Epilepsieanfall?

  • Hallo,
    mein Hund hatte damals einen Anfall (vor ca.4 Monaten) wo er krampfartige zuckungen hatte die Pfoten streckte und nur da lag und um sich rum biss (ich wusste natürlich nicht was los ist) und zack beißt er mir in den Finger, ich dachte er hätte irgendwas im hals stecken und würde ersticken.. bis es sich dann wieder legte.
    Tierärtzin wurde direkt noch angerufen die meinte es wäre ein Epileptischer anfall.. gut haben ein Notfall set bekommen falls wieder was passiert..
    Nun vorgestern Nacht um 4Uhr morgens wird mein Vater wachweckt mich und da lag mein kleiner hund im bett und hatte den gleichen vorfall wie damals (das war aber wie gesagt 4 monate her) haben sofort das Notfallset geholt und ihn es gespritzt wo es dann aufhörte aber er ist ganz plötzlich das Bett runtergefallen und es fing wieder an (denke mal aus Schock)..
    ich habe so eine Angst und habe bisher auch nichts gegessen mir ist schlecht (ich denke aber es kiommt vom Kopf her) heute war er in einer Hundeklinik und die meinten es liegt daran das er nicht Kastriert ist, was ich für blödsinn halte aus erfahrungberichten von anderen Leuten.
    Naja mein vater wie er nun ist glaubt den Ärtzen das und will dies nun machen.
    ich habe nur mega angst das es wieder so plötzlich kommt und länger als die 5minuten geht (soll ja dann tödlich enden laut erfahrungberichten) wir haben zZ kein weiteres Notfallset da..
    und was kann ich tun wenns wieder vorkommt? er hat auch nach dem anfall Angst vor mir und erholt sich erst nach so 20-30minuten..

    ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.?

  • Darf ich mal fragen, ob du hier in Deutschland wohnst. :???:

    Was sind denn das für TA Aussagen :???:
    Was hat eine Kastration mit Epilepsie zu tun. :???:

    Normalerweise wir ein Hund der zu Anfällen neigt mit Medikamenten so eingestellt das die Anfälle weniger werden, oder sogar ganz aufhören.
    Aber dazu muss eine richtige Diagnose her.

    Ich würde noch eine andere Meinung dazu einholen.

  • Hallo Dennis,

    Öhm, hat die Tierärztin den Hund nicht untersucht?
    Nur ein Notfallset mitgegeben? :???:

    Ich kann meinem Hund, bei einem Anfall, immer sehr gut helfen, wenn ich ihm die Augen zuhalte oder ihm ein Handtuch locker um die Augen lege!
    Meiner Erfahrung nach, geht der Anfall schneller vorbei und er wird auch insgesammt ruhiger - so ist das zumindest bei uns.
    Ansonsten halt ich ihn einfach im Arm, rede ihm beruhigend zu und schau das er sich nirgendwo verletzen kann.
    Ich weiss es ist schwer, aber versuch innerlich so locker und ruhig wie möglich zu sein!!!
    Mein Hund hat keine Angst vor mir, aber er ist tagelang wie gerädert, schläft viel und trinkt sehr viel.

    Gib mal in die Suchfunktion Epilepsie ein, da bekommst du eine Menge Lesestoff.

    Ansonsten kann ich Aussagen wie "das kommt davon weil er nicht kastriert ist", leider nur unter Ammenmärchen ablegen.
    Hat man euch das genau erklärt? :???:
    Ich kenne sowohl kastrierte als auch intakte Hunde mit Epilepsie!

    Was ich dir noch ans Herz legen will, das du ein Anfallsbuch führst, schreib alles auf was dir einfällt - auch für die Tage zuvor, wenns dir wieder einfällt:

    - Datum
    - Uhrzeit
    - Wetter (Gewitter, Regen, Sonne......)
    - Themperatur
    - Luftfeuchtigkeit
    - Nahrungsmittel, die er am Tag hatte
    - Saufen aus Pfützen oder vom Feld?
    - Stress (Party, Feier, Silvester, Krach, Streit, laute Musik.......)
    - evtl. Überanstregung
    - Vollmond, Halbmond....
    - Spiel, Kampf.....
    - ........
    - ............. usw.

