Ängstliche Hündin...

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  • Zitat

    Danke für den Tipp...wenn ich dringend irgendwo hin muss...zB Zug erwischen, dann muss ich sie auch ab und zu nachzerren, zB beim Bahnhofsdurchgang, sonst würde ich den Zug 100 mal versäumen. Wobei ich ja gehört habe, man sollte einen Hund auf keinen Fall nachzerren?!?!

    Ich machs oft so, dass wenn sie sitzt, biete ich ihr ein leckerlie an, das sie aber erst bekommt, wenn sie ein paar Schritte gelaufen ist und dann ist sie meist in diesem "Schwung", dass sie dann weiter geht...is das ok so wie ich das mache??
    Habe auch ein gutes Gefühl, ab und zu kommen Zweifel od. ich muss meine Geduld in den Griff kriegen...mhm

    Du wirst bestimmt hundert unterschiedliche Meinungen zum Hinterherzerren bekommen, doch ich habe es nach Bauchgefühl entschieden und es war richtig für meine Hündin. :D

    Wenn du alles hinterfragst machst du dich nur kirre und unsicher! ;)

    Das mit dem Leckerli nach Laufaufforderung ist O.K. und ermutigt sie zum weiterlaufen.

    Schade das du jetzt schon manchmal Zweifel hast, denn du stehst ganz am Anfang.
    Wie du bei dem anderen Hund gelesen hast, kann es bis zum guten Erfolg schon 2 Jahre dauern, doch die sind es wirklich wert!

    Bitte, habe "ganz viel Geduld" und vielleicht hilft dir ja eine "gute"Hundeschule wo du noch viele, gute Tipps erhälst.

    Deine Fellnase wird es dir danken! :gut:

    LG

  • Ja, so ein wahres Wort...ich hinterfrage wirklich zu viel, und ein zuviel ist auch nicht gut und behindert einfach vieles, muss mich bessern und vor allem auch positiv denken und mir selbst in dem was ich tue auch mehr Vertrauen schenken :)

    Ich habe Zweifel, aber die sind nicht auf sie bezogen, sondern auf mich!! Wobei die nicht immer da sind, eher situationsabhängig, und die sind dann auch gleich irgendwie wieder weg...das ist irgendwie nicht konstant oder sowas!! Ich glaube an meine Maus und ich werde den Weg mit ihr gehen und wir schaffen das =)
    Ich habe das Gefühl, wir wachsen jeden Tag mehr zusammen. :smile:

    LG Steffie

  • Deine Zweifel auf dich sind berechtigt :p ,aber egal weil du sie erkennst und dran Arbeitest.
    Meine Angie kam mit 18 wochen zu mir, als ich 17 war mit nem ganzen Packet voller Ängste (angefangen mit dem Futternapf, Blätter die von Bäumen fallen, Wiese , kurz gesagt, alles was sie nicht kannte machte ihr Angst und die kannte garnix, absolut nix.) Hab durch sie gelernt, dass ich Geduldig sein kann, verantwortung übernehmen kann(bin zwar mit 16 schon ausgezogen, aber party... scheiss auf zukunft tralalala....) und vorallem Konsequent zu sein.
    Mir wurde anfangs immer gesagt, von anderen Hundebesitzern:" der Hund muss mit den Situationen auch alleine klar kommen." Das hatte zur Folge, dass meine süsse wenn sie wen von weitem sah, direkt weggelaufen ist.
    Nach einer Woche an der leine hab ich mir besseren Rat gesucht. Dieser Lautet:

    Du musst für deinen Hund die Kohlen aus dem Feuer holen!

    Das Heißt: hat mein Hund Angst vor nem anderen Hund/Mensch, hat der andere Hund/Mensch nicht an meinen Hund ran zu gehn. Ich versperr den Weg zu ihr mit meinen Füßen, meine süsse Sitzt dann hinter mir und im Notfall werd ich auch Laut dem anderen Hund gegenüber. Andere Hundebesitzer kennen sich mit ängstlichen Hunden oft nicht aus, da muss man sich Durchsetzen!

    Meine Angie ist nu über 5 1/2 Jahre alt und das Größte problem sind meist nur noch Laute unvorhergesehene geräusche, die sie in Panik versetzen. Doch auch da könnte sie ohne Leine laufen und würd als erste reaktion sich hinter meinen Beinen verstecken.
    Im Wald geht sie souverän an anderen Hunden und Menschen vorbei, hört aufs Wort ist verspielt(auch manchmal mit anderen Hunden).

    Ein Stadt Hund wird meine nie, etwas bleibt von einer schlimmen vergangenheit und Fehlern im welpenalter immer zurück.

