Ziehen an der Leine

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  • Hey zusammen
    ich weiss einigen von euch hängt das Thema schon zum Hals raus,und doch muss ich es wieder aufrollen da doch jeder fall ein bisschen anders ist.
    Also es geht um den 10 monatigen Husky-Schäfer mix meiner Freundin.
    Er zieht ziemlich fest an der Leine,springt Leute an wenn er auf andere Hunde trifft ist er fast nicht mehr zu halten.
    Meine Freundin hat in der Hundeschule schon jegliche tipps bekommen wie das ziehen verbessert werden soll, es funktioniert jedoch nichts bei ihm.
    mit leckerlies gehts nicht,da er sich nicht auf sie konzentriert.
    Richtungswechsel bringt auch nichts er zieht dann einfach in die andere richtung.Sie geht 1 mal wöchentlich in die HuSchu aber die können ihr mitlerweile auch nichts mehr sagen.
    habt ihr vielleicht ein paar ideen wie das doch noch klappen würde,und wieso er sich so schlecht auf sie konzentriert.
    liebe grüsse mel

  • hmm dann klingt die Hundeschuleür mich nicht wirklich kompetent genug wenn das nicht in den Griff zu bekommen ist.

    Denn mit Richtungswechsel bekommt man das eigentlich bei jedem Hund hin :???:
    Man muss halt auf den Punkt genau umdrehen, wenn der Hund vorbeischießt sofort wieder umdrehen.. Sobald er halt versucht am Knie vorbeizulaufen...

  • Mein zweiter Hund hat es mit dem Richtungswechsel auch nicht verstanden. Aber nach viereinhalb Jahren habe ich nun etwas gefunden, womit er es innerhalb von 2 Spaziergängen so gut verinnerlicht hat, dass ich ihn beim dritten Mal sogar im rappelvollen Flughafen an lockerer Leine neben mir gehen hatte.

    Zunächst einmal die normale 2-m-Leine mit beiden Karabinern im Halsband/am Geschirr festmachen, damit sie kürzer ist (kann später wieder verlängert werden, aber erstmal wollen wir dem Hund ja zeigen, wo er laufen soll.)

    Erster Schritt ist tatsächlich ein Richtungswechsel, also wenn der Hund nach links zieht, sich nach rechts wenden. In dem Moment, wo er aufschließt und am Bein vorbei will, einen leichten Ausfallschritt nach schräg vorne machen, so dass man ihm den Weg abschneidet. Sein Reflex wird es sein, auf der anderen Seite vorbeilaufen zu wollen, also wieder Ausfallschritt nach schräg vorne. Das so oft machen, bis der Hund nicht mehr versucht, an einem vorbei zu laufen. (Die meisten Hunde haben es nach ca. 10 Versuchen erst einmal verstanden.)

    Sollte er es doch einmal geschafft haben, sich vorbeizumogeln, ihn mit einem kurzen Geräusch aufmerksam machen und die Richtung wechseln, bis er wieder direkt hinter/neben dem Bein ist und in einem Bogen zurück in die ursprüngliche Richtung gehen. Ich nutze z.B. ein doppeltes "Kuss"-Geräusch, was inzwischen sogar als Anfangssignal des Spaziergangs von meinem Hund erkannt wird als "ach ja, ich soll ja neben/schräg hinter ihr laufen", bzw. wenn er ohne Leine läuft und ich ihn ins Fuß bringen will, geht er auf dieses Signal hin automatisch an die richtige Stelle neben mir (und ich habe vor genau 4 Wochen mit dem Training angefangen).

    Die Vorteile dieser Methode finde ich: Man geht in die Richtung, in die man gehen möchte. Dem Hund wird klar gezeigt, WAS er machen soll und nicht, was er NICHT machen soll,. Und es gibt kein noch so zufälliges Rucken an der Leine mehr.

    Ich wünsche deiner Freundin viel Erfolg! Sennsitive

  • Zitat

    er zieht aber nach vorne und nicht auf die seite?


    dann muß der halter frühgenug "in den hund laufen" - bevor hundchen überholt. :D ist sehr anstrengend, weil man sehr schnell reagieren muß, hilft aber. zur unterstützung kann man die hand seitlich an den hals legen und den hund so ein wenig führen. :D

    was Sennsitive geschrieben hat, klappt gut. ;)

  • Hmm, wenn Zoe an der Leine ist, ist sie auch unaufmerksam. Da bringt alles nichts - zumindest gab es mal Zeiten, wo es echt extrem war.
    Es klingt zwar sehr ruppig, ist es teilweise auch gewesen, aber funktioniert hat es: K9 angezogen bekommen, kurze Leine und einfach Zick Zack gelaufen, so dass der Hund wirklich darauf achten muss, wo man lang läuft, ohne geschubst oder gezogen zu werden.

    Und was mache ich, wenn ich möchte, dass mein Hund vorne läuft aber trotzdem nicht ziehen soll? Denn wenn ich versuche meinen Hund zu überholen, wird er ja selbst schneller, oder ich muss die Leine straffen :???:

  • ich war vorher mit ihr draussen
    und es ist echt anstrengend weil er ja auch ein grosser hund ist.
    und ich hab auch versucht ein bisschen mit ihm zu laufen.weg abschneiden goodies richtungswechsel.

  • Zitat


    Und was mache ich, wenn ich möchte, dass mein Hund vorne läuft aber trotzdem nicht ziehen soll? Denn wenn ich versuche meinen Hund zu überholen, wird er ja selbst schneller, oder ich muss die Leine straffen :???:

    wenn er gelernt hat, was man von ihm will, zieht er nicht mehr.
    der hund soll nicht überholt werden, ihm soll er weg abgeschnitten werden, bevor er überholt, darum "in den hund laufen".

    gruß marion

  • Also ob er nun nach rechts oder links oder vorne zieht ist egal, bei mir ist es nur so, dass wir aus dem Gartentor rausgehen und mein Hund nach links will, also gehe ich nach rechts, war also nur ein Beispiel.

    Wenn der Hund einmal verstanden hat, worum es geht - nämlich lockere Leine - kann man ihm nach und nach mehr Freiheiten nach vorne geben. Meiner läuft nun auch ab und zu mal eine Kopf- oder halbe Körperlänge vor mir, aber sobald die Leine Gefahr läuft, straff zu werden, reicht ein "Kusskuss" und er kommt zurück, bzw. er schaut inzwischen aus dem Augenwinkel selbständig danach, ob er mein Bein noch sehen kann, und wenn nicht, lässt er sich wieder ein Stück zurückfallen.

    Im nächsten Schritt werde ich auch seine Leine wieder auf die normale Länge stellen, damit er noch ein bisschen mehr Freilauf hat. Denn das Grundprinzip hat er jetzt verstanden: Entspanntes Gehen ohne Ziehen.

    Also seitdem wir das so machen, gehe ich richtig gerne an der Leine mit ihm spazieren, weil ich die Hand ganz locker in der Tasche haben kann und mir nicht mehr der Arm ausgekugelt wird.

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