Impfung gegen Borreliose
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Mein TA leht die Impfung ab, also lehne ich sie auch ab und mache lieber eine Zeckenprophylaxe
Liebe Grüße
Mira-Bella - Vor einem Moment
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Zitat
Mein TA leht die Impfung ab, also lehne ich sie auch ab und mache lieber eine Zeckenprophylaxe
Liebe Grüße
Mira-BellaAus welchen Gründen denn?
Ich würde einfach gerne wissen ob meine ablehnende Haltung aufgrund von neuen Impfstoffen oder Forschungsergebnissen unbegründet ist. -
Hier ein ganz interessanter Artikel
http://www.glamis.de/borrel.html
ZitatSchlussbemerkungen
Die Borreliose ist beim Hund viel seltener als beim Menschen und wird vielfach falsch diagnostiziert. Auch aus diesem Grund stehen die meisten Fachleute einer Borrelien-Schutzimpfung für Hunde derzeit skeptisch gegenüber. An der Entwicklung von wirkungsvollen Vakzinen wird intensiv gearbeitet, so dass zu hoffen ist, dass auf lange Sicht verlässliche Impfstoffe zur Anwendung bei Mensch und Tier zur Verfügung stehen werden. Wen die Krankheit trifft, hat mit der richtigen Behandlung aber gute Aussichten auf eine Heilung.
Das Beste, was man gegen die Hunde-Borreliose tun kann, ist wohl die Vorbeugung: Den Hund äußerlich mit einem der gegen Zecken wirksamen Mittel behandeln (Scalibor-Halsband oder ein Spot-On-Präparat wie ExSpot, Advantix, Preventic, Frontline o.ä.) und nach jedem Spaziergang gut nach den Tierchen absuchen.
Der Artikel erschien 2009 und wurde 2011 vom Autor überarbeitet. Daher würde ich ihn noch für aktuell halten.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Super, danke! Genau sowas habe ich gesucht.
Da ich eh noch 3 Tuben vom Frontline da habe mache ich die Maja so oder so drauf. Außerdem untersuche ich Maja eh oft nach den Biestern. -
Hier auch nochmal die Stellungnahme einer Tierklinik:
ZitatDie Impfung gegen Borreliose wird in der Medizinischen Kleintierklinik generell
nicht empfohlen. Klinisch manifeste Erkrankungen durch Borrelien sind trotz häufiger
Infektionen selten. Dagegen treten nach Impfung oft Nebenwirkungen aufgrund sich
bildender Antigen-Antikörper-Komplexen auf, die sich beispielsweise in den Nieren oder in
Gelenken ablagern können. Daher sollen, wenn überhaupt, nur Borellia-Antikörper-negative Hunde geimpft werden, also Hunde, die noch nie Kontakt zu Borellien hatten. Die schon seit längerem auf dem Markt erhältliche Vollerreger-Vakzine enthält nur das Serovar Borrelia burgdorferi senus stricto; in Deutschland kommen jedoch vorwiegend andere Borrelia-Serovare vor, gegen die durch die Impfung keine Kreuzimmunität induziert wird. Neuere Impfstoffe enthalten zwar Serovare, die in Deutschland häufiger vorkommen, jedoch wenig bis nicht pathogen für Hunde sind. Somit ist auch die Notwendigkeit einer Impfung gegen diese Serovare sehr fraglich. Sinnvoller ist eine adäquate Zeckenprophylaxe und das tägliche Absuchen der Hunde nach Zecken.http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/einrichtungen/…gement_hund.pdf
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