10 verschiedene Meinungen !!

  • Hallo zusammen, :smile:

    mich würde Eure Meinung und Eure Erfahrung interesieren. Ich habe bis jetzt mit ca. 10 verschiedenen Hundetrainern, Erziehern und wie sie alle genannt werden gesprochen. Fast alle haben zu Hundereziehung, Welpenstunden usw. eine andere Meinung und Ihre Linie.

    Hier ein Beispiel: Einer sagt auf jeden Fall in die Welpenstunde damit der Hund den Umgang mit anderen Hunden lernt. Der andere sagt auf keinen Fall ! 77% der Hunde haben später ein Verhaltensproblem !

    Das ist jetzt das heftigste Beispiel !!

    Wie soll ich als Welpenbesitzer da noch durchblicken und den richtigen Weg finden !!??? Auch wenn es viele gibt. jeder meint er hätte recht.

    Mich würde interesieren wie es Euch so ergeht oder ergangen ist und wie Ihr das seht.

    Danke ! :D

    Gruß Daniel und Poldi (19 Wochen)

  • Hallo,

    mit 19 Wochen ist dein Poldi ja eh schon fast zu alt für die Welpen Spielstunde.

    Wir haben sie mit Sunny besucht, das erste mal waren wir mit 10 Wochen. Gedauert hat das Ganze bis etwas 16 Wochen.

    Ich bin überzeugt, dass es absolut richtig war. Allerdings muss es auch eine gute Welpenschule sein, d.h kleine Gruppen, die Hunde etwa im gleichen Alter, es muss darauf geachtet werden, dass kein Welpe gemobbt wird, etc...

    Warum sollte ein Welpe, wenn er einmal pro Woche mit anderen Welpen spielt, später verhaltensgestört sein?

  • Hi!

    Also wir waren in der Welpenspielstunde. Das erste Mal als Emma etwa 12 Wochen alt war. Es waren noch 4 andere Hunde da, alle im selben Alter (+/- 1-2 Wochen) und vor allem alle etwa in der selben Gewichtsklasse. Emma hat das nicht geschadet. Sie ist aber auch ein recht selbstbewußter Hund und hatte keine Angst. Wenn wir heute die Hunde aus der Welpenspielstunde treffen -und das passiert öfter hier auf`m Dorf- spielen die immer noch wunderbar und friedlich zusammen.

    Den Grunderziehungskurs haben wir dann auch in dieser Hundeschule gemacht, zum Teil auch mit den Hunden aus dem Welpenspiel.

    Dies sind meine Erfahrungen, aber das kann man sicher nicht pauschalisieren. Vielleicht hatten wir einfach nur Glück, daß Alter und Größe der Hunde gut zusammen gepaßt hat.

  • Daniel, das Problem ist, dass deine beiden Extrembeispiele recht haben. Hat dein Hund sonst keine Kontaktmöglichkeiten und ist es eine gute WSS, dann profitiert dein Hund davon.
    Ist es eine schlechte Stunde kriegt dein Hund einen Knacks weg.

    Wenn du aber sonst ausreichend Bekannte mit gut sozialisiertem Hund hast, ist sie schlichtweg unnötig. Und genau diese Bekannte solltest du dann auch fragen, wenn du Fragen hast und den für dich passenden Weg finden.
    Trainer wollen eines: Geld verdienen. Ob sie nun kompetent sind oder nicht. Halte dich an die Menschen mit wohl erzogenem und unkompliziertem Hund.
    Vorsicht da im Internet!!! Behaupten kann man viel.

    Wichtig ist, dass du einen Weg findest, der zu dir und deinem Hund, zu euch als Team passt. Das kann ein gänzlich anderer sein als irgendein empfohlener.
    Wenn ich jetzt noch sage, dass es dem Hund aber schadet, wenn du ständig die Philosophie wechselst, bist du gänzlich verwirrt.
    Vielleicht gehörst du ja zu den glücklichen, die ein gesundes Bauchgefühl haben. Dann ist dieses dein bester Berater und er kostet nichts. :gut:

  • Hallo Daniel

    Das mit den vielen unterschiedlichen Meinungen wird sich hier im Forum nicht ändern. :D

    Da dein Welpi schon 19 Wochen ist kann man ihn schon als Junghund bezeichenen. Unserer ist jetzt 17 Wochen jung.

    Ich denke wenn man wenig Möglichkeiten hat andere Welpen oder Junghunde zu treffen ist eine Welpenschule bestimmt sinnvoll.

    Gibt es auch Kurse für Junghunde? Bin ich überfragt da ich da ich so etwas nie besucht habe. :???:

    Wir wohnen ja in einer Großstadt und beim täglichen Waldspaziergang treffen wir genug junge Hunde wo unser Fussel ausgiebig spielen kann.