    Ich erkenn mitlerweile eh von weitem womit Angie probleme wegen der Angststörung hat. Ich seh es ihr an und weiß genau wie ich Reagieren muss.
    ZB. Silvester: Wollte Duschen gehn aufeinmal Springt Angie mit in die Badewanne. Hab sie einmal rausgerufen, weil ich dachte sie hat was Falsch interpretiert. Sie Hüpft wieder rein, hab sie drin sitzen lassen(frisch geduschter Hund an Silvester ist ja auch ok). Ihr hat der Knaller von dem morgen spaziergang wohl schon genug Angst gemacht. Sie wich mir den ganzen Tag nicht von der Seite und Klebte richtig an mir, durfte auch mit in eine Wohnung wo sie sonst nicht rein darf. Sie hat aber den ganzen Tag nicht einmal gezittert.

    Bin so Stolz auf alles was wir erreicht haben. Einen Normalen Hund zu erziehn ist doch Langweilig, oder? ;)

  • Zitat

    Ich habe Zweifel, aber die sind nicht auf sie bezogen, sondern auf mich!!

    das kenn ich auch, nach etwa einer Woche dachte ich auch, puh, dieser Hund als erster Hund überhaupt ist mir zuviel, aber mein Lebensgefährte und ich haben dann beschlossen, dass wir das schaffen werden. Wir hatten auch schon einem Hund, eine alte Hundedame, an der sich Jule etwas orientieren konnte und haben dann auch noch einen Rüden dazugenommen, den nichts aus der Ruhe bringt. Ich denke, das hat Jule bestimmt geholfen.

    Zitat

    Das Heißt: hat mein Hund Angst vor nem anderen Hund/Mensch, hat der andere Hund/Mensch nicht an meinen Hund ran zu gehn. Ich versperr den Weg zu ihr mit meinen Füßen, meine süsse Sitzt dann hinter mir und im Notfall werd ich auch Laut dem anderen Hund gegenüber. Andere Hundebesitzer kennen sich mit ängstlichen Hunden oft nicht aus, da muss man sich Durchsetzen!

    das mach ich auch so. Wie oft hab ich die Situation erlebt, dass sich Leute über Jule beugen wollen und ihr sagen: Aber vor mir brauchst du doch keine Angst haben!!! :schockiert:

    Und etwas, damit es uns warm um s Herz wird: mit Jule hab ich eine ganz andere Beziehung als mit dem Rüden, einfach viel enger, weil wir intensiver zusammen lernen. Und ich denke, das geht anderen mit unsicheren Hunden auch so.

    Und liebe Steffie, hab auch den Mut, etwas anders zu machen, weil du fühlst, dass es euch beiden gut tut, egal was andere sagen! :roll:

  • Zitat

    Ja, so ein wahres Wort...ich hinterfrage wirklich zu viel, und ein zuviel ist auch nicht gut und behindert einfach vieles, muss mich bessern und vor allem auch positiv denken und mir selbst in dem was ich tue auch mehr Vertrauen schenken :)

    Ich habe Zweifel, aber die sind nicht auf sie bezogen, sondern auf mich!! Wobei die nicht immer da sind, eher situationsabhängig, und die sind dann auch gleich irgendwie wieder weg...das ist irgendwie nicht konstant oder sowas!! Ich glaube an meine Maus und ich werde den Weg mit ihr gehen und wir schaffen das =)
    Ich habe das Gefühl, wir wachsen jeden Tag mehr zusammen. :smile:

    LG Steffie

    Na, das hört sich doch sehr positiv an!! :gut:

    Setze die Ratschläge um die hilfreich sind und überhöre die, die euch nicht weiter bringen oder wogegen sich dein Bauchgefühl wehrt. ;)

    Wir haben immer ein offenes Ohr und ich bin gespannt wie sie sich entwickelt.

    LG

  • DANKE für die überaus lieben Antworten!!

    acidsmile
    Ja, Party Party....kenn ich :D
    Finde den Ansatz der Beschützerin sehr gut; bin voll und ganz deiner Meinung, was bestimmte Menschen auf der Straße betrifft, die glauben sie haben die Weisheit mit dem Löffel gegessen. Viele wollen es einfach nicht begreifen: Wenn meine Maus schon total ängstlich ist, schauen sie ihr noch in die Augen, kommen näher und reden irgendwas daher... Ich sag bei besonders hartnäckigen Fällen einfach, mein Hund ist extrem bissig oder sonstwas...dann machen sie sofort einen großen Bogen! Manche wollen es einfach nicht anders verstehen... :???:

    Bei Besuch bin ich auch sehr streng, es geht schließlich um das Wohlergehen meiner Maus. Anstarren verboten, ich sag jedem immer, sie sollen sie ignorieren. Sie geht bei Besuch hinter den Schreibtisch (da hat sie so ein richtig geschütztes Eck), aber sie traut sich nach und nach mehr, sie schaut hervor und verkriecht sich nicht mehr im letzten Eck; gestern ist sie sogar schon bis zur Couch gekommen, um sich ein Leckerlie abzuholen :)!!

