Scheinträchtig: Tritt sie immer auf?
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Hallo zusammen,
also Roxy scheint nun endlich endlich zum ertsen Mal läufig zu sein/werden. Scheide schwillt seit gestern an und plötzlich duftet sie wohl für Rüden auch sehr gut. Der ortansässige Streuner ist scon dabei, seine Zelte bei uns im Vorgarten aufzuschlagen.
Zur Läufigkeit habe ich eigentlich keine Fragen. Da warte ich jetzt mal ab, was da so auf uns zukommt und werde die nächsten Wochen eben zum intensive Schleppleinentraining in der Einsamkeit nutzen. Bietet sich ja förmlich an.

Ich habe eher Fragen zur Scheinträchtigkeit nach der Läufigkeit.
- Tritt immer eine Scheinträchtigkeit auf?
- Worauf achten? (Spielzeug weg etc.??)
- Wie lange würde eine Scheinträchtigkeit dauern?
- Wie gehe ich dann am besten mit Roxy um?
- Gibt es Medikamente (gerne auch pflanzlich/homöopathisch) die helfen?Ich weiß noch, dass unser Fritzchen damals immer sehr mit ihrer Scheinträchtigkeit zu kämpfen hatte. Deshalb wurde sie dann nach einigen Malen auch kastriert. Aber das ist alles schon sooo lange her und damals war ich ja noch ein kleines Kind...
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Hi,
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Zitat
Ich habe eher Fragen zur Scheinträchtigkeit nach der Läufigkeit.
- Tritt immer eine Scheinträchtigkeit auf?
- Worauf achten? (Spielzeug weg etc.??)
- Wie lange würde eine Scheinträchtigkeit dauern?
- Wie gehe ich dann am besten mit Roxy um?
- Gibt es Medikamente (gerne auch pflanzlich/homöopathisch) die helfen?Also soweit ich das weiß, tritt nach jeder Läufigkeit die Scheinschwangerschaft ein und eigentlich ist die Scheinschwangerschaft von der Natur damals so gewollt gewesen. Es gab eine Leitwölfin, die hat als einzige Junge bekommen und alle anderen Wölfinnen haben sich quasi wie Kindermädchen um die Kleinen gekümmert, als die Leitwölfin auf der Jagd war. Deswegen war die Scheinschwangerschaft der anderen Wölfinnen wichtig, damit sie die Jungen ernähren konnten.
Ich würde Spielzeug wegnehmen, das extrem nach "Baby" aussieht, also recht klein ist und irgendwie nach Welpe aussieht, quietscht. Sobald sie ihre Plüschtiere bunkert, würde ich sie auch wegpacken.
So eine Scheinträchtigkeit kann zwar schnell wieder weggehen, kann aber auch äußerst lange bleiben. Die Hündin meiner Freundin war permanent scheinschwanger, sie musste auf ewig alle Quietschtiere und kleinen Plüschtiere wegwerfen ( gut, das Ende vom Lied war, dass sie trotzdem kastriert werden musste ).
Zum Umgang kann ich nichts genaues sagen
Es gibt Hormonbehandlungen für Hündinnen ( sowas wie die Pille bei der Frau ). Diese Hormonbehandlung ist allerdings sehr umstritten, zumal sie oftmals mehr schadet als hilft ( Krebsrisiko und Gebärmutterentzündungen )
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Hallo Kerstin
Warte erstmal ab ob und wie sich eine Scheinschwangerschaft bei deiner Hündin äußert. Es gibt ein homöopathisches Mittel namens Pulsatilla, das soll wohl recht gut helfen.
Sollte es zu massiven Symptomen kommen, gibt es beim Tierarzt Medikamente dagegen.VG Yvonne
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Zitat
Ich habe eher Fragen zur Scheinträchtigkeit nach der Läufigkeit.- Tritt immer eine Scheinträchtigkeit auf?
Physiologisch ja (hormonelle Vorgänge), klinisch nicht immer (ausgeprägte Symptome einer echten Trächtigkeit/Mutterschaft). Ist es schon beim 1. Mal klinisch, sind die Chancen gross, dass es weiterhin so sein wird.Zitat- Worauf achten? (Spielzeug weg etc.??)
Das hängt von den Symptomen ab, ist nicht bei jeder Hündin gleich. Knapp füttern. Meine bemuttert kein Spielzeug, also kann ich es liegen lassen.Zitat- Wie lange würde eine Scheinträchtigkeit dauern?
Meist 2 -4 Wochen, kann aber auch mehr oder weniger seinZitat- Wie gehe ich dann am besten mit Roxy um?
Ganz normal, mit viel Bewegung.Zitat- Gibt es Medikamente (gerne auch pflanzlich/homöopathisch) die helfen?
Es gibt viele Hausmittelchen, die vor allem dahingehend wirken, dass der besorgte Besitzer die Hündin nicht noch bestärkt in der Scheinträchtigkeit, d.h., man nutzt den beträchtlichen Placeboeffekt. Die Scheinträchtigkeit selber verschwindet ja normalerweise von selbst (ausser evt. bei Hormonstörungen). Dann gibt es noch phytomedizinische Mittel, die meist den Milchfluss regulieren, bzw. eindämmen sollen: Salbei, Petersilie, Phytolacca. allerdings findet man wenig Info zur Dosierung. Möglich scheint auch Mönchspfeffer, denn er hemmt wie die von TA verschriebenen Dopamin-Agonisten die Sekretion von Prolactin (welches für den Milchfluss wichtig ist). Der TA verschreibt heute meist die erwähnten Dopamin-Agonisten, oft Galastop. Die Behandlung mit Sexualhormonen wird wegen der Nebenwirkungen kaum mehr durchgeführt.Nachdem bei Rhian die Wirkung von Salbei/Phytolacca verglichen mit Galastop vom TA sehr bescheiden war, teste ich nun den Mönchspfeffer. Allfällige Resultate kann ich in ca. 3 Wochen erwarten, wenn ich den Milcheinschuss erwarte.
Mach dich nicht schon vorher verrückt - nicht jede Hündin wird klinisch scheinträchtig, und man muss das nicht noch "herbeisorgen".
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Danke für eure Antworten.

