Wenn der Hund die Familie entzweit.

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  • entschuldige, aber diese Einstellung finde ich unter aller Kanone - zuerst versaut ihr den Hund 9 Jahre lang und dann stört er Dich/Euch so, dass Einschläfern eine ernstzunehmende Option wird??????

    No way.

    Setzt euch mal in eurer Familie zusammen und redet ganz ruhig und gelassen über dieses Problem. Ohne gegenseitige Vorwürfe usw. Sprecht eure Bedenken an von wegen Firma, Nachwuchs usw. Und dann sucht euch einen Menschen, der Ahnung von Verhaltenstherapie hat. Am besten einen Tierarzt, der sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert hat - Adressen findet ihr hier
    http://www.gtvt.de/

  • Das Beste wäre, wenn ihr euch einen guten Hundetrainer sucht und ALLE mit dem Hund arbeitet. Vorallem solltet ihr euch einig sein, was ihr wollt.
    Wenn deine Mutter schon erkannt hat, das das so nicht geht, was will sie denn dann tun, wenn sie keinen Hundetrainer will?
    Red nochmal mit ihr und sag ihr, dass das die einzige Möglichkeit ist, die es gibt, denn sonst wäre die Gefahr zu groß.

  • Sprich mal mit deiner Mutter und erkläre ihr, dass der Hundetrainer genau das tun wird, was ihr ins Konzept passen wird: Er wird mit EUCH arbeiten, EUCH anleiten und zeigen, was ihr wie zu ändern habt, damit das Zusammenleben mit dem Hund besser wird.

    Es heißt nicht umsonst, dass ein Hundetrainer auch immer mindestens ein gneauso guter Menschentrainer sein muss, denn mit denen arbeitet er hauptsächlich ;)

    LG, Henrike

  • Zitat

    entschuldige, aber diese Einstellung finde ich unter aller Kanone - zuerst versaut ihr den Hund 9 Jahre lang und dann stört er Dich/Euch so, dass Einschläfern eine ernstzunehmende Option wird??????

    No way.

    Setzt euch mal in eurer Familie zusammen und redet ganz ruhig und gelassen über dieses Problem. Ohne gegenseitige Vorwürfe usw. Sprecht eure Bedenken an von wegen Firma, Nachwuchs usw. Und dann sucht euch einen Menschen, der Ahnung von Verhaltenstherapie hat. Am besten einen Tierarzt, der sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert hat - Adressen findet ihr hier
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    :reib:

  • Zitat


    Nein, uns stört das schon seit Jahren!! Aber da jetzt ein Baby unterwegs ist, begreift auch unsere Mutter langsam, dass sich was ändern muss.

    traurig, traurig...., dass erst ein baby ein umdenken bewirken soll

    Zitat


    Wir versuchen wirklich schon seit Jahren, sie in die Richtung mit dem Hundtrainer zu schuppsen. Aber wie gesagt, sie blockt ab

    ich kann mir vorstellen, dass sie bedenken hat, dass der trainer mal ein klares wort spricht und sie dann auch nicht so gut dabei weg kommt. ;)

    aber mal ehrlich, so aus der entfernung gesehen, warum sucht ihr nicht einen trainer und laßt ihn kommen?

    Zitat


    Sie merkt nicht, dass sie sich mittlerweile mehr für den Hund als für das Wohl ihrer Familie einsetzt. Das ist traurig...

    nö, das ist normal, traurig finde ich, dass ihr kinder den hund jetzt, wo ein baby kommt als störend empfindet, wo es doch 9 jahre kein thema zu sein schien - jedenfalls nicht ernsthaft.

    Zitat


    Oh zu der Trainer-Sache noch: Hat man da noch eine reelle Chance, wenn der Hund schon 9 Jahre alt ist?

    ein hund lernt sein leben lang. frage ist, ob ihr es schafft zu lernen, damit der hund sein verhalten ändern kann.

    gruß marion - gerade überlege, was ich tun würde, wenn meine kinder so was von mir verlangen täten. wobei ich da gar nicht überlegen müßte :D

  • BTW - deine Mutter hat schon recht damit, dass ihr alle "Schuld" habt am Verhalten des Hundes. Der Hund kam als Welpe zu euch. Da hätte es letztendlich an euch allen gelegen, den Hund entsprechend zu behandeln und zu erziehen.

    Und ja, auch bei einem 9 Jahre alten Hund kann man noch viel bewirken. Man muss es nur wollen. Aber genau da scheint der Haken zu sein. Anscheinend will keiner von euch so richtig. Eure Mutter nicht, weil sie das Problem nicht erkennen will. Der Rest von euch, weil ihr die Nase voll habt. Armer Hund, der Kleine tut mir ehrlich gesagt so richtig leid. Letztendlich hatte er wohl nie ne Chance, zu lernen, was "richtiges" Verhalten in menschlichem Umfeld ist.

  • Zitat

    entschuldige, aber diese Einstellung finde ich unter aller Kanone - zuerst versaut ihr den Hund 9 Jahre lang und dann stört er Dich/Euch so, dass Einschläfern eine ernstzunehmende Option wird??????

