Nachbarin schnauzt mich nur an?!

  • Also, ich finde 15 min morgens und 10 mi abends viel zu wenig. Der Hund sollte nicht so lange so weit laufen, aber draußen sein sollte er schon.

    Der braucht Input und viele verschiedene Plätze, evtl. einen Welpenkurs bzw. Junghundekurs, denn der Hund ist ja kein Baby mehr. Zuhause immer mal wieder was üben und spielen ist ok, aber 25 min am Tag nach draußen ist für mich ein absolutes No-Go. Da hat der ja gar keine Gelegenheit überall zu riechen, zu schauen, sich leer zu pinkeln und genügend zu lösen. Würdest du länger rausgehen, wäre dein Hund schneller stubenrein. Dazu öfters rausgehen und nicht nur 10 min. Das ist ja grad mal ne Pipinotfallrunde.

    Ein Hund braucht viele versch. Eindrücke, geistige Forderungen und auch üben im Freien. Denn ein Hund lernt örtlich bezogen. Das heißt, wenn er daheim alles kann und lernt, kann er es draußen noch lange nicht. Es ist nicht nötig draußen Gewaltmärsche zu machen. Aber die Welt in Ruhe kennenlernen sollte er schon.

    Und bzgl. sehr warm, was machst du denn im Sommer, wenn es warm ist? Klar dein Hund muss sich an die Wärme gewöhnen, aber deswegen kannst du ruhig rausgehen und dich mit deinem Hund auch mal in den Schatten setzen. Ich hab einen schwarzen, großen Hund, den Wärme echt schlaucht, aber im Moment ist es noch nicht zu warm. Das bildest du dir nur ein.

    Und bzgl. der Nachbarin, wie alt ist ihr Hund? Meine verschläft in ihrem Alter auch fast den halben Tag, aber deswegen ist sie doch 2 - 3 Stunden am Tag draußen mit mir oder mit sonst wem aus der Familie. Und abends wenns nur ne Gartenwirtschaft ist. Auch das muss gelernt und geübt werden. Und ansonsten lässt man Nachbarn schwätzen und schaltet auf Durchzug!!!! ;)

  • Zitat

    Also, ich finde 15 min morgens und 10 mi abends viel zu wenig. Der Hund sollte nicht so lange so weit laufen, aber draußen sein sollte er schon.

    Bitte lies doch erstmal...

    Wir laufen zehn Minuten BIS zu einer Wiese, wo wir dann toben. Heißt abends sind wir zwischen 30 und 45 Minuten unterwegs.
    Und ich hab doch auch nicht gesagt, dass ich sie draußen lösen lasse und sie dann gleich wieder reinzerre! Wir haben vor dem Haus ne Wiese, da macht sie immer. Wir laufen dann meistens noch zur anderen Wiese ein Stück weiter und dann laufen wir noch eine Weile so rum, allerdings will sie meistens von sich aus wieder rein. Mit Schnüffeln kann das auch mal 20 Minuten dauern! Ist das dann immer noch viel zu wenig?!

    Und das mit der Hitze - 25° sind glaub ich keine Einbildung. Und wenn mein Hund hechelnd im Schatten liegt und nicht weiter laufen sondern zurück will, bild ich mir das sicher auch nicht ein! Sie hatte bereits einen Hitzschlag während einer Autofahrt, wo ich auch dachte "So warm ist es doch noch nicht", vor zwei Wochen, als es wirklich noch nicht so warm war. Daher bin ich jetzt um einiges vorsichtiger geworden und erzwinge garantiert nichts mehr!

    Ich habe auch nicht gesagt, dass ich will, dass sie draußen Kommandos kann genau wie drinnen.Ich hab gesagt, dass ich jetzt AUCH draußen mit ihr übe, damit es da auch klappt. Ich mache doch keine Gewaltmärsche?! :schockiert:

    Der Hund ist schon ein paar Jahre (weiß ich nicht mehr) und liegt, wenn er draußen ist, auch nur im Schatten rum, mehr nicht. Meistens ist von denen dann keiner draußen und Terrassentür ist zu, er ist also ausgesperrt.

  • Zitat

    Bitte lies doch erstmal...

    Wir laufen zehn Minuten BIS zu einer Wiese, wo wir dann toben. Heißt abends sind wir zwischen 30 und 45 Minuten unterwegs.
    Und ich hab doch auch nicht gesagt, dass ich sie draußen lösen lasse und sie dann gleich wieder reinzerre! Wir haben vor dem Haus ne Wiese, da macht sie immer. Wir laufen dann meistens noch zur anderen Wiese ein Stück weiter und dann laufen wir noch eine Weile so rum, allerdings will sie meistens von sich aus wieder rein. Mit Schnüffeln kann das auch mal 20 Minuten dauern! Ist das dann immer noch viel zu wenig?!

    Und das mit der Hitze - 25° sind glaub ich keine Einbildung. Und wenn mein Hund hechelnd im Schatten liegt und nicht weiter laufen sondern zurück will, bild ich mir das sicher auch nicht ein! Sie hatte bereits einen Hitzschlag während einer Autofahrt, wo ich auch dachte "So warm ist es doch noch nicht", vor zwei Wochen, als es wirklich noch nicht so warm war. Daher bin ich jetzt um einiges vorsichtiger geworden und erzwinge garantiert nichts mehr!

    [/quote]

    Wenn dein Hund schon bei 25°C hechelt und fertig ist, würde ich zum TA gehen und schauen, ob der Hund ok ist. Denn meine hat einen Herzfehler, deswegen macht ihr die Wärme so zu schaffen. Wie schaffst du einen Hitzschlag im Auto bei der Fahrt? Oder hast du den Hund zu lange im Auto gelassen, Fenster zu und kein Wasser? Hast du keine Klimaanlage? Dann zieh dem Hund ein feuchtes T-Shirt an oder mache ihn vorher nass. Auch unterwegs dem Hund gönnen, mal sich nass zu machen, wenn es warm ist. Ein Hund kühlt nur über die Zunge und über die Pfoten. Daher muss ein Hund bei warmem Wetter viel trinken. Ich geh nie ohne Wasser mit dem Auto aus dem Haus, wenn es warm ist. Auch bei Ausflügen ist Wasser für den Hund immer dabei.

    Dann ist das mit der Wiese ja recht nett, aber immer die gleichen Wiesen sind für Hunde stinklangweilig!!! Andere Wege suchen, mal wenn möglich, das Auto nehmen! Ich nehm täglich andere Wege!

    Dein Hund bestimmt, wann er heim will? Dann mach dich interessant, denn du bestimmst, wann es heim geht, nicht der Hund!

    Und nochmal bezgl. der Nachbarin. Mach du dein Ding und sie macht ihr Ding.

  • Schnell neue Schleppleine besorgen.
    Hund mit vielen neuen Sachen, Menschen und HUnden konfrontieren.
    Alles in Maßen.
    Begegnungen fördern mehr als ständiges Bespielen.
    Die Müdigkeit kommt ganz von allein. Köpfchen hat viel zu tun, bei neuen Eindrücken.

    Nachbarn ignorieren. ;)

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