Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Reiner Trieb oder Frech wie Dreck ??
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Mie geht es genauso...hab auch ein extrem Jäger,Du bist nicht allein!
Ich mache auch seit langen,volles Program an der Schlepp.
Solange ich Kenny um mich herum für Ihn Sinnvoll beschäftigen kann, ist das alles Super.
Er hat einen sehr guten Gehorsam und macht mit Freude seine Unterordnung...usw.Aber,es gibt für solche Jäger keine größerer Belohnung,als der Erfolg nach dem Hetzen und das ist zumindestens bei meinem nicht mehr zu Stopen.
Ich lasse ihn nur noch Kontrolliert frei laufen und rufe ihn wenn er mehr als 50m weg ist zu mir ran.
und seit ein paar Wochen arbeite ich mit einer Pfeife als Notrückruf,was bis jetzt sehr gut klappt.Ich denke,Hunde mit so starkem Jagdtreib,kann mal ganz gut unter Kontrolle bekommen,aber wirklich wegtrainieren das glaub ich nicht.
Irgendwann kommt immer mal eine passende Gelegenheit für den Hund.
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20. Februar 2009 um 13:17
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Reiner Trieb oder Frech wie Dreck ?? - Vor einem Moment
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@ bibidogs: klar Vertrauen ist gut, Leine ist besser! Aber es halt nunmal passiert und wenn es passiert, dann braucht Yvonne nicht zu glauben, den Hund von der Beute abrufen zu können, wenn er im Hetzen ist.
Aber hier war ja eine zeitliche und räumliche Distanz zum Jagderfolg da. Er war unter dem Zaun durch, auf ein Firmengelände, sie durfte erstmal nciht rein... also reden wir da wohl nicht von Sekunden...
Und dann, außerhalb des eigentlichen Jagdgeschehens, war der Hund nicht abrufbar. Daher würde ich ihm dann, wenn ich ihn erwischt habe, vermitteln, "Dir passiert Nichts, wenn Du zurückkommst und gehorchst". also kommandos durchsetzen und dann gutes Verhalten bestätigen, dass er die Sicherheit bekommt, "danach" abgerufen werden zu können.
Letztendlich ist das Jagdverhalten meines Erachtens ein gewisser Korridor: rumstöbern, Beute erblicken, hetzen, töten, neue Beute erblicken/stöbern/sich anderweitig beschäftigen (hier evtl. Übersprungshandlungen). In der Phase "hetzen" und "töten", ist das ganze Aussichtslos mit dem Rückruftraining. Aber man kann sich rantasten, also in den weiter außen liegenden Phasen des Korridors versuchen, den Hund in den Griff zu bekommen. Also in der Phase "anderweitig beschäftigen nach dem Jagderfolg", das wäre mal ein Anfang. Dann eben zurück auf die Wiese, um die Phase "Stöbern" zu trainieren. Ich denke Yvonne bekommt dann auch schnell einen Blick dafür, wann rufen aussichtslos ist und wann sie eine Chance hat.
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Da hat sich doch in meinem letzten Thread der Fehlerteufel eingeschlichen...
Natürlich kommt Hera aus Polen und nicht Waya, bin schon ganz verwirrt
Erstmal danke fürs Zuhören