    Lasse dich in der Erziehung nicht irritieren und vertraue deinem Bauchgefühl. Suche dir die, für dich, besten Ratschläge heraus und gehe es ruhig an.

    Zu viele Meinungen können auch verwirren! ;)

    LG

  • Hi,

    ich denke da habt Ihr vollkommen recht. Poldi ist ist in einer Familie mit 7 Kindern aufgewachsen. Ich habe Ihn nach zwei Wochen zu Hause zu unseren zwei Hunden auf die Arbeit mitgenommen. Die beiden Hunde sind ganz liebe und verstehen sich bestens. Die Chefin zeigt ihm auch wo es lang geht.

    Wir treffen uns von Anfang an mit anderen Welpenbesitzern zum spielen, und auch mit einem älteren Hund ( 9 Monate Schäferhund) der auch super erzogen ist. Klappt alles prima und Poldi entwickelt sich sehr gut.

    Hört gut, lernt Komandos und bellt auch nicht wenn wir einem bellenden hund begegnen. Ich denke wir sind auf dem richtigen Weg. mit 10 Wochen waren wir auch in 2 Welpenstunden zum reinschauen, aber das war nicht so das richtige für uns. Die Trainer fand ich nicht wirklich kompetend.

    Ich find es gut mal andere Erfahrungen und Meinungen zu hören.

    Danke, und nen schönen Sonntag !

    Gruß Daniel :smile:

  • :gut:

    Super wenn noch zwei Hunde da sind.

    Fussel ist auch mit unseren beiden Großen aufgewachsen und wenn kein Spielkamerad in Sicht ist, spielt unsere Hündin mit ihm. :D

    Ich wünsche euch eine tolle Zeit! ;)

  • Hallo Daniel,

    also Welpenschule/Junghundegruppe finde ich vor allem wichtig, da der Hund Kontakt zu anderen Hunden in seinem Alter hat, aber das habt ihr ja allem Anschein nach :)
    Sonst find ich es noch für unerfahrene Hundebesitzer wichtig, um eben rundlegende Dinge zu lernen. Sonst kann man sich oft das Geld sparen.

    Bei uns ist es so, dass die Junghundegruppe auf dem Platz eben gemeinsam Dinge wie Sitz etc. lernt und dann aber auf einer öffentlichen Wiese weiter macht mit den Trainingseinheiten, wo die Hunde zwar mal spielen dürfen, aber es eben vorrangig um Grundkommandos, Ausführung und "Gehorsam" geht.

    Das ist dann wiederum eine Sache, die ich wichtig finde und auch, wenn ich das alles schon durchgemacht habe mit Kira, auch mit Luna in Anpruch nehme, um eben mit meinem Hund sicher durch den Alltag zu gelangen.

  • Hallo Daniel,

    viele Wege führen nach Rom!
    Jeder Hundehalter /Trainer bildet sich seine Meinung aufgrund seiner individuellen Erfahrungen, und die gleichen sich nie 100%ig.

    Jeder Hund ist anders, ebenso jeder Mensch.

    Ich hatte 15 Jahre lang eine sanfte, anhängliche, eher ängstliche Hündin. Die habe ich gefördert, aus der Reserve gelockt.
    Nun haben wir eine junge Rüpeldame, selbstbewußt, frech, wild und stürmisch.
    Sie erziehe ich ganz anders: ich lenke in Bahnen, muss auch mal bremsen. Also ganz anders als bei meiner ersten Hündin.

    Die Grundsätze sind gleich (Lernen durch Motivation, kein Zwang etc.), aber die -ich nenne es mal Umgangsform sollte auf den Charakter des Hundes zugeschnitten werden.

    Hör auf deinen Bauch und nicht nur auf Bücher und Trainer, dann sollte das klappen.

  • Hi,

    es gibt wohl auf jede Erziehungsfrage und auf jedes Problem zig verschiedene Antworten und auch Lösungen.
    Meinstens sind davon die wenigsten falsch. Nur passen nicht alle Ratschläge zu allen Hunden.
    Du als Bezugsperson hast die Möglichkeit dir alle Tipps anzuhören und zu entscheiden was wohl das Richtige für deinen Hund ist.
    Das ist nicht immer einfach. Mir hilft oft nur mein Bauchgefühl dabei. Um so mehr ich meinen Hund kenne - um so leichter fällt es mir. Aber das kommt mit der Zeit.

    Zum Beispiel mit der Hundeschule: Wir sind hin gegangen weil es mein erster junger Hund ist. Ich vertraue meiner Trainerin weil sie sehr ähnliche Ansichten hat wie ich und es von außen meist besser beurteilen kann, wenn ich einen Fehler mache.

    LG

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!