"Spiele" unter Welpen - gefährlich?!
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Hallo,
heute hat uns ein 3 Monate alter Labrador besucht. Die beiden haben sich bald verstanden. Mein Hund (3 Monate alt - Lhasa apso - also kleiner als der andere) ist ihm immer nachgelaufen und angesprungen. Dann ist der Labrador auf ihn drauf gesprungen und hat mit ihm gespielt, das wurde aber bald etwas "grob" - er hat ihn am hals festgehalten und ihn auf dem Boden rumgezogen, so wie wenn es seine Beute wäre. Wie weit sind solche Spiele wirklich nur Spiele und was geht zu weit? Ist das völlig normal oder könnte er ihn auch verletzen? Mein Hund hat sich auch nicht gewehrt und ist ihm immer wieder nachgelaufen.
Danke für euer Informationen
LG
nuvoletta - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Ganz pauschal gesagt: Solange sie die Rollen tauschen und dein Hund freiwillig dabei bleibt, solange ist es Spiel.
Wenn es einseitig wird, dein Hund immer der gejagte ist, immer unten liegt, flüchten will, dann unterbrich es.
Gruß, staffy
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Danke für die Antwort.
Ja es ist schon so dass mein Hund sich immer "unterwirft" er legt sich vor ihn auf den Boden und der andre springt drauf. Aber mein Hund hatte überhaupt keine Angst.
Kann man das den anderen Hund abgewöhnen, dass sie doch noch "Freunde" werden? -
Ich denke, sie haben miteinander gespielt ?
Wann der Labi zu grob wird, das kannst du nur selber entscheiden. Beobachte deinen Hund und seine Reaktion. Wenn er nach so einer "Aktion" begeistert aufspringt und nicht von dem anderen abläßt, dann sah es schlimmer aus, als es ist.
Ist der Labi extrem grobmotorisch, dann trenn sie zwischendurch, laß beide wieder zur Ruhe kommen und dann dürfen sie weiterspielen.Gruß, staffy
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ja am Anfang hat es nach spielen ausgesehen, weil mein Hund den anderen auch angesprungen ist, aber dann ist er eben nur mehr auf dem Rücken gelegen und hat gezappelt und der andere war auf ihm drauf.
Ich schätze das war wohl doch nicht so schlimm wie ich es mir anfangs gedacht habe.
danke für deine schnelle AntwortLG
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Staffy hat ja schon alles gesagt
Wenn es meiner kleiner zu stürmisch wird und sie nur noch auf dem Rücken liegt hat sie auch keine Lust mehr.Zeig mal bitte Bilder von Pinky, sieht auf dem Avatar schon so niedlich aus

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Das mit den Nackbiss und Rumzerren hat Skadi immer mit ihrer Lieblingskatze (die waren ungefähr gleich alt, und haben total viel mit einander gespielt) gemacht, hinterher ist das sogar zu Katze rumtragen ausgeartet.
Seven (die Katze) hat ihr allerdings deutlich gezeigt, wenns ihr zu viel wurde, da hat Skadi dann immer sofort aufgehört.
Dein kleiner ist zwar keine Katze, aber ich denke, das er (oder sie?) auch protestieren würde, wenns zu schlimm wird, und höchstwarscheinlich würde dann auch der andere aufhöhren.
Für beides gibts natürlich keine Garantie, und du solltest wegen des Größenunterschieds schon ein bischen aufpassen.lg
va -
hallo.
Ich würde mal sagen solange keiner von beiden aufjault / aufschreit tun sie sich ja nich weh oder sind zu grob.
wenn mein nero mit seiner spielkameradin spielt wirft er sie auch immer auf den boden und knabbert ihr bein an
(es sieht so aus) und wenn er mal zu grob ist jault sie kurz auf aber dan ruf ich ihn immer zurück.ACHJA: Nero ist 2 jahre und seine spielkamradin 5 monate
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Zitat
hallo.
Ich würde mal sagen solange keiner von beiden aufjault / aufschreit tun sie sich ja nich weh oder sind zu grob.
wenn mein nero mit seiner spielkameradin spielt wirft er sie auch immer auf den boden und knabbert ihr bein an
(es sieht so aus) und wenn er mal zu grob ist jault sie kurz auf aber dan ruf ich ihn immer zurück.ACHJA: Nero ist 2 jahre und seine spielkamradin 5 monate
Das hätte ich auch gesagt, musste aber kürzlich feststellen, dass es Hunde gibt, die dieses Quietschen/Aufjaulen gar nicht kennen. Weder selbst machen noch ablassen.
'Wobei auch ich die beschriebene Situation nicht für gefährlich halte.
Nur: Ich würde schon aufpassen, dass Beschichtigungs- und vor allem auch Unterwerfungssignale ernstgenommen werden. Denn das gehört für beide Hunde zu einer gesunden Sozialisierung. Bei uns in der Welpenschúle herrschte die m.E. sehr sinnvolle Regel: Dazwischengehen, wenn einer der Hunde in eine ausweglose Situation gerät. Heißt, kommt der Kleine aus eigener Kraft nicht wieder hoch - auch nicht durch wegrollen - weil der Größere über ihm nicht ablässt, sollte der schon lernen, dass auf den Rücken legen, Kehle zeigen heißt: Ich ergeb mich, jetzt ist`s genug.
Deshalb würde ich den Größeren schon mal wegnehmen, wenn diese Situation länger andauert (das muss man allerdings auch ein bisschen im Gefühl haben). Kurz runterkommen und dann wieder neu spielen lassen. Ist vielleicht nicht lebensnotwendig - aber doch der bessere Lerneffekt.
LG
Kirsten -
- Vor einem Moment
- Neu
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