catahoula : hey, cool...wir trainieren auch mit einer Pfeife, bei Waya klappt das natürlich bei der kleinen leider nicht.
Aber wir arbeiten weiter dranAlso es ist so das Hera, sobald sie aus meinem Einflussbereich heraus ist mich völlig ignoriert.
Nicht weil sie gerade furchtbar beschäftigt ist, nein, sie macht es mit Absicht.
Man muss es warscheinlich gesehen haben, aber es ist tatsächlich so.Sascha : Dazu kam es bei Hera bisher auch noch nicht, sie hat die Hasen definitiv nicht gerissen, sie hat sie zu Tode gehetzt.
Das wird ein teurer Spass, denn wie ich herausgefunde hatte ( ich hatte ja genug Zeit das festzustellen) dass dort ein beliebter Spazierweg für Hundehalter ist, mussten ja auch die Hasen verschwinden. Nicht dass noch andere Hunde ins jagdfieber fallen.
Habe dann den Förster angerufen...Pandora
ja Du hast Recht, dass ich nach so kurzer Zeit keine Wunder erwarten kann ist mir klar.
Aber dieses Verhalten ist mir aufgrund seiner Extremität so suspekt, und ja, auch unheimlich...eben weil sie nicht so aussieht als hätte sie Spass daran.
Sie läuft und rast, sie läuft und läuft...hin und her...
das wirkt sehr zwanghaft.onyxvl : Ich versuche sie nicht einzufangen, also ich renne ihr nicht hinterher...will sie ja nicht noch mehr anstacheln oder ihr ein Spiel vorgaukeln...und ich schreie auch nicht rum und rufe sie auch nicht 100te Male.
Ich versuche ruhig zu bleiben.
Normalerweise kam sie immer zu mir zurück nach einiger Zeit...setzte sich vor mich und war dann lammfromm.
Nur das tut sie jetzt nicht mehr.
Sie weicht auch nicht ängstlich zurück oder so, sie macht sich nen Spass daraus, so sieht es trotzdem für mich aus.
Ich schimpfe auch nicht mit ihr oder bin irgendwie unfair.
Sie zeiht ihre bahnen...immer lustig um mich herum und ich steh da wie nen Depp.
Nur gestern, nach 3-4 Stunden...sorry, ich konnte nicht mehr, und Hera auch nicht.
Da hab ich sie dann etwas unsanft gepackt.
Zumal Waya ja auch noch da ist und wartet. -
Falls du jemanden in deiner Nähe suchst, der dir helfen kann, ich würde Lisaempfehlen.
Bei euch müßte ja an der Basis angefangen werden, eine Orientierung des Hundes an dir, Festigung der Kommandos, entsprechende Beschäftigung/Teamwork. Eine Menge Arbeit, natürlich nicht unmöglich.
Allerdings hast du dir da einiges vorgenommen, mit deinem Zweithund ;-)
Gruß, staffy
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Vielen Dank Staffy, ich werde mich mal mit Ihr in Verbindung setzen...
Ich weiss was ich mir mit Hera aufgehalst habe, und das wird mir jeden Tag mehr klar wenn ich mit Ihr arbeite und merke wie ich an Grenzen stoße.
Momentan sind wir in einer Sackgasse, aber ich werde alles tun um an diesen kleinen, doch sonst wirklich einmalig klasse Hund, ranzukommen...
Das es Zeit braucht ist mir klar, und meine Nerven nicht die besten sind zur Zeit, vorallem durch den vielen Ärger den sie mir schon beschert hat.
Die vielen Ängste wenn sie weg war.
Und doch ist sie ein toller Hund für den es sie lohnt einiges in Kauf zu nehmen. -
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Man muß da selbst zum Jäger werden,d.h. sich in den Hund versetzen,denken wie der Hund.
Und wenn man seinen Hund kennt,jeder seiner Bewegungen...dann weiß man irgendwann,jetzt sofort abrufen,schneller als der Hund sein.Wenn er mal am Hetzen ist,ist es schon zu Spät

