Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Drohverhalten gegenüber Mops
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Hallo,
auf mein erstes Thema "Golden Retriever geht auf Hund los" (siehe unten) habe ich den Rat bekommen, eine Hundetrainerin hinzuzuziehen, die sich das mal anschaut.
Heute war es dann soweit. Als ich mit Barry aus der Haustür rauskam, hat er sofort den Mops angeknurrt (von wegen Barry zeigt kein Drohverhalten). Irgendwann wurde der Mops abgeleint. Ich habe Barry an der Leine lassen müssen, da die Hundetrainerin gesagt hat, dass ableinen zu riskant ist. Der Mops hat immer wieder zu Barry geschaut, ist vor ihm stehengeblieben und der Hundesitter musste ihn zum Weiterlaufen animieren. Aber das ist doch nicht normal. Hat er das Drohverhalten von Barry nicht verstanden? Will er sich wirklich mit ihm anlegen? Ich hab jedenfalls selbst sehen können, dass der Mops schon provoziert und dass Barry nicht grundlos auf ihn geht. Aber wie weiter?
Barry an der Leine lassen oder anderen Hundesitter (wenn dies mal so einfach wäre)?Vorgeschichte:
"Mein Golden Retriever "Barry" (5,5 Jahre, kastriert) lebt von kleinauf (10 Wochen alt) bei mir, ich habe mich viel belesen und ihn gut erzogen. Er ist anderen Hunden gegenüber auch eigentlich (bis auf diese Geschichte) sozialisiert.Mittags geht unser Hundesitter mit ihm und drei anderen Hunden Gassi. Dabei handelt es sich um einen Westi (13 Jahre, kastriert), einen Jack Russell Terrier (1 Jahr, kastriert) und seit ca. 3 Wochen ist der Mops (3 Jahre, nicht kastriert), um den es geht, hinzugekommen. Wir haben zuerst geschaut, ob er sich auch mit dem Mops verträgt, da gab es keine Auffälligkeiten. In der zweiten Woche hat er ihn einmal gepackt. Letzte Woche dann leider jeden Tag... Weder Futterneid noch Spielzeug oder Stöckchen können die Ursache sein. Der Mops war 2 Meter hinter ihm (beide ohne Leine) und auf einmal dreht er sich um und packt zu. Er beißt nicht, lässt sich aber auch nicht abrufen, man muss ihn wegziehen. Es kann aber irgendwie auch nicht daran liegen, dass der Mops nicht kastriert ist, da es hier auch einen kastrierten Sheltie gibt, auf den Barry schon losgegangen ist.
Er scheint den Mops nicht zu mögen und in dieser Truppe einfach nicht akzeptieren zu wollen oder was sagt ihr? Ich kann diese Situation leider nicht nachvollziehen.
Jetzt bin ich ratlos, was wir machen könnten. Getrennt Gassi gehen geht leider nicht, da der Hundesitter die anderen 3 Hunde nicht alleine in seiner Wohnung lassen kann. Ich möchte aber eigentlich auch keinen anderen Hundesitter, da das sehr gut klappt und Barry ihn richtig mag.
Gibt es Möglichkeiten, diese Antipathie in Sympathie umzuwandeln? Klingt blöd, ich weiß, aber was soll ich machen? "Viele Grüße!
Goldiefan -
17. Februar 2009 um 15:27
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Drohverhalten gegenüber Mops - Vor einem Moment
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Ja, und was meint denn eigentlich die Hundetrainerin dazu
denn die war doch schließlich dafür da ... -
Also ich kann Dir da leider keinen guten Rat geben, ausser mal zu bemerken, dass uns ja manche Menschen auch nicht sympathisch sind und denen gehen wir aus dem Weg. Ist das nicht möglich kann es auch zum Streit kommen.
Hab auch gehört, dass Möpse aufgrund ihres Schnaufens von vielen Hunden angegangen werden, weil das auf die provozierend wirkt.
Was macht denn der Mops wenn Dein Hund zupackt? Wie wäre es denn mit einem Maulkorb?
Finnrotti -
Macht der Mops evtl. laute oder schnarchende Atemgeräusche?????
Meine Hündin reagiert da auch sehr sensibel darauf. Sie geht zwar nicht auf Angriff, dafür ist sie aber sehr verunsichert und geht diesen Hunden lieber aus dem Weg.
Zitatund was meint denn eigentlich die Hundetrainerin dazu
Würde mich auch interessieren
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Die Hundetrainerin meinte, dass man nur mit viel Training die zwei aneinander gewöhnen könnte (wenn überhaupt möglich). Leider funktioniert das nicht, da ich ja nicht jeden Tag dabei bin und der Hundesitter noch 2 weitere Hunde hat, auf die er achten muss.
wäre schön gewesen zu sehen, dass sie sich einfach ignorieren.
Vom Maulkorb halten wir nicht viel, da er das dann in Verbindung mit dem Mops bringt und somit die Sache verschlimmert.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich ihn an der Leine mitgehen lasse (was doch aber auch Streß für den Sitter ist, immer darauf zu achten, wo der Mops ist) oder einen neuen Sitter suchen soll? Schade, dass Barry mir nicht die Antwort darauf geben kann...
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Es ist nicht leicht einen guten Sitter zu finden, dem man vertrauensvoll seinen Hund mitgibt.
Andererseits ist es aber auch nicht sinnvoll, Sitter und Hunde ständig unter Streß zu setzen.
Es mag mit Sicherheit Möglichkeiten geben, damit die beiden Hunde sich größtmöglich ignorieren, aber eine Garantie wird dir keiner geben können.
Ich an deiner Stelle würde einen anderen Sitter suchen. Die Gefahr das die beiden mal richtig aufeinanderprallen, wäre mir einfach zu groß. Als HH und auch als Sitter.
Ich nehme nur Hunde mit, die mit meinen beiden (und umgekehrt) klar kommen. Den Streß möchte ich mir und den Hunden nicht antun und wenn sich zwei Induvidien nicht mögen, dann muß man es nicht erzwingen. Auch wenn es manchmal Schade ist

