Hilfe, bitte dringend um Hilfe, weiß nicht mehr weiter....=(

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  • Hallo,
    der heutige Tag hat mich zum Verzweifeln gebracht!
    Ich habe ein echtes Problem...Seit Samstag Abend habe ich für geplante zwei Wochen den Hund einer guten Freundin in Pflege. Sam ist ein Schäferhund-Windhund-mischmasch, eineinhalb Jahre alt und nun seit fast einem Jahr der beste Freund meiner Jack-russell hündin Lotta. Die zwei kennen sich seit lotta 3 monate alt ist, spielen unglaublich nett miteinander, fressen ohne stress nebeneinander, schlafen zusammen ein etx...freunde fürs leben wie ich immer dachte. Trotz des wahnsinnigen größenunterschieds sind die zwei ein Herz und eine Seele, und der Große ist so sanftmütig mit der rotzfrechen Kleinen. Vor einem halben Jahr waren wir mit den beiden im Kurzurlaub am strand, und auch auf engstem raum gab es die woche über keinerlei probleme.Vielelciht sollte ich noch sagen,dass meine freundin und ich unsere zwei Süßen ziemlich verwöhnen, diese daher auch sehr verwöhnt in vielerlei Hinsicht sind denke ich und beides sind eigentlich Einzelhunde.
    Nun zum Problem:
    Sam ist nun seit drei Tagen bei mir und bis gestern war die Freudnschaft zwischen den beiden auch sehr harmonisch. wie immer eben. Seit heut mittag hat sich dies jedoch um 180grad gedreht. Sam wurde heute von einer Bekanntin abgeholt zum draußen spielen, (ich traue mich nicht ihn frei laufen zu lassen, da er noch inder Erziheung steckt und nciht sehr gut hört. Da er meiner F_reundin schon mehrmals aus dem Park abgehauen ist, hatte ich einfach Angst, dass mir das gleiche passiert. un damit er nicht immer nur an der Lausleine die wzei wochen raus muss, kommt eben jemand der ihn ein paar mal die woche mit rausnimmt.), als er wieder kam, gab es für die beiden einen ochsenziemer zum knabbern. ich saß auf meiner couch, lotta lag neben mir, mit ihrem knabbern berschäftigt, sam vor der couch dasselbe tuend. plötzlich wie aus dem nichts, schreckt sam auf spribngt halb auf lotta drauf knurrt sie an, macht sein maul auf, un nimmt ihr den ziemer weg...lotta die soweiso ein sehr ängstlicher hund ist, hat sich sofort unter die couch verkrümelt. ich hab natürlich mit dem sam geschimpft, geht ja nciht das der so auf die kleine ohne grund losgeht. naja dann war wieder ruhe zwischen den beiden, sie haben jedoch bis abends nciht miteinander gespielt oder ähnliches was sehr ungewähnlich für die zwei Rabauken ist. Nun vor zwei Studnen ein ähnlicher jedoch noch "krasserer" vorfall meiner ansicht nach. Sam auf der couch am schlafen, lotta auf dem sessel (ich weiß, da gehören die hudne eigentlich nciht hin...=(), dann kam mein Vater zur Haustür rein un sam ist direkt von der Couch runter, lotta von ihrem sessel, musste aber um zum flur zu klaufen an sammy vorbei. hat ihn angeguckt und sich dann nciht getraut dann bin ich noch mitgegangen also hab mich quasi son hingestellt das sie problemlos durch kann, un plötzlich schnappt der sam sich die lotta am genick...wieder total am knurren und bellen...ich mir den genommen un ihm eins auf den hintern gegeben, wusste mir in der sitution nicht anders zu helfen als einen klaps zu geben. Lotta ist dann in ein anderes zimmer geflüchtet, sam in diele, aks ich lotti dann zumir gerufen hab un sie ganz schnell auf eminen schoss gehüpft ist, war sie am ganzen körper am zittern und hat unter sich bzw. mich angepinkelt....so ein mist, ich verstehe einfach nciht was da los ist....Ist Sam eifersüchtig, vermisst er sein Frauchen, kreigt er zuwenig bzw. lotta zu viel aufmerksamkeit? ich streng mich echt an, es ebiden recht zu amchen, was richtig schwer ist, aber anscheinend mach ich was falsch.
    Naja, ich weiß nicht was ich machen soll...Meine Eltern meinten ich soll den Hund zu Ninas Vater bringen (meine freundin) und iohm sagen das es einfach nicht klappt. das würde mir aber sehr schwer fallen,da ich einfach nie im leben damit gerechnet hätte, dass sowas mal vorkommt...Ich habe aber auch Angst um Lotta, schließlich ist der Kraftunterschied der beiden enorm, und Lotta hätte keinerlei chancen wenn er bei so einem "angriff" mal richtig zulangt.weiß auch nich ob ich heute meine zimmertür zumachen soll und ihn nicht in meinem zimmer schlafen lassen....das ist aber auch so hart für ihn. er vermisst auch ebstimmt arg sein frauchen...
    Bitte um Hilfe, muss ich den Hund abgeben, oder in wiefern vielelciht mein Verhalten verändern...
    Brauche dringend Ratschläge, bitte helft mir...=)

    Liebe Grüße, Lili

  • Das was du da beschreibst ist normal, keine Panik. Natürlich muss man was dagegen tun, aber ich erklär dir kurz was da passiert:

    Hunde können beste Freunde sein, und alles ist toll, solange sie sich ab und zu treffen oder Babys sind. Die beiden sind gerade mitten im Erwachsenwerden, da ist es nicht mehr so spaßig und Grenzen werden getestet.

