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  • Zitat

    Heute zum Beispiel war ich in der Huschu (gehen ich neben den Einzelstunden auch noch hin) und ich hatte keinerlei Zugriff auf meinen Hund. Nun ist es so, dass wir uns an verschiedenen Orten treffen und dies sicherlich der Schwerste überhaupt war. Hundetreffpunkt Nummer 1 und für Hundenasen sicher kaum auszuhalten. Sirius hat mir das Leckerlie vor die Füße gespuckt und war kurz davor, hochzugehen. Ich habe abgebrochen, weil ich um ehrlich zu sein, Angst hatte, dass es wieder losgeht.


    LG.

    Hallo,
    ich würde Dir raten, zunächst nur mit dem Trainer im Einzeluntericht zu arbeiten. Anscheinend hat Dein Hund eine geringe Frustrationstoleranz.
    Wenn ein Hund so hochfährt, ist das nicht gut für den Streßlevel. Streß baut sich nicht über Nacht ab, d.h. der Pegel ist nach so einem Erlebnis immer noch relativ hoch. Kommt dann z.B. einen Tag später wieder eine Streßsituation ist das Fass wieder voll. So kann der Hund nicht von seinem immens hohen Streßlevel runterkommen und somit ist der Lerneffekt gleich null oder noch schlimmer, er verknüpf mit anderen Hunden nur Streß.

    Mich würde interessieren, was euch im Umgang mit eurem Hund geraten wurde. Also, wie ihr mit ihm umgehen sollt, im Haus, draußen etc.
    Und wie wird z.B. bei Hundebegnungen gearbeitet?

    LG
    Anja

  • Hallo Zusammen,
    lieb, dass ihr nachfragt. Also:
    wir hatten ja eine Krisensitzung (die in der Tat drei Stunden gedauert hat). Das war auch das erste Mal, dass mein Mann mit dabei war, wenn unser Trainer da war. Seitdem geht es aufwärts. Wir hatten bislang keine unangenehme Situation mehr, haben es aber auch vermieden, ihn hochzupuschen. Ich denke/hoffe, dass dies der richtige Weg ist. Zur Auslastung fahre ich Fahrrad mit ihm, ansonsten arbeiten wir viel an der Leinenführigkeit insbesondere in reizvollen Umgebungen. Dort merkt man sehr schön, wenn es ihm zu viel wird und ich muss lernen, dann abzubrechen, wenn ich das Gefühl habe, er ist überfordert. Klappt soweit.

    Ich denke, wir haben nicht deutlich genug mit dem Hund kommuniziert und seitdem wir wirklich darauf achten, auch beide in die gleiche Richtung zu arbeiten, geht es. Er scheint zu verstehen, was wir von ihm wollen und ist deutlich submissiver und nicht mehr so fordernd.

    dasaennchen
    Er bleibt definitv zunächst bei uns, er und wir haben diese Chance verdient. Man wird sehen, wie weit wir in einem halben Jahr sind.

    Feuersturm
    Ja, Einzelunterricht scheint der beste Weg zu sein und das mit der Frustrationstoleranz hast du gut erkannt. So ist es wohl, warum auch immer. Das heißt, dass wir eigentlich nur daran arbeiten wollen, das er viele Dinge aushalten kann. Und das geht natürlich nicht auf dem Hundeplatz und schon gar nicht in Rüpelstunden. Du hast Recht: er lernt dort nur das Falsche. Es ist schade, weil er so weniger Sozialkontakte hat aber mir ist wichtig, dass er lernt, gelassen zu werden und sich nicht gleich aufzuregen. Also im Moment keine Spielstunden mehr.