    Schreib wirklich alles auf was dir einfällt, auch wenn du es noch für so Unwichtig hälst.
    Vielleicht kann man evtl. daraus schon sehen was die Auslöser sind.

    Meine TA hat mir mal gesagt, das fast alle Hunde im Laufe ihres Lebens epileptische Anfälle haben, teils in der Nacht und die meisten Hundehalter es gar nicht mitbekommen.

    Ansonsten kann ich dir nur noch mal raten eine andere Tierklinik aufzusuchen.

    Ich hoffe für euch und drück die Daumen, dass es jetzt der letzte Anfall war.

    Übrigens, mein Rüde hatte schon Anfälle die dauerten länger als 5 oder gar 8 Minuten und er lebt immer noch.

    Kopf hoch! :smile:

  • Hey, ja ich wohne in Deutschland.

    Ja es ist eine Hundeklinik es wurde auch getestet ob es vom Herzen kommt oder vom Gehirn, es ist ja nich sicher das es Epilepsie ist was aber ziemlich direkt darauf hindeutet obwohl es bisher nur 2x in ne halben jahr aufgetreten ist, damals hat der Hund sich den Kopf gestoßen und war noch Stunden danach benommen und irgendwann kam dieser Anfall (war aber später paar Monate oder so)

    Die Ärtzin meinte (mein vater war da ich war zuhause) das es von den homö.. irgendwas kommen könnte und diese die Anfälle auslösen. aber er hund verliert ja auch kot und macht sein geschäft während den Anfällen.

    Ich habe es meinem Vater gesagt das er sich mehr meinungen einholen soll.. aber was solls er tuts nicht ich versuche hiermit jetzt paar erfahrungberichte einzuholen die ähnliche fälle haben/hatten und auch vill. paar aufmunternde Worte, habe übelste Schlafstörungen deswegen.

  • sie hat gerade wieder angefangen. an dem Tag wo der Anfall war.. das kommt auch noch dazu.. - stress für den kleinen :/

    *edit der Hund is 2-3 Jahre sorry-.-
    zudem wie alt der Hund ist, ich bin nich so der wahre Geburtsdaten - merker ich weiß nur das unsere große 4 jahre ist ;)

  • Und beim 1. bzw beim 2. Anfall???
    Wartet doch erst noch mal ab, führt das Buch über ein paar Monate und wägt ab, ob er wirklich Stress mit der Läufigkeit hat oder ob es ein anderer Auslöser ist.
    Kann ja auch nur Zufall gewesen sein?!
    Vielleicht kommt ja auch kein 3. Anfall mehr....

    Könnte man die Hunde zur Not räumlich trennen, ich meine einen der Hunde koplett für die Läufigkeit in einen anderen Haushalt verfrachten?

  • mh ja, es ist so ich will so schnell wie möglich eine Antwort ich selber habe deswegen extreme Schlafstörungen und warnvorstellungen ich springe bei jedem geräusch auf.. gut das hat was mit mir zutun egal.

    die hunde trennen ist nicht möglich da er wenns richtig anfängt ihr auf schritt und tritt folgt und kaum schläft und auch kaum bzw. garnicht essen tut.

    die hunde führen eine enge freundschaft sie machen alles zusammen die so zu trennen in anderen haushälten wäre sehr schlecht.
    meine eltern leben zwar getrennt aber ein Hund würde dann min. am Tag 8-10Stunden alleine sein und das traue ich den nicht zu.

    Der kleine läuft auch öfters nachts mal durchs schlafzimmer, hat er sonst nie gemacht zumindest nie so oft, und leckt auch einfach nachts mal wildum sich rum bei mir oder meinem vater im gesicht, dies sollen ja anzeichen auf ein baldigen Anfall sein..

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