Was trainiere ich wann_bin überfordert_Hilfe

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  • Der sinnsvollste beitrag mit den besten erfolgschancen..lass den Zugsport mal noch beiseite...bitte.

  • Man muss nicht das Zugtraining komplett beiseite lassen. Man sollte eben langsam anfangen. Viele bestellen sofort den Roller oder machen es gleich aufm Fahrrad. Der Hund sollte doch mindestens schon mal Stop, Go, Rechts, Links können und eben durchgängig ziehen. Das nicht nur zum Spaß, sondern eben zur Sicherheit von Hund und Halter.

    Und das kann auch nebenbei üben. STop ist z.B. auch ein Signal, was man im Alltag gut brauchen kann. Wenn das alles gut klappt, kann man auch erst mit Canicross anfangen. Da man auch da klein anfängt (meist weil Frauchen noch nicht so weit laufen kann :lol: ) sind das kurze Einheiten ... ein paar Mal in der Woche. Der Hund ist dabei an der Leine.

    Aber ganz wichtig beim Zugtraining ist eben ein Zuggeschirr zu haben, damit der Hund lernt zu unterscheiden. Zuggeschirr = ziehen. Normales Geschirr oder Halsband = ordentlich laufen.

    Schau doch einfach mal im Zughundeforum vorbei.

    Longieren find ich übrigens auch super!

  • Ich harbeite mich mal durch:

    Ja, man kann mit zwei Hunden gleichzeitig clickern, nein, man braucht nicht zwei verschiedene Signale, ja, man sollte die Nasen zunächst einzeln clickern.

    Longieren ist toll - es gibt eine tolle DVD von Pia Gröning, wie man es aufbaut.

    Zughundesport ebenfalls toll.
    Du solltest es aber sorgfälltig aufbauen und nicht einfach so drauf los preschen. Toll wäre, wenn Du jemanden findest, der das selber schon eine Weile macht, und der Dich kompetent einweisen kann und Du selber natürlich ausprobieren kannst, ob es für Dich und die Fellnasen das Richtige ist. Gescheite Roller sind nämlich teuer. "Gescheit" ist wichtig, denn es müssen qualitativ hochwertigste Bremsen dran sein, Der Rahmen muß stabil sein und einige Ausstattungsdeteils sind auch nicht ganz nebensächlich (Licht, Rücklicht, etc.)!
    Wichtig ist auch, dass beide Hunde schon möglichst vorher Richtungssignale und Geschwindigkeitssignale lernen. Praktisch ist es auch, wenn beide lernen, schön dicht neben einander in die gleiche Richtung zu laufen - bei zwei auseinanderdriftenden Hunden hast du nämlich ein Problem. Ich habe keine Ahnung, wie schwer Whippets sind, aber im allgemeinen sagt man, dass Hunde das drei bis fünffache ihres eigenen Körpergewichts ziehen können (in abhängigkeit der Kondition, der Streckenbeschaffenheit, der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit, etc.).
    Es versteht sich von selber, dass beide Hunde tierärtzlich vorher auf eignung durchgecheckt werden müssen, dass nur bei geeigneten Wetterbedinungen gefahren werden kann, dass auf die Wasseraufnahme, den Zustand der Pfoten und so weiter und so weiter geachtet werden muß.
    Zughundesport erlebt gerade einen unglaublichen Boom, leider ist die Qualität der Informationen, die man im Netz findet sehr sehr unterschiedlich... Einiges kann man leider nur als Gemeingefährlich einstufen...

  • Zitat

    Ich harbeite mich mal durch:

    Ja, man kann mit zwei Hunden gleichzeitig clickern, nein, man braucht nicht zwei verschiedene Signale, ja, man sollte die Nasen zunächst einzeln clickern.

    Longieren ist toll - es gibt eine tolle DVD von Pia Gröning, wie man es aufbaut.

    Zughundesport ebenfalls toll.
    Du solltest es aber sorgfälltig aufbauen und nicht einfach so drauf los preschen. Toll wäre, wenn Du jemanden findest, der das selber schon eine Weile macht, und der Dich kompetent einweisen kann und Du selber natürlich ausprobieren kannst, ob es für Dich und die Fellnasen das Richtige ist. Gescheite Roller sind nämlich teuer. "Gescheit" ist wichtig, denn es müssen qualitativ hochwertigste Bremsen dran sein, Der Rahmen muß stabil sein und einige Ausstattungsdeteils sind auch nicht ganz nebensächlich (Licht, Rücklicht, etc.)!
    Wichtig ist auch, dass beide Hunde schon möglichst vorher Richtungssignale und Geschwindigkeitssignale lernen. Praktisch ist es auch, wenn beide lernen, schön dicht neben einander in die gleiche Richtung zu laufen - bei zwei auseinanderdriftenden Hunden hast du nämlich ein Problem. Ich habe keine Ahnung, wie schwer Whippets sind, aber im allgemeinen sagt man, dass Hunde das drei bis fünffache ihres eigenen Körpergewichts ziehen können (in abhängigkeit der Kondition, der Streckenbeschaffenheit, der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit, etc.).
    Es versteht sich von selber, dass beide Hunde tierärtzlich vorher auf eignung durchgecheckt werden müssen, dass nur bei geeigneten Wetterbedinungen gefahren werden kann, dass auf die Wasseraufnahme, den Zustand der Pfoten und so weiter und so weiter geachtet werden muß.
    Zughundesport erlebt gerade einen unglaublichen Boom, leider ist die Qualität der Informationen, die man im Netz findet sehr sehr unterschiedlich... Einiges kann man leider nur als Gemeingefährlich einstufen...