    Mir ist klar, dass wir vieles falsch gemacht haben.
    Meine Eltern hatten die letzten 40 Jahre immer einen Hund, daher denke ich nicht, dass dieser Hund von uns "versaut" wurde. Wir haben uns um die Erziehung bemüht und ich glaube nicht, dass er hier ein schreckliches Leben hat. Dein Text liest sich gerade, als hätten wir den Hund behandelt wie Dreck oder sonst was. Das stimmt nicht!! Aber jeder Hund hat doch auf einen total anderen Charakter als der andere, und unser Hund scheint einerseits sehr sensibel zu sein, andererseits aber auch ängstlich oder streitlustig.
    Greif mich doch bitte nicht gleich so an. Schließlich SUCHE ich nach Hilfe um eben genau diese Option zu umgehen. Momentan liegen hier einfach die Nerven blank.

    Zu meiner Mutter: Sie schiebt es von sich und hofft auf wundersame Heilung.

    Zitat


    nö, das ist normal, traurig finde ich, dass ihr kinder den hund jetzt, wo ein baby kommt als störend empfindet, wo es doch 9 jahre kein thema zu sein schien - jedenfalls nicht ernsthaft.

    Doch, ich hatte doch schon geschrieben, dass es seit Jahren ein Thema für uns ist. Aber leider hat sich unsere Mutter daran nicht gestört und sich auch nicht davon überzeugen lassen, dass es so nicht weitergeht.

  • Zitat


    Mir ist klar, dass wir vieles falsch gemacht haben.
    Meine Eltern hatten die letzten 40 Jahre immer einen Hund, daher denke ich nicht, dass dieser Hund von uns "versaut" wurde.

    na, wer war denn der böse? ne wirklich, ihr habt eine mehr als merkwürdige einstellung. wahrscheinlich hatte euer hund schon als welpe die schuld, weil er nicht mit eingebauter erziehung auf die welt gekommen ist. :hust:

    Zitat

    Aber jeder Hund hat doch auf einen total anderen Charakter als der andere,

    ja und jede rasse hat ihre besonderheiten, über die man sich vorher mal informieren sollte.

    Zitat


    Greif mich doch bitte nicht gleich so an. Schließlich SUCHE ich nach Hilfe um eben genau diese Option zu umgehen. Momentan liegen hier einfach die Nerven blank.

    noch hat dich niemand angegriffen, das sieht anders aus. :D ich finde es gut, dass du hilfe suchst - auch wenn es viel zu spät ist. die einzige richtige hilfe wäre ein trainer, der zu euch kommt und mit euch arbeitet. ferndiagnose geht nicht.
    was würde denn deine mutter machen, wenn du einen trainer holen würdest? und was wäre, wenn du hier tipps bekommst, die könntest du doch gar nicht umsetzen und schon gar nicht, wenn die familie nicht mitzieht.

    Bitte sucht euch einen trainer, ihr habt die verantwortung für diesen hund übernommen, als ihr ihn zu euch geholt habt. nehmt diese verantwortung endlich mal ernst.

    gruß marion

  • @ rotti-frauchen

    :gut:

    Und wenn jetzt der Hund eingeschläfert werden soll statt sich Hilfe von einem Hundetrainer zu holen, dann ist das für mich persönlich unter aller :zensur: , finde ich unmöglich. :schockiert:
    Ich verstehe wirklich nicht, warum nicht schon lange vorher Hilfe gesucht wurde, wenn er schon einige aus der Familie gebissen hat. :schockiert:

    LG Noora und Jerry

  • Ich würde einfach Trick 17 anwenden.
    Vielleicht kann Dir hier jemand einen guten Trainer empfehlen, der auf Verhaltensauffälligkeiten spezialisiert ist, denn einen "normalen" Trainer werdet ihr damit überfordern.
    Ich würde an Deiner Stelle mit dem Trainer reden und dieser kommt dann als Dein Bekannter, Kunde wie auch immer zu Euch nach Hause, so daß er Euren Haushalt und den Hund näher kennenlernen kann, ohne das Deine Mutter es merkt. Dann könnt ihr mit ihm besprechen, was seine Meinung ist.

    Oder auf die andere Tour, sag Deiner Mutter, daß Du Dich schlau gemacht hast und das das, was mit Eurem Hund gemacht wird, an Tierquälerei grenzt, weil er nie entspannt sein kann. Hört sich krass an, aber manchmal hilft es.
    Ich denke, daß viele sagen werden, Du bist viel zu spät mit Deiner Suche nach Hilfe, aber gerade im Hinblick auf das Baby kann ich Deine Panik auch verstehen.

    Ich würde mir von Deiner Mutter und vom Bruder schon garnicht, was einreden lassen. Der Hund reagiert alles andere als normal, soviel ist wohl Fakt.
    Was macht ihr eigentlich zur Auslastung mit ihm??
    Davon habe ich nichts gelesen oder vielleicht überlesen??
    Gerade ein JRT muss ja wirklich viel gefordert werden, damit er nicht wie bei Euch total abdreht.

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