Welpe beisst richtig fest zu, auch bei Kindern... =(

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  • Ich denke das bei einem Hund in diesem Alter nicht vom Rangordnung oder Trainer sprechen muss.

    Der Kleene testen gerade seine Grenzen ... er probiert wie weit er gehen kann.
    Da hilft nur immer wieder ein "Nein", vll. auf seinen Paltz schicken. Nach und nach wird dem Racker dann klar das sein Benehmen total daneben ist.

  • so, meine lieben!

    erstmal zu parson: bin ich überfordert nur weil ich mir rat hole? ist dafür das hundeforum nicht da?

    naja, also! heute hat der kleine schlingel wieder versucht einen kumpel von mir anzupacken! als er auf das zweite, energische NEIN nicht hörte, packte ich ihn am nacken, zog ihn ein stückchen hoch und führte mit ihm ein kleiner "mitarbeitergespräch"... als ich ihn wieder absetzte, starrte er mich etwas verdutzt an, leckte mir einmal über die hand, dann dem kumpel und legte sich in sein bettchen *hihi*

    genau so und nicht anders werde ich beim zweiten, dritten, vierten mal handeln und es wird nicht lang dauern bis er diese zwickerei aufhört :-)

    danke für die vielen antworten!!

    Liebe Grüße, die nicht überforderte Julia ;-) mit ihrem kanüffelten, an einem Pansenstick knabbernden, lammfrommen Hundemonsti Jaro

  • Hallo,

    also, das Mietarbeitergespräch hat ja dann funktioniert. :D

    Manchmal muss man auch mal etwas härter werden und in diesem Falle sehe ich es so, dass er "mal" versuchen wollte, die Mitläufer (zweimal beim Spaziergang und dann halt mal bei der Mutter versucht) zu vertreiben um mich Frauchen alleine zu sein.
    Frauchchen hat ja auch nicht wirklich reagiert. Man ist ja dann auch viel zu geschockt erstmal und überlegt.

    Ist ja auch legitim.

    Kommt er jetzt damit durch, dann wird er es ein zweites Mal versuchen. usw. usw.

    Irgendwann wird sich das Verhalten festigen und dann hat man ein richtiges Problem. In dem Alter probieren viele Hunde mal aus und das ist auch gut so.

    Jetzt kommt es drauf an wie man reagiert.

    Sie hat ja den richtigen Dreh gefunden, wie es scheint. Kann sein, dass jetzt gut ist, kann aber auch sein, dass es noch nicht gut ist.

    Nur als Tip:
    Ich würde ihn jetzt besonders loben wenn er gutes Verhalten an den Tag legt. So bleibt es dann auch nicht nur ein Meideverhalten, sondern kann umgelenkt werden. Vielleicht in ein: Menschen sind toll, denn da kommt immer was Leckerles...


    Liebe Grüße

    Steffi

  • Zitat

    Ich denke das bei einem Hund in diesem Alter nicht vom Rangordnung oder Trainer sprechen muss.

    Der Kleene testen gerade seine Grenzen ... er probiert wie weit er gehen kann.
    Da hilft nur immer wieder ein "Nein", vll. auf seinen Paltz schicken. Nach und nach wird dem Racker dann klar das sein Benehmen total daneben ist.

    Und inzwischen erklärst Du den Leuten, die er greift (bis jetzt nur Bekannte, da mag das ja gehen :D ) daß das alles Teil der Erziehung ist und sie halt die Rolle der "Nein!"-Auslöser übernehmen müssen??? Das kannst Du nicht wirklich ernst meinen!
    Wenn man es schafft, das "Nein" VOR dem Zupacken anzubringen, dann will ich das mal noch gerade so gelten lassen - was aber würdest Du tun, wenn er das "Nein" ignoriert und trotzdem zugreift? Noch ist Hundi kein halbes Jahr, aber die Zeit vergeht schnell. Beim Rotti mit seiner für Unerfahrene schlecht lesbaren Mimik kommt noch das Überraschungsmoment für viele Halter dazu - wir haben so ein Trüffelschwein auf dem Platz, der hat ansatzlos zugekloppt und der Besitzer stand anfangs ratlos daneben - als ich Objekt seiner Begierde war, bin ich mal kurz aggressiv geworden. Sowas mache ich wirklich ungern, hat aber geholfen - beissen lasse ich mich nämlich nie wieder im Leben, ein durchlochtes Handgelenk reicht mir.
    Grüße
    Tom

