Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Ich brauche eure Hilfe!!!
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Er hat ja schon gemerkt, als ich ihn nur angesehen habe, dass er etwas nicht richtig macht... Und fing gleich stark an zu knurren (richtig bösartig). Wenn ich nichts gemacht hätte, dann hätte er ja "gesiegt" und somit seinen Willen bekommen...
Das interpretierst du leider völlig falsch.Zitat
Dass ich mir Happy geholt habe, obwohl ich weiß, dass er aggressiv ist, liegt daran, dass ich ihn gesehen habe und ihn einfach aus diesen schlimmen Verhältnissen holen wollte...
Dafür ist das Ordnungsamt zuständig, und nicht du.Zitat
Ich hoffe, dass ich das hinbekomme, auch wenn's schwer fällt... Aber ich muss eben noch viel lernen, was den Umgang betrifft... Und dafür informiere ich mich täglich über Hundeerziehung, etc.
Das ist sehr gut. Du hast dir das richtig ernsthaft vorgenommen, oder?
Zitat
Fortschritte hat er soweit gemacht, dass er schon div. Grundkommandos erlernt hat, wie "Sitz", "Platz", etc. - Wir üben täglich an den Kommandos und er hört ebenfalls eigentlich aus "Nein" und schon ein bisschen mehr auf "Aus". Er weiß auch, dass er nicht ohne Erlaubnis auf die Couch darf. Die Leinenführung beim Gassi gehen hat sich auch schon verbessert. Er zieht nicht mehr, wie am Anfang und hört schon auf Kommandos, wie "langsam", "hier lang" oder "Pfui"...
Denk aber bitte daran, dass ein Hund nicht nur aus Kommandos besteht. Kommandos brauchst du eigentlich nicht, wenn du dich mit dem Hund gut verstehst.Zitat
Wie soll ich denn auf den Kleinen reagieren, wenn er sich etwas geschnappt hat, dass er nicht darf? Wenn er mich böse anknurrt und beim Vorbeigehen anfällt?
Reagieren kannst du, indem du nicht nur die eine Situation als solche siehst, sondern die gesamte Interaktion zwischen dir und dem Hund über den Tag verteilt betrachtest. Versuche einfach weniger, auf das Verhalten des Hundes einzuwirken, als vielmehr es erst mal zu verstehen.Zitat
Und den Tipp habe ich aufgeschnappt, eigentlich von einem erfahrenen Hundehalter...
http://www.zitat-service.de/quotation/show/337Zitat
Ist es nicht so, dass er dann in dem Moment merkt, dass ich die Stärkere bin und mich somit nicht mehr angreift? So habe ich mir das ja auch gedacht... Und er ist, wenn ich ihn fixiere danach auch nicht mehr zum Angriff bereit... Ich schlage ihn ja nicht!!! Und das würde ich auch nie tun!!! Weil ich weiß, dass das nicht der richtige Weg ist...
Gewalt hat viele Facetten.Zitat
Beim fixieren ist es ja so, dass er nichts machen kann... Ähnlich wie Rudelkämpfe bei Wölfen sozusagen...
Du bist kein Wolf.
Und das weiß dein Hund. :winkgrin2: -
16. April 2009 um 20:50
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Ich brauche eure Hilfe!!! - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Vielen Dank, Alina für die tollen Antworten!

Jetzt ist Happy wieder total lieb, aber vorhin bzw. eben hat er mich ja schon wieder angefallen. Was mache ich denn, wenn er mich ins Bein beißen will?

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Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten. Wenn Du Deinen Hund unterwirfst, an der Kehle packst ist das Gewalt.
Versuche Deinen Hund zu verstehen. Wieso zeigt er dieses oder jenes Verhalten?
Im hündischen Sinne ist sein Verhalten normal. Er verteidigt das was ihm gehört, so wie ich es verstehe dreht es sich um alle möglichen Ressourcen.
In Deinen Händen ist dieser Hund völlig fehl am Platz.LG
Jens -
Zitat
Was mache ich denn, wenn er mich ins Bein beißen will?