    Jede Freundschaft kann vorbei sein, wenn Hunde auf einmal miteinander leben müssen. Das ist ein bisschen wie eine WG - stellt jede Beziehung auf die Probe.

    Daher schaut der Neue jetzt, was er sich alles erlauben kann, weil du (nicht bös gemeint) nicht souverän genug bist und dein Hund, der ja das Hausrecht hat, auch nicht.

    Da du nun 2 Teenager da hast, von denen einer aufmüpfig ist und schaut, ob er nicht doch der Super-Ober-Macker sein könnte, musst du mal das Ruder in die Hand nehmen und die romantischen Vorstellungen von der tollen Hundefreundschaft erstmal über Bord werfen.

    Also erstmal alles zur Prävention tun:

    - kein gemeinsames Futter mehr, kein Spielzeug oder ähnliches, was Grund zur Verteidigung gibt.

    - keine priviligierten Positionen, die für Stress sorgen - also einer auf der Couch, der andere nicht etc.

    - Mach dir bewusst, dass ein Neuankömmling normalerweise so gut wie gar keine Rechte im neuen Rudel hat und die sich erst erarbeiten muss. Also ruhig strenger sein, klare Regeln geben.

    - Du gehst an die Tür, du entscheidest was passiert. Hunde haben da zu bleiben, wo du es ihnen sagst.

    - Deinen eigenen Hund auch nicht besonders trösten oder bemuttern, weil der andere böse war - das sorgt nur für Verwirrung.

    - Beide immer im Auge behalten und bei Ansätzen von grundloser Aggression dazwischen gehen, den Angreifer körperlich abdrängen

    So und nun viel Erfolg dabei, ich hoffe du schaffst es.
    Hauptsache souverän.

    Es bringt nix, dem Hund nen Klaps auf den Po zu geben - versteht er nicht. Es bringt aber was, ihm körpersprachlich die Grenzen zu zeigen - muckt er auf, gehst du bedrohlich auf ihn zu, machst dich groß, dass er den Rückwärtsgang einlegt. Und dann noch ein böses "Lass das".

    Berichte mal, wie es klappt![/b]

  • Hallo,

    eine blöde Situation :???:

    Da es sich bei Euren Hunden um verwöhnte "Einzelkinder" handelt, wundert mich dieses Verhalten gar nicht.

    Ich stimme Kata zu und denke auch, wenn Du ruhig und souverän bleibst, die Tipps von Kata annimmst, wirst Du das hinbekommen.

    Viel Glück

  • Hallo,

    hatte auch vor kurzem eine ähnliche Situation. Habe hier auch gepostet gehabt deswegen. Der Tip mit dem dazwischen "stehen" ist gold Wert :gut: Hatte danach ein paar Mal so eine "hochagressive" Situation und habe mich einfach vor die (agressive) Hündin gestellt und bei mir musste sie allerdings sitz machen und im sitz bleiben. Sie musste sich auf "mich" konzentrieren. Das klappt super. Achte bitte unbedingt darauf, dass der Hund nicht auch noch seine Position künstlich erhöht (z. B. auf Couch springen o. ä.), der Hund muß "kleiner" sein als du!!

    Konsequenz hilft da wirklich nur!!!

    Viel Erfolg... berichte uns ruhig weiter... und... naja... ein bisschen Erziehung erleichtert jedem Hund nur das Leben ;) (ganz lieb gemeint)

  • ...Ich danke euch allen vielmals für die netten Ratschläge, ein besonders dicker Dank an Reggy. Hab deinen Rat gefolgt...heut morgen wurde sämtliches Spielzeug erstmal entfernt, dann hab ich für beide einen "fressplatz" eingerichtet wo jeder für sich ist. Als es an die Tür geklingelt hat, mussten beide "sitz" machen und warten bis ich ihnen die Erlaubnis erteile aufzustehen. (Lotta kennt das, sam musste ich einpaar mal aufforden sich wieder hinzusetzen- hatte dann aber nach 2-3 versuchen seine volle aufmerksamkeit mir gewidmet).
    Bis jetzt gab es keine weiteren "angriffe"- den Morgen über haben sie sich mehr oder weniger ignoriert, im Laufe des Tages haben sie jedoch sogar wieder miteinander gespielt, nicht sehr lange, aber ein bißchen.=)

    Ich musste also bisher noch nicht bei einem möglichen angriff eingreifen, da bin ich natürlich auch sehr froh drüber, jedoch hoffe ich das falls es soweit kommen sollte, ich es schaffe richtig enzugreifen. Ich werde aufjedenfall deinen Rat folgen und mich vor ihm aufbauen bzw. ihm zeigen wer immer noch der "boss" ist. Werde berichten falls diese Situation eintreten sollte.
    Es hat sich alles sehr logisch angehört was du mir geschrieben hast, nur von allein bin ich da echt nicht drauf gekommen. jetzt verstehe ich jedoch warum es zu den beiden vorfällen gekommen ist, und bin dir nochmals von Herzen dankbar, dass du mir so schnell mit Tipps geholfen hast. ;)
    Also, herzlichsten Dank an alle =)
    Liebste Grüße,
    Lili

  • Das freut mich, dass es so gut klappt bei euch.

    Scheinbar hat der Rüpel echt nur ne klare Ansage gebraucht, es kann also sein, dass es zu keinen weiteren Eskalationen kommt, und wenn doch weißt du ja jetzt wie du dich verhalten sollst.

    Haupsache kein Mitleid zeigen :)

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