Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Sie geht nach vorne
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Jetzt ist es also passiert. Mein persönlicher Albtraum. Nein, der andere Hund hat nicht mal Kratzer davon getragen, aber dennoch bin ich jetzt langsam ratlos.
Um das ganze zu erklähren, muss ich leider etwas weiter ausholen.
Als ich Lena neu hatte, hat sich sich jedem, wirklich jedem unterworfen. Die lag mehr auf dem Rücken als dass sie selber mal geschnuppert hat. Auch ganz schlimm am Beruhigungs-Pinkeln.
In den ersten Tagen kam mir unten in der geschotterten Verlängerung der Sackgasse wo wir wohnen (also relativ breit) einer mit Hund an der Leine entgegen. Ich hab Lena kurz nehmen wollen, und bin auf die Seite, aber sie hat sich schon auf Entfernung geduckt und etwa 5 Meter vor ihm auf den Rücken gedreht. Konnte sie also nicht komplett auf die Seite zerren.
Der Hundebesitzer des anderen Hundes hatte seine Mühe sein knurrendes Terrorvieh an der Leine zu bändigen und hätte er sich nicht komplett gegen die Zugrichtung seinens Hundes in die Leine gehängt wäre der auf Lena daraufgegangen. Es war super knapp und sie hat total gezittert. Seit dieser Begegnung unterwirft sie sich ihm nicht mehr, sondern geht direkt auf Konfrontation. Direkt Kamm hoch, knurren Leine ziehen. Wann immer ich diesen Herrn sehe, muss sie an die Leine, der hat seinen Hund auch null unter Kontrolle und will an dem Problem agressiver Hund auch nicht arbeiten (ist hier bekannt dafür).
Hund 2 dem sie sich unterworfen hat im Freilauf war ein Jack Russel, der an der Flexi hängt, aber mitspielen darf. Der hängt an der Flexi, weil er sonst streight jagen geht. Herrchen hat keinen Bock auf Schleppleine und auf training geht doch auch so. Allerdings ist der Terrorkrümel wenn er schlechte Laune hat auch nicht ohne und so hat er Lena mehrfach gezwickt, angeknurrt etc. obwohl sie auf dem Rücken vor ihm lag und hat sie weiter verfolgt (bis ins Leinenende weil Herrchen gepennt hat) bis sie sich hinter meinen Beinen verkrochen hat. Auch hier geht sie seit dem nicht mehr auf Unterwerfen, sondern wenn er ihr zu nahe kommt (auf 10 Meter oder so) knurrt und beisst (Luftschnappen) sie ihn weg.
Am Wochenende hat jemand zwischen Lena die aus einer Auseinandersetzung flüchten wollte und der andere Hund nachsetzte einen Schlüsselbund geschmissen. Weiter war nichts passiert und ich hatte gehofft, dass ich keine Probleme kriege, solange ich diesen Hund nicht wieder treffe. Bei den beiden oberen ist es ja auch ganz klar nur Hund bezogen.
Tja.. und jetzt heute.
Dass Trixi eine kleine Zicke ist, eine recht dominante, alte Hündin, die niemanden an sich ranlässt, wissen wir. Sie hat Lena mehrfach zusammengefaltet und in ihre Schranken gewiesen (im Freilauf) und seit dem gehen sie sich einfach aus dem Weg. Sie hat auch immer Akzeptiert, dass Lena sich unterwirft. Daher kein Angriff von ihrer Seite.
