Aggressiv gegen schüchterne Hunde?

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  • Zitat

    Wobei ich aber sagen muss - der Welpe war ja da, besser er wird gekauft und hat dann (hoffentlich) einen Besitzer

    Genau nach diesem Prinzip arbeiten solche Vermehrer. Ich habe hier immer wieder Border Collies im Unterricht, die aus einer solchen Stätte stammen. Dank braver Abnehmer, die meinen sie tun was Gutes, läuft die Welpenproduktion fließend weiter. Es wurden sogar noch mehr Zuchthündinnen beschafft, um noch mehr Farben im Angebot zu haben und seine Kundschaft jederzeit bedienen zu können.

    Mir tut es für die Hunde sehr leid.

    Ich finde es aber gut, dass Du daran arbeiten willst, denn das wirst Du ein Leben lang bei einem solchen Hund tun müssen. Ich habe auch zwei Exemplare aus schlechten Bedingungen. Die sind aus dem Tierschutz und erfordern immerzu Training. Der eine ist mittlerweile fast neun, der andere sechs Jahre.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Von einem Reiterhof aus xxx, Namen will ich hier nicht nennen.

    Vermehrer sind die Leute aber keine, wirklich! Das waren total nette liebe Menschen, mit zwei Hündinnen und einem Rüden, der hier bei uns auch relativ bekannt und beliebt ist. Von einem Vermehrer würde ich ebenfalls niemals kaufen!

    Ich denke, das hier eher ein "Zeitproblem" vorlag. Die Leute führen hauptberuflich eine Pferdezucht, und ich kann mir schon vorstellen dass des recht zeitintensiv ist. Schade halt dass es die Hunde abbekommen haben... aber wie gesagt, schlecht behandelt oder wissentlich falsch erzogen wurden sie dort nicht, dafür leg ich meine Hand ins Feuer!

  • Mangelnde Umweltgewöhnung und Haltung im Stall ist nicht das, was ich unter "gut meinen" verstehe.

    Das Geschäft scheint sich für die ja zu lohnen. Der nächste Wurf steht ja schon wieder an. Und die nächsten Retter sind mit Sicherheit auch schon unterwegs... Sorry, aber das ist Vermehrung ohne Sinn und Verstand. Keine Zeit haben ist das eine, aber das Hirn anmachen das andere. Wenn ich mich nicht ausreichend kümmern kann, dann lasse ich keine Welpen machen. Da können die Leute so nett sein wie sie wollen, dafür habe ich kein Verständnis.

    Viele Grüße
    Corinna
    PS: Sorry, aber ich muss leider die Ortsangabe löschen, damit nicht erkannt werden kann vom wem hier die Rede ist.

  • Zitat


    PS: Sorry, aber ich muss leider die Ortsangabe löschen, damit nicht erkannt werden kann vom wem hier die Rede ist.


    Is schon okay, dachte ich mir schon.

    Naja, wie auch immer - der Hund ist jetzt da, ich lieb sie, und ich bin gewillt mit ihr zu arbeiten, ein Leben lang. Wegtun kommt überhaupt gar nicht in Frage, egal was passiert ist oder passieren wird.
    Und beim nächsten Hundi mach ichs einfach besser.

    Jetzt einfach mal abwarten wie sich alles so entwickelt, ich geb Rückmeldung.
    Danke!

  • Zitat

    Naja, wie auch immer - der Hund ist jetzt da, ich lieb sie, und ich bin gewillt mit ihr zu arbeiten, ein Leben lang. Wegtun kommt überhaupt gar nicht in Frage, egal was passiert ist oder passieren wird.

    So war das auch nicht gemeint ;)

    Weiß man was über die Arbeitsveranlagung der Eltern? Oder wo die herkommen?

  • Ich weiß dass beide Elternteile sowie die Eltern des Rüden keine Arbeitshunde waren.
    Der Rüde hatte gute Papiere, also HD-frei, ED-frei usw. Die Mutter hat keine Papiere (wurde aber trotzdem auf HD getestet und ist ebenfalls HD-frei), hatte aber so einen ausgeglichenen, lieben und gesunden Eindruck gemacht, dass ich da dann drüber hinweg gesehen habe.
    Von daher kann ich nicht sagen woher die Mutter kommt, beim Rüden hab ichs vergessen :ops:
    Wenns weiterhilft, kann ich die Ahnentafel des Rüden aber anfordern, kein Problem.