"Herbeisorgen" möchte ich jedenfalls keine klinische Scheinträchtigkeit. Mir geht es halt wirklich darum, wie sich das überhaupt äußert. Roxy ist halt vom Wesen her schon so, dass ich bestimmte Dinge durchaus kommen sehe. Sie ist total verrückt nach ihren Plüschtieren und schleppt immer etwas mit sich rum. Da ist wohl zu erwarten, dass das in der Scheinträchtigkeit ein Thema sein wird.
Wie ist das mit dem Milcheinschuss? Kommt der zwangsläufig oder ist das ein "kann" aber kein "muss"? Kann es zu Entzündungen des Gesäuges kommen und wie würde ich das frühzeitig erkennen?
Ich mach mich deshalb nicht verrückt, aber ich möchte wissen, worauf ich achten muss. Will ja keine Komplikationen erst zu spät erkennen, aber im Gegenzug auch nicht wegen Nichtigkeiten zum TA rennen.
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Zitat
Wie ist das mit dem Milcheinschuss? Kommt der zwangsläufig oder ist das ein "kann" aber kein "muss"? Kann es zu Entzündungen des Gesäuges kommen und wie würde ich das frühzeitig erkennen?
Ein Milcheinschuss tritt nicht bei allen Hündinnen auf.
Meine Hündin zeigt 8-9 Wochen nach der Hitze Verhaltensveränderungen (sie wird anhänglicher, verweigert Futter, reagiert etwas zickiger auf Artgenossen und läuft auch mal jaulend durchs Haus) und regelmäßig auch einen Milcheinschuss. Probleme hat dieser bislang nie gemacht (sie war jetzt 4x läufig und zeigte 4x klinische Symptome der Scheinträchtigkeit), sie manipuliert die Zitzen auch nicht selbst.
Medikamentös oder homöopathisch habe ich bis jetzt nie eingegriffen, ich war mit meiner Hündin in der Scheinträchtigkeit auch nie beim TA.
Natürlich lassen sich Probleme nicht ausschließen, aber ich sehe die Scheinträchtigkeit mittlerweile relativ gelassen (solange alles im bereits bekannten Rahmen bleibt).Entzündungszeichen wären übrigens : deutliche Schwellung (mit Verhärtung), Rötung, Überwärmung.
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Bei meiner Hündin bemerkt man absolut nichts von der Scheinschwangerschaft: Kein Milcheinschuss, kein Bemuttern, keine Verhaltensänderung etc.

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Roxy ist nun seit einer Woche scheinschwanger. Ihr Gesäuge ist geschwollen und der TA meinte es fühle sich auch "knotig" an.
Wir haben jetzt Salbe, mit der wir das Gesäuge zwei Mal täglich massieren sollen und sie bekommt ein homöopathisches Mittel gespritzt. Es ist auch schon etwas besser geworden.
Roxy schläft viel und ist extrem kuschelbedürftig. Ihre Quietschtiere hat sie schon am Ende des Läufigkeit bemuttert, die haben wir schon einige Wochen weggetan. Sie ist lustlos und schwer zu motivieren. Sie mag im Moment gar nicht fressen. Heute Mittag habe ich ihr dann mal etwas besonders Gutes vorgesetzt, weil sie schon so dünn geworden ist, dass man ihre Wirbel deutlich spürt beim Streicheln. Das hat sie dann auch wirklich mit Genuss verputzt.
Am meisten macht mir die Gesäugegeschichte Sorgen. Nicht, dass sich da etwas entwickelt... Morgen früh gehe ich wieder mit ihr zum Tierarzt zwecks Wurmuntersuchung und einer weiteren homöopathischen Spritze.
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Jinzai ist während der Scheinträchtigkeit recht launisch und zickt vor allem bei anderen Hundemädchen rum.
Sie zieht auch die (Schein)schwangerschaft die 8 Wochen durch, die ne reguläre Schwangerschaft dauern würde. Fressen tut sie auch nur das nötigste, wenn sie nicht so viel Fell hätte würde wohl schon der Tierschutz vor der Tür stehen, so klapprig fühlt sie sich an
Milch tritt auch ein wenig aus, das merke ich aber nur am leicht verklebten Fell rund um die Zitzen.
Sie ist lustlos und schlapp, vor allem warmes Wetter mag sie gar nicht. Ich geh mit ihr dann früh und abends raus, wenn die große Wärme vorbei ist.Ich rechne immer 9. Tag der Läufigkeit + 8 Wochen +/- ein paar Tage kulanz, dann weiß ich in etwa, wann sie wieder normal tickt

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