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Wie bringe ich meinem Hund das Apportieren im Freien bei?

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    Hallo,
    Luna, 8 1/2 Monate alt, Golden Retriever, spielt im Haus mit heller Begeisterung Apportierspiele. Wenn wir es draussen versuchen, rennt sie mit dem Apportel weg und nagt daran. Wie kann sie lernen das Apportel auch in freier Natur zurück zu bringen?
    Ich freue mich auf Eure Antworten.
    Gruss
    Betty :help:

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  • Übe es doch erst im Haus, wenn es da klappt - also führe ein Kommando ein (z.B. "Bring") und bestätige dafür (Lob, Leckerli, Spiel)
    Wenn du merkst, dass es im Haus gut klappt, versuchst du es einfach draußen.


    Oder anders:
    Nimm deine Hündin draußen an eine lange Leine (5m-10m). Da hast du sie unter Kontrolle, und kannst sie notfalls an der Leine "zurückziehen" (nicht mit einem Ruck, sondern bissl zuckeln, bis sie sich bequemt zu kommen) ;)


    Ich würde die erste Variante bevorzugen.

  • Hallo Steffi & Benny,
    zu Hause klappt es wunderbar, nur draussen ist alles Gelernte vergessen. Morgen werde ich es mal mit der 10-Meter-Leine versuchen.
    Danke für den Tip!
    LG
    Betty

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  • Bogart ist unser 10 monate alter Golden Retriever. Er ist nicht einer der groessten Trievers hier aber er machts schon nicht schlecht. Bogart mag am liebsten Stoeckchen hinterher jagen. Dann zerkaut er sie auf dem weg zurueck zu mir. Frisbees findet mein Kleiner auch ganz gut.
    Meine alte Goldie Huendin war ein recht guter Triever die hat alles zurueck gebracht. Vorallem hat sie auch aufgepasst wo der Ball oder Stock hingeht. Bei Ihr war es total natuerlich, instinkt. Ich bin so recht happy mit meinem Kleinen aber ein Fieldtrialer wird er nicht.
    Alles gute,
    Elke, ZsaZsa and Bogart

  • Hi,


    und hat es mit der Leine geklappt? Spielst du eigentlich auch andere Spielchen mit deinem Hund, kann ja sein das er dich zu einer Runde "fangen" einladen will, wenn man schon zu viel Platz hat.


    Maria

    "Alles Gute, auf der Welt, geschieht nur wenn jemand mehr tut, als er tun muss"!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi Maria,
    an der Leine hats 2x geklappt, dann war wieder fertig. Kaum zu Hause, konnte Madame nicht genug kriegen vom Apportieren.
    Ja wir spielen auch andere Sachen, aber es ist ähnlich - was im Haus ganz toll ist, ist draussen uninteressant. Draussen will sie am liebsten toben.
    LG
    Betty

  • Hi Du!


    Beim Apportieren soll der Hund das Gefühl haben dass ihr GEMEINSAM eine Aufgabe erledigt. Als Team also! Das befriedigt die sozialen Bedürfnisse eines Hundes...
    Ich würde von der Leine eher abraten. Da kann es sehr schnell passieren, dass es dem Hund unangenehm wird und er den Spaß daran verliert! Wäre so gesehen also eher kontraproduktiv!


    Wenn dein Hund draußen lieber tobt, dann lass sie doch erst mal ein wenig. Wenn sie ausgetobt hat (aber noch nicht schlapp) kannst du mal das Apportieren versuchen. Setz sie neben dich geh weg, leg das Apportel hin geh zurück zu deinem immer noch sitzenden Hund und schick sie hin. Dabei gehst du ein paar Schritte mit, damit verstärkst du das "wir"-Gefühl bei der Arbeit als Team. Nach den paar Schritten bleibst du stehen. Der Hund ist am Apportel. Das ist der Moment in dem du einige Schritte vom Hund weg gehst... Rückwärtsläufst und eine einladende Handbewegung wie ein "Komm her zu mir" machst.
    Wenn man starr stehen bleibt ist es für viele Hunde schwierig heran zu kommen. Zum einen fehlt positive Körpersprache da gänzlich... Ein Hund kommuniziert aber überwiegend nonverbal also ohne Stimme. Soll aber nur auf ein vielleicht sogar scharfes "HIER" sofort herkommen. Zum anderen wirkt man auf den Hund durch das starre stehenbleiben oft sogar bedrohlich, was das Herankommen mit Beute natürlich nicht einfacher für ihn macht... Man will sie ihm ja auch wegnehmen! Ein beutestarker Hund wird also so einige Probleme damit haben, wenn man starr und aufrecht stehen bleibt.