Vorhin kommt mir Trixi auf einem schmalen Durchgang zwischen den Häusern entgegen. Ich hab sie dummerweise zu spät gesehen, sonst wäre ich möglicherweise vorne stehen geblieben, wo es breiter war, aber ein etwas beleibter anderer Hundehalter der schräg vor mir ging, nahm mir ein wenig die Sicht. Lena bleibt stehen, ich denk noch, na, sieht sie wieder Kaninchen, in dem Moment geht sie 5 SChritte nach vorne und hat Trixi im Geschirr. Beide Hunde am knurren und Luftschnappen und noch schlimmer: Frauchen von Trixi und der andere Hundehalter am rumbrüllen. Ich musste erst mal zur Seite um überhaupt zu sehen, was da los ist und konnte meinen Hund überhaupt nicth rufen, weil der Herr nur "Lena, Lena, Lena" am Stück brüllte. Nicht mal "Lena aus" oder so, nein, nur ihren Namen und die andere brüllte auch nur. Und dann meint der Herr doch tatsächlich zu der Dame " geh zwischen" und die holt mit der Lederleine in der Hand aus und brät meinem Hund eine über. Ich war sprachlos, war in dem Moment endlich um den Herrn und seinen Hund drum rum gekommen und durfte meinen komplett verschreckten Hund aus dem Getümmel mit 4 Hunden und 3 Menschen fischen, die sich nicht mal mehr an einem der anderne beiden Hundehalter vorbeitraute.
Ja, es war ein Fehler von mir, sie VOR den anderen Hundehalter laufen zu lassen, allerdings hab ich damit halt nicht gerechnet. Und sie war auch insgesammt keine 10 Meter vor mir, also auch keine Riesendistanz.
Ich fürchte jetzt einfach, dass Lena durch die ersten beiden Hundegegegnungen und den Schlüsselbund gelernt hat, lieber selber nach vorne zu gehen, anstatt abzuwarten (oder wie im Falle des Schlüsselbundes, wo sie auf dem Weg zu mir war weil ich sie abgerufen hatte und a) verfolgt wurde und b) dann der Schlüsselbund flog).
Wie kriege ich das jetzt wieder aus ihr raus? Wie kann ich das üben?
Mittlerweile mache ich um immer mehr Hundebesitzer einen Bogen, weil ich es nicht will dass mein Hund von einer Fremden auf den Rücken gedreht und an die Kehle gepackt wird (so geschehen mit dem Boxer von gegenüber), Disks geschmissen werden (macht der aus der Nebenstrasse) oder ihr mit der Leine übergebraten wird bzw. von Leuten irgendwas gebrüllt wird, was nix bringt, mir aber den Weg zu meinem Hund versperren.
Heute find ich den Tag aus Hundesicht einfach nur mies.
Traurige Grüße
Faesa -
11. Februar 2009 um 13:22
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Sie geht nach vorne - Vor einem Moment
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Ich habe noch ein paar Fragen zum Verständnis: wie lange habt ihr Lena schon?
Es war so, dass sie sich anfangs jedem unterworfen hat, und von einigen Hunden "trotzdem" angeknurrt wurde, was du als Grund siehst, dass sie selbst auch den Weg des knurrens/nach vorne gehen ausprobiert hat? Sie hat gemerkt, sie kommt mit der Taktik des Unterwerfens nicht weiter, also probiert sie es anders?!
Wie reagiert sie denn mittlerweile sonst auf fremde Hunde? Interessiert, verspielt, eher vorsichtig, abwartend oder wie? Z.B. die Sache mit dem Schlüsselbund, was war denn da vorher zwischen den Hunden?
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Lena ist jetzt etwa 1,5 Jahre alt und ich habe sie seit etwa 10 Monaten.
Ja, genau, sie hat sich unterworfen und es hat nicht geholfen, darum hat sie für sich entschieden, dass Angriff wohl besser ist. An der Leine habe ich ihr mit den 2 Hunden das mittlerweile etwas besser im Griff, sie muss hinter mich und ich wehre ab - im Prinzip habe ich damit zwar die Symptome aber offensichtlich nicht das Problem an sich beseitigt.
Fremde Hunde: Sie stürmt vor - mittlerweile wird sie aber ruhiger und bleibt mittlerweile tendenziell eher so 10 Meter vor dem anderen Hund stehen, dann wird gemustert. Es gibt Hunde, da unterwirft sie sich schon direkt ein paar Meter davor (sind bisher alles gesetztere ältere Hundeherren gewesen) oder es wird losgespielt. Bei der hälfte der fremden Hunde wird kurz geschnuppert und dann ist es ihr egal.
