Er bekommt wohl eine Endoprothese,hat jemand Erfahrung?

  • Hallo Susi,
    du kannsr mir glauben das wenn es irgendeine andere Lösung gibt werde ich sie nehmen,mein TA ist sehr kompetent,er macht den Eingriff aber nicht selber weil er damit keine Erfahrung hat,wir gehen woanders hin.
    Also bekommt er auch nicht den Batzen Geld :D
    aber du hast recht es werden einige unnütze Dinge gemacht wo es nur ums Geld geht.
    Ich ´bin kein Fan von so schweren Op;s aber manchmal geht es zum Wohl des Hundes nicht anders.
    Würde mir auch wünschen wir müßten es nicht machen :|

  • Yoshi, der Neufundländer meiner Mom, bekommt am 2. Juni seine Hüft-TEP. Auch, wenn die Ausgangssituation etwas anders ist, kann ich dir gern berichten, wie die OP verlaufen ist und wie die Zeit danach sich gestaltet. Wo lässt du denn die OP machen? Die Kosten sind ja echt enorm...sind es unzementierte Implantate?

    L.G. Denise und Nila

  • Hallo,
    danke für deine Antwort,
    ja die Hüfte wird ohne Zement gemacht.
    Wir werden es zu 99% in Norderstedt machen lassen.
    Ich würde mich sehr über deine Erfahrung freuen,ich weiß ja jeder Hund ist anders aber so habe ich einen kleinen Einblick auf das was uns erwartet.

  • Ich hatte einen Hovawart-Rüden, er bekam mit 5 Monaten Probleme mit der Hüfte.

    Letztendlich, da nichts bei diesem viel zu temperamentvollen Hund half (Ruhigstellen wurde verordnet, dann irgendsoeine seltsame Haferdiät), bekam der Hund in der Tierklinik Am Kaiserberg, Duisburg, seine erste künstliche Hüfte.

    Der Hund musste damals 8 Wochen an der Leine geführt werden, durfte nicht toben, keine Treppen steigen (wir wohnten in einer Mietwohnung in der ersten Etage), keinen Hundekontakt (logisch, denn dann wollte er toben oder kämpfen). Als die 8 Wochen rum waren, röntge der Tierarzt nochmal den Sitz der künstl. Hüfte, einwandfrei.

    Wir konnten dann mit dem Aufbautraining beginnen und das war dann Joggen. Anfangs leicht, später schaffte er 10 km, er hatte tolle Muskeln aufgebaut. Auch sein Ego baute sich dementsprechend wieder auf, das hatte nämlich in der Hundewelt doch leichten Schaden genommen. Die zweite Hüfte kam mit 5 Jahren, da lief dann schon alles besser... die Umstände waren mit einer Parterrewohnung mit Garten auch schon wesentlich erleichtert.

    So, vielleicht konnte ich dir was helfen. Die Tierklinik in Duisburg kann ich absolut empfehlen, es gibt Tage, da machen sie nur Hüften. Klingt blöd, aber nichts ist besser für einen Chirurgen, als ein Routineeingriff.

    Nochwas... Thema Geld. Ich zahlte schon damals 1600,00 DM je Seite. Aber das war es mir wert, was sonst? Es ging um diesen Hund - ich liebte ihn und wollte alles daran setzen, ihm - letztendlich - Lebensqualität zu bieten. Die Garantie, dass es gut geht, gibt dir keiner. Und es lohnte sich! :gut:

  • Puh endlich mal was positives :D :D :D

    ich habe gehört das er danach ein paar Wochen ruhig gehalten werden soll,ok da müßen wir durch,er ist halt voll der Flummi naja mit 11 Monaten wohl normal.
    Wir zahlen für den Eingriff ca 3300-3500 Euro aber was solls.
    Ich habe mir 3 Wochen Urlaub genommen hoffe das dann die schlimmste Zeit überstanden ist.
    Er hat gute Vorraussetzungen,ist klapperdürr und gut mit Muskeln bepackt.
    Wir wohnen über 3 Etagen also wird das für mich heißen ihn in den 1ten Stock zum Schlafen zu tragen,tagsüber halten wir uns unten auf.
    Na dann kann ich mir ja Muskeln zulegen :lol:

  • Also, Kalimero wog damals schon so seine guten 40 kg und wir mussten ihn zu Zweit tragen, es war eine Tortur mit der ersten Hüfte - für den Hund und uns.. Denn ich musste immer auf meinen damaligen Freund warten, um ihn überhaupt mal auf´s Klo zu führen.

    Er stand unter hoher Baldrian-Dosis - ob es jetzt was bewegt hat, kann ich nicht sagen. Ich beschäftigte Kalimero sehr viel mit Suchspielen und ähnlichem in der Wohnung, als es ihm dann während dieser 8 Wochen besser ging. Warf ihm seine Trockenfutterkugeln einzeln zu - so über den Boden rollen lassen, z.B. Einfach, damit wenigstens der Kopf ausgelastet war und er müde wurde, da der Körper nicht belastet werden durfte. Und sobald es ihm besser ging, drehte er natürlich auf. Tjaja, eine harte Zeit war das. Kostete verdammt viel Nerven, Ängste - denn jeder freilaufende Hund, der nicht vollkommen im Griff seines Besitzers steht, wird zur Gefahr. Das Ding muss ja schließlich richtig einheilen...

    Muskeln gibt das allemal, und bei mir einen Bandscheibenvorfall. Und - ich bereue nichts davon. Nur, dass ich bei der Entscheidung, einen Welpen zu holen auch sagte, dass es ein kleinerer (jetzt ist´s ja ein sehr kleiner geworden) sein soll. Ich bezog einfach diese Erfahrung mit ein. Während ich jetzt schreibe, liegen knapp 3 Kilo Welpi auf mir :D

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