Du de-eskalierst indem Du seine Drohungen ignorierst und darauf nicht offensiv reagierst.
Knurrt er dich von seinem Platz aus an weil Du von der Couch aufstehst gehst Du unbehelligt weiter deinem Vorhaben nach....nur von ihm selbst haeltst Du dich in solchen Momenten entfernt.
Knurrt er also weil Du z.B. aufstehst um zur Kueche zu gehen tust Du alsob Du nichts siehst und hoerst sondern gehst weiter in die Kueche.
Wichtig ist das Du dich dabei weder verkrampfst noch versteifst....Hunde sind Weltmeister im Koepersprachen lesen. Und deine Koeprersprache soll Happy vermitteln das Du weder eine Gefahr noch eine Bedrohung fuer ihn darstellst.
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Zitat
Was mache ich denn, wenn er mich ins Bein beißen will?
Grundsätzlich nicht weiter drauf eingehen.
Wenn du ihn z.B. generell auf seinem Platz in Ruhe lässt, und ihn auch sonst liebevoll behandelst, Ruhe ausstrahlst, und dich langsam und berechenbar (aber nicht bedrohlich) durch die Gegend bewegst, dann legt sich das mit der Zeit von alleine.
Wenn er schnappt, kannst du natürlich einen Kommentar abgeben, aber ich denke ein geschimpftes „nein“ o.ä. bringt nicht wirklich was. Eher sowas wie „ist gut jetzt“ oder „es reicht“. Im vorbeigehen, ohne ihn großartig anzuschauen. In einem Ton wie .. als wenn du dich gerade zu etwas entschlossen hast, eine Feststellung gemacht hast: „es ist schon spät, ich mach jetzt den Computer aus“ oder so. :mg:Zitat
Meine Hundetrainerin ist sehr kompetent ..
Das ist gut. .. Aber woran merkst du das?Zitat
Bei Happy sind eben in den 2 Jahren div. Verhaltensmuster entstanden, die jetzt aufgegeben werden müssen...
„Muss“ erst mal gar nicht. Setz dich nicht unter Druck, und den Hund auch nicht. Sonst dauert es nur noch viel länger als nötig, bis eine Besserung eintritt.Zitat
Hat denn noch keiner von dieser Fixier-Methode gehört ..??
Doch. Deswegen raten ja alle davon ab.
Zitat
Was ich in der HUschu gelernt habe, sind Duldungsübungen. Also den Hund zwischen die Beine nehmen, bzw sitzen lassen, die Schnauze mit der sanften Hand umschließen und bewegen. Den Hund streicheln. Will der Hund sich herauswinden, etwas fester an der Schnauze zupacken und "nein" sagen in einem knurrigen Ton.
Das kann man auch noch erweitern: Den Hund auf die Seite legen, streicheln, aber sanft an den Boden drücken, sodass er nicht aufstehen kann. Will er wieder aufstehen, drückst du ihn etwas fester an den Boden und sagst "nein".
Der Grad zwischen Entspannungstraining und angewendeter Gewalt ist hier sehr schmal. Der Themenstarter kann das sicher noch nicht ausreichend einschätzen, deshalb ist es vorerst wohl weniger ratsam. Und so wie es beschrieben wurde, finde ich es ehrlich gesagt schon zu heftig. -
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Er zeigt Dir durch knurren an "He hier ist die Grenze, wenn Du weitergehst beiße ich.", Was er ja auch macht.
Mit dem ignorieren ist das nicht so einfach, sicher haben tagakm und Alina teilweise recht. Ignorieren kann aber auch ein passives Lob darstellen. Wenn Du Deinem Hund nicht zeigts was seine Grenzen sind wird er sich auch an keine Regeln bzw. Grenzen halten. Das ignorieren ist also situationsbedingt und nicht als Allheilmittel zu betrachten.
Ein Hund kackt auf den Teppich, niemand schreitet ein und sagt "He das gibt es hier nicht...", alle ignorieren das auf den Teppich kacken. Das Ende vom Lied ist der Hund wird es wieder tun, also ein passives Lob.
Also Vorsicht mit ignorieren. In einem Forum ist Dein Fall nicht händelbar, es wird Dich sicher verwirren. Such Dir einen Verhaltenstherapeuthen der darauf spezialisiert ist solche Hunde zu therapieren, aber bitte keinen Hundetrainer.LG
Jens -
Zitat
Das ignorieren ist also situationsbedingt und nicht als Allheilmittel zu betrachten.
Natuerlich ist das in diesem Fall nur situationsbedingt.....ein passives Lob waere es wenn die TS fuer den Hund ersichtlich auf die Drohung reagiert indem sie zurueck geht, sich versteift, verkrampft etc.....deswegen ja den Rat diese Drohung absolut zu ignorieren und auf die eigene Koeprerhaltung und der Ausstrahlung dabei zu achten.
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Zitat
Von dieser Tauschaktion habe ich gestern vormittag, als ich mit Happy Gassi war auch schon Gebrauch gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass das so gut funktioniert!
Super!
Zitat
Ich werde das wohl jetzt mal innerhalb der Wohnung versuchen... Aber lernt er dadurch auch, dass er an solche Sachen (Laptoptasche, etc.) nicht mehr rangehen darf? Er hat sich ja schon Sachen aus meinem Badezimmer-Mülleimer geholt...
Und wenn er sich die Dinge schnappt und ich "Nein" sage, fängt er ja meist schon an zu knurren...
Das kannst du intensiv üben mit leichten Dingen. Also mit Gegenständen, die dein Hund nur mäßig spannend findet. Das Dinge hergeben üben, Dinge aus dem Maul fallen lassen üben, oder Dinge gar nicht erst von irgendwo aufsammeln üben, ist ein recht langwieriges Training, aber auch eines, wo man die Fortschritte deutlich sehen kann, und das ist dann umso erfreulicher.
Füttere ihn viel aus der Hand, das hilft auch.ZitatEs ist schon wieder passiert!!!
Ich lag eben auf der Couch und Happy lag auf seinem Platz. Als ich aufgestanden bin und zum Schreibtisch gehen wollte, hat er angefangen mich anzuknurren. Ich habe mich dann erstmal nicht weiter bewegt und Leckerli geholt. Ich habe dann versucht, ihm das hinzuhalten und ganz ruhig und freundlich "Komm her" und "Lieb sein" gesagt... Doch er reagierte nicht... Als ich dann zum Schreibtisch gegangen bin, wollte er mich am Bein anfallen!
Was mache ich denn nur??? Ich weiß bald nicht mehr weiter....
Wie gesagt. Das Lassen üben (du). Bedränge den Hund nicht, schon gar nicht, wenn er sein Unwohlsein deutlich zum Ausdruck bringt. Lass ihn auf dich zukommen, auch wenn es länger dauert. Lass ihn einfach in Ruhe, auch wenn du das Bedürfnis hast (kann ich gut nachvollziehen), ihm jetzt und gleich zeigen zu müssen, dass du es gut meinst.Hier nochmal ne Frage:
ZitatIn was für eine Hundeschule geht ihr denn jede Woche?
Was genau hat dein Hund dort schon gelernt?ZitatIgnorieren kann aber auch ein passives Lob darstellen. Wenn Du Deinem Hund nicht zeigts was seine Grenzen sind wird er sich auch an keine Regeln bzw. Grenzen halten. Das ignorieren ist also situationsbedingt und nicht als Allheilmittel zu betrachten.
Das stimmt auch wieder. Gut, dass du es erwähnst.
Und doch momentan immer noch besser, als das andere Extrem.
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Ohje, das klingt so ein bisschen nach "hier und da was aufgeschnappt und jetzt setze ichs mal alles ein". So wird das nix