Schlüsselbund: Sie war am Rennen mit einer gleichaltrigen Schäferhündin und die zweite Hündin dieser Besitzerin fing an mitzurennen, war aber offensichtlich vom Spiel der beiden ausgeschlossen und fing von einer Sekunde zur anderen das keifern an. Ich habe Lena dann abgerufen und sie kam auch direkt auf mich zu, wobei die vorher ausgeschlossene Hündin mockernd hinter ihr her ist und sie in die Flanke gezwickt hat. Daraufhin hat sich meine Madam umgedreht und drohend in die Luft geschnappt und in der Sekunde flog der Schlüsselbund.

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Hallo Faesa,
das ist ja eine blöde Geschichte und ich kann gut nachvollziehen, wie es Dir im MOment geht, denn etwas Ähnliches haben wir mit Dago gehabt.
Meine Idee wäre, Lena andere Hunde schön zu füttern.
Lasse sie absitzen, wenn Euch andere Hunde begegnen und gib ihr bei ruhigem Verhalten Leckerchen und Lob. Nicht erst loben, wenn der andere Hund an Euch vorbeigegangen ist, sondern direkt bei Sichtkontakt.
Gibst Du das Leckerchen/Lob erst nachdem der Hund Euch passiert hat, könnte Lena verknüpfen, dass sie gelobt wird, weil der andere Hund weg ist.
So habe ich es bei Dago hinbekommen, denn er hatte nach einer Bissverletzung einen Groll auf schwarze Hunde und war der Meinung, Angriff ist die beste Verteidigung.
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Zitat
Meine Idee wäre, Lena andere Hunde schön zu füttern.
Lasse sie absitzen, wenn Euch andere Hunde begegnen und gib ihr bei ruhigem Verhalten Leckerchen und Lob. Nicht erst loben, wenn der andere Hund an Euch vorbeigegangen ist, sondern direkt bei Sichtkontakt.
Es betrifft im Moment ja nur 3 Hunde, von denen keiner ein Engel ist, wobei 2 sogar richtig giftig sind, und einer eigentlich (meiner Meinung nach) einen Maulkorb tragen müsste. Irgendwie wiederstrebt es mir auch, diese schön zu füttern. Aber werde ich wohl müssen, wenn ich nicht will, dass sie Angriff als ihre Verteidigung sieht.
Ausser dieser Schäferhündin im Freilaufgebiet (was aber definitiv nicht von Lena ausging) habe ich bei fremden Hunden noch keine solche Auseinandersetzung gehabt. Allerdings lasse ich sie an der Leine aus Grundsatz nicht hin und nehme sie auch bei freilaufenden Hunden immer erst mal ins Fuss/Leine um die Lage zu checken. Das passiert halt nur hier in dem kleinen Quadrat (bzw. dem "Nadelöhr") wo sich jeder durchbewegt aber man sich kennt und daher die Hunde frei laufen.
*seufz* Ich war nur so geschockt und weil die junge Dame sofort nach Bissverletzungen suchte
hab ich mich nicht getraut ihr zu sagen, wie unmöglich ich es finde, dass sie meinen Hund mit ihrer Lederleine schlägt. Lena ist eh so ein Sensibelche.... hätten die mal ihren Mund gehalten alle beide hätt ich sie vielleicht sogar raus abrufen können. Aber nein, da muss ja gebrüllt und geschlagen werden...Es ist 17 Uhr, Zeit für Gassirunde. Aber ich glaub ich geh heute irgendwo ins Nirgendwo. (Gar nicht so einfach im Großraum Frankfurt Wege ohne idiotische Hundehalter oder Wild zu finden... Nachmittags/Dämmerung meide ich eigentlich alles ausser den Hundewiesen wo sich deshalb kein Vieh aufhält).
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