  • Zitat

    Und inzwischen erklärst Du den Leuten, die er greift (bis jetzt nur Bekannte, da mag das ja gehen :D ) daß das alles Teil der Erziehung ist und sie halt die Rolle der "Nein!"-Auslöser übernehmen müssen??? Das kannst Du nicht wirklich ernst meinen!
    Wenn man es schafft, das "Nein" VOR dem Zupacken anzubringen, dann will ich das mal noch gerade so gelten lassen - was aber würdest Du tun, wenn er das "Nein" ignoriert und trotzdem zugreift? Noch ist Hundi kein halbes Jahr, aber die Zeit vergeht schnell. Beim Rotti mit seiner für Unerfahrene schlecht lesbaren Mimik kommt noch das Überraschungsmoment für viele Halter dazu - wir haben so ein Trüffelschwein auf dem Platz, der hat ansatzlos zugekloppt und der Besitzer stand anfangs ratlos daneben - als ich Objekt seiner Begierde war, bin ich mal kurz aggressiv geworden. Sowas mache ich wirklich ungern, hat aber geholfen - beissen lasse ich mich nämlich nie wieder im Leben, ein durchlochtes Handgelenk reicht mir.
    Grüße
    Tom

    Wie willst Du es einem Welpen sonst beibringen?
    Natürlich muss man den Hund im Augen haben und eingreifen bevor er zubeissen will.
    Die TE kennt ihren Hund und weiß das er versucht zu beissen und dementsprechend muss sie ihn im Auge behalten und handeln bevor er schnappt.
    Und das klappt eigentlich problemlos in dem man ihn zurück nimmt und deutlich "Nein" sagt und ihn evtl. auf seinen Platz schickt.

    Wie würdest Du einem Welpen das sonst beibringen???
    Interessiert mich ...

  • Ich würde es gar nicht erst soweit kommen lassen.
    Für mich klingt das rumgehopse und das feste zuzwacken einfach überdreht.
    Wenn du ja jetzt schon weißt, dass dein Hund sowas macht, dann schreite doch vorher ein, dann brauchst du auch "Mitarbeitergespräche" in denen du den Hund am Nacken packst! (Nein, ich kann mich für diese Art von "Mitarbeitergespräch" überhaupt nicht erwärmen, Rotti hin oder her).
    Du solltest ja, nachdem du das Ganze mehrmals beobachtet hast, genau wissen wann er es tut, Hunde sprechen da ne sehr deutliche Körpersprache, man sieht es, bevor es soweit ist. Und das ist der Moment zum runterfahren. Drinnen beduetet das: auf den Platz schicken, Pause verordnen, draußen verlange ich dann eine Übung die der Hund bereits gut kann, die ruhig ist und ihn auf mich konzentriert (z.B. Sitz).
    Da muss man halt auf der Hut sein und sich auf den Hund konzentrieren, bis es sitzt.
    Einzugreifen wenn der Hund schon hochgesprungen ist und/oder zwackt finde ich einfach viel zu spät reagiert.

    lg Susanne

  • Zitat


    Wie willst Du es einem Welpen sonst beibringen?
    Natürlich muss man den Hund im Augen haben und eingreifen bevor er zubeissen will.