Im Zweifelsfall immer die sanftere Methode wählen, denn bei diesem verängstigten und verunsicherten Hund bringt jegliche Gewalt nur noch mehr Angstaggressionen.
Das mit dem auf den Rücken legen erkläre ich dir mal kurz: dieses Verhalten gibt es unter Wildhunden und Wölfen durchaus, aber es wird auch da sehr differenziert eingesetzt und meistens nur bei Welpen.
Auch Welpen im Wildrudel müssen lernen, wie man diese Geste deutet, sonst verstehen sie es nicht, und erst recht Haushunde. Dein Hund weiß ganz sicher nicht, was es bedeutet, und hat Todesangst, wenn du ihn auf den Rücken legst.Auf keinen Fall darf man sowas mit "Angstpatienten" machen.
Dein Hund hat nie gelernt, dass man Menschen vertrauen kann, und du trägst leider nicht viel dazu bei. Und Vertrauen bekommt er, indem du dich in erster Linie fair verhältst.
Ressourcen zu vertreidigen ist natürlich, den Hund dafür zu bestrafen ist unfair.
Den Hund für seine Angst zu bestrafen ist unfair.Befolge die Tipps, die dir Tagakm geschrieben hat, ignoriere jegliches Fehlverhalten und zeig dem Hund stattdessen, was von ihm erwartet wird.
Füttere nur noch aus der Hand und wenn er es nicht einfordert.Damit solltest du die nächste Zeit erstmal genug zu tun haben, viel Erfolg

PS: Und such dir einen guten Trainer

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Genau, Danke reggy.
LG
Jens
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