    Ich fange jetzt an, mit ihm - zunächst im Haus - zu lernen, dass man Liegenbleiben kann, wenn Dinge fliegen und man dann fürs Liegenbleiben belohnt wird. Klappt es im Haus, steigere ich die Reize. Ansonsten müssen wir im Haus mehr drauf achten, dass wir ihm mehr Grenzen setzen. Wird er aufdringlich (und fordert z.B. Streicheleinheiten ein) wird nicht reagiert, kurz geknurrt, kurz gedroht, er angestupst (~Nackenstoß angedeutet) oder komplett rausgeschmissen. Wir haben in den letzten zwei Wochen gesehen, dass er diese Sprache versteht, denn dann zieht er von dannen und legt sich hin.

    Ich bin im Moment ganz zuversichtlich, auch wenn ich weiß, dass wir noch lange nicht am Ende unserer Diskussionen sind.

    LG.

  • Ja, das mache ich gerne.

    Im Haus kann ich die Dinge jetzt schon werfen ohne ihn anzuleinen. Nur wenn ich etwas über seinen Kopf werfe, schafft er es noch nicht. Aber er lernt sehr schnell und ich denke, das wird bald auch klappen. Dann werde ich in den Garten gehen. Dort muss ich ihn allerdings zunächst anleinen. Da werde ich dann wohl wieder im Kindergarten anfangen - also Gegenstand langsam ablegen und dann allmählich steigern. Irgendwann muss es dann auch im Garten ohne Leine klappen bis ich wieder eine andere Umgebung nehmen kann.

    Was mir jetzt häufiger passiert ist, dass er, wenn er aufgeregt ist, kein Leckerlie als Belohnung nimmt. Er öffnet zwar sein Maul, nimmt es aber nicht an und lässt es so auf den Boden fallen. Das ist für mich ein gutes Indiz, dass er zu aufgeregt ist allerdings entfällt dann auch mein Belohnungssystem. Muss mal besprechen, wie ich dann vorgehen soll.

    LG.

  • Zitat

    Hallo Zusammen,
    li
    Feuersturm
    Wird er aufdringlich (und fordert z.B. Streicheleinheiten ein) wird nicht reagiert, kurz geknurrt, kurz gedroht, er angestupst (~Nackenstoß angedeutet) oder komplett rausgeschmissen. Wir haben in den letzten zwei Wochen gesehen, dass er diese Sprache versteht, denn dann zieht er von dannen und legt sich hin.

    Ich bin im Moment ganz zuversichtlich, auch wenn ich weiß, dass wir noch lange nicht am Ende unserer Diskussionen sind.

    LG.

    Hallo,
    ich denke 1:1 Kontakte wären sicher sinnvoller als eine ganze Gruppe mit Hunden.
    Warum sollt ihr ihn den wegstoßen? Könnt ihr sein Verhalten nicht einfach ignorieren?
    Bekommt er außerhalb der Zeiten, in denen ihr nicht auf ihn eingeht/bzw. ihn wegschickt, Zeiten, in denen ihr euch intensiv mit ihm beschäftigt? Spielen, Kuscheln, etc.?

    LG
    Anja

  • Hi.
    Ich meinte es als Aufzählung der Möglichkeiten, die wir haben. Ignorieren ist die erste Möglichkeit, grad bei meinem Mann fängt er dann aber an, an den Händen rumzuknabbern oder hochzuspringen. Es wird jetzt aber schon besser.

    Zudem gibt es Körperpflegezeiten (:-)). Ohne Kuscheln geht es doch nicht, dazu ist man zu sehr Mensch, oder?

    LG.

  • Zitat

    J

    Was mir jetzt häufiger passiert ist, dass er, wenn er aufgeregt ist, kein Leckerlie als Belohnung nimmt. Er öffnet zwar sein Maul, nimmt es aber nicht an und lässt es so auf den Boden fallen. Das ist für mich ein gutes Indiz, dass er zu aufgeregt ist allerdings entfällt dann auch mein Belohnungssystem. Muss mal besprechen, wie ich dann vorgehen soll.

    LG.

    Hallo,
    na ja, mir fällt da nur ein: versuchen erstmal nicht in solche Situationen zu gehen und erst langsam die Ablenkung steigern.

    Und nein, gar kein Kontakt wäre für den Hund nicht wirklich gut.
    LG
    Anja

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