Judy tröpfelt - was nun?
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Hallo Forum,
Judy ist inzwischen drei Jahre alt und ein echter Superhund!
Die Hundeschule hat sich gelohnt und ich kann mich in jeder Situation auf sie verlassen.
Aber seid ca. 4 Wochen verliert sie gelegentlich Urin, von einzelnen Tröpfchen bis zu ganzen Seen, die sie beim Liegen zurückläßt. Sie ist kastriert, kann das daran liegen? Was kann ich nur machen, um ihr zu helfen?
Liebe Grüße,
Ina - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Das würde ich beim Ta abklären lassen, das kann auch eine Blasenentzündung sein, oder vielleicht auch eine Folge der Kastra sein.
Aber Orakeln bringt nix, nur der Ta kann da was sagen
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Heute waren wir beim TA. Nix Blasenentzündung, auch sonst kein Befund im Urin. Der TA tippt auf hormonelle Gründe und hat Caniphedrin verschrieben, das soll sie jetzt jeden Tag bekommen.
Hat jemand von Euch Erfahrung damit?
Liebe Grüße aus dem hohen Norden,
Ina -
versuchs doch mal mit incontinentia urinae (sc 118 tropfen) anstatt direkt mit der chemischen keule draufzuhauen

meine dalmi-oma bekam auch caniphedrin, das sc 118 hats aber auch getan. und belastet den organismus nicht so.
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Hallöle,
danke fürs Feedback!
Was ist in den Tropfen, die du empfiehlst, denn drin? Ist das nicht auch "Chemie"?
Der TA meinte, mit Nebenwirkungen sei bei Caniphedrin nicht zu rechnen. Wenn Judy durch zu wenig weibliche Hormone bzw. durch ihre Kastration undicht geworden ist, müsse künstliches Hormon zugeführt werden.
Und das heißt: Tabletten muss sie schlucken ihr Leben lang. :/
LG
Ina -
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Hallo Ina,
unsere Hündin bekommt für ihre leichte Inkontinenz aufgrund ihrer Kastra auch das Caniphedrin 50. Am Anfang war die die Dosis bei 1 1/2 Tabletten am Tag, dann 1 täglich und jetzt sind wir bei 1/2 am Tag. Mittlerweile nimmt sie die Tabletten schon 3 Jahre. Bei ihr wirkt es und ich konnte keine Nebenwirkungen oder sonstiges feststellen.
LG
Lion -
Hallo Ina,
meine Emma ist 3 Jahre alt und wurde bereits mit ca. 6 Monaten sterilisiert
(danach erst habe ich mich entschieden das herrenlose Tier zu behalten).
Dieses Troepfeln hatte sie im vergangenen Sommer auch manchmal und vor ca. 1 Monat habe ich es auch einmal beobachtet. Beim ersten Mal war ich auch beim TA, Urinuntersuchung negativ. Ich habe abgewartet und es verschwand wieder.
Also ich habe keine Medikamente gegeben. Ich wuerde es beobachten, wie gesagt bei Emma war es vielleicht insgesamt 10 Mal, da muss man eben kurz aufwischen
. Und bei Emma war die Sterilisation vor 3 Jahren und zum ersten Mal "getroepfelt" hat sie vor 1 Jahr.
Weil sie in der Sonne lag, dachte ich erst sie hat so stark geschwitzt....doch das war's nicht. Mein Rat also - warte erst mal etwas abLiebe Gruesse von
Clio & Co -
Hallo!
Judy hatte dieses Tröpfeln (oft war es auch kein Tröpfeln mehr, sondern regelrecht auslaufen) fast jeden Tag seit Wochen. Das war keine Ausnahmeerscheinung. Sonst wirkt sie gesund. Der TA meinte, man könne das Medikament nach 6 Monaten auch mal probeweise wieder absetzen, um zu schauen, ob die Inkontinenz dann wieder besteht oder nicht. Er sagte, hormonelle Schwankungen wie bei einer unkastrierten Hündin würden bei ihr nicht vorkommen, daran könne es also nicht liegen. Wenn eine Hündin undicht würde, gerade auch im jungen Alter von drei Jahren, gäbe es nur zwei Möglichkeiten, woran es liegen könnte. Eben die Blasen- oder sonstwas Entzündung oder der Mangel an hundeweiblichen Hormonen.
Ich finde es traurig, dass so ein junger Hund schon dauerhaft Tabletten einnehmen muss, aber es muss wohl sein.
Lieben Gruß,
Ina -
Zitat
Ich finde es traurig, dass so ein junger Hund schon dauerhaft Tabletten einnehmen muss, aber es muss wohl sein.
Das sind nun mal die möglichen Folgen der Kastration. Einen Tod muss man sterben. Entweder kastrieren und die Folgen in Kauf nehmen, notfalls auch lebenslange Medikation einer ursprünglich mal gesunden Hündin, oder eben nicht kastrieren.
Du kannst noch froh sein, wenn Du das Ganze mit homöopathischen oder Hormonersatz-Medikamenten in Griff bekommst. Ich kenne inzwischen mehrere Fälle, da ist die Inkontinenz therapieresistent, spricht also überhaupt nicht auf Medikamente an.
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Heute gehts ihr ganz schlecht. Sie ist matt, läuft nur sehr langsam und mag sich nicht hinsetzen. Fressen tut sie auch nicht. Ich denke, sie hat wieder irgendeinen Kram draußen im Wald gefressen. So war es schon mal, da war ihr einen Tag lang schlecht und sie hat gebrochen. Bewegung tut ihr dann weh. Ich warte mal bis morgen, wenn es dann nicht besser ist, geh ich zu unserem TA.
Lieben Gruß,
Ina - Vor einem Moment
- Neu
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