Extremes Problem mit Autofahren

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  • Hallo!!

    Ich habe eine ungefähr 2 Jahre alte Hündin , die es hasst Auto zu fahren. Wir haben noch von unserem alten Hund ein Hundegitter und setzten Sheila deshalb in den Kofferraum , da dies immer schlimm endete :sad2: , sie erbrach und war total unter stress (starkes Hecheln und bellen), nehmen wir sie jetzt immer mit nach vorne und setzten sie in den Fußbereich des Beifahrers.

    Es klappte nach einer Weile ganz gut , sie erbrach nicht mehr und jaulte nicht , jedoch mussten wir sie immer ins Auto reinheben , da sie sonst die Flucht ergriff. Doch jetzt ist ihr Vehalten schlagartig umgeschlagen , sie springt von selbst ins Auto , zittert dann allerdings sehr schlimm und jault.

    Habt ihr noch irgendwelche Ideen , außer Futter im Auto (fehlgeschlagen , das sie nichts anrührte) oder öfter mit ihr ins Auto gehn (fehlgeschlagen , das sie dann immer schlimmer wurde , sprich sie stieg gar nicht mehr ein, hat versucht sich das Halsband auszuziehen) und unser TA hat uns Tabletten gegeben , die sie beruhigen , jedoch halfen diese auch nichts.
    Die Sache wird noch erschwert , da sie vor etwas längerem von einem Auto angefahren wurde. Seitdem hat sie nämlich Panik gegenüber Autos entwickelt.

    Danke fürs Durchlesen und viele Grüße ~Wölfi~ :smile:

  • einen Rat kann ich da leider nichtgeben...da ich ein sehr ähnliches Problem habe.
    Unsere 11 Monate alte Hündin kommt aus Sardinien und ist nun seit ca. 8 Wochen bei uns.
    Alles Problemlos, Eingewöhnung, Gewöhnung an den Ersthund, Gewöhnung an das Leben in einem Haus und unter Menschen kein Thema ABER......Auto..ganz großes Problem. Mittlerweile wehrt sie sich schon das Haus zu verlassen wenn wir nur an eine Autofahrt denken. Ehrlich, ich habe das Gefühl sie kann hellsehen......wir planen eine Autofahrt, und bekommen sie nur noch aus dem Haus getragen. Sie läuft keinen Schritt mehr.
    Im Auto fürchterliches Zittern, Speicheln ohne Ende....und dann beginnt die Spuckerei. Wenn wir ganz normal zum Gassigehen unterwegs sind und müssen am Auto vorbeigehen zieht sie ohne Ende auf die andere seite.
    Ich gehe nun mehrmals täglich einfach mit ihr zum Auto hin, bleib dort einfach stehen..Ronja am anderen Ende der Leine ein Häufchen elend. so weit von mir weg wie die Leine es nur zulässt. Ich hebe sie auch mehrmals täglich ins Auto ( zum alleine reingehen konnten wir sie noch nicht bewegen), setze mich einfach neben sie und lese. Leckerlis oder Futter nimmt sie im Auto nicht an. Selbst die allerliebsten Fischlerckerli nicht.
    Wenn wir zusammen im Auto sind versuche ich nicht auf sie einzureden oder sie zu beruhigen, sondern versuche die Situation als ganz normal hinzustellen. Sie sitzt im STEHENDEN Auto zitternd neben mir und speichelt in strömen.
    Wir haben Bachblüten ausprobiert, ohne Erfolg. Auf der letzten längeren Fahrt haben wir ihr Vomex gegeben, das hätten wir uns auch sparen können.
    Ronja ist unser 2er Hund, Paula unsere andere Hündin fährt sehr gerne und relaxt Auto, aber sie kann Ronja wohl auch keine Sicherheit vermitteln.
    Da ich sehr viel mit dem Auto unterwegs bin, und selbstverständlich auch gerne beide Hunde mitnehmen würde ist die Sache ein echtes Problem für mich.
    Ich wäre für jeden Rat und jede, noch so kleine Idee dankbar.
    Lieben Gruß
    mia-maria

  • Hallo,

    ich selbst habe dieses Problem GsD nicht, aber ich mal einen Fernsehbeitrag mit Martin Rütter gesehen wo er gezeigt hat, wie man einen Welpen oder Junghund an das Autofahren gewöhnt.

    Ich versuchs mal zusammenzufassen:
    Alle Schritte hat er solange gemacht, bis der Hund keinerlei Angst mehr zeigte.
    Er meinte, dass man den Hund zwischendurch nicht zwingen darf ins Auto zu steigen oder gar mitzufahren, da sonst der Erfolg hinüber wäre.