    Meine Maus ist mir schon soo extrem ans Herz gewachsen und es ist schön mitzuerleben, wie ihr Vertrauen zu mir wächst. Auch habe ich das Gefühl, sie hat von Tag zu Tag mehr Spass am Leben... Oft frage ich mich, welch grausame Menschen sie um sich gehabt haben muss, dass sie jz soo negativ auf Menschen reagiert... :sad2:

    Aber es wird immer besser, auf der Straße wird es für sie immer mehr "normal", dass da ab und zu ein Radfahrer oder Jogger vorbei kommt usw. Hundebegegnungen sind so eine Sache; zu Beginn hatte sie ihre Schließmuskel nicht unter Kontrolle, wenn ein anderer Wauzi schnell auf sie zukam,...jetzt ist es eher so, dass sie sich sträubt, ihre Zähne zeigt und auf "Angriff" geht, auch wenn der andere Hund sie einfach mal "begrüßen" möchte!!

    Ich danke euch für eure lieben Worte!! Das mit dem Bauchgefühl ist ein sehr guter Ansatz. Ich versuche immer alles richtig zu machen, dabei brauche ich doch auch einfach mehr Vertrauen in mich selbst ;)!! Wir schaffen das juhuu!!

    LG Steffie

  • Zitat

    Aber es wird immer besser, auf der Straße wird es für sie immer mehr "normal", dass da ab und zu ein Radfahrer oder Jogger vorbei kommt usw. Hundebegegnungen sind so eine Sache; zu Beginn hatte sie ihre Schließmuskel nicht unter Kontrolle, wenn ein anderer Wauzi schnell auf sie zukam,...jetzt ist es eher so, dass sie sich sträubt, ihre Zähne zeigt und auf "Angriff" geht, auch wenn der andere Hund sie einfach mal "begrüßen" möchte!!

    Das hört sich nicht so gut an. Nicht das aus Angst eine "Angstaggression" entsteht. :???:

    Macht sie das dann bei jedem Hund oder nur bei Vereinzelten?

    Schilde das mal näher. Sträubt und zeigt sie die Zähne wenn sie den Hund sieht, wenn er schon näher auf sie zuläuft oder vor ihr steht?

    LG

  • Ich kann dir mal unsere Geschichte von unserer ehemaligen Hündin erzählen:

    Niki war ein Jack-Russel-Labrador Mix. Total liebenswert.
    Ich habe sie aus schlechter Haltung geholt, als ich sie abgeholt habe, wusste ich aber nicht, dass sie eine so extrem ängstliche Hündin ist.
    Auch ich wusste nicht, was ihr wohl widerfahren sein mag.

    Als mein Freund heimkam und Niki ihn gesehen hat, hat sie in angebellt, hat in die Wohnung gepieselt nd ist beinahe durchgedreht.
    Gut, die Sache hat sich dann nach und nach mit viel Käse und Geduld erübrigt.
    Anderen Männern ( und auch manchen Frauen ) gegenüber war sie aber immer noch unglaublich ängstlich und nichts hat was gebracht, auch das Ignorieren oder Leckerchen- Werfen nicht.

    Hunden gegenüber war sie aber immer offen ,zwar ein bisschen unterwürfig, aber Probleme gab es nie.

    Wir haben uns also vorgenommen, einen "Profi" dazuzuholen. Doch bevor der kam, ist folgendes passiert:

    Niki war für wirklich weniger als 30 Minuten bei unseren Nachbarn ( Alleinbleiben war auch ganz schrecklich für sie ). Wir dachten immer, sie würde sich ganz wohl dort fühlen. Die Haustür oben war geöffnet, die Nachbarstochter hat es klingeln hören und ist ( warum auch immer ) runtergelaufen und hat die "Haupt-Haustür" geöffnet und zack war Niki weg.
    Man muss dazu sagen: Ich konnte Niki IMMER ohne Leine laufen lassen. Sie ist bereits ein mal weggelaufen, als wir sie kurz für einen Einkauf bei Bekannten an der holl.Grenze da ließen. Dort ist sie über einen unglaublich hohen Zaun gesprungen und hat uns gesucht. Nach 2 Stunden haben wir sie wiedergefunden.