    Mir reichten diese Information, dass die Eltern HD-frei und somit gesund sind und dass zumindest ein Elternteil Papiere hat, da mir nicht wichtig war ob mein Hund ein "von" und "zu" ist.

  • Es geht nicht darum, dass die Eltern "von und zu" sind, sondern ich fände es wichtig, ob die Eltern aus einer Arbeitslinie sind oder nicht. Damit Du in etwa weißt, was auf Dich zukommt.

    Augentuntersuchung mit sechs Wochen wäre noch von Vorteil...

    Und ein bisschen Kenntnisse über die Epilepsie-Belastung der Zuchthunde kann auch nie schaden ;)

    Wenn die Eltern im Stall wohnen, dann wird da aber kein Wissen drüber vorhanden sein.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Sorry, konnt gestern nicht mehr antworten, unsre neue Küche kam :headbash:


    Also die Dame hatte mir versichert dass ihre Hunde aus keiner Arbeitslinie kommen. Mir war trotzdem klar, dass es sein kann dass auch Nala ihre Schäfchen braucht, und das wäre an sich kein Problem.
    Bis jetzt habe ich aber nicht das Gefühl als würde ihr irgendwas fehlen, und gehütet (so in dieser typischen Stellung) hat sie auch noch nicht.

    Augenuntersuchung hatte sie soweit ich weiß wirklich keine bekommen, dass habe ich aber direkt nachdem sie hier war erledigt, zusammen mit 2ter Impfung, Blut- und Kotuntersuchung und Chippen.
    Danach hat mich mein Hund gehasst :/ War aber soweit auch alles in Ordnung.

    Das mit der Epilepsie, da hatte ich aber auch nicht explizit nachgefragt :/ Ich denke, dass kann immer passieren, egal ob Bauernhof-Wurf oder beim Züchter - hatte mir halt so grob die Krankheiten schildern lassen dies bereits mit den Eltern gab, und da war nichts weiter schlimmes dabei.


    Edit: Was ich noch sagen wollte... Nala war ja anfangs extrem ängstlich, wenn ich mal bis zu unserer Einfahrt kam war ich ja schon glücklich :/ Wenn die Kirchturmglocken geläutet haben hatte sie Angst, vor Mülltonnen hatte sie Angst, vor Fahrradfahrern hatte sie Angst. War echt schlimm... wir konnten zum Beispiel niemals zur vollen Stunde raus, weil dann die blöde Kirchturmglocke angefangen hat Rabatz zu machen, und so Zeugs. Aber mit konsequenten Training (sprich, ich habe wos ging Geräusche gemacht, wenn sie vor etwas Angst hatte hab ich das Betreffende angefasst und damit Geräusche gemacht, ständig etwas fallen gelassen, usw.) hat Nala kaum noch Angst vor irgendwas, nicht mal bei Schüssen. Sogar an Silvester durfte sie mal kurz raus und hatte keinerlei Angst. Von daher weiß ich, dass ich mit dem richtigen Training auch ihre Zickerei gegen schüchterne Hunde in den Griff bekommen kann :gut:

  • Hallo,

    wir haben mit unserer Zwergpudelhündin (5 Jahre) das gleiche Problem.

    Sie ist jetzt seit ca. 1,5 Jahren bei uns und stammt aus dem Tierschutz. Als sie bei uns einzog hatte sie vor allem und jedem Angst und verhält sich erst seit ca. einem dreiviertel Jahr wie ein "normaler Hund".

    Normaler Weise ist sie mit allen anderen Hunden lieb und verträglich, nur schüchterne und ängstliche Hunde mobbt sie seit neuestem.
    Es gab zwar bisher nie einen Kampf und sie würde auch nie einen anderen Hund beißen oder ähnliches, aber man merkt schon, wie sie versucht die Hunde mit Bellen und Knurren einzuschüchtern. Leider mit Erfolg. :sad2:

    Dabei ist es völlig egal, ob es sich um größere oder kleinere Hunde handelt.

    Wie können wir ihr das bloß wieder abgewöhnen??? Schimpfen und an die Leine nehmen hat bisher nicht viel gebracht... So bald man sie wieder zu den Anderen lässt fängt das blöde Spiel von vorne an.

    Kann es vielleicht sein, dass sie unterfordert ist???

    tinschn

    Habt ihr inzwischen schon eine Lösung für das Problem gefunden?

    Viele Grüße

    Classico

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