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  • Hallo,

    ich bräuchte mal einen guten Rat wie ich mit dem seit neuesten bestehenden Futterneid meiner 1 1/2 jährigen Amerikanischen Bulldogge "Lola" agieren soll.

    Aktuellster Vorfall heute:
    Wie man denn so zu seinem Liebling ist, bringe ich einen leckeren Knochen für sie mit und gebe ihr diesen natürlich auch. So weit, so gut. Als ich ihr dann aber zu nahe kam bzw sie anfasse, knurrte sich mich an und zeigte mir ihre schicken Zähne!

    Ich habe sie dann vom Knochen weggescheucht und in ihr Körbchen geschickt, wo sie immer dann hin zitiert wird, wenn sie etwas angestellt hat. Auch da hat sie mich dann nochmal kurz angeknurrt. Habe sie dann ignoriert und später wieder abgeholt.

    Das ist nun das zweite Mal, dass sie so reagiert. Beim ersten Mal hat sie allerdings meinen Freund angeknurrt, aber ich konnte ihr da noch den Knochen ohne angeknurrt zu werden wegnehmen.

    Ich kann nicht genau sagen seit wann sie so ist, aber es fing kurz nachdem an, als wir die Katzen zu uns genommen haben. Die wir nun ca. ein halbes Jahr haben.
    Aber vielleicht hängt es auch mit den Kreuzbändern, die ihr sehr viel Probleme bereiten, zusammen. Vor zwei Monaten wurde das eine Bein operiert, hatte vorher aber schon Probleme, und nun ist das andere auch noch angerissen..... aber das ist ein anderes Thema...

    War mein Handeln richtig? Oder wie soll ich mich verhalten, dass ich ihr das Leckerchen wegnehmen kann. Beim normalen Futter gibt es übrigens keine Probleme. Außer das sie die Katzen verscheucht. Sollte ich das auch unterbinden?

    Ich wäre sehr dankbar über jeden Rat.

    Ich kenne zwar einen Hundeführer von der Polizei, aber die gehen eh ganz anders mit ihren Hunden um. Und die Antwort auf meine Frage kann ich mir auch so denken. Und ich will meinen Hund nicht 'auf den Rücken legen', da gibt es doch bestimmt einen anderen Weg. Zumal ich davon auch nichts halte.

    LG

  • schau mal hier:
    Futterneid

  • Du hast 2 Möglichkeiten, den Hund einzuschüchtern oder das ganz langsam zu üben.
    Gibt ihr einen Kochen hab in der anderen Hand Fleischwurst, wenn sie dir den Kochen wieder gibt, kannst du ihr als Belohnung ein Stück Fleischwurst geben, lass den Knochen aber nicht los, sondern halte ihn fest.

    Andere Methode ist halt schneller und auch effektiv.
    Und ich würde mich von meinem Hund nie anknurren lassen, mal davon abgesehen, das das bei meinen Hunden noch nicht vorkam, bis auf Frida als sie den 2ten Tag da war und meinte sie müsse ihren geklauten Pansen verteidigen, das war aber schnell geklärt.
    Ich hab sie kurz gepackt und als sie loslies hat sie den Pansen dann auch gleich wieder bekommen und dann konnte ich ihn ihr abnehmen sooft ich wollte.

  • Zitat

    Das ist nun das zweite Mal, dass sie so reagiert. Beim ersten Mal hat sie allerdings meinen Freund angeknurrt, aber ich konnte ihr da noch den Knochen ohne angeknurrt zu werden wegnehmen.

    Nehmt ihr der Dame öfters mal den Knochen ab? Das würde erklären warum sie den so verteidigen "muss".

    Ich würde erst mal das Tauschen üben und mich auf keinen Machtkampf einlassen.

    Gruss Liane

  • Ich würde das Abnehmen auch nicht weiter "versuchen".

    Dadurch merkt sie ja das sie den verteidigen muss und versucht durch Knurren euch einzuschüchtern.

    Ich habe mit sowas keine praktische Erfahrung, aber ich würde sie vermehrt aus der Hand füttern, keine festen Futterzeiten nutzen, usw.

    Aber wegnehmen würde ich dem Hund nichts - mit welchem Grund?

  • Ich versuche natürlich nicht jedes Mal ihr den Knochen abzunehmen. Sie knurrt ja auch nicht erst, wenn man an ihren Knochen geht, sondern schon dann, wenn man ihr zu nahe kommt.

    Wie schon gesagt, ich denke es liegt an den Katzen. Bevor die beiden bei uns eingezogen sind hat Lola sich beim Fressen immer sehr viel Zeit gelassen. Hat sogar ab und zu was für später übergelassen. Naja, und dann kamen die Katzen, und die sind auch an Lolas Napf gegangen. Ganz klar, dass Lola irgendwann anfing ihr Futter zu 'verteidigen'. Wer würde das nicht machen?!

    Aber heute haben wir etwas geübt, Schweineohr gegen lecker Hundekeks. Hat wunderbar funktioniert. Bei "aus" war sofort das Ohr ausgespuckt und dann gab es lecker Keks ;)

    Demnächst werden wir das dann auch mit dem Knochen üben, der nämlich was gaaaanz besonderes für sie ist, denn sowas gibt es nicht sehr oft. Wohl auch ein Grund warum sie ihn sehr ungern hergibt. Ich kann ihr Verhalten schon verstehen, ABER sie darf mich nunmal nicht anknurren!

  • Zitat


    Aber heute haben wir etwas geübt, Schweineohr gegen lecker Hundekeks. Hat wunderbar funktioniert. Bei "aus" war sofort das Ohr ausgespuckt und dann gab es lecker Keks ;)

    Demnächst werden wir das dann auch mit dem Knochen üben, der nämlich was gaaaanz besonderes für sie ist, denn sowas gibt es nicht sehr oft. Wohl auch ein Grund warum sie ihn sehr ungern hergibt. Ich kann ihr Verhalten schon verstehen, ABER sie darf mich nunmal nicht anknurren!

    Ich denke, das ist der richtige Weg, es über Tauschgeschäfte zu üben.
    Ich persönlich finde es auch sehr wichtig, dass man dem Hund gefahrlos etwas abnehmen kann, z.B. leckere gammelige Schinkenstreifen, die der Hund draußen findet, die er aber nun mal nicht fressen soll.

    Zum Fütterproblem mit den Katzen: hat Lola vielleicht eine Hundebox? Dann könnte man sie auch darin füttern und sie hätte mehr Ruhe beim Fressen.

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