    Dieses Mal hat sie uns auch gesucht ( davon sind wir 100%ig überzeugt ) und wir haben sie natürlich auch gesucht - wir haben ALLES gemacht, um sie zu finden. Wir haben sogar einen Hunde-Suchhund aus Dortmund angeheuert ( diese Frau hat uns aber immer wieder versetzt und das, obwohl ich ihr immer wieder gesagt habe, dass sie meine letzte Hoffnung sei ), Flugblätter, Zeitungsanzeigen, Futterstellen, Nachts vor der Tür sitzen und und und..

    Wir haben sie bis heute nicht wiedergefunden..

    Deswegen kann ich dir nur raten, professionelle Hilfe dazuzuziehen.
    Ich bereue es, dass ich es nicht sofort gemacht habe.
    Das hätte uns möglicherweise viele Tränen und großen Schmerz erspart..

  • la_chienne
    Das tut mir leid, was mit eurem Wauzi passiert ist :sad2:

    Terrorfussel
    Wie gesagt, dieses Verhalten zeigt sie noch nicht lange. Es passiert nur bei größeren Hunden, die mit ihr Kontakt aufnehmen wollen und dabei auf sie zugehen. Bei Hunden, die kleiner sind als sie, verhält sie sich normal und schnuppert...usw. usw. Je näher sie kommen, desto stärker werden die folgenden Reaktionen: Ihre Rute ist zwischen den Beinen eingeklemmt, sie sträubt sich und zeigt ihre Zähne. Ein paar Mal ging es auch schon so weit, dass sie den anderen Hund angebellt bzw. drohend auf ihn zugegangen ist (nur wenn der Hund direkt vor ihr war). Wie soll ich mich Verhalten?? Kann das ja nur schwer verhindern, außer ich lasse keinen Hund an sie heran... :???:

    Bevor sie dieses Verhalten entwickelte, hatte sie ihre Schließmuskel nicht unter Kontrolle und wenn sie musste, tat sie das genau in dem Moment, als der Hund auf sie zukam. Was sagt ihr dazu?? Mhm...

    LG Steffie

  • Zitat

    la_chienne
    Das tut mir leid, was mit eurem Wauzi passiert ist :sad2:

    Terrorfussel
    Wie gesagt, dieses Verhalten zeigt sie noch nicht lange. Es passiert nur bei größeren Hunden, die mit ihr Kontakt aufnehmen wollen und dabei auf sie zugehen. Bei Hunden, die kleiner sind als sie, verhält sie sich normal und schnuppert...usw. usw. Je näher sie kommen, desto stärker werden die folgenden Reaktionen: Ihre Rute ist zwischen den Beinen eingeklemmt, sie sträubt sich und zeigt ihre Zähne. Ein paar Mal ging es auch schon so weit, dass sie den anderen Hund angebellt bzw. drohend auf ihn zugegangen ist (nur wenn der Hund direkt vor ihr war). Wie soll ich mich Verhalten?? Kann das ja nur schwer verhindern, außer ich lasse keinen Hund an sie heran... :???:


    Bevor sie dieses Verhalten entwickelte, hatte sie ihre Schließmuskel nicht unter Kontrolle und wenn sie musste, tat sie das genau in dem Moment, als der Hund auf sie zukam. Was sagt ihr dazu?? Mhm...

    LG Steffie

    Hi Steffi

    Ich versuche dir zu helfen so gut ich das aus der Entfernung und ohne kennen deines Hundes kann.

    Schade das du nicht in Berlin wohnst und ich mir nicht das Verhalten ansehen kann. :???:

    Gut das du sie nicht abblockst und sie lernen muss mit dieser Situation umzugehen, solange die anderen Hunde offen und neutral auf sie zugehen.
    Das sie nicht mehr uriniert oder Stuhl absetzt ist ja auch schon ein kleiner Fortschritt.

    Halten die Hunde von alleine Abstand zu ihr oder wie dicht sind die Begegnungen?

    Solange sie den Schwanz einklemmt trotz knurren ist es noch Angstabwehr. Solange sie nicht von sich aus auf die Hunde losgeht, sprich zubeißen will, ist noch alles im grünen Bereich.

    Wenn du möchtest schicke mir ein Mail mit deiner Festanschlussnummer, so können wir Probleme ausgiebiger angehen, ansonsten schreiben wir uns die Finger wund und trotzdem bleibt vieles ungesagt und ungefragt. ;)

    Ansonsten melden sie vieleicht noch andere User mit guten Tipps.

    Sehe gerade du wohnst leider nicht in Deutschland dann würde mir meine Flatrate auch nicht nutzen :sad2:

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