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Das mit dem Roecheln beim Mops kann schon ein Antipathie-Faktor sein. Wir haben neulich auch einen super sozialisierten Mops getroffen, der mit meinem Kleinen total nett gespielt hat. Kam ein anderer (noch kleinerer) Ruede dazu und hat sofort den Mops angepoebelt, der am Ende nur noch am Beschwichtigen war, der Arme. Das Herumgehuepfe meines Jungspunds wurde von dem anderen Rueden ohne weiteres geduldet, nur der Mops (der sich meiner Meinung nach wesentlich zivilisierter auffuehrte) durfte ihm nicht zu nah kommen... Der Mops-Besitzer meinte auch schon ganz ungluecklich, wie schade es sei, dass generell so wenig Hunde seinen Hund moegen

Aber eigentlich sollten sich Hunde doch an das "Anderssein" von manchen Rassen mit der Zeit gewoehnen koennen, zumal wenn sie jeden Tag zusammen sind...
Vermutlich hatte dein Hund nun schon einige "Erfolgserlebnisse" mit dem Mops (also dass er ihn packen konnte), was ihm vermutlich mehr Belohnung brachte, als den Mops zu ignorieren (z.B. Aufmerksamkeit, Frust abreagieren...). Vor dem Hintergrund sollte es doch eigentlich moeglich sein, ihn darauf zu konditionieren, dass es viel toller ist, den Mops in Ruhe zu lassen

Hast du mal mit den Besitzern des Mops gesprochen? Vielleicht kann man sich mal mit denen zusammen auf neutralem Boden treffen und ein paar fuer deinen Hund sehr angenehme Begegnungen herbeifuehren, die er lernt, mit der Anwesenheit des Mopses zu verbinden? Beim Sitter geht es vielleicht schlecht, dem einzelnen Hund so viel Aufmerksamkeit zu widmen. Den Mops-Besitzern kann es ja auch nur recht sein, gemeinsam eine Loesung zu finden. Oder gehoert der Mops dem Sitter?
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Zitat
Vom Maulkorb halten wir nicht viel, da er das dann in Verbindung mit dem Mops bringt und somit die Sache verschlimmert.
Das muss aber nicht sein, wenn man dem Hund nicht die Verbindung MK-Mops antrainiert.
Ganz ehrlich, als Sitter hätte ich da auch keinen Nerv drauf und dann wäre der erste der gehen muss der Pöbler, also leider Dein Hund.
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Also Geräusche habe ich von dem Mops keine vernommen, aber Barry hat ja nun nochmal ein anderes Gehör. Allerdings habe ich die provozierende Haltung Barry gegenüber schon gemerkt. Da der Mops aber bisher mit keinem anderen Hund aneinandergeraten ist, ist natürlich Barry schuld (in den Augen des Hundesitters).
Wenn er ihn sich gepackt hat, konnte der Mops gar nichts machen. Er hat ja seinen Kopf im Maul und schüttelt ihn.
Der Hundesitter wäre aber auch nicht glücklich, wenn ich Barry jetzt aus der Gruppe rausnehme, also ihn scheint es nicht zu stören, Barry an der Leine zu lassen.
Die Besitzer von dem Mops kenne ich nicht. Ich weiß gar nicht, ob die das wissen.
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Also Du hast Angst, dass Barry den MK mit dem Mops verknuepft, aber keine Angst, dass er immer nur an der Leine wegen des Mopses ist und DAS dann falsch verknuepft? Das widerspricht sich fuer mich und ist auch doof fuer den Hund, alle duerfen frei laufen, nur er muss an der Leine bleiben.
ZitatDa der Mops aber bisher mit keinem anderen Hund aneinandergeraten ist, ist natürlich Barry schuld (in den Augen des Hundesitters).
Ehrlich gesagt sehe ich das auch so. Auch wenn der Mops provoziert heisst es nicht, dass Barry auf den loszugehen hat.
ZitatDer Hundesitter wäre aber auch nicht glücklich, wenn ich Barry jetzt aus der Gruppe rausnehme, also ihn scheint es nicht zu stören, Barry an der Leine zu lassen.
Aber ob Dein Hund damit gluecklich ist, ist egal?
Ausserdem ist immernoch nicht klar was die Hundetrainerin nun gesagt hat.
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