    natürlich ist Zughundesport sicher toll ..allerdings braucht man nur die länge der beiden Erläuterungen "Longieren" und "Zughundesport" miteinander zu vergleichen um zu verstehen das dies nicht der richtige Einstieg sein kann für jemanden der nach eigenen Angaben schon mit gewissen Basics in der Grunderziehung überfordert ist.

    Longieren ist wesentlich unkomplizierter und deckt so ziemlich jedes beschriebene Problem quasi in einem Paket ab.
    DANACH kann man sich in jede beliebige Betätigung stürzen ..sobald eine Grundharmonie und Führigkeit hergestellt ist.
    wobei der Bewegungsanspruch gerade bei Whippets oft völlig überschätzt und Überbewertet wird.

  • Die Längen sind deshalb unterschiedlich, weil ich von dem Einen Ahnung habe, vom Anderen aber nicht, und wovon ich nix weiß, schreib ich nix :-)

    Eine Wertung darüber, was komplizierter ist, ist darin nicht enthalten und ist von je nach Vorkenntnissen vom Mensch-Hund-Team sehr unterschiedlich.

    Mir war wichtig zu erläutern, dass man beim Zughundesport besonders auf die Qualität der Informationen achten muß, weil es potentiell größere Gesundheitsrisiken für Hund UND Mensch birgt, als andere Hundepsortarten.

  • Ich könnte jetzt sowohl zu Longieren als auch fürs Zughundetraining eine gleich lange Erläuterung abgeben. Das sagt noch lange nichts darüber aus was nun besser für den Hund und Halter ist.

    Nur bekommt man gute Literatur bzw. sehr gute DVD's übers Longieren. Beim Zughundesport siehts mit Literatur/Videomaterial ... in Deutsch ... sehr mau aus.

    Und meiner Meinung nach muss das eine das andere nicht ausschließen. Wie ich schon sagte, würde ich am Anfang noch gar nicht mit Zugtraining speziell anfangen, sondern erstmal die dazu wichtigen Kommandos beibringen. siehe oben. Ein sicheres STOP kann im Alltag seehr nützlich sein. Rechts, Links etc. sind im Alltag vielleicht weniger nützlich, aber es ist genauso UO wie Sitz, Platz etc. Nebenbei sollte am Grundgehorsam gearbeitet werden.

    Man kann nicht immer täglich longieren. Zumindest ich nicht. Wenn hier Wind geht, fliegt meine Konstruktion einfach weg.

    Ich selbst habe einen 13 Monate alten Jungrüden der auch grad in der schönsten Rüpelphase ist und auch ein begeisterter Jäger.

    Am besten fängt man mit der UO Zuhause an. Klappen bestimmte Kommandos zuhause, kann man sie auch draußen in ablenkungsarmen Gebieten beim Spaziergang weiterüben und dann die Ablenkung langsam steigern. So macht man das mit jedem Kommando was man lehren möchte.

    Ich mache auch Antijagdtraining nach Pia Gröning und auch da fängt man ja in ablenkungsarmer Umgebung an. Du solltest für die nächsten Monate mit der Schleppleine verwachsen, denn das ist ein super hilfreiches Hilfsmittel.

    Man kann Hunde auch schön über Nasenarbeit auslasten. Kaufe dir einen Futterdummy oder was auch immer ... aber Futterdummy lieben die meisten Hunde göttlich. Er muss nicht perfekt apportieren können dafür ... meiner bringt mir den Dummy auch nicht immer bis zur Hand, sondern lässt ihn auch mal fallen. Aber ihn setze ich einfach mal ab (festigen des Sitz - Bleib) und gehe den Dummy verstecken. Am Anfang natürlich einfach anfangen. Auf ein kommando hin darf er den suchen und holen. Dafür gibts dann Leckerlies aus dem Dummy.

    Hast du auch Probleme mit der Leinenführigkeit?

  • esi
    Hab mit Leinenführigkeit an normaler Leine kein Problem,gehen beide fuß.
    Nur an langer Leine , wo er sich ein paar Meter entfernen kann von mir geht das Temperament oft durch.

    Von wegen Bewegungsdrang bei Whippets
    es sind im Haus sehr ruhige Hunde und sie müssen auch nicht 3 Stunden Bewegung haben, aber trotzdem gibts für sie nichts schöneres als mal einen ordentlichen Sprint hinzulegen, um dann ausgepowert wieder 6 Stunden zu dösen.

    Habe Kontakt mit einer Trainerin aufgenommen, freue mich auf Trainingsprogramm.

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