    Als erstes hat er mit dem Hund immer neben dem Auto gespielt und Leckerlies gegeben. Das Auto war nicht an, es stand einfach nur da.

    Dann hat er die Heckklappe aufgemacht, denn später sollte der Hund im Kofferraum mitfahren. Wenn er auf die Rückbank soll, dann eben die Seitentür öffnen. Er hat wieder gespielt und Leckerlies gegeben.

    Dann hat er das auto gestartet, ist aber nicht eingestiegen, sondern hat einfach weiter daneben gespielt.

    Dann hat er versucht den Hund ins Auto zu locken, bzw sehr nah dran ans Auto. Der Hund musste nicht lange dort drin bleiben, sondern nur eine sekunde oder so. Das auto war aber aus.

    Das gleiche hat er dann nochmal gemacht, als das auto an war.

    dann hat er die tür/heckklappe geschlossen, ist aber nicht losgefahren, sondern nur tür zu und gleich wieder auf. Jeweils erst mit auto aus, dann mit auto an.

    dann hat er den Hund etwas länger im auto gelassen, ist aber nicht losgefahren. wieder mit motor aus und an.

    dann ist er 10 meter gefahren.

    dann 50m usw.

    er meinte, dass man für den anfang möglichst eben strecken nehmen sollte, damit das auto so wenig wie möglich schaukelt, denn der gleichgewichtssinn des hundes müsste sich erst daran gewöhnen, sonst würde dem hund schlecht werden.

    ja und er hat auch das gesagt wie mia-maria meinte: nicht ansprechen nicht reden. So tun, als würde der hund nicht im auto sitzen.

    ich hoffe, das hilft dir :)

  • Mein Hundi hat auch Probleme mit dem Autofahren, haben es aber ganz gut im Griff bekommen.
    Wir hatten es damals auch probiert mit erst nur ins auto setzen, ohne losfahren und dann immer weiter steigern aber alles hat nicht geholfen, Casper hat schon nach 2 Minuten Autofahrt angefangen zu brechen.
    Jetzt machen wir es so er bekommt eine halbe Stunde vor der Autofahrt 4Globuli Cocculus C30. Im Auto ist er in einer Transportbox und wenn er hibbelig wird dann gibts lecker wurststückchen zum ablenken und das funtioniert ganz gut, er hat seitdem nicht mehr ins auto :kotz:
    Ich habe auch gemerkt wenn er vorher draussen war und sich ausgetobt hat, ist er viel ruhiger im Auto, da gehts auch ohne Ablenkung.

    Liebe Grüße

  • Danke für die Antworten !

    DAs mit den geraden Strecken , kann sich bei uns als sehr schwer gestalten , da es bei uns so gut wie nur kurven gibt! :/

    Aber das mit dem trainieren werd ich mal ausprobieren ... :smile:

    Aber jetzt noch eine andere Frage , ich habe oben ja kurz erwähnt , dass Sheila angefahren wurde. Denn dadurch gibt es ein zweites Problem :

    Bevor Sheila mit dem Auto zusammenstieß , hupte der Fahrer dieses Autos. So , jetzt hat sie jedes mal ,wenn ein Auto hupt oder wenn sie im Fernsehen ein Auto hupen hört, Angst. Sie erschrickt und rennt in den schlimmsten Fällen weg.

    HAbt ihr noch ideen , was dagegen helfen könnte , wir haben es schon versucht , sie mit leckerlies abzulenken , doch dies brachte nicht viel... :sad2:

    Danke fürs Durchlesen und viele Grüße ~Wölfi~

  • Das kann, muss aber nicht fnktionieren. Denn die Hunde können sehr gut unterscheiden ob das Geräusch vom Band kommt oder ob es echt ist, aber ein Versuch ist es wert. :)

  • Hallo Leela,

    die Idee kam mir, nachdem Wölfi schrieb, dass er auch im TV darauf reagiert. Daher vermute ich, dass es funktionieren wird.

    Schritt 2 wäre dann, ein wirkliches Autohupen, was jedoch bei den Nachbarn vielleicht nicht so gut ankommen würde...

  • Das habe ich wohl irgendwie überlesen... :ops:

    Dann funktioniert es bestimmt. Zumindest wird sie dann erstmal vor dem Hupen im Fernseher keine Angst mehr haben, was sicherlich auch schonmal eine Erleichterung für euch und sie ist.

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