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@ catahoula :
Bei Hera scheint das ganze aber schon ritualisiert zu sein...schon als ich sie bekam:Geschirr an,Leine dran, Jagdmodus an...
Auch in der Stadt...jedes Gebüsch wird angesteuert...jeder kleinste Grünstreifen begutachtet...
Während Waya "Zeitung liest" stöbert Hera nach allem anderen.Bei Waya weiss ich genau wann ich sie stoppen muss, ich weiss genau wann sie etwas wittert und wann ich sie dann ansprechen muss.
Das funktioniert noch nicht perfekt...aaaaber sie ist ja auch noch sehr jung und testet aus.
Es funktioniert jedoch sehr gut, denn nicht auszudenken was wäre wenn sie sich Hera anschließen würde...
Ich habe Waya also so gut im Griff dass sie sich niemals weiter von mir entfernen würde.
Und daran arbeiten wir weiter, bisher sehr erfolgreich.Ich habe nur Angst dass sich das ändern könnte wenn ich mehr Zeit in Heras Training aufbringen müsste, und Waya so zu kurz käme...
Das könnte leicht passieren, wenn so etwas wie gestern passiert. -
Ja so ist das mit unseren Extremjägern,nervig,anstrengend,zeitaufwändig...
aber manchmal wenn meiner sooo lieb auf seinem Platz liegt,denke ich, was für ein toller Hund,Eigenwillig,Feurig,Power,starker Wille...
und dann freu ich mich auf nächste Jagdproblem

Spaß beiseite,es ist schon eine gewaltige Aufgabe,gerade wenn man zwei Hunde hat.
Hätte ich Kenny alleine,würde ich auch noch viel mehr mit Ihm machen.
Schutzdienst hat er übrigens auch 1 Jahr gemacht,hat seinen Treib nicht umgelenkt. -
Ganz ehrlich, ich hab mich da auch ein wenig zu früh gefreut...
Ich merkte ja sehr schnell das Hera jagdlich sehr motiviert ist.
Da ich ja auch nicht ganz unbedarft bin wußte ich ja auch was zu tun ist.
Den "Kleinen Hasenschregga" bloss nicht ohne Leine auf die Wildnis loslassen usw...Bin ja Optimist...Ich sah erstmal das enorme Potential in der Fährtenarbeit, und hatte einen Ansatz das Problem zu lösen bzw. umzulenken, dadurch gleichzeitig an der Bindung zu arbeiten, UO, Impulskontrolle...
Denn sie hat ja grundsätzlich den Willen zu lernen.Gleichzeitig darauf zu achten den Hund nicht zu überfordern...also alles schön langsam und nacheinander...
Da war ICH wohl etwas zu übermotiviertAber ich dachte nicht das es SO extrem sein kann, und gleichzeit so sanft...
Ich denke ich habs mir da zu einfach gemacht und dieser kleine Teufel hat mir nen ordentlich Strich durch die Rechnung gemacht

Nunja, somit wird mir in nächster Zeit nicht langweilig.
(is ja nicht so dass ich sonst keine baustellen hätte...lach) -
Ich hab ja deinen Mix aufgeteilt auf Zwei ;-)
Chica, Terrier/??Mix und Toby, MaliMix.
Erstere geht ganz extrem nach der Nase, da reichte Wild in 100 m Entfernung oder eine Spur ...
Der Herr, rassebedingt ja eher Sichtjäger und geschickter Weise im ersten Leben zum Ballljunkie erzogen.Beide Hunde damals frei laufen lassen hieß, alleine spazieren gehen

Mein Programm damals war:
Einer an der SL (nur zur Absicherung), mit dem zweiten wurde gearbeitet. Immer abwechselnd und auch mal mit einem alleine.
Jeder Hund wurde seinen Anlagen entsprechend gefördert und gefordert, Fährte, Dummy, ...
Bewußt trainiert wurden Steadyness, Konzentration, Orientierung am Menschen (nicht am anderen Hund), Teamwork.
Ganz wichtig, sich selbst schulen, den Hund bis ins kleinste Detail lesen lernen. Jeder zeigt dir genau an, was er vor hat, Timing ist alles.
Abbruchkommandos üben, ein 1000%iges Platz auf der Fährte ...Was hast du eigentlich mit den toten Hasen gemacht (find ich übrigens seltsam, daß die verstarben !!??) ? Apportiert dein Hund ?
Als mein Malimix nen Hasen getötet hat (der sprang unmittelbar vor ihm auf, war nur ein Haps und das wars schon), hab ich ihn den apportieren lassen. Hat nicht lang gedauert und er fand das Vieh widerlich.
Seitdem hat er weniger Interesse an Hasen
Gruß, staffy
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