Probleme mit meinem "Sonnenhund"

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  • Moin,

    ja, ist ein Schnellschuss....
    aber es passt alles:
    1. Eingewöhnungsphase vorbei
    2. Vorher oder alleine keine Probleme mit dem Mann
    (Ich geh davon aus das es so ist, sonst wäre es erwähnt worden)
    3. Keine Probleme mit anderen Männern
    (Ich geh davon aus das es so ist, sonst wäre es erwähnt worden)

    Und dann bleibt nicht mehr viel ausser Ressourcenveteidigung
    und Schutztrieb... :p

    Aber man sollte das nicht verharmlosen, der nächste Schritt des
    Hundes wird sein andere Menschen und Tiere, vor allem Hunde,
    von der Besitzerin auszugrenzen.

    CU

  • Huhu,
    definitiv würde ich es nicht verharmlosen. Es muss aber nicht sein, dass die Folge ist, dass andere Hunde/Menschen abgegrenzt werden.
    Zweitens KÖNNTE es auch eine Art Info-Knurren sein - "hey, pass auf, es wird jetzt gefährlich". Es ist ja ein Hund aus dem TS, wer weiß, was der schon mit Männern erlebt hat?

    Ich denke aber, dass es im Grunde wurscht ist, ob Ressourcenverteidigung oder Warnknurren für Frauchen, denn die Konsequenz in dieser Situation wäre für mich gleich.

    @taga,
    stimmt, war schnell. Was könnte deiner Meinung nach noch in Frage kommen?

    Grüßle
    Silvia

  • Hi,
    ich habe auch einen Hund aus dem Tierheim und denke, daß auch die "Altlasten" eine Rolle spielen können........Mit 10 Monaten hat ein Hund schon eine Menge erlebt, die Prägungsphase ist abgeschlossen und viele schlechte Erfahrungen mit Menschen ( Männern!) kommen vielleicht noch auch noch dazu. Tierheimhunde binden sich manchmal auch nur an eine Bezugsperson und genau die wollen sie behalten und beschützen :smile:
    Vielleicht sollte dein Mann doch eher versuchen, das Vertrauen eures Hundes zu gewinnen, als zu schimpfen........und auf keinen Fall bedrängen!
    Ignorieren hilft auch manchmal......ein freundliches " Begrüßungswort" und nichts weiter. Der Hund muß lernen, daß es normal ist, wenn da noch jemand kommt :roll:
    In der Regel brauchen Tierheimhunde etwas länger.....für alles! Meine alte Schäfi-Hündin Gina hatte monatelang alles angebellt, was nur komisch geguckt hat :p .....wie gesagt, die "Altlasten"......

    Gruß

  • Moin,

    Audrey II

    Zitat

    ch habe auch einen Hund aus dem Tierheim und denke, daß auch die "Altlasten" eine Rolle spielen können........Mit 10 Monaten hat ein Hund schon eine Menge erlebt, die Prägungsphase ist abgeschlossen und viele schlechte Erfahrungen mit Menschen ( Männern!) kommen vielleicht noch auch noch dazu. Tierheimhunde binden sich manchmal auch nur an eine Bezugsperson und genau die wollen sie behalten und beschützen


    Genau das ist es was die Bezeichnung 'Ressource Mensch' ausmacht.
    MEIN Mensch. Wobei schlechte Erfahrung Mann oder Frau in diesem Fall wurscht ist. Der Hund ist seit 4 Monaten da. Hätte er schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hätte es wesentlich früher
    Konfliktsituationen gegeben.

    Zitat

    Vielleicht sollte dein Mann doch eher versuchen, das Vertrauen eures Hundes zu gewinnen, als zu schimpfen........und auf keinen Fall bedrängen!


    Er soll sich nicht einschleimen, das bringt bei Ressourcen nichts
    sondern wirkt kontra-produktiv. Der Hund wird es als Schwäche auslegen
    und seine Ressource dem Untergeordneten (Deinem Mann nämlich)
    noch deutlicher verweigern.

    Zitat

    Ignorieren hilft auch manchmal......ein freundliches " Begrüßungswort" und nichts weiter. Der Hund muß lernen, daß es normal ist, wenn da noch jemand kommt

    Fazit: Dein Mann muß sich in den Augen des Hundes die Position des
    Ranghöheren ERARBEITEN. Er sollte mit ihm in einen Hundeschule gehen,
    ihn auslasten, mit ihm spielen etc.. Respekt muß man sich verdienen,
    der kommt nicht von alleine.

    CU

  • Huhu,
    ich hab's zwar nicht so sehr mit der Vokabel "ranghöher", weil da so viel Gedöns dranhängt, dem ich nicht zustimme....

    ABER: die Folgerung ist mE schon richtig! Sich mehr mit Hund beschäftigen, ihn besser lesen können, besser wissen, wie Kommandos gegeben werden, SO, DASS sie befolgt werden, ohne dass er schimpfen muss. EINSCHLEIMEN, beim Reinkommen zB, da stimme ich sarplaninac auch zu, nutzt GAR NIX. Wenn es Warnknurren ist, wird er dabei fürs Warnen belohnt, wenn es Verteidigung ist, fürs Verteidigen.... bringt ja irgendwie nix.
    ARBEITEN MIT MOTI dagegen fände ich sehr sinnvoll!
    Bedrängen würde ich momentan vermeiden, aber eher aus Management-Gesichtspunkten. Solange der Mann kein Timing hat und dem Hund keinen sinnvollen Befehl für Alternativverhalten geben kann, soll er ihn auch nicht bedrängen. Daran könnte die TS VIIIIIIIEL später rumexperimentieren. Aber ich hab nix gesagt, das fällt eher unter die Kategorie "don't try this alone at home".

    Grüßle
    Silvia

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