    Ich würde dir raten es einfach mal zu probieren einige Schritte vom Hund rückwärts zu gehen, wenn er am Apportel angekommen ist. Oft animiert es den Hund dazu nachzukommen ganz ohne ein Kommando ;). Das kann man später einführen! Mit dem Zurückgehen kann man auch schön das Vorsitzen üben indem man die Hände einfach etwas nach oben nimmt und aufhört zurück zu gehen sobald der Hund nur noch ein/zwei Schritte von einem entfernt ist. Der Blick des Hundes folgt der Hand, was ein Sitzen bewirkt und das Stehenbleiben stoppt den Hund...
    Sollte dein Hund immer noch Probleme haben kannst du auch mal versuchen dich umzudrehen und vom Hund weg zu gehen... Oft kommen sie spätestens dann hinterher!
    Für das Abgeben der Beute gibt es IMMER IMMER IMMER eine Belohnung - egal wie lange es dauert, bis sie abgegeben wurde. Auch das verstärkt das Wir-Gefühl, weil man die Beute "teilt"! Und beim nächsten mal geht es dann vielleicht schon besser, weil der Hund verstanden hat, dass es Belohnung gibt für das Bringen und Abgeben!


    Wenn auch dass nicht klappt kannst du es mal mit einem Futterdummy versuchen. Dazu kann man ein Lederschlampermäppchen verwenden... Ein bisschen Futter rein und apportieren lassen. Der Hund kommt nur an das Futter, wenn er es zu dir bringt. Wenn er es dir gebracht hat darf er aus dem Mäppchen fressen, statt es von dir aus der Hand zu bekommen!
    Viele Hunde begreifen das auch sehr schnell!


    Die Übungen solltest du draußen erst mal sehr kurz halten. Wenn du weißt dein Hund apportiert nur 2x. Dann belass es auch bei 2x und beende die Übung immer wenn es gut geklappt hat (auch wenn das beim ersten mal der Fall war)! Mit dem Erzwingen einer Aufgabe, die der Hund noch nicht verstanden hat behält er diese Aufgabe nicht mit positiver Erinnerung und füht sie beim nächsten mal vielleicht noch weniger gern aus!
    Wenn der Hund aber in Erinnerung hat "Apportieren war ganz toll das letzte mal!" dann geht er mit mehr Motivation an die Sache heran. Das macht es für dich wie auch für ihn um einiges leichter zu lernen!


    LG murmel

  • 2x ist doch toll, lob sie als ob sie gerade die Welt gerettet hat und Spiel etwas was sie wil. Du hast doch noch einen jungen Hund der alles draussen erkunden muss, drinne na ja das Haus kennt sie schon, also mama lass uns spielen, wenn du Konsequent bei der Sache bleibst und sie jedes mal wenn ihr draussen seit stoeckechen holen laesst, dann wird sie es bestimmt auch oefter mit Freude machen.
    Aber warum ist es eigentlich so wichtig das sie im Freien Apportiert? :gruebel:
    Maria

    "Alles Gute, auf der Welt, geschieht nur wenn jemand mehr tut, als er tun muss"!

  • Zitat von "maria Morrow"

    Aber warum ist es eigentlich so wichtig das sie im Freien Apportiert?


    Weil sehr viele Dinge, mit denen man den Hund sinnvoll beschäftigen kann auf dem Apportieren aufbauen... ;) Suchspiele z.B.


    LG murmel

  • Hallo, :hallo:
    wollte nur mal sagen, wir sind schon einen kleinen Schritt weiter! Mit hungrigem Hund und mittelaltem Gouda klappts im Garten schon viel besser - und Frauchen hat beschlossen, das freie Feld kann warten...
    :lol:
    LG
    Betty

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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