Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Unser kleiner "Terrorkrümel"
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Hallo zusammen, ich hoffe hier bekomme ich ein paar Tipps:
Wir haben am Dienstag einen Jack Russell Terrier aus einem Tierheim im Odenwald geholt. Am ersten abend zu hause war er noch super lieb. aber am 2. Tag fing er an zu knurren und die Zähne zu fletschen. Ebenso bellte er gestern Leute an, die im Treppenhaus rumliefen, wohl gemerkt durch die geschlossene Wohnungstür.
Ich möchte hier mal die Vorgeschichte unseres kleinen "Terrorkrümel" posten. vielleicht kann mir dann jemand von euch ein paar Tipps geben, wie wir dieses Verhalten abstellen können. Meine Frau und ich möchten unseren Spike ungern wieder weggeben müssen.
Nun also die Vorgeschichte, wie das Tierheim sie uns schilderte:
Es war einmal ein netter Sohn, der umständehalber wieder bei Muttern einzog - er brachte seinen kleinen Hund mit. Dann kam eine neue Frau und neue Wohnung und weg war er, den kleinen Hund ließ er zurück. Die Mutter wollte eigentlich keinen Hund, hatte keine Ahnung, was eigentlich ein Terrier ist, und tat ihr bestes, um es dem armen heimatlosen Hund gutgehen zu lassen. Alleine, wie die ältere Dame war, genoss Spike ihre uneingeschränkte Fürsorge und hatte somit ein Rund-um-Sorglos-all-inclusive-Paket gewonnen.
Viele Hunde wären damit überfordert, ein Terrier allerdings wird schlichtweg größenwahnsinnig - so auch Spike. Er war noch kein Jahr alt, als er sich nicht mehr anfassen ließ. Spaziergänge waren somit nicht mehr möglich. Als Ausgleich stand die Ärmste viele Stunden am Tag im Garten und spielte Ball mit dem Hund und zwar so lange, bis Spike nicht mehr wollte. Damit hätte man vielleicht noch leben können, doch er beschloss, dass es an der Zeit wäre, dass Frauchen nun im Wohnzimmer schläft, das Bett war ihm. Tierarztbesuche waren aufgrund seiner guten Konstitution nicht nötig und ja auch nicht möglich. Leider traf dies nicht auf seine Besitzerin zu, dringend notwendige Arztbesuche untersagte ihr der kleine Hund sehr häufig, sie kam schlichtweg nicht zur Haustür raus, wenn Spike sich dagegen entschied.Glücklich war der Terrier mit seiner Situation aber auch nicht. Er wurde mürrisch und launig. Er lebte in der ständigen Angst, die Kontrolle über Haus und Hof zu verlieren, alles mußte inspiziert und abgelaufen werden, Besucher wurden von Spike aus sicherheitsrelevanten Gründen nicht mehr auf das Grundstück gelassen. So eingesperrt in den eigenen 4 Wänden vereinsamten die Beiden aber zusehens. Mittlerweile war der Hund 3 Jahre alt und beide verzweifelt mit ihrer Situation. Hilfe war nicht in Sicht auch nicht verwegene wilde Ideen, selbst zum Aussetzen muß man ihn anleinen können und da wurde er zur Furie.
Furchtlose Tinos haben die Dame gerettet und den Terrier jetzt geholt. Nach anfänglichen Grundsatzdiskussionen hat er die Regeln des friedlichen Zusammenlebens aber nun verstanden und weitgehend akzeptiert. Spike - wir nennen ihn nun Terry - neues Leben - neuer Name - neues Glück - hat sich verändert. Er liebt Spaziergänge, freut sich auf die Leine, hört auch ohne aufs Wort, jagt selbst im Wald nicht, ist verträglich mit Artgenossen und kommt zum Schmusen.
Ich hoffe es kann mir schnellstmöglich jemand helfen.
Danke euch schonmal im Voraus
LG
Robert und der kleine "Terrorkrümel" Spike
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9. April 2009 um 05:56
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Unser kleiner "Terrorkrümel" - Vor einem Moment
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Sorry, völlig OT - ist das Spike von Tiere in Not Odenwald ? Wo kommt ihr denn her ? Wir wohnen hier auch in reichelsheim

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Hallo Robert,
du brauchst glaube ich sehr viel Geduld und eine gesunde Mischung aus Liebe und Konsequenz.
Jackys sind schon von Hause aus, kleine süße Sturrköpfe, :kopfwand: und stehen sehr gerne im Mittelpunkt.
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Zitat
Sorry, völlig OT - ist das Spike von Tiere in Not Odenwald ? Wo kommt ihr denn her ? Wir wohnen hier auch in reichelsheim

Hallo Meike,
Spike scheint ja echt berühmt zu sein. Er ist es. woher wusstest du das nur??
Oder war die Vorgeschichte so eindeutig.Meine Frau und ich leben in Offenbach.
Wäre schön, wenn ich mal ein paar Tipss zu Spike kriegen könnte.
Gruß
Robert -
Hallo,
knurrt und fletscht er Euch an?
Wenn ja, wann und in welcher Situation?
