat habe ich es nach außen verlegt.
Bisher geht nur Ronja mit, da diese unkompliziert ist und es von klein an kennt. Besucher werden ignoriert, oder nach Aufforderung freudig begrüsst und Hunde sind ihr gänzlich egal.Für Filou sind Fremde noch ein Kraus, vor allem wenn sie ihm zu Nahe kommen. Er tolleriert sie nun, aber ich habe Laufkundschaft und zu Beginn kann ich mich nicht ständig um ihn kümmern.
Wenn dann noch ein Hund reinkommen würde, dann gute Nacht!Ich kann Dich also sehr gut verstehen.
Liebe Grüße
Steffi
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@Linsensuppe: Hab mir die Bilder von deinem tollen Hund angeschaut... Meine Nase ist deinem vom Körperbau schon sehr ähnlich. Farblich ist sie ganz anders, schwarz und gestromt, aber das hat ja erstmal nix zu bedeuten! Ich stelle mal Bilder ein, wenn ich am Wochenende mehr Zeit habe!
PrincessFuture: Also sie läuft nicht frei, wenn andere Hunde in der Nähe sind! Ich lasse sie frei laufen, wenn ich das Gelände überblicken kann... Sobald andere Hunde auftauchen, wird sie angeleint! An der Schleppe würde ich sie auch nicht Kontakt mit anderen Hunden aufnehmen lassen, da die Gefahr, dass sie den anderen Hund angeht, zu groß ist! Gleiches gilt für die Sache mit dem Maulkorb! Klar könnte sie dann niemanden ernsthaft verletzen, aber angehen kann sie die Hunde trotzdem... Und das bedeutet (auch ohne Verletzungsgefahr) Stress für Pepper, Stress für den anderen Hund, Stress für mich und für den Besitzer! Das muss ja nicht sein.
Dazu muss ich noch sagen, dass Pepper nicht von sich aus auf die Hunde losgeht, die wir treffen. Sie bleibt stehen, wenn sie fremde Hunde sieht und ich kann sie ranrufen und anleinen. Sie macht ne Bürste und knurrt, aber wenn der Hund sie nicht beachtet und einfach einen Bogen um sie macht, bleibt es dabei. Ausrasten tut sie nur, wenn der andere Hund näher kommt! Mobben würde sie, wenn ich mit ihr in eine Gruppe von Hunden gehen würde! Das vermeide ich! Als sie früher angefangen hat zu mobben, habe ich natürlich eingegriffen!
Meine damalige Trainerin wusste keinen Rat für Peppers Stressverhalten in einer Hundegruppe! Daher auch ihr Rat, diese Situationen zu meiden, da es keinen Sinn macht, wenn der Hund Stresssymptome zeigt und "aus der Not heraus" Hunde angeht! Leider haben wir dadurch halt nicht an der Ursache gearbeitet....
Steffi: Danke für deinen Beitrag! Es tat gut zu lesen, dass es dir auch so geht und du mich ein wenig verstehen kannst! Da scheinst du ja mit deinem Spanier Ähnliches "durchzumachen"! Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und Fortschritte! Ich sehe es genau wie du: Meiden der Situationen und Einschränkungen Hinnehmen kann es nicht gewesen sein! Da muss mehr passieren, so dass für Hund und Mensch "entspanntes Leben" irgendwann möglich ist! Ich bin ja bereit, viel Zeit und Mühe zu investieren und auch Grenzen zu akzeptieren, aber einfach mit dem Stand der Dinge abfinden, das will ich nicht!
Schönen Tag euch allen!!! -
hm... das verhalten deines hundes gleicht meiner hündin wie ein ei dem anderen...
aber ich seh darin kein problem..
auch wenn jetzt ein aufschrei vieler leute entsteht...
schau, dein hund:
ist statusbewußt, sie regelt in gruppen die dynamik, sie reglementiert die mobber... sie stellt sich direkt an erster stelle des sich bildenen rudels und splittet bei bedarf.. das is das dazwischengehen und einen angehen...
da hast du einen tollen hund mit nem guten beobachtungsvermögen!!! ganz ohne scheiß. du mußt sie mit anderen augen sehen..
sie fordert distanz...
sie zeigt ganz deutlich, was sie fühlt...
und sie zieht es durch, wenn andere sich aufdrängen...klar ist das nicht so, wie normale menschen hunde haben möchten, und erst recht nicht so, wie menschen ohne hunde hunde sehen möchten.. und natürlich will solch ein hund auch extrem genau, konsequent und sicher geführt werden.
ich würde viel an der selbstsicherheit arbeiten, viele tricks üben, dem hund ganz viele neue sachen beibringen, und das alles in so kleinen schritten und übungseinheiten, dass sie viel gelobt werden kann...
und wie gesagt: deine zeigt, was sie will.. wenn andere hunde aufdringlich werden, mußt du ganz sicher nicht das schlechte gewissen haben...
kommts denn zu beschädigenden beißereien? oder nur laut und wild?
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