    Das hat ja bisher offensichtlich nicht geklappt - wenn Du Dir den Eingangspost durchliest, war Hundi ja in der Lage, bei einem kurzen Spaziergang 3 Mädchen durchzunageln - DA hat er was gelernt.
    Ein Abbruchkommando ("Nein") scheint mir noch nicht etabliert zu sein - daran wäre zu arbeiten, keine Frage.
    Ansonsten heißt für mich hier das Mittel der Wahl unterbinden - bei mir wäre dieses Beissen NoGo, und da darf man auch ruhig mal einen aversiven Reiz setzen.
    Julias "Mitarbeitergespräch" ist schon mal ein Weg - und bis auf weiteres würde der Hund bei mir zwecks besserer Kontrolle an der Leine laufen.

    Zitat


    Die TE kennt ihren Hund und weiß das er versucht zu beissen und dementsprechend muss sie ihn im Auge behalten und handeln bevor er schnappt.


    Das das so ist kann ich bisher aber nicht erkennen - erst beim letzten Posting von Julia war überhaupt mal etwas von einer Reaktion zu lesen, von eigener Aktion noch nix.

    Zitat


    Und das klappt eigentlich problemlos in dem man ihn zurück nimmt und deutlich "Nein" sagt und ihn evtl. auf seinen Platz schickt.

    Okay - ich gehe mal einfach davon aus, daß Du über ausreichend Hundeerfahrung verfügst und zu diesem Zeitpunkt bereits ein "Nein" bei Deinen Hunden etabliert hast.
    Wobei mich interessieren würde, wie das "zurücknehmen" konkret bei Dir aussieht. Und ich wiederhole meine Frage vom letzten Post: Was tust Du, wenn der Hund Dein "Nein" ignoriert und trotzdem schnappt?

    Warum reite ich so darauf rum?
    Ich denke mal ein wenig in die Zukunft - in 3 Monaten ist Rotti kein Welpi mehr, sondern wiegt was um die 40 kg. Wenn er dann irgendwen fremdes auch nur anspringt (von schnappen rede ich garnicht) werden gerade beim "ach Gott so gefährlichen" Rotti alle Umstehenden bezeugen, daß dies in "gefahrdrohender Weise" geschehen ist - diese Formulierung findet sich in fast jeder Hundeverordnung der Länder - mit Folgen.

    Zitat


    Wie würdest Du einem Welpen das sonst beibringen???
    Interessiert mich ...

    Im konkreten Fall durchaus über Meiden - aber für mich stellte sich das Problem noch nie. Das mag vielleicht daran liegen, daß meine Hunde (auch die, die wir ausbilden) Aggression, Beute und ähnliches kontrolliert ausleben dürfen, bisher neigte keiner dazu, unkontrolliert in der Gegend rumzubeissen. Weiterhin habe ich sehr früh Wert auf Bindungsspielchen etc. gelegt, so daß eine Konzentration auf mich fast immer möglich war, auch in hoher Trieblage.
    Aber gerade Ersthundebesitzer haben beim Rotti das Problem, das diese Hunde für Unerfahrene kaum Signale (Mimik, Körpersprache) setzen, bevor die Post abgeht. Ich persönlich mag die Trüffelschweine gern, faszinierende Hunde, haben halt richtig Herz und Charakter - deshalb auch nicht ganz einfach zu händeln.
    Und genau darum würde ich mir an Julias Stelle mal mit meinem Trainer (den sie ja offensichtlich hat) sprechen.
    Bei allem, was hier im Forum nämlich immer an Ausbildungsratschlägen geschrieben wird kommt ein Punkt immer sehr kurz weg:
    Der Hund lernt auch gerade einfach durch sein Verhalten, und das geht momentan in die falsche Richtung. Durch das Zupacken verschafft er sich Respekt - da kaum Reaktionen erfolgen, muß das ja offensichtlich richtig sein. Es ist sozusagen selbstbestätigend - und das verfestigt sich sehr viel schneller als Lob und Leckerchen. Deshalb sollte sich das schnellstens ein Trainer anschauen, die Ursachen können sehr vielschichtig sein.

    Grüße
    Tom

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