Hat man Euch irgendeine Anweisung gegeben wie ihr mit ihm umzugehen habt (z.B. fester Platz, nicht auf die Couch/Bett usw).Liebe Grüße
Steffi
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Wenn Euch die Vorgeschichte von Spike so bekannt war,
warum holt ihr Euch dann so einen Terrorzwerg ins Haus,
wenn ihr nicht genau wisst, wie ihr mit solch einer Problematik
umgehen sollt????Ich würde schnellstens einen kompeteten Hundetrainer ins Haus
holen, weil ich denke es ist schon genug schief gelaufen bei Spike
und ich würde jetzt keine Experimente auf eigene Faust machen. -
Im TH in Spreng gibt es doch eine Hundetrainerin, Ute Heberer !
Die sollte doch den Hund kennen und euch gut beraten können !?Gruß, staffy
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@Robert_Spike: Ich schaue sehr oft auf die I-net Seite, meine beiden Katzen sind von TINO !
Ich denke auch es ist das sinnvollste wenn du dir einen Trainer ins Haus holst. Der kann das ganze genau beobachten und dir konkrete Tipps geben. Das "herumgedoktore" macht das ganze nicht einfacher.
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Hallo Robert,
ZitatAlles anzeigenErst einmal super von euch, dass ihr den Hund nicht bei den ersten Problemen gleich wieder abgebt!! Das ist nämlich leider selten so :/
Macht der Hund in den ersten Wochen irgendwelche Problemchen, ist er wieder im Tierheim.
Der "Größenwahnsinn" ist Überforderung
Dass er die Regeln des Zusammenlebens verstanden hat, mag ich zu bezweifeln.
Es hat bei der Dame geklappt, warum also auch nicht bei euch?
Ich will nicht behaupten, dass der Hundin ständig versuchen wird, die "Führung" zu übernehmen, aber dieser Hund ist es einfach gewohnt seinem Rudel zu zeigen, wos lang geht, es wird euch einige Mühe kosten ihm jetzt klar zu machen, dass er nicht mehr die Verantwortung für euer Wohlergehen trägt, sondern ihr das jetzt übernehmt.Ein guter Hundetrainer wäre da sicher angeraten, denn alles, worauf du zu achten hast, aknn dir hier keiner nennen und richtig vermitteln.
Ihr müsst konsequente Regeln setzen. Soll der Hund ruhig in seinem Korb liegen, dann müsst ihr das auch so durchziehen. Der Hund hat nciht aufzustehen, bevor ihr es ihm erlaubt.
Lobt den Hund, wenn er ruhig ist, wenn er bellt ignoriert ihr ihn und findet urplötzlich etwas tolles in einem anderen Zimmer, aber ruft oder beachtet ihn nicht! Wendern hat er selbst zu kommen und mitzuspielen.Ist der Hund in Spiellaune und hüpft um euch rum, ignoriert ihr ihn völlig, ist er stattdessen ausgeglichen und ruhig, könnt ihr ein kleines Spiel anfangen und wollt ihr es beenden, dann wird das Spielzeug gegen ein leckerchen getauscht, wortlos aufgestanden und weggegangen.
Gibt es Futter, dann hat der Hund erstmal eine Übung erfolgreich zu absolvieren und bekommt dann sein Futter.Auf Spaziergängen, kommt der Hund zum Austoben an die 10 m Schleppleine und ihr gibt wirklich nur ein Kommando, wenn ihr es auch schnell durchziehen könnt, dann barv loben. Beim Spielen gelten dieselben Regeln, wie im haus.
Zum Bindungsaufbau versteckt ihr euch mal urplötzlich, sodass der Hund bald bemerkt, dass er alleine ist und euc suchen geht - hat er euch gefunden, dann loben. Ihr schlagt ohne Kommentar mal einen anderen Weg ein und lobt, wenne r mitkommt, ihr wechselt plötzlich mal die Richtung und lobt für jeden Blickkontakt, jedes Zulaufen zu euch.Zur geistigen Auslastung versteckt ihr im haus und draussen ungesehen Leckerlies und zeigt mit dem Finger erst direkt neben das leckerlie, bald weiter weg und nur in die ungefähre Richtung.
Damit werdet ihr für den Anfang schon genug zu tun haben
aber denkt ja nicht, dass das reicht..Hört sich alles furchtbat konsequent und hart an, bietet so einem Hund aber eine Ordnungs- und Regelmäßigkeit und somit eine gewissen Sicherheit und Orientierung.
LG Jana
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Danke erstmal für die Antworten und die gut gemeinten Ratschläge.
Doch leider mussten wir am gestrigen Donnerstag unseren kleinen Spike wieder zurück zu TINO in den Odenwald bringen, da er das Verhaltensmuster seiner Vorbesitzerin wieder annahm und nach meiner Frau und mir schnappte, Zusätzlich war er leider der festen Überzeugung das sowohl das Wohnzimmer als auch unser Badezimmer seins ist, und ließ uns nicht mehr hinein. Versuchten wir dennoch hinein zu gelangen knurrte er sofort und griff uns an.
So leit uns der kleine "Terrorkrümel" auch tut, diese Situation können wir leider nicht hinnehmen. Da es uns sehr wichtig ist, das wir uns in unseren vier Wänden frei bewegen können.
Wir hoffen dennoch das sich schnell eine Familie für Spike findet, die ihm seine Flausen abgewöhnt und ihm ein schönes Zuhause bieten kann.
mit traurigen Grüßen
Robert
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