Rennt weg und hört nicht mehr

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  • Also Schleppleine wurde jetzt schon oft genug genannt, da schließe ich mich jetzt einfach mal an!

    Zum Thema Aufmerksamkeit: Ich hatte früher auch immer gedacht "Ich geb meinem Hund doch immer so viel Aufmerksamkeit, warum tanz der mir auf der Nase rum?" Aber genau das ist das Problem: Je mehr Aufmerksamkeit du dem Hund schenkst, desto mehr denkt der Hund, dass DU immer abrufbar bist und er nicht auf dich achten muss (beispielsweise beim spazieren gehen), denn DU stehst ja immer zur Verfügung.

    Hast du schon mal ein paar Bücher gelesen zum Thema Erziehung? Ist ein bisschen schwierig das ganze in ein Hundeforum zu packen.

  • Zitat


    Zum Thema Aufmerksamkeit: Ich hatte früher auch immer gedacht "Ich geb meinem Hund doch immer so viel Aufmerksamkeit, warum tanz der mir auf der Nase rum?" Aber genau das ist das Problem: Je mehr Aufmerksamkeit du dem Hund schenkst, desto mehr denkt der Hund, dass DU immer abrufbar bist und er nicht auf dich achten muss (beispielsweise beim spazieren gehen), denn DU stehst ja immer zur Verfügung.

    :gut: genau das meinte ich auch ;)

  • Leider ist mein Hund erst seit 3 Wochen so ein Rüpel und ich habe diese Phase bis heute wahrscheinlich auch nicht so Ernst genommen wie sie ist, denn heut wäre er fast angefahren worden und ist einem bissigen Schäferhund vor die Schnauze gelaufen. Deswegen muss ich mich jetzt so schnell wie möglich darum kümmern, dass er wieder der "Alte" wird.

    Zum Thema Zeit, also ich gehe früh 1 1/2 Std, Mittag 1 Std und späten Nachmittag 2 -3 Std. Da tobt er auf der Hundewiese und ist glücklich. Wenn andere Hunde in der Nähe sind macht er das auch nicht, nur wenn er mit mir allein ist. Das schlimme ist, er knurrt ja auch und bellt, ich weiß er meint das nicht böse, aber es darf ja nicht sein, dass er sein Frauchen anknurrt.

    Es wird halt immer schlimmer, also werd ich mal auf schleppleine umsteigen,

    Vielen Dank für die Hilfe

  • provossi: Ja er testet dich aus und das anscheinend ganz gewaltig :lol: Bis jetzt ist aber noch nichts verloren und wenn du dich gut mit dem Thema Hundeerziehung befasst, wirst du auch diese Phase und vor allem dein Wuffi unbeschadet überstehen!

    Ich könnte dir zum Beispiel das Buch von Jan Fernell "Mit Hunden leben" empfehlen, auch wenn bei diesem Buch (und natürlich auch bei vielen anderen) die Meinungen auseinandergehen. Mir hat diese Methode wirklich gut geholfen, vielleicht ist das ja auch was für dich?

    wünsch dir viel Glück und viiiiieeeel Kraft für Dich und deinen Wauzi :gut:

  • Hallo provossi,

    wie gesagt, ich finde jeden Tag ist dieses Pensum zu viel für einen noch so jungen Hund, hast du das von Anfang an so gemacht? Ich musste auch erst lernen, dass Emma mir nicht signalisiert, dass sie müde ist. Die würde bis zum Umfallen Toben, wenn ich sie ließe. Würde ich das nicht tun hätte ich einen vollkommen überdrehten Hund hier, der immer mehr fordert.

    Was unternimmst du denn so auf euren Spaziergängen, wenn er nicht auf der Hundewiese gemeinsam mit anderen Hunden spielt?

    Und Kopf hoch, hier im Forum findest du viele Tipps, wie du an eurem Problemen arbeiten kannst, bemüh doch mal die Suchfunktion

    Viele Grüße

  • Zitat

    ab jetzt bekommt er nur noch Futter und Aufmerksamkeit, wenn er es verdient und nicht mehr für lau.

    Dann bist du interessant

    Da geb ich dir vollkommen recht!
    Die Frage ist nur, ob der TS klar ist was "verdient" heißt oder ob sie hier noch Hilfe braucht. Daher meine Frage nach der sonstigen Beschäftigung. Die Schlepp allein hilft ja nicht weiter, eignet sich aber wunderbar, um z.B. Dummytraining aufzubauen zum Futter erarbeiten.

    @ provossi Viele Anregungen findest du z.B. auf der Seite
    http://spass-mit-hund.de

  • Willkommen im Club.
    Das von dir beschriebene Problem teilst du mit zig anderen Haltern, die einen HUnd in diesem Alter haben ;)
    Was mich aber ein bisschen stört, ist die Erwartungshaltung der Dankbarkeit, welche du in Bezug auf deine Handlungen gegenüber deinem Tier zu haben scheinst.
    Der HUnd wird nicht aus Dankbarkeit für das "beste futter und alle Aufmerksamkeit" all das tun, was du von ihm verlangst.
    Nein, er tut dies irgendwann, weil er es so gelernt und verinnerlicht hat.

    Derzeit scheint er allerding gelernt zu haben, dass er dir nach belieben auf der Nase herumtanzen kann.
    Jetzt liegt es an dir, HUndchen souverän auf den richtigen Weg zu bringen.
    Dies schaffst du, in dem du ihm klare Grenzen setzt und ihm zeigst, was erwünschtes und was unerwünschtes Verhalten bedeutet.

    Errreichen kannst du das nur, in dem du verhinderts, dass sich dein Oswald deinem ZUgriff entziehen kann.
    = Schleppleine.

    Aufmerksamkeit sollte es ab jetzt nur noch wohl dosiert geben.
    Manchmal lässt sich das "will to please" nur über die Schiene des offensichtlichen Ignorieren erreichen ;)
    Wirkt Wunder.

    Futter muß sich der Kleine bei entsprechenden Trainingseinheiten verdienen.

    Kompetente praktische HIlfe findest du in einer guten HUndeschule.


    ich wünsche dir viel Erfolg. Lass dich nicht von Rückschlägen entmutigen.
    Erziehung ist eine langwierige aber lohnenswerte Sache. :roll:

  • Zitat

    Das schlimme ist, er knurrt ja auch und bellt, ich weiß er meint das nicht böse, aber es darf ja nicht sein, dass er sein Frauchen anknurrt.

    Wie meint er es denn dann, wenn er Dich anknurrt?

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