bakterien in der wunde
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hallo, ich bins schon wieder. ich brauche dringend hilfe.
unsere schäferhündin, 5 jahre alt, hatte einen kreuzbandriss der nach der
methode TPLO operiert wurde. nach 3 monaten erfolgte die 2. op, bei
der die metallplatte und die schrauben entfernt wurden, da der hund
allergisch darauf reagierte. die platte und die schrauben hatten sich auch
bereits leicht gelöst. wie uns der arzt mitteilte, war der knochen unter der
platte bereits leicht weich, ferner waren bakterien in der wunde. evtl. die
gefürchteten krankenhausbakterien. ein test hat ergeben, dass nur ein antibiotikum greift. wir haben es ihr gegeben. ein abstrich hat leider ergeben, dass es nichts gebracht hat. wir versuchen es nun nochmals mit einem anderen antibiotikum, das lt. neuem test evtl. helfen soll. unser hund hinkt aber immer noch stark und ist teilweise richtig apatisch. wir haben nun angst, dass die bakterien nicht abgetötet sind und in der wunde bzw. im knochen weiter arbeiten. bei einer nochmaligen op kann man auch nichts garantieren. was sollen wir nur machen. hat jemand eine
ähnliche erfahrung gemacht ? müssen wir den hund gegebenenfalls ein-
schläfern lassen? und falls ja, wielange kann man warten, damit der hund nicht zu sehr leiden muss. danke für hilfe, halla - Vor einem Moment
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hallo halla,
es tut mir sehr leid, dass euch das passiert ist. wie lange habt ihr denn das medikament gegeben? eine gabe von 14 tagen reicht da nämlich nicht aus, es muß sehr viel länger gegeben werden.meiner hündin ist das auch passiert nach einer op. wir haben 4 monate gekämpft. sie hat es überlebt und sich auch wieder erholt. bei uns war allerdings kein knochen betroffen.
ich hoffe, dass der knochen noch nicht von den bakterien angefressen wurde. soviel ich weiß, muß der dann enfernt werden.
frag doch mal den arzt, wie die bakterien in die wunde gekommen sind. da hat wohl jemand unsauber gearbeitet.
ich wünsche euch ganz viel glück, ihr könnt es sicher brauchen.
*ganzdolldaumendrück*
gruß marion -
Mein Sitterhund Pedro hat auch nach seiner Kreuzbandop eine Entzündung im Kniegelenk. Wohl aber eher in Richtung Arthrose/Arthritis gehen. Er bekommt nun schon seit fast 6 Monaten entzündungshemmende Schmerzmittel. Inzwischen das 2. Medikament. Wenn er das Mittel bekommt, geht es ihm gut, wird es abgesetzt, geht nach spätestens einer Woche das humpeln wieder los.
Der TA kann auch nichts dazu sagen, warum das so ist und meint, das Pedro wohl einer der 5% von Hunden sei, wo das vorkommt.
Pedro hat eine Physiotherapeutin, die mit Blutegeln arbeitet und diese bei ihm ansetzt. Schauen wir mal ob das was bringt. -
also das mit den bakterien und dem antibiotikum ist so eine sache. es kommt m.E. nicht darauf an, wie lange man das antib. einnimmt, sondern ob es greift - d. h. dass die bakterien dadurch kaputt gehen. wir haben ihr jetzt schon etliche wochen a. gegeben, und der ta. sagt, wenn der knochen angegriffen ist, hat das tier wenig chancen, denn die bakterien wandern dann immer weiter in den knochen hinein. wir wollen unseren hund auch nicht mit einer weiteren op quälen. sie hat immer wahnsinnige angst beim ta. und hat nun schon 5 narkosen hinter sich, was ja auch nicht gerade gut sein soll, und seit 1 jahr darf sie nicht mehr im garten spielen, den sie so sehr liebt und im nachbargarten springt ihr hundefreund rum. und sie muss zusehen und immer die schmerztabletten.
es ist alles schlimm. sie ist so ein hübscher, guter und sehr lieber hund und sie ist (war?) besonders temperamentvoll.
traurige halla -
Zitat
also das mit den bakterien und dem antibiotikum ist so eine sache. es kommt m.E. nicht darauf an, wie lange man das antib. einnimmt, sondern ob es greift - d. h. dass die bakterien dadurch kaputt gehen. wir haben ihr jetzt schon etliche wochen a. gegeben, und der ta. sagt, wenn der knochen angegriffen ist, hat das tier wenig chancen, denn die bakterien wandern dann immer weiter in den knochen hinein.
hallo halla,
natürlich kommt es darauf an, dass das "richtige" antibiotikum gegeben wird, aber auch wie lange es genommen wird, ist entscheidend, sagte unser ta. (und auch ein humanmediziner, als so ein fall in unserer familie auftrag nach einer herz-op. in dem fall war das brustbein angegriffen und wurde zur hälfte enfernt. der körper wurde noch einmal aufgeschnitten und gespült ohne ende. ok, etwas ot, sorry.)ich finde es auch sehr traurig für euren hund. aber der arzt hat ja im grunde schon aufgegeben, scheint mir. vielleicht könnt ihr noch mal in einer tierklinik vorbeischauen.
gruß marion
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Hallo Halla,
wir erleben auch gerade eine ziemliche Bakterien-Odyssee.
Magst du mir eine email schreiben, dann kann ich dir mehr erzählen. Habe meine Mail freigeschaltet.
Liebe Grüsse und ruhig